Märchen Geschenk Paket für die Kinder!

Märchen Geschenk Paket für die Kinder!

Märchen haben eine große Bedeutung für das Leben der Kinder und Erwachsenen, sie zeigen auf einfache und natürliche Weise worauf es im Leben ankommt um es zu meistern, wie der Märchenheld es tut.

Was braucht der Märchenheld und der Mensch in seinem Leben?

Es ist zunächst das Vertrauen, das es ihm möglich macht hinauszuziehen in die Welt oder sich einer großen Aufgabe zu stellen. Der Märchenheld hat keine andere Wahl als anzunehmen was ihm begegnet und da er sich dem stellt, was ihm entgegen kommt, gibt es für ihn, wie auch für den Menschen, reichlich und optimal Hilfe für das, was er zu bewältigen hat. Er schafft das, was er sich vorgenommen hat auf märchenhafte Weise. Dann geht es dem Ziele zu, zur Prinzessin, zum Prinzen und dem Königsein über das Land, über das eigene Leben und lebt glücklich und zufrieden.

Mit dem folgenden „märchenhaften Geschenk“ bringen Sie den Kindern und sich selbst sehr viel Freude, Vertrauen in das Leben, großartige Erlebnisse und tiefe Erfüllung.

Dieses  MÄRCHEN-Geschenk-Paket für die Kinder besteht aus:

7 “Goldene Kugel“
Märchen-Zeitschriften für die Kinder zu den 7 Ur-Bildern des Lebens,
mit Spielen, Rätseln, Naturseiten, Märchenwitzen, Einrahmbild usw.

Die Goldene Kugel (Broschüre),
ein Ur-Märchen von Jean Ringenwald,

Der verborgene Stern (Broschüre),
Märchen von Sträuchern mit Natur-Betrachtungen von Monika Zehentmeier,

Selbst die Sonne wunderte sich (Audio-CD),
7 frei erzählte Märchen der Brüder Grimm,

Die Alte im Wald (Audio-CD),
6 geheimnisvolle Märchen von zauberhaften und helfenden Natur-Geistern,

Maruschka und die 12 Monate (Bilder-Buch),
Slowakisches Märchen mit Bildern von Karlheinz Flau,

Die Gänsemagd (Bilder-Buch),
Deutsches Märchen mit Bildern von Karlheinz Flau,

Der bunte Märchen-Kreis, Mandala-Mal-Buch,
mit 13 wunderschönen Märchen und mit 13 dazu passenden Märchen-Mandalas zum Ausmalen von Christine Winkel.

Als Geschenk bekommen Sie noch 3 DIN A 4 Märchen-Bilder dazu.

Gehen Sie gleich auf die Seite im Märchenshop und erfahren Sie dort, was die Inhalte dieses Geschenk-Pakets Ihren Kindern und Ihnen als Erwachsene bringen:

Viel FREUDE bei dieser Entdeckung
und bei der Anwendung dieses Geschenk-Pakets!

P.S.: Möchten Sie die hohen Werte Ihres Lebens besser erkennen und erleben lernen?

Dann finden Sie in den folgenden Webseiten, was Sie schon lange suchen: www.Erfuelltes-Leben.de
http://www.maerchentherapie.de/
www.SpirituelleBegleitung.de
http://www.facebook.com/erfuelltleben

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Himmel. Wie ist es im Himmel?

 Himmel

Himmel. Wie ist es im Himmel? Wie ist es im Himmel?

Ein Rabbi kommt zu Gott: „Herr, ich möchte die Hölle sehen und auch den Himmel.“ – „Nimm Elia als Führer“, spricht der Schöpfer, „er wird dir beides zeigen.“ Der Prophet nimmt den Rabbi bei der Hand.

Er führt ihn in einen großen Raum. Ringsum Menschen mit langen Löffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Alle schöpfen mit ihren langen Löffeln aus dem Topf Aber die Menschen sehen mager aus, blass, elend. Kein Wunder: Ihre Löffel sind zu lang. Sie können sie nicht zum Munde führen.Das herrliche Essen ist nicht zu genießen.

Die beiden gehen hinaus: „Welch seltsamer Raum war das?“ fragt der Rabbi den Propheten. „Die Hölle“, lautet die Antwort.

Sie betreten einen zweiten Raum. Alles genau wie im ersten. Ringsum Menschen mit langen Löffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Alle schöpfen mit ihren langen Löffeln aus dem Topf.

Aber – ein Unterschied zu dem ersten Raum: Diese Menschen sehen gesund aus, gut genährt, glücklich. „Wie kommt das?“ Der Rabbi schaut genau hin. Da sieht er den Grund: Diese Menschen schieben sich die Löffel gegenseitigin den Mund. Sie geben einander zu essen.

„Das ist der Himmel“ sprach Elias.

Zufrieden kehrte der Rabbi zurück nachhaus.

 

Was ist der Himmel und was ist die Hölle Russisches Lehr-Märchen

Himmel

Möchten Sie sich ein eher himmlisches Leben,
natürlich auf Erden, schaffen?
Dann packen Sie es gleich an, dieser Moment ist optimal,

denn Sie haben in Ihr BEwusstsein gerufen worauf es ankommt, um glücklich und zufrieden zu leben.
Mit Hilfe

von Lehrgeschichten,
Lebensfragen an Sie selbst,
mit besinnlichen Texten
und einfachen und sehr wirksamen Übungen
aus dem Erlebnis-Kurs in 21 Kapiteln, Erfülltes Leben
ist Ihnen ein wirksames Mittel an die Hand gegeben
mit dem Sie Ihre wesentlichen Wünsche verwirklichen können
,

und mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit
in Ihr Leben einziehen lassen werden.

Beginnen Sie gleich zu Hause damit 🙂

Erfülltes Leben, Kurs in 21 Schrittenund verwirklichen Sie auf sanfte und Erfolg versprechende Weise Ihr Erfülltes Leben:
Himmel

 

 

 

 

Mögen Sie gerne mehr Weisheits-Geschichten?
Dann könnte Sie dies erquickende, humorvolle Hörbuch interessieren:

Himmel

Himmel

 

Möge Ihr Wohl-Ergehen, Ihr
„Erfülltes Leben“,
Ihnen so wichtig und erlebenswert sein,
dass Sie nicht mehr davon ablassen!
  ;-)

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Mit Märchen unterwegs

Meditativer Text

Unterwegs bist Du,
aber Du erinnerst Dich nicht mehr
     WOHER
     und WOHIN.

Überall suchst Du
und wunderst Dich,
     nichts zu finden,
denn es spielt sich alles
     in Dir ab,
     in Deinem Universum.

Damit Du Dich daran erinnerst,
gaben die inneren Welten
ihre Geheimnisse preis,
     in einfachen
     und unvergänglichen Worten.

Sie erinnern Dich,

     dass Du der Königssohn
     oder die Königstochter bist,
     dass Du nicht an Deinem Leib gefesselt bist,
     dass Du das Reich erben wirst,
     dass das höchste Ziel in Dir lebt.

Durch das Märchen,
durch Dein Leben,
durch alles, was
um Dich und in Dir ist,
kannst Du lernen,
     zu dem Prinzen,
     zu der Prinzessin,
     in Dir
     zu finden,
     Dein Erbe anzutreten
     und Dein inneres und äußeres Reich
     souverän und hingebungsvoll
     zu beherrschen.

Das Märchen lebt in Dir;
DU BIST DAS MÄRCHEN.

Wer Du bist
und wie Du auch lebst,
Du bist immer

mit Märchen unterwegs.

© Jean Ringenwald

Adventszeit ist Märchenzeit! Mehr Lebensqualität für Sie mit dem Märchen-Adventskalender

Das Mädchen teilt mit dem armen Mann

Finden Sie auch Gefallen an der „stillen Zeit“, in der wir es lieben, öfter eine Kerze anzuzünden, und dabei Ruhe, Wohlgefühl und Besinnlichkeit einziehen lassen in unsere ruhelosen Gedanken und vielfältigen Gefühle?

Was Ihnen an den langen Abenden der Adventszeit noch mehr Entspannung und viel Freude geben kann sind Märchen. Hier ist Ihr Märchen-Geschenk für heute:

Es war einmal eine Frau, die hatte alles was sie brauchte um zu leben und trotzdem fehlte ihr etwas, denn lähmende Langeweile hatte sich in Ihrem Leben ausgebreitet. In ihrem Herzen spürte sie den Wunsch etwas zu geben ohne zu wissen was es sein sollte. Sie wollte jemandem eine Freude machen, aber nicht auf gewöhnliche Art.

Sie wohnte am Ende des Dorfes an der Straße und wenn sie aus dem Fenster schaute sah sie die Menschen vorbeigehen die auf dem Weg ins nächste Dorf waren. Als sie wieder einmal aus dem Fenster blickte und die vorbeiziehenden Menschen beobachtete, sah sie wie eine gute Nachbarin mit ihrer armseligen Habe das Dorf verließ. Erschrocken schloss die Frau schnell das Fenster, lief aus dem Haus auf die Straße.

Als sie die Nachbarin eingeholt hatte grüßte sie diese und fragte bestürzt was geschehen sei, dass sie den Ort verlasse. Sie brach in Tränen aus, erzählte wie sie in Not geraten war und nicht mehr das Nötigste zum Leben bezahlen konnte. Die Frau legte ihren Arm um die Schulter der Frau und sprach: „Komm mit mir in mein Haus, für eine Weile kannst Du bei mir bleiben und ich bin sicher, Du wirst eine Idee haben, wie Du wieder zu Wohlstand und Glück kommst.“ Dankbar nahm die verarmte das Angebot an und so lebten die beiden ab jetzt zusammen.

Die erste Zeit war schwer, denn die Arme wollte so gerne zum Lebensunterhalt beitragen und wusste nicht wie. Eines Nachts träumte sie, von einer Runde mit Erwachsenen und Kindern in deren Mitte sie saß. Gebannt lauschten sie den Märchen die sie erzählte. An den Augen konnte sie erkennen, dass Alle ganz in die Märchenwelt versunken waren, ganz erwartungsvoll dem guten Ende entgegenhoffend. Die Frau als Märchen-Erzählerin spürte eine weisheitsvolle Führung in den Märchen und als sie aus dem Traum erwachte war sie glücklich.

Gleich am Morgen erzählte sie ihrer lieben Helferin ein Märchen, das sie aus der Kinderzeit noch gut in Erinnerung hatte. Dann ging sie von Haus zu Haus und lud alle ein, die in ihrem Leben ein klein wenig glücklicher sein wollten. (Denn sie wusste, dass das Glück mit dem eigenen Wünschen beginnt.) Viele kamen und sie staunten über die Weisheit und die Liebe im Märchen. Alle gaben der Frau einen Taler als Dank für die Märchen, die ihnen zeigten, dass jeder sein Ziel erreichen wird und dass jeder zum Glücklichsein geboren ist.

Die Frau, die von diesem Tag an Märchen erzählte, war glücklich, da sie etwas gefunden hatte, was andere Menschen erfreute. Sie wurde bekannt, da die Menschen durch die Märchen neue Kräfte schöpften und sie mit weisheitsvollen Lösungen für ihre Lebensprobleme nachhause gingen.

Der Wohlstand der beiden Frauen mehrte sich und sie halfen noch vielen Menschen wenn sie in Not geraten waren. Manche waren sogar so schlau und holten sich ihren Rat, bevor ihnen die Not im Nacken saß.

Lasse die Liebe Deines Herzens Dich führen auf allen Deinen Wegen.

Wie eine arme Frau zu Wohlstand kam. Märchen von Monika Zehentmeier
Haben Sie schon einen Adventskalender für Ihren märchenhaften Advent?
Klicken Sie bitte hier

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Frau Holle Märchen: Die ungleichen Brüder

Es waren einmal zwei Brüder, die waren gar ungleich. Der eine strebte nur nach Geld und Reichtum, der andere aber, suchte Liebe zu geben und zu empfangen. Der Ältere, der nach Reichtum strebte, sprach zu seinem Bruder: „Tue es mir gleich, such dir ein reiches Mädchen und so kannst Du dich ins gemachte Bett legen. Nimmst Du aber das Röschen aus dem Radieschengarten, so sind wir fortan getrennte Leute.“ Doch so sehr der jüngere Bruder ihn auch mochte und so schwer ihm ums Herz war, so konnte er doch diesem Wunsch nicht nachkommen, denn das Mädchen seiner heimlichen Wahl hatte nichts weiter als seinen Fleiß und zwei Blumentöpfe auf dem Fensterbrett.

So machte er sich denn, um den Zwiespalt seines Herzens zu heilen, auf den Weg zu einer wunderbaren Quelle, von der es hieß, dass sie die Seele kräftige und jeden Kummer heile.

Er drang in den verrufenen Wald von Frau Lora ein, worin die Quelle lag, fand sie und sank nieder, um von dem heilkräftigen Wasser zu trinken. Als er getrunken hatte, fühlte er sich gekräftigt, ruhig und neuen Muts und erhob sich und wie er sich so umschaute, da sah er einen Felsen in der Nähe und darin eine Höhle und aus der Höhle heraus trat ein Zwerg, der sprach zu ihm: „Wenn du Mut hast, so folge mir.“ Der Jüngling folgte dem Zwerg in die Höhle und sie gelangten vor ein großes Tor, darüber stand in alten Buchstaben geschrieben:  

Stehst du hier vor,
so gehe stracks durchs Tor.

Frau HolleDer Zwerg zog einen goldenen Schlüssel hervor und öffnete das Tor. Und als es aufsprang, da war´s dahinter ganz licht und hell und hoch in dem Gang und man konnte in einen Garten blicken, in dem standen die schönsten Bäume, mit reifen, vollen Früchten und es war ein ewiger Frühling dort. Auf den Sträuchern saßen goldene Vögel, sangen und redeten untereinander mit Menschensprache. Der Jüngling ging weiter und sah in der Ferne eine Rosenlaube, darin saß eine hohe, wunderschöne Frau und er schritt auf die Laube zu und erkannte, dass es die Göttin Lora war, die Herrin dieses Gartens und des Waldes. Und sie sprach freundlich zu ihm: „Ich kenne dich schon seit langem und ich weiß wohl, wie treu du liebst, darum gebe ich dir diese wundersame Rose der Liebe und der Treue, solange du sie in Ehren hältst, wird das Glück bei Dir einziehen und Du und Deine Frau werdet einander immer lieber gewinnen, fleißige, liebreizende Kinder werden Euch geboren, ihr werdet allzeit in Liebe leben, bis ihr dann zum Lebensende so gemeinsam und vereint in das Grab sinken werdet, wie ihr gelebt habt. Gehe nun, und lebe.“ Und sie gab ihm die Rose.

Der Jüngling verabschiedete sich dankbar für die Gabe und diese milde Prophezeiung der Herrin der Gartens und küsste den goldenen Saum ihres Kleides. Dann führte ihn der Zwerg zurück durch den Garten und rechts und links am Weg sahen sie wieder die reifen Früchte auf den Bäumen, die sich verlockend im Winde wiegten und der Zwerg sprach zu dem Jüngling: „Pflücke dir nur so viel wie du nehmen möchtest und in Deine Taschen passen und trage es nach Hause zu Deiner Braut. Ich helfe Dir dabei.“ Da pflückten sie vorsichtig die reifen Früchte aus dem Gezweig und schon bald waren die Taschen des Jünglings prall und voll. Sie verließen den Garten und als der Jüngling sich wieder umsah, war der Zwerg verschwunden und er befand sich wieder allein im Lora-Wald und hätte er nicht die wundersame, leuchtende Blume dabeigehabt und hätte er nicht die Früchte in seinen Taschen gefühlt, so hätte er gedacht, daß es alles nur ein Traum gewesen wäre.

Frau HolleAls er nach Hause zu seiner Braut kam, die sich schon um ihn gesorgt hatte, da erzählte er ihr von seinem Erlebnis, doch sie mochte gar nicht an den Rosen-Garten glauben, freute sich aber über die wunderschöne Blume, die er ihr mitgebracht hatte. Er wollte ihr zum Beweis die Früchte zeigen, doch da musste er das Futter auftrennen, so schwer wogen sie in den Taschen und ließen sich nicht anders herausnehmen. Kaum hatte er das Futter aufgeschnitten, da rollten große, prächtige, goldene Kugeln über den Boden, da war der Reichtum für sie da und sie konnten Hochzeit halten nach alter Sitte.

Mit großer Umsicht erwarb der Jüngling Land in der fruchtbaren Goldenen Aue. Er ließ Haus, Scheunen, Ställe und Speicher errichten und am Tag der Hochzeit, da fuhr die Braut in der Kutsche durch das festlich geschmückte Tor. Und da sie beide die wundersame Blume in Ehren hielten, so traf alles ein, was die Göttin Lora ihnen verheißen hatte. 

So wie zu allen Zeiten der Geruch des Geldes und Glücks die Menschen anzog, so traf auch der ältere Bruder bald auf dem Hof ein und wurde in Ehren aufgenommen. Die Klinke war noch warm von seiner Hand, da wollte er schon neugierig und voller Neid wissen, woher denn dieser Reichtum gekommen sei. Der Bruder erzählte ihm die ganze Geschichte und auch von der Bedeutung der Wunderblume und der Ältere dachte: „Da hat der dumme Hans aber mal Glück gehabt, aber sich mit dieser Blume zu begnügen, das ist doch Firlefanz. Ich würde gewiss noch mehr von diesen Früchten mitnehmen und würde damit mein Glück machen. Dann könnte ich meine verschrumpelte Alte auf ihrem Geldsack sitzen lassen und mir ein junges Mädchen nehmen, rund und glatt, nach Herzensgeschmack.“

So machte sich der Bruder bald auf, um den Zauber-Wald der Frau Lora zu finden. Und er hängte an den Knauf seines Wanderstocks auch ein Bündel mit Wurst und Speck für unterwegs, damit er auch bequem reisen könne und nicht hungern müsse. Und oft machte er eine Pause, um sich zu stärken und kam so gar nicht recht voran. Er irrte lange Zeit im Wald der Frau Lora umher und war schon ganz erschöpft, als er endlich den Felsen fand, an dem der Eingang in den Garten war. Vor dem Felsen da rekelte sich ein buckliger Zwerg und der Bruder stieß ihn mit dem Fuß an. Doch der Zwerg gähnte nur müde und erst nach langem Bitten und Betteln ließ er sich dazu überreden, ihm den Weg in den unterirdischen Garten zu zeigen.

Frau HolleUnterwegs war´s für ihn recht beschwerlich, denn er stieß sich an jeder Zacke und Ecke. So kam der Bruder ganz zerschunden und zerstoßen vor dem Tor an. Kaum hatte der Zwerg das Tor geöffnet und es sprang auf, da stürzte sich der Bruder auch schon gierig auf die Früchte der Bäume und riss die kostbaren Blüten und Früchte ab, dass sie ihm nur so um die Ohren flogen. Bald bedauerte er, dass nicht mehr Platz in seinen Taschen war und dass er seinen Rucksack vergessen hatte, um noch mehr von den kostbaren Früchten einzusacken. Er dachte überhaupt nicht an die Lebensblume, sondern nur gierig daran, wie er noch mehr dieser kostbaren Früchte mit sich tragen könnte.

„Weg, Du gieriger Wicht,“ rief eine Stimme und eine Gestalt reckte sich drohend über ihm auf. „Lass ab von den Früchten, Du unreines Herz. Ich bin es, welche die Treue behütet und die Habgier bestraft. Schließe deine Augen und was du dann siehst, das ist dein. Auf, meine Geister, packt ihn und jagt ihn fort!“

Der Plünderer fühlte, wie hunderte kleiner Hände und Fäuste an ihm zerrten, ihn kratzten und bissen und windelweich schlugen. Ganz zerschunden und zerkratzt wurde er aus dem Berg hinausgeworfen und viel davor in eine stinkende Grube. Grollend schloss sich der Berg hinter ihm. Ganz still schlich sich der geschlagene Bruder davon. Und er dachte trotzig: „Habe ich auch viele Püffe und Knüffe gekriegt und bin ich auch ganz zerkratzt, so habe ich doch ein reichliches Schmerzensgeld in der Tasche.“ Und als er nach Hause kam, da wollte er die Taschen ausleeren, griff hinein und fasste in einen stinkenden, ekligen Brei. Doch noch einmal wollte der enttäuschte Schatzsucher nicht in den Zauberberg fahren. Und so dachte er: „So muss ich mich halt mit der hutzligen Alten abfinden.“   Doch so protzig auch die Hochzeit war, so rollte ihnen das Glück und das Geld bald aus dem Haus. Zu ehrlicher Arbeit taugten die beiden so sehr, wie der Igel zum Schnupftuch. Und das Geld schmolz ihnen bald wie das Schmalz in der Pfanne unter den Händen weg und ließ sie mit Essiggesichtern zurück. Und am Ende, da blieb dem Mann von alledem nur noch die Alte selbst. Denn der Mensch ist das wert, was ihm wiederfährt.

Die Familie des Bruders aber lebte glücklich im Licht der wunderschönen Blume. Die Frucht auf dem Felde wuchs, das Vieh entwickelte sich prächtig und ihre Kinder hatten ein fleißiges Leben. Als die Stunde kam, in der sie beide Abschied nehmen sollten, um ins Land der ewigen Dinge zu gehen, da taten sie auch dies gemeinsam und die Leute im Dorf sprachen: „Einig gelebt, einig gestorben, das macht selig.“

Die ungleichen Brüder

Dieses wunderschöne Märchen und noch einige andere schöne Märchen, die von Frau Holle erzählen sind in diesem Büchlein nachzulesen:
Die Lebensgesichter von Frau Holle.
Es ist mit liebevollen, einfarbigen Zeichnungen illustriert.

Mehr Infos bekommen Sie hier:
http://www.amazon.de/gp/product/3927154814

 

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Mit dem Märchen Adventskalender Geborgenheit und Herzenswärme spüren

Mit dem Märchen Adventskalender Geborgenheit und Herzenswärme spüren

Sehnen Sie sich in den grauen Novembertagen auch nach Wärme und Licht?

Die „stille Zeit“ des Advents kann so eine Zeit sein, in der es mit jedem Anzünden der Adventskerzen in Ihrem Inneren heller und wärmer wird und ebenso in den Herzen Ihrer Lieben. Denn das Licht strahlt Geborgenheit und Wärme aus und lässt Ruhe und Wohlgefühl einkehren.

Märchenhafte, besinnliche und schöne Adventskalender können Ihnen zu dieser wohltuenden, erholsamen Stimmung und zu einer erfüllenden Zeit verhelfen.

Schenken Sie sich selbst, Ihren Freunden, Verwandten und Bekannten einen märchenhaften Schatz, von dem Sie nicht genug haben können und der Ihnen viel Freude bereitet.

Sie haben 3 Adventskalender zur Auswahl.
Jeden Tag bekommen Sie per Email ein Märchen, oder je nach Wahl des Advents-Kalenders Lehrgeschichten, Meditative Texte, Anleitungen für kreatives Gestalten in der Adventszeit.

Es gibt den

* märchenhaften Advents-Kalender,

* innigen Advents-Kalender

* und den Advents-Kalender für mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

Diese Adventskalender lassen Sie eine märchenhafte, lichtvolle und sinnerfüllte Zeit im Advent erleben.

Ausführliche Infos finden Sie kostenlos unter folgendem Link: http://klickjetzt.de/adventundweihnachten

 

LICHT, LEBEN und LIEBE im Advent

LICHT, LEBEN und LIEBE im Advent

 

 

 

 

 

 

* Wenn Sie sich im Advent gerne mit den hohen Werten Licht, Leben, Liebe befassen möchten, dann finden Sie ausführliche, kostenlose Infos auf dieser Seite:
http://klickjetzt.de/sehnsuchtnachlichtadvenstkalender 

Märchen in der Adventszeit

 

 

 

 

 

 

Möchten Sie gerne eine licht- und liebevolle Adventszeit erleben?

Dann kann für Sie der Märchen-Adventskalender zu den Qualitäten Licht- Leben-Liebe genau richtig sein.

Klicken Sie für die ausführliche Beschreibung bitte auf den folgenden Link: http://klickjetzt.de/adventskalendermaerchenundlicht

Schauen Sie gleich nach und reservieren Sie sich Ihren Liebelings-Adventskalender oder alle zusammen, zu einem Paket-Preis!

Eine märchenhafte, erfüllende gute Zeit wünscht Ihnen

Monika Zehentmeier vom Märchen Team

P.S. Dieses kleine Märchen möchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben:

Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, musste ein armer Junge hinaus gehen und Holz auf einem Schlitten holen. Wie er es nun zusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich ein bisschen wärmen.

Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel. Nun glaubte er, wo der Schlüssel wäre, müsste auch das Schloss dazu sein, grub in der Erde und fand ein eisernes Kästchen.

Wenn der Schlüssel nur passt! dachte er. Es sind gewiss kostbare Schätze in dem Kästchen. Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da, endlich entdeckte er eins, aber so klein, dass man es kaum sehen konnte.

Er probierte, und der Schlüssel passte glücklich. Da drehte er einmal herum . . .

und nun müssen wir warten, bis er vollends aufgeschlossen und den Deckel aufgemacht hat, dann werden wir erfahren, was für wunderbare Kostbarkeiten in dem Kästchen lagen.

Der Goldene Schlüssel, Märchen der Brüder Grimm

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Rosenmärchen. Märchen von der Liebe.

Rosenmärchen Von dem Sommer- und dem Wintergarten
Wird der Kaufmann mitten im Winter
Rosen finden für seine jüngste Tochter, die die Blumen so sehr liebt?

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für dieses schöne Märchen:

Ein Kaufmann wollte auf die Messe gehen, da fragte er seine drei Töchter, was er ihnen mitbringen sollte. 

Die älteste sprach: ,,Ein schönes Kleid“;
die zweite: ,,Ein paar hübsche Schuhe“,
die dritte: ,,Eine Rose“. 

Aber die Rose zu verschaffen, war etwas schweres, weil es mitten im Winter war, doch weil die jüngste die schönste war, und sie eine große Freude an den Blumen hatte, sagte der Vater, er wolle zusehen, ob er sie bekommen könne, und sich recht Mühe darum geben.

Als der Kaufmann wieder auf der Rückreise war, hatte er ein prächtiges Kleid für die älteste, und ein paar schöne Schuhe für die zweite, aber die Rose für die dritte hatte er nicht bekommen können, wenn er in einen Garten gegangen war, und nach Rosen gefragt, hatten die Leute ihn ausgelacht: ,,Ob er denn glaube, dass die Rosen im Schnee wüchsen.“

Das war ihm aber gar leid, und wie er darüber sann, ob er gar nichts für sein liebstes Kind mitbringen könne, kam er vor ein Schloss, und dabei war ein Garten, in dem war es halb Sommer und halb Winter, und auf der einen Seite blühten die schönsten Blumen gross und klein, und auf der andern war alles kahl und lag ein tiefer Schnee. Der Mann stieg vom Pferd herab, und wie er eine ganze Hecke voll Rosen auf der Sommerseite erblickte, war er froh, ging hinzu und brach eine ab, dann ritt er wieder fort. 

Rosenmärchen Er war schon ein Stück Wegs geritten, da hörte er etwas hinter sich herlaufen und schnaufen, er drehte sich um, und sah ein großes schwarzes Tier, das rief: ,,Du gibst mir meine Rose wieder, oder ich mach dich tot, du gibst mir meine Rose wieder, oder ich mach dich tot!“ 

Da sprach der Mann: ,,Ich bitte dich, lass mir die Rose, ich soll sie meiner Tochter mitbringen, die ist die Schönste auf der Welt.“ 

,,Meinetwegen, aber gib mir die schönste Tochter dafür zur Frau!“ Der Mann, um das Tier los zu werden, sagt ja, und dachte, das wird doch nicht kommen und sie fordern, das Tier aber rief noch hinter ihm drein: ,,In acht Tagen komm ich und hol meine Braut.“

Der Kaufmann brachte nun einer jeden Tochter mit, was sie gewünscht hatten; sie freuten sich auch alle darüber, am meisten aber die jüngste über die Rose. Nach acht Tagen saßen die drei Schwestern beisammen am Tisch, da kam etwas mit schwerem Gang die Treppe herauf und an die Türe und rief: ,,Macht auf! Macht auf“. 

Da machten sie auf, aber sie erschraken recht, als ein großes schwarzes Tier hereintrat. ,,Weil meine Braut nicht gekommen, und die Zeit herum ist, will ich mir sie selber holen.“ Damit ging es auf die jüngste Tochter zu und packte sie an. Sie fing an zu schreien, das half aber alles nichts, sie musste mit fort, und als der Vater nach Haus kam, war sein liebstes Kind geraubt. Das schwarze Tier aber trug die schöne Jungfrau in sein Schloss, da war’s gar wunderbar und schön, und Musikanten waren darin, die spielten auf, und unten war der Garten halb Sommer und halb Winter, und das Tier tat ihr alles zu Liebe, was es ihr nur an den Augen absehen konnte.

Rosenmärchen Sie aßen zusammen, und sie musste ihm aufschöpfen, sonst wollte es nicht essen, da ward sie dem Tier hold, und endlich hatte sie es recht lieb.  Einmal sagte sie zu ihm: ,,Mir ist so Angst, ich weiß nicht recht warum, aber mir ist, als wär mein Vater krank, oder eine von meinen Schwestern, könnte ich sie nur ein einziges mal sehen!“ 

Da führte sie das Tier zu einem Spiegel und sagte: ,,Da schau hinein“, und wie sie hineinschaute, war es recht als wäre sie zu Haus; sie sah ihre Stube und ihren Vater, der war wirklich krank aus Herzeleid, weil er sich Schuld gab, dass sein liebstes Kind von einem wilden Tier geraubt und gar von ihm aufgefressen sei, hätte er gewusst, wie gut es ihm ging, so hätte er sich nicht betrübt; auch ihre zwei Schwestern sah sie am Bett sitzen, die weinten.

Von dem allen war ihr Herz ganz schwer, und sie bat das Tier, es sollte sie nur ein paar Tage wieder heim gehen lassen. Das Tier wollte lange nicht, endlich aber, wie sie so jammerte, hatte es Mitleid mit ihr und sagte: ,,Geh hin zu deinem Vater, aber versprich mir, dass du in acht Tagen wieder da sein willst.“ Sie versprach es ihm, und als sie fort ging, rief es noch: ,,Bleib aber ja nicht länger als acht Tage aus.“

Rosenmärchen Wie sie heim kam, freute sich ihr Vater, dass er sie noch einmal sähe, aber die Krankheit und das Leid haften schon zu sehr an seinem Herzen gefressen, dass er nicht wieder gesund werden konnte, und nach ein paar Tagen starb er. Da konnte sie an nichts anderes denken vor Traurigkeit, und hernach ward ihr Vater begraben, da ging sie mit zur Leiche, und dann weinten die Schwestern zusammen und trösteten sich, und als sie endlich wieder an ihr liebes Tier dachte, da waren schon längst die acht Tage herum. Da ward ihr etwas Angst, und es war ihr, als sei das auch krank, und sie machte sich gleich auf und ging wieder hin zu seinem Schloss. Wie sie aber wieder ankam, war’s ganz still und traurig darin, die Musikanten spielten nicht, und alles war mit schwarzem Flor behangen.  Der Garten aber war ganz Winter und von Schnee bedeckt. 

Und wie sie das Tier selber suchte, war es fort, und sie suchte aller Orten, aber sie konnte es nicht finden. 

Da war sie doppelt traurig, und wusste sich nicht zu trösten, und einmal ging sie so traurig im Garten, und sah einen Haufen Kohlhäupter, die waren oben schon alt und faul, da legte sie die herum, und wie sie ein paar umgedreht hatte, sah sie ihr liebes Tier, das lag darunter und war tot. Geschwind holte sie Wasser und begoss es damit unaufhörlich, da sprang es auf und war auf einmal verwandelt und ein schöner Prinz. Da ward Hochzeit gehalten und die Musikanten spielten gleich wieder, die Sommerseite im Garten kam prächtig hervor, und der schwarze Flor ward abgerissen, und sie lebten vergnügt miteinander immerdar.

Von dem Sommer- und dem Wintergarten
Aus der Urfassung der Märchen der Brüder Grimm

Noch mehr Rosen-Märchen auf meinem Blog:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchen-lesen/

http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/dornroeschen-urfassung/

Hier finden Sie schöne Rosen-Gedichte,
klicken sie dafür einfach auf das Bild:
Rosen-Gedichte

Sie werden immer mehr gebraucht,
die Märchen-Erzähler

für jedes Lebens-Alter:
Maerchen erzaehlen lernen ausbildung

Die MärchentherapieSie möchten gern mehr über
die Märchentherapie erfahren
und kennenlernen wie sie behutsam und effizient Probleme in der eigenen Biografie (Kindheit, Jugend)

oder in der Partnerschaft oder im Beruf angeht?
Dann gehen Sie bitte auf diese Infoseite:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/einzelsitzungen/

 

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Hätte der Kaufmann Hilfe gesucht
wäre er mit seinem Schicksal sicher zurecht gekommen!

Es liegt Ihnen am Herzen wieder zu innerem Frieden und Selbstvertrauen zurückzufinden, das Problem zu lösen, das Ihnen auf der Seele liegt? Dann sehen Sie sich hier an, wie eine solche sanfte und märchenhafte Unterstützung aussehen würde: http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/einzelsitzungen/

Stellen Sie Ihre Fragen gerne an mich. Füllen Sie dafür die Formularfelder aus und klicken Sie auf Abschicken, so rufe ich Sie umgehend zurück.

 

JA!

Sie sind für ein Leben
in Glück und Liebe,
in Erfolg und Wohlstand,
in Gesundheit und Harmonie,
und dies in Fülle,
geboren!

Realisieren Sie jetzt
Ihr „Erfülltes Leben“!
;-)

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