Das Glöckchen. Wie Du Dich glücklich stimmen kannst!

Das Glöckchen

Das GlöckchenIn einem Städtchen am Meer lebte einst bei seinem Tempel ein alter Mönch. Er liebte es, auf der Veranda zu sitzen und aufs Meer hinaus zu schauen. Um sich aber nicht so allein zu fühlen, hatte er am Dach über der Veranda ein silbernes Glöckchen angebracht. Daran hing ein breiter Streifen Papier, auf dem ein wunderschönes Gedicht geschrieben stand. Sobald der Wind nur ein kleines bisschen wehte – und am Meer weht er ständig – bewegte sich das Papier, und das silberne Glöckchen läutete gar lieblich.

Der alte Mönch saß auf der Veranda, schaute auf das Meer, lauschte dem Läuten des silbernen Glöckchens und lächelte zufrieden.

In dem gleichen Städtchen lebte auch ein Apotheker. Der war schon lange Zeit recht niedergedrückt, alles misslang ihm, und er war so unglücklich, dass er sich nicht mehr zu helfen wusste. In seiner Not machte er sich eines Tages auf den Weg zu dem Mönch, um ihn um Rat zu bitten. Als er aber den Alten so gücklich und zufrieden auf seiner Veranda sitzen sah und das beruhigende Läuten des silbernen Glöckchens hörte, wusste er mit einem Schlag, dass das Glöckchen auch ihn froher machen würde, wenn er so dasitzen und ihm zuhören könnte.

Er überlegte nicht lange und bat den Mönch, ihm das Glöckchen wenigstens für einen einzigen Tag zu überlassen.

„Warum sollte ich es dir nicht leihen“, sagte der Mönch freundlich. „Aber vergiss nicht, es gleich morgen früh wieder zu bringen, denn ohne das Glöckchen wäre ich sehr traurig.“

Der Apotheker dankte ehrerbietig und versprach, am nächsten Tag wieder zu kommen. Dann ging er nach Hause und hängte das Glöckchen über der Veranda auf. Es begann zu läuten, und dem Apotheker wurde es so leicht ums Herz, und die Welt erschien ihm auf einmal so schön, dass er zu tanzen begann.

Am nächsten Tag war der Mönch schon vom Morgen an übel gelaunt. Immer wieder ging er vor den Tempel und hielt nach dem Apotheker Ausschau. Aber der kam und kam nicht. So verging eine Stunde, eine zweite, und als der Apotheker zu Mittag noch immer nicht mit dem Glöckchen erschienen war, rief der Mönch seinen kleinen Schüler Taro und befahl ihm: „Lauf in die Stadt zu dem Apotheker. Er hat sich gestern mein silbernes Glöckchen geliehen und sollte es heute früh zurück bringen. Erinnere ihn daran und sage ihm, dass ich schon ungeduldig warte.“

Taro lief zu dem Apotheker, aber kaum war er in dessen Garten getreten, blieb er stehen. Er hörte das fröhliche Läuten des Glöckchens und sah den Apotheker, der mit fliegenden Ärmeln und Schößen im Garten herumtanzte. Taro wusste nicht gleich, wie er ihn ansprechen sollte. Da wurde ihm auf einmal so fröhlich ums Herz, dass auch er zu tanzen begann. Eine Stunde verging, eine zweite – der Apotheker war immer noch nicht erschienen, und Taro kam auch nicht zurück.

Der alte Mönch schüttelte den Kopf, und weil er immer trauriger wurde, rief er seinen zweiten Schüler, Dschiro, und befahl ihm: „Lauf zu dem Apotheker und sage ihm, er möge mir mein silbernes Glöckchen zurück geben. Und solltest du unterwegs Taro begegnen, so richte ihm aus, er solle sich schämen, seinem Lehrer so schlecht zu gehorchen.“

Dschiro lief, so schnell er nur konnte. Als er zum Haus des Apothekers kam, hörte er fröhliches Geläut und sah zu seiner Verwunderung den Apotheker und Taro im Garten tanzen. Und ehe er sich noch entscheiden konnte, ob er zuerst Taro für sein Versäumnis rügen oder den Apotheker an die Rückgabe des Glöckchens mahnen sollte, drehte auch er sich im Kreise und vergaß die Welt.

Wieder war eine Stunde vergangen und bald auch die zweite. Die Sonne neigte sich schon dem Horizont zu. Aber weder der Apotheker noch einer der beiden Schüler ließ sich blicken. Der alte Mönch konnte sich das nicht erklären. Er wurde so traurig wie nie zuvor.

Schließlich hielt er es nicht mehr aus. Er zog seine Sandalen an und machte sich selbst auf den Weg zum Hause des Apothekers. Noch ehe er in den Garten trat, hörte er das zarte Läuten seines geliebten Glöckchens und fröhliches Lachen. Und bald darauf sah er, wie sich der Apotheker und seine beiden Schüler an den Händen hielten. Sie tanzten nach links und dann wieder nach rechts, und ein seliges Lächeln lag auf ihren Gesichtern.

Der Mönch schüttelte den Kopf und wusste nicht recht, wie er sich das erklären sollte. Aber er wunderte sich nicht lange. Auf einmal war alle Traurigkeit verflogen, die Füße begannen von allein zu hüpfen, der Mönch lächelte dem Apotheker zu, reichte die eine Hand Taro und die andere Dschiro, und dann tanzten sie alle vier.

Wie das weiter ging? Ja, wenn wir das wissen wollen, müssten wir jemanden in den Garten des Apothekers schicken. Nur weiß ich nicht, ob er auch zurück käme. Denn wenn er den lieblichen Klang des Glöckchens hört und die vier tanzen sieht, wird er alles vergessen, glücklich sein und mittanzen. Und so müssten wir einen zweiten schicken und dann einen dritten, vierten….. Schließlich bliebe uns nichts anderes übrig, als selbst hinzugehen. Auch unser Herz würde froh werden und wir würden zu tanzen beginnen. Na, und das geht natürlich nicht, dass alle Menschen nur glücklich sind und tanzen. Oder was mein ihr?

Das Glöckchen Volksmärchen aus Japan

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Leben. Was ist eigentlich das Leben?

LebenWas ist eigentlich Leben?

Geschichten und auch Märchen machen die Antworten auf wesentliche Fragen oft durch ihre Einfachheit sehr deutlich. So sei gespannt wie diese wesentliche Frage beantwortet wird. Welchen Schluss wirst Du daraus ziehen?

Einmal zur Mittagszeit wurde es still am Waldrand. Alles ruhte. Da streckte plötzlich der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte:

„Was ist eigentlich das Leben?“

Alle waren über diese Frage betroffen und wurden nachdenklich. Die Heckenrose entfaltete ihre Knospe und sprach: „Das Leben ist Entwicklung“.

Der Schmetterling flog von Blume zu Blume und naschte da und dort. „Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein“.

Die Ameise schleppte einen zehnmal größeren Strohhalm und bemerkte: „Das Leben ist nichts anderes als Mühsal und Arbeit.“

Die Biene aber ergänzte nach einer honighaltigen Blume: „Das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und Vergnügen.“

Der Maulwurf hob den Kopf aus der Erde und brummte: „Das Leben ist ein Kampf im Dunkeln.“

Es hätte fast Streit gegeben, wenn nicht der Regen dazwischengekommen wäre: „Das Leben“, sagte er, „besteht aus Tränen, nichts als Tränen.“

Er zog weiter zum Meer. Dort brandeten die Wogen gegen die Felsen und stöhnten: „Das Leben ist stets vergebliches Ringen nach Freiheit.“

Hoch oben zog der Adler seine Kreise und frohlockte: „Das Leben ist nur ein Streben nach oben.“

Die Weide am kleinen See aber meinte: „Das Leben ist ein sich Neigen unter eine höhere Macht.“

Mit der Nacht kam auch der Uhu und krächzte in die Stille: „Leben heißt die Gelegenheit nützen, wenn andere schlafen.“

Es wurde still am Waldesrand. Spät aber kam ein junger Mann, müde vom Tanzen und Trinken: „Das Leben ist ständiges Suchen nach Glück und eine lange Kette von Enttäuschungen, wie heute Abend.“ Dann schlief er ein. Bald aber erwachte die Morgenröte in ihrer vollen Pracht und strahlte in alles Leben: „Das Leben ist stetes Beginnen und Anbruch der Ewigkeit.“

Schwedisches Volksmärchen

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Weisheits-Geschichte. In der Biegung des Flusses.

Weisheits-Geschichte

Weisheits-Geschichte

In der Biegung des Flusses.

Genießen Sie die folgende Weisheits-Geschichte, die das Leben erzählt.

In der Biegung eines Flusses lag eine Siedlung. Ihre Bewohner lebten in gutem Wohlstand. Jeden Tag fuhren sie über den Fluss und bestellten die fruchtbaren Felder dort. So füllten sich die Vorratskammern in der Siedlung immer mehr; und immer seltener fuhren die Bewohner hinüber, die Felder abzuernten. Schließlich stellten sie die Überfahrten ganz ein und verlernten mit den Jahren sogar die Kunst, Schiffe zu bauen.

Doch die Vorräte in den Kornkammern hielten nicht unbegrenzt. Der Wohlstand schmolz dahin, bis schließlich sogar große Not war: Die Vorräte waren aufgezehrt, die üppigen Felder jenseits des Flusses vergessen.

Eines Tages kletterte ein Junge auf einen sehr hohen Baum und erspähte die reichen Felder am anderen Ufer. Doch davon wurde die Not nur noch größer, denn niemand wusste, wie ein Boot gebaut und gelenkt werden kann.

Der Philosoph bewies auch bald durch sehr kluge Schlüsse, dass es    überhaupt gänzlich unmöglich sei, den Fluss zu überqueren, weswegen der Reichtum dort sowieso nur eine Illusion sei.

Allerdings kam eines Tages ein Wanderer in das Dorf, der viel durch die Welt gekommen war und auch einige Jahre auf dem Meer verbracht hatte. Als er das Elend der Menschen sah, lehrte er sie Boote zu bauen und über den Fluss zu lenken. So fanden die Siedler wieder Zugang zu ihren fruchtbaren Feldern und waren glücklich wie einst.

Jenseits des Flusses Alte Lehrgeschichte

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Wünsche erfüllen. Eine Weisheitsgeschichte

Wünsche erfüllen!

Wünsche erfüllen

Suchst Du gelegentlich auch dringend einen dienstbaren Geist, der Wünsche erfüllen kann, weil Du in Deinem Leben etwas verwirklichen möchtest, das Dir sehr am Herzen liegt?
Dann wird Dir die folgende Geschichte gute Hinweise geben 🙂 

Es war einmal ein Mann, der war mit seinem Leben sehr unzufrieden und klagte: „Ach, hätte ich doch nur einen dienstbaren Geist. Ich bräuchte mich um nichts mehr zu kümmern, alles würde er für mich tun und ich könnte ein Leben in Glück und großem Reichtum führen.“ Er hatte jedoch von einem alten Weisen gehört, der schon so manchen Rat suchenden geholfen hatte. Also machte er sich hoffnungsvoll auf den Weg. Als er dem Weisen sein Anliegen vorgetragen hatte, lächelte er und sprach: „Nun, es ist für mich eine Kleinigkeit, dir einen Geist zu besorgen, der dir all deine Wünsche erfüllt. Aber ich muss dich warnen, er muss immer beschäftigt werden und darf keinen Moment zur Ruhe kommen, sonst frisst er dich auf.“ Der Mann lachte schallend und rief: „Ich habe so viele Wünsche, dass ich ihn mein ganzes Leben lang beschäftigen kann!“

Also gab ihm der Weise eine Lampe und sprach: „Wenn du zuhause bist, dann reibe an der Lampe und der Geist wird erscheinen. Als er zuhause angelangt war, rieb er gleich an der Lampe und wenige Augenblicke später, stand vor ihm ein riesenhafter Geist, der sich ehrerbietig vor ihm verneigte und sprach: „Mein Gebieter, was befiehlst Du?“ Der Mann ließ sich das nicht zweimal sagen. „Errichte mir ein wunderschönes Schloss mit prächtigen Gärten und Park.“ Kaum hatte er dies gesagt, so verschwand der Geist und nach einigen Minuten kam er wieder und brachte den Mann dorthin, wo er das verlangte vorfand.

Staunend und voller Freude trat er ins Schloss ein, um sich die Pracht genauer anzuschauen. Doch im selben Moment verneigte sich der Geist abermals vor ihm und sprach: „Mein Gebieter, was wünschst Du jetzt?“ „Ich wünsche mir Bedienstete, schöne Frauen, Gold, Silber, Perlen, Edelsteine und viele Ländereien.“ Und wieder, kaum waren die Worte ausgesprochen, so verschwand der Geist und in kurzer Zeit war auch dies erfüllt. Dann sprach er: „Was soll ich jetzt für meinen Gebieter tun?“ Unser Mann wurde immer unsicherer und ängstlicher, sah er doch wohl, dass der Geist binnen weniger Augenblicke all seine Wünsche erfüllen konnte.

Nun wünschte er sich alles was ihm einfiel, nur um ja den Geist zu beschäftigen. Allein, es dauerte nicht lange, da waren auch die ungewöhnlichsten Wünsche erfüllt und der Geist bat um neue Anweisungen. Der Mann hatte aber keine neuen Wünsche mehr und er sah schon, wie der Geist unruhig wurde und ihn mit feurigen, wütenden Augen anstarrte. Er stammelt noch die letzten und fremdartigsten Wünsche und trug sie dem Geist vor. Augenblicklich verschwand der Geist, und im Nu hatte er sie erfüllt.

Unser Mann aber lief eilig zum Weisen und bat ihn: „Bitte helft mir! Schützt mich vor diesem arbeitswütigen Geist. Ich habe keine Wünsche mehr und kann diese Verantwortung nicht mehr tragen und fürchte, er wird mich nun töten.“ „Da wirst du wohl recht haben“, sprach der Weise. „Aber ich will dir helfen“. Er zupfte sich ein Haar aus vom Kopf, nahm es zwischen zwei Fingernägel und zog solange daran, bis es sich kräuselte. Dann sprach er: „Gib dem Geist das Haar und befiehl ihm, er soll es wieder gerade ziehen.“ Der Mann ging nach Hause und überreichte das gekräuselte Haar dem Geist mit eben jenem Befehl des Weisen. Der Geist zog das Haar gerade, aber in dem Moment, wo er es wieder losließ, da kräuselte es sich. Er zog es erneut gerade, aber beim Loslassen, da kräuselte es sich wieder.

Seit dieser Zeit hatte der Mann seine Ruhe. Er freute sich über jeden Tag seines Lebens, der ihm geschenkt wurde. Wenn er eine Aufgabe für den Geist hat nimmt er das Haar an sich und danach gibt er es ihm wieder. So zieht der Geist noch heute an diesem Haar und er wird es auch sicherlich noch eine lange, lange Zeit tun.

Wünsche erfüllen … Weisheitsgeschichte
Nacherzählt von Monika Zehentmeier

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Mögen sich Deine Wünsche erfüllen
und mögest Du ausreichend Beschäftigung
für Deinen Geist haben
😉

Märchen erzählen lernen auf ganz natürliche Weise

Märchen erzählen lernen

Sicher lieben Sie Märchen und die schöne Stimmung die von ihnen ausgehen. Märchen schaffen Geborgenheit, Urvertrauen, bzw. Grundvertrauen in das Leben und den eigenen Lebensweg. Denn der Märchenheld erreicht immer sein Ziel und lebt zuletzt glücklich und zufrieden. Wünschen Sie sich das nicht auch für sich selbst und Ihre Kinder?

Das folgende Gedicht lässt durchblicken,
was Sie von Märchen erwarten können:

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
sind Schlüssel aller Kreaturen,

wenn die, so singen oder küssen,
mehr als die Tiefgelehrten wissen,

wenn sich die Welt ins freie Leben
und in die Welt wird zurückbegeben,

wenn dann sich wieder Licht und Schatten
zu echter Klarheit werden gatten

und man in Märchen und Gedichten
erkennt die wahren Weltgeschichten,

dann fliegt vor Einem geheimen Wort
das ganze verkehrte Wesen fort.

Novalis

Märchen erzählen und dabei den Zuhörern in die Augen sehen

Gewiss ist Ihnen schon aufgefallen, dass Märchen, wenn sie frei erzählt werden, noch besser bei den kleinen und großen Zuhörern ankommen, als wenn man sie vorliest, (was auch schon sehr schön ist).

Sie können den Menschen in die Augen sehen und das ist sehr wertvoll, denn mit Märchen geben Sie wertvolle Lebensbotschaften Ihrem Publikum mit.

Ja, aber . . . .
das Märchen lernen!!!
In der Schule war das lernen von Gedichten schon so mühsam!

 

Märchen erzählen lernen in entspannter, festlicher AtmosphäreMärchen erzählen lernen ohne Pauken, dafür mit Freude!

Eine einfache, aber sehr wirksame Methode

Märchen erzählen lernen muss nicht schwer sein. Mit der folgenden Bild-Lern-Methode, werden auch Sie merken, dass Sie erzählen können.

Zunächst stellen Sie die Freude, die Begeisterung und die Dankbarkeit für das Märchen und das Erzählen dürfen her. Diese freudige, innere Haltung wird vieles leichter machen, besonders wenn sich Gleichförmigkeit und Langeweile einstellen wollen.
Das Lieblings-Märchen ist das Beste zum Beginnen, denn dazu haben Sie schon eine tiefere Verbindung.

Die Bild-Lern-Methode:

Lassen Sie sich das Märchen von jemandem schön und erzählerisch vorlesen, während Sie entspannt zuhören und sich ganz den Bildern widmen. Stellen Sie sich diese Märchenbilder vor, so deutlich, hell und farbig wie möglich. Widmen Sie sich nun den Bildern und Gefühlen, die in Ihnen auftauchen, und versuchen Sie nicht die Wörter zu behalten (alte Schulmeister-Methode!).

Sie können es sich auch selbst vorlesen, aber immer laut, denn das Märchen war nichts Geschriebenes, sondern wurde durch das Wort mitgeteilt. Bemühen Sie sich, flüssig und erzählerisch die Märchen laut zu lesen.

Eine Aufnahme auf CD oder Kassette kann beim Vorlesen des Märchens ebenso eine Lern-Möglichkeit bieten.
Dann klappen Sie das Buch zu und erzählen das Märchen nach.

Lassen Sie die Bilder nach und nach wieder deutlich, klar und farbig auftauchen.

Widmen Sie sich am Anfang nur den Bildern, der passende, dichterische Wortlaut wird sich mit der Zeit selber einstellen, denn jeder Märchenerzähler ist auch ein Dichter.

Ebenso wird sich der Wortlaut der Brüder Grimm, für diejenigen, die wortgetreu nach den Brüdern Grimm erzählen wollen, einstellen.

Zunächst aber soll der Märchenerzähler ein Seher dieser Bilder werden, dann kann der Dichter sich wie von selbst offenbaren.

Diese sehende und fühlende Methode ist später der Garant, dass der Erzähler nicht in Eintönigkeit verfällt und nichts von der Geschichte vergisst.

Nach dem Nacherzählen

Nach dem Nacherzählen lassen Sie immer eine kurze
Nachklang-Pause. Danach sollten Sie sich nicht kritisch beurteilen.
Schauen Sie hauptsächlich das schon gut Gelungene an, das Positive in Ihrem Nach-Erzählen, und nehmen Sie sich besonders vor, diese Eigenschaften zu steigern.

Dies ist unsere positive Methode, die sich sehr bewährt hat in Seminaren und Erzählschulungen, denn sie gibt Mut, bejaht die Ausgangsposition und ist aufbauend.

Nach dem Rückblick können Sie wieder laut lesen (oder vorlesen lassen) und sich noch intensiver die Bilder und besonders die Bewegungen vorstellen.

Dann wieder sehr bildhaft nacherzählen und hinterher wieder das Positive anschauen.

Wiederholen Sie diese Abfolge

Wiederholen Sie diesen Prozess jeden Tag 2 bis 3 Mal, speziell vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen, wenn Sie die Erlebnis- und Erinnerungskraft der Nacht nutzen wollen.

Morgens ist es besser mit dem Nacherzählen zu beginnen, denn die Nacht hat ihre bildschaffende Wirkung hinterlassen, danach erst das Märchen laut lesen.

Üben Sie das Märchen, das Sie lernen, drei Wochen lang. Dies ist eine Lernzeit, in der man gut einen Inhalt „einverleiben“ kann. Später geht’s auch kürzer.

Und jetzt die Tat!

Nach ein bis drei Wochen Übung versuchen Sie bei jeder Gelegenheit ihr Märchen zu erzählen: den Kindern, dem Partner, den Freunden, Arbeitskollegen, bei Begegnungen in öffentlichen Verkehrsmitteln usw.

Hier gilt ein sehr wichtiger Grundsatz: Gehen Sie ständig auf Menschen zu, die für das Märchen ein Ohr haben!

Und bitte machen Sie sich nichts daraus, wenn man Ihnen „Nein“ sagt. Dieses hat meistens mit Ihrer Erzählkunst gar nichts zu tun, sondern lediglich mit dem Befinden der jeweiligen Person.

Also, auf geht´s zur Ausübung Ihrer errungenen Märchen-Erzähl-Kunst.

In der Ausbildung zur Märchen-Erzählerin, zum Märchen-Erzähler: Märchen erzählen lernen, wird diese lebendige Grund-Lern-Methode vertieft und ausgebaut, mit freilassenden Märchenbetrachtungen, der Erzählwerkstatt, künstlerischen Tätigkeiten, Licht- und Lebens-Training, Bilder-Reisen und Meditationen. Dies ermöglicht dann nicht nur, schöne Geschichten nachzuerzählen, sondern das, was man selbst tief erlebt und gefühlt hat, mit Wahrhaftigkeit, Begeisterung und Überzeugungskraft zu erzählen.

Jeder kann Märchen erzählen!
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wünscht Ihnen

Monika Zehentmeier
Mitausbilderin der Märchen-ErzählerInnen

P.S.: Hier noch ein Text als Geschenk:

Märchen erzählen.

Märchen erzählen:

die Träume des Lebens,

die Wege des Schicksals,

von den begleitenden Helfern,

die Werke des Geistes,

die Rückkehr zur Quelle,

die Findung des Schlüssels,

die Offenbarung des EINS-SEINS.

©  Jean Ringenwald

 

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