Märchen zu Johanni. Die geheimnisvolle Johannisnacht.

Märchen zu Johanni

Märchen zu Johanni.In der Johanni-Nacht können sich wundervolle Dinge ereignen, ihr wohnt ein besonderer Zauber inne. So hört, was in einer solchen Nacht geschah:

Fern von hier lebte einmal ein großer König, der hatte einen Sohn, auf dessen Stirn eine Sonne glänzte, weshalb alle Leute den kleinen Prinzen „Sonnenschein“ nannten. Als der Knabe zwei Jahre alt war, starb seine Mutter. „Was soll nun werden?“ dachte der König bei sich. „Wer wird nun für das Kind sorgen? Ich habe nicht Zeit genug, es zu tun. Am besten, ich suche mir eine neue Frau.“ Also geschah es. Der König heiratete zum zweiten Mal und nahm ein armes Mädchen zur Gemahlin. Nach einem Jahr brachte die junge Königin einen Sohn zur Welt, der hatte mitten auf der Stirn einen goldenen Mond, so dass alle Leute ihn „Mondenschein“ nannten.
Die beiden Knaben wuchsen miteinander auf und hatten einander so lieb, dass keiner lange ohne den anderen sein mochte. Die Königin aber liebte nur ihren eigenen Sohn; ihren Stiefsohn hingegen hasste sie und schlug und quälte ihn, wo sie nur konnte.

Da geschah es, dass die Königin in der Nacht zur Sommer-Sonnenwende nicht schlafen konnte und sah, wie drei Feen in das Zimmer der Knaben eintraten und vor deren Lager stehen blieben.
Die erste Fee sprach:
„Schwestern, wir wollen diese beiden Knaben glücklich machen.“
Da sprach die zweite:
„Sonnenschein soll König werden.“
Die dritte Fee sprach:
„Mondenschein soll ein reicher Mann werden.“
Hierauf sprach die erste Fee
„unter das Polster Sonnenscheins lege ich ein goldenes Ei, und unter das Polster Mondenscheins lege ich ein silbernes Ei. In der Frühe werden sie die Eier finden, und jeder wird das Ei verzehren, das ihm zugedacht ist.“
Wie sie gesagt hatte so tat sie, und darauf gingen die drei Feen fort.

Märchen zu JohanniDie Königin konnte lange nicht einschlafen. Sie war außer sich vor Wut, dass Sonnenschein König werden, ihr eigener Sohn aber nur großen Reichtum erlangen sollte. Das mochte sie nicht zulassen. Sie stand deshalb auf, ging heimlich zum Lager der beiden Königssöhne und vertauschte die Eier. Danach legte sie sich wieder nieder und schlief ruhig ein. In der Nacht aber geschah es, dass die beiden Knaben ihr Lager tauschten, so dass am Morgen jeder das für ihn von den Feen bestimmte Ei aß. Als sie aufgestanden waren, sprach Mondenschein zu seiner Mutter: „Heute früh habe ich unter meinem Polster ein silbernes Ei gefunden und es gegessen. Sonnenschein aber fand unter seinem Polster ein goldenes Ei. Er gab es mir, doch ich wollte es nicht annehmen, so dass er es selbst aß.“

Als die Königin dies hörte, wurde sie sehr zornig, so dass sie Mondenschein zum ersten Mal in seinem Leben anschrie: „Warum hast nicht du das goldene Ei gegessen?“ rief sie. „Nun wird Sonnenschein König werden, du aber wirst nur ein reicher Mann!“ Da erwiderte Mondenschein: „Ich will nicht König werden, Sonnenschein soll es sein, denn er ist der ältere.“ Wie er diese Worte sprach, fiel lauteres Gold aus seinem Mund. Die Königin freute sich darüber, doch wurde ihr Neid auf Sonnenschein, den künftigen König, dadurch nicht geringer, und sie ließ nicht davon ab, ihn zu verfolgen und ihm Leid anzutun.
Eines Abends sagte Sonnenschein deshalb zu seinem Stiefbruder: “Liebster Mondenschein, ich muss dich verlassen und in die weite Welt gehen denn deine Mutter verfolgt mich und will mich töten lassen, wie mir von einem treuen Diener berichtet wurde.“
Mondenschein begann zu weinen und sprach: “Ich bitte dich, verlass mich nicht, liebster Bruder! Ich habe dir nie ein Leid zugefügt, deshalb bereite du mir nun nicht Schmerz und Pein, indem du allein in die Welt ziehst und mich im Stich lässt!“ Diese Worte rührten Sonnenschein ans Herz, und er sprach: “Wenn es so ist, dass du mich lieber hast als deine Mutter, komm mit mir!“

Und die Brüder verließen heimlich das Schloss ihres Vaters und zogen in die Welt. Lange Zeit wanderten sie von Land zu Land und kamen schließlich in einen großen Wald, in dem ein neunköpfiger Drache wohnte, der in seinem Hause eine wunderschöne Prinzessin gefangen hielt. Als die beiden Jünglinge zu dem Haus des Drachen kamen, war dieser nicht daheim, und die Königstochter rief ihnen zu: “Flieht, so rasch ihr könnt! Wenn der Drache euch hier findet, wird er euch fressen!“ Die Brüder aber fürchteten sich nicht und traten ein. Sie ließen sich von der Königstochter ihre Geschichte erzählen und erfuhren, dass sie das Mädchen befreien könnten, wenn sie dem Drachen eine neunundneunzig Meilen tiefe Grube mit Gold füllten. Da rief Mondenschein: “Ich werde die Grube mit Gold füllen.“ Er ging hinaus, trank Wasser und ließ es dann aus seinem Mund in die Grube fließen, wobei es sich in Gold verwandelte und die Grube bis zum Rand füllte.

Als der Drache nach Hause kam und sah, dass die Grube voller Gold war, ließ er die Königstochter mit ihren Rettern von dannen ziehen. Sie kehrten in ihr Heimatland zurück, und als der alte König starb, wurde Sonnenschein sein Nachfolger. Seine Stiefmutter aber sah er nicht wieder. Sie lebte schon lange einsam und allein in einem kleinen Haus weit draußen im Walde, wo ihr Sohn Mondenschein sie manchmal besuchte.

Die Königstochter aber lebte fortan mit beiden Brüdern, denn sie hatte beide gleich lieb, und die beiden liebten sie in gleicher Weise. So feierten sie ein wunderschönes, großes Fest und das ganze Volk war dazu eingeladen und feierte mit ihnen. Das Glück, die Freude und die Liebe aber wollten kein Ende mehr nehmen.

Sonnenschein und Mondenschein, Märchen der Sinti und Roma

 

Märchen schildern
so zuversichtlich wie alle Hindernisse bewältigt werden die Der Märchenheld oder die Märchenheldin durchmacht und in einem guten Märchen wird alles zum Besten und Schönsten geführt, zu einemglücklichen und zufriedenen Leben.

Dies ist auch Dir gegeben. Wie dies aber zustande kommt ist ein Geheimnis des Märchens da zu durschauen ist, denn es hat innere Gesetzmäßigkeiten, sie sind einfach, natürlich und lebensgemäß. Was sie sind erfährst Du in diesem Blogartikel:

 

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Das Hemd des Glücklichen! Weisheitsgeschichte.

Hemd des Glücklichen

Hemd des GlücklichenGibt es einen glücklichen Menschen, der dem König sein Hemd geben wird?
Höre und sieh wie es dem alten, reichen und mächtigen König erging:

Es war einmal ein alter, reicher und mächtiger König und der wurde schwer krank und nichts und niemand konnte ihm helfen.

Da ließ der kranke König im ganzen Land verkünden, dass er denjenigen reich belohnen würde, der ihm Heilung bringen würde. Viele Gelehrte, Berater und Ärzte kamen zum König, aber keiner konnte ihm zur Gesundung verhelfen.

Eines Tages, als schon kein Ratgeber mehr auftauchte, klopfte ein alter Mann am Tore des Palastes und sagte, er wolle dem König helfen.

Man ließ ihn vor und er schaute still eine Weile den König an und sagte dann schlicht: „Du, König, Du brauchst nur eins zu Deiner Gesundung. Finde das Hemd des Glücklichen und zieh es jeden Tag an.“

Der alte Mann nickte mit dem Kopf und verschwand.

Der König ließ sogleich Boten ins ganze Reich hinaus schicken, um nach dem Hemd des Glücklichen zu suchen. Aber sie kamen nach drei Wochen zurück, sie hatten es nicht gefunden.

Dann ließ der König seine Minister ausziehen, um das Hemd des Glücklichen zu suchen. Aber auch sie kamen unverrichteter Dinge nach sieben Wochen zurück. Zuletzt wusste der König keinen Rat mehr, aber da bat ihn sein geliebter Sohn, er solle ihn hinausziehen lassen, um das Hemd des Glücklichen zu finden. Und der Vater erlaubte es seinem Sohn.

Und der Königssohn zog lange Zeit durch das ganze Reich und suchte eifrig nach dem Hemd des Glücklichen.

Hemd des GlücklichenDie meisten Menschen, die er antraf, waren aber unglücklich und unzufrieden mit ihrem Leben: der eine war reich, der litt an Krankheiten und Schmerzen. Ein anderer war recht gesund, aber Armut und Not waren sein Los. Noch ein anderer lebte in großer Fülle, nur zu Hause war er nicht Herr, denn seine Frau beschimpfte ihn, sobald er auftauchte und seine Kinder waren ungezogen und gierig. Überall traf er nur Menschen an, die über ihr Leben, über das eine oder andere, bitter klagten und die ihr eigenes Schicksal als bedrückend und als ungerecht betrachteten.

Der Königssohn war schon ganz verzweifelt und hatte schon fast keine Hoffnung mehr, um seinem geliebten Vater Linderung oder Heilung zu bringen. Nach langen Monaten kam der Königssohn in einer ganz einsamen Gegend an einer einzigen Hütte vorbei. Darin brannte ein Kerzen-Licht und eine alte Stimme sang sanft:  


„O glückliches Leben,
ich bin Dir ergeben!
Alle Arbeit ist getan
und die Nacht steht jetzt an!
Lass’ das Glück im Herzen
verwandeln alle Schmerzen!
Tag und Nacht, Freud und Leid
seien immer benedeit!
Glück in meinem Herzen
erleuchte mein Leben!“

Dem Königssohn blieb vor Staunen der Mund offen stehen und voller Hoffnung klopfte er an der Tür des Glücklichen. Die Tür ging auf, und der alte Mann hieß ihn willkommen, bewirtete ihn mit einfachen Speisen und bot ihm Herberge für die Nacht an.

Der Königssohn dankte von Herzen und sagte dem alten Mann, dass er ausgezogen wäre, um das Hemd des Glücklichen, das seinem geliebten Vater Heilung bringen würde, zu finden. Und er fügte noch hinzu, dass er es jetzt in dieser einfachen Hütte gefunden hätte.

Der alte Mann schaute ihn mit erstaunter Miene an und sagte leise:
Glücklich bin ich wohl, aber mein Hemd kann ich Dir nicht geben.

Der Königssohn bat noch einmal für seinen Vater, aber der alte Mann antwortete: „Gern würde ich Dir mein Hemd geben, aber ich trage keins unter meinem Kittel.“

Der Königssohn wurde ganz traurig, der alte Mann sprach aber weiter: „Der Rat des weisen Mannes ist wohl richtig, kehre zu Deinem Vater zurück und erinnere ihn an die weisen Worte: „Finde das Hemd des Glücklichen und ziehe es jeden Tag an!“

Hemd des GlücklichenAm nächsten Tag, dankte der Königssohn für alles, was er beim alten Mann erlebt hatte und zog auf dem schnellsten Wege zum väterlichen Königs-Palast zurück. Inzwischen war der König sterbenskrank, denn zwölf lange Monate waren ins Land gegangen, und er lächelte nur leicht, als er seinen geliebten Sohn erblickte.

Und der Königssohn erzählte seinem Vater die ganze Geschichte seiner Suche und ganz besonders über die schlichte Begegnung mit dem alten Mann, mit dem Glücklichen.

Der alte, kranke König ließ sich diese Geschichte immer wieder von seinem Sohn erzählen und langsam, aber sicher reifte eine Erkenntnis in seinem Herzen. Und von Tag zu Tag ging es dem König sichtlich besser, bis er sogar gänzlich genas.

Von da ab, sah man immer wieder den gesunden, alten König träumend, lächelnd und summend dasitzen. Und wenn man ihn oder seinen Hof fragte, was der König gerade tat, wurde geantwortet:

Der König zieht gerade das Hemd des Glücklichen an! 

Erzählt von Jean Ringenwald

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