Märchenadventskalender zum Kennenlernen

Märchenadventskalender

 

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Märchenadventskalender

Guten Tag,

wer Herz hat für die Natur, dem hilft sie auch auf dem Lebensweg wenn es schwierig wird.

Stimmen Sie sich auf das Märchen ein.

Machen Sie es sich bequem und märchenhaft.
Zünden Sie Ihre Kerze an.

Genießen Sie das Licht, das in der Dunkelheit strahlt
und die Ruhe,
die sich immer mehr vertieft.

Spüren Sie das natürliche Fließen Ihres Atems
ohne etwas daran zu ändern.

Sobald Sie sich entspannt fühlen,
begeben Sie sich an Ihren inneren märchenhaften Lieblingsplatz,
der Ihnen jetzt in voller Schönheit erscheint.

Sie fühlen sich wohl
und voll freudiger Erwartung.

Fühlen Sie sich immer wohler
und erwartungsvoller.

Lesen Sie jetzt das folgende Märchen,
lassen Sie die Märchenbilder und -Gefühle
ganz lebendig und bildhaft in sich aufsteigen:

 

s gingen einmal zwei Königssöhne auf Abenteuer aus und gerieten in ein wildes, wüstes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Hause kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder: aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen und wären doch viel klüger.

Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie stört.“

Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling ließ es nicht zu und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie tötet.“

Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, dass er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie verbrennt.“

Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloss, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle Säle, bis sie vor eine Tür ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schlösser; es war aber mitten in der Türe ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht: endlich riefen sie zum dritten Mal, da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach.

Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben, wodurch das Schloss erlöst werden könnte. Die erste war: in dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter, tausend an der Zahl, die mussten aufgesucht werden, und wenn vor Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, der gesucht hatte, zu Stein.
Der älteste ging hin und suchte den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war, hatte er erst hundert gefunden; es geschah, wie auf der Tafel stand, er ward in Stein verwandelt.

Am folgenden Tag unter nahm der zweite Bruder das Abenteuer: es ging ihm aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert Perlen und ward zu Stein.

Endlich kam auch an den Dummling die Reihe, der suchte im Moos, es war aber so schwer, die Perlen zu finden, und ging so langsam. Da setzte er sich auf einen Stein und weinte. Und wie er so saß, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die kleinen Tiere die Perlen miteinander gefunden und auf einen Haufen getragen.

Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der Königstochter aus der See zu holen. Wie der Dummling zur See kam, schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter und holten den Schlüssel aus der Tiefe.

Die dritte Aufgabe aber war die schwerste, aus den drei schlafenden Töchtern des Königs sollte die jüngste und die liebste herausgesucht werden. Sie glichen sich aber vollkommen und waren durch nichts verschieden, als dass sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süßigkeiten gegessen hatten, die älteste ein Stück Zucker, die zweite ein wenig Sirup, die Jüngste einen Löffel voll Honig. Da kam die Bienenkönigin von den Bienen, die der Dummling vor dem Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien; zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte, und so erkannte der Königssohn die rechte.

Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlafe erlöst, und wer von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder. Und der Dummling vermählte sich mit der jüngsten und liebsten und ward König nach ihres Vaters Tod; seine zwei Brüder aber erhielten die beiden andern Schwestern.

Die Bienenkönigin Märchen der Brüder Grimm

*

Lassen Sie das Märchen noch nachklingen.

Wenden Sie sich noch einmal den Märchen-Bildern und -Gefühlen zu
und erzählen Sie dieses Märchen dann gleich nach,
so wie Sie es jetzt in Erinnerung haben.

Viel Freude beim Erzählen!

*

Für heute wünsche ich Ihnen einen schönen Tag
an dem Sie Herz haben für die Natur.

Entnommen aus dem Märchenadventskalender
der per Email täglich im Advent geliefert wird.
Hier können Sie gleich bestellen:

Märchenadventskalender

Was erwartet Sie in den 24 Tagen des Advents
in diesem Märchenadventskalender?

Der Märchen Adventskalender

Erleben Sie einen märchenhaften Advent,
mit kreativen Erlebnissen zu Advent und Weihnachten.
Tag für Tag wird es ein Märchen zum Erleben geben:

Sie werden der Erde, den Pflanzen
und sogar Frau Holle begegnen,
die Güte und Hilfe der Tiere erleben,
den Lebens- und Leidens-Weg der Menschen begleiten
die wundersame Kraft der Schutz-Engel spüren
und die Wunder Ihres eigenen Lebens klar entdecken,
dankbar empfangen und intensiver erleben.

Sie werden auch erfahren

* wie Sie am besten mit diesen Märchen umgehen,
wie sie Ihnen den besten Nutzen bringen
und wie Sie damit Ihr Leben zum Besseren verwandeln.

* wie Sie märchenhaft feiern können
und einen wunderschönen Märchen- und Festes-Tisch gestalten,
lernen Sie ebenso in diesen E-Mails kennen.

* wie Sie „märchenhaft leben“ werden
in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

Was Ihnen dieser Märchenadventskalender bringen wird ist:

– eine freudige, besinnliche und sinnvolle Unterhaltung,
– Anregungen und Anleitungen zum märchenhaften Leben
und Feiern,
– die Weisheit der Märchen zu erleben
und ihre Botschaft zu nutzen.

Lächeln Sie Ihrem Leben zu mit Hilfe der Märchen!
Schöpfen Sie in der Weisheit der Märchen!

Spricht Sie der Märchenadventskalender an?
Auf der dieser Seite können Sie ihn bestellen:
Märchenadventskalender

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Adventskalender mit anderen Themen
können Sie hier kennenlernen:

Adventskalender alle

Sie möchten lieber einen Adventskalender
vom Licht,
oder vom Glücklichsen,
oder mit Engeln?
Dann schauen Sie sich
die gesamte Auswahl an Adventskalendern
hier an:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchenhafte-adventskalender/

*

Herzliche Grüße
von Monika Zehentmeier
und dem gesamten Märchenteam

© Copyright by Märchenhaft leben Verein
D- 32602 Vlotho

 

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Rosenmärchen – Die Rose und die Nachtigall

Rosenmärchen – Rose

Rosenmärchen RoseDieses Märchen erzählt vom falschen Stolz,
wohin er führen kann und wie aus Leid das Gute hervorwächst.

Es war einmal in einem wunderschönen Land am Ufer eines kalten Meeres. Dort lebte ein junger Mann, der hieß Dajnas. Er war wie eine Kiefer gewachsen, hatte ein klares Gesicht und Haare wie Flachs. Wer ihn traf, schaute ihn mit Freude an, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung. Und besonders die Dorfschönen konnten die Blicke nicht von ihm wenden.

Sie schauten sich die Augen nach ihm aus, nur eine schien ihn nicht zu sehen, und die hieß Skajstra. Sie war wie eine Birke gewachsen, hatte ein Gesicht wie Milch und Blut und Haare wie Gold. Wer ihr begegnete schaute ihr nach, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung. Und die Dorfburschen dachten nur an sie.

Alle Burschen träumten von Skajstra, aber einer von ihnen war ihr mit Leib und Seele verfallen, das war Dajnas. Für ihre Liebe würde er sein Leben geben, sagte er. Aber Skajstra lachte nur.

„Das sind Worte“, sagte sie, wenn er davon sprach, und ließ den Burschen stehen.

Doch Dajnas war es ernst. „Sag, was ich tun soll“, bat er einmal, als sie ihn wieder abgewiesen hatte, „damit ich es dir beweise.“

Da wies Skajstra höhnisch auf den reißenden Strom, der unter dem Felsen tobte. „Wenn Du dein Leben für mich geben würdest, so spring in den Fluss“.

Skajstra machte sich über Dajnas lustig; sie hätte lieber weinen sollen. Ohne Zögern warf sich der Bursche in den reißenden Strom. Aber die Götter wollten seinen Tod nicht.  Kaum berührte er das Wasser, verwandelte er sich in einen kleinen braunen Vogel.

Seither war im Gebüsch am Fluss Nacht für Nacht eine Nachtigall zu hören. Sie sang so lieblich, so rührend von ihrer Liebe, dass sie auch das Herz der stolzen Skajstra bewegte. Sooft das Mädchen früher vor Dajnas davongelaufen war, lief sie jetzt der Nachtigall nach. Allnächtlich eilte sie zum Flussufer und hörte ihren Liedern zu. Dabei verzehrte sie sich vor Sehnsucht, wie eine Blume vertrocknet. Und sie wäre an ihrer Sehnsucht zur Nachtigall gestorben, doch die Götter wollten ihren Tod nicht.

Rosenmärchen Rose
Als der Frühling vorbei war und die Nachtigall zu singen aufhörte, verwandelten sie Skajstra in eine hundertblättrige Rose.

Seit dieser Zeit fehlt nichts mehr an ihrem Glück. Jeden Frühling singt die Nachtigall der Rose von ihrer Liebe, und die Rose dankt es ihr mit dem Duft ihrer Blüten.

Die Rose und die Nachtigall
Märchen der Zigeuner

Sie mögen Märchen von der Natur, dann schauen Sie bitte auf diese Seite:
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Der Herzenswunsch der Hasen. Legende

Hasen Legende

Hasen LegendeDer Herzenswunsch der Hasen. Legende

Es waren einmal drei Hasen, die beteten jeden Tag zum lieben Gott um die Erfüllung ihres Herzenswunsches: Einmal in den Himmel zu kommen.

Der erste Hase hatte ein braunes Fell, der zweite war weißgefleckt, der dritte war weiß und hieß » Schnee «. Die drei Hasen hingen sehr aneinander, und was einer tat, taten die anderen beiden auch. Viele Stunden waren dem Gebet geweiht, aber um nicht zu verhungern, mussten sie auch für ihre Nahrung sorgen. In ihren drei Höhlen lebten sie so viele Jahre ihr gottesfürchtiges Leben. Ihre Gebete reichten bis in den Himmel, und Gott beschloss, ihre Frömmigkeit zu belohnen. Doch obwohl er sie kannte, wollte er sie auf die Probe stellen. Also sprach Gottvater zum Mond: »Du brauchst heute nacht erst um zwölf Uhr zu scheinen, gehe also davor ins Himalajagebirge, suche die drei Hasen und bitte einen jeden, deinen Hun-ger zu stillen. Wenn du bei allen dreien gewesen bist, komm dann zurück und berichte mir.«

Der Mond gehorchte und ging zuerst zum braunen Hasen. Der bereitete sich gerade seine Mahlzeit, und als er sah, dass der Mond vor seiner Höhle stand, lud er ihn freundlich ein, das Mahl mit ihm zu teilen.
Der Mond bedankte sich und ging zum zweiten Hasen. Als der jemanden kommen hörte, rief er aufgeweckt: »Willkommen, Freund!« Als der Mond ihm erzählte, warum er gekommen sei, sagte der Hase: »Gerne würde ich dir etwas zu essen geben, aber… ich habe heute zu lange gebetet und darum vergessen, mir etwas zu essen zu machen. Wenn du einen Moment wartest, hole ich etwas.« Und als er etwas zusammengesucht hatte, gab er alles dem Mond. Danach kam der Mond zuletzt zum dritten Hasen, zu Schnee. Er musste mehrmals anklopfen, doch endlich kam der Hase, der in ein tiefes Gebet versunken war, und begrüßte ihn.

»Ich suche jemanden, der mir etwas zu essen geben kann«, sagte der Mond. »Nach der langen Reise über die verschneiten Gipfel bin ich sehr müde und hungrig.«
» Ruhe dich ein wenig aus «, sagte Schnee, »in der Zwischenzeit werde ich versuchen, etwas für dich heranzuschaffen.«

Hasen Legende
Der Mond hockte sich in den Eingang der Höhle. Der Hase durchsuchte inzwischen seine Vorratskammer. Doch o weh! Schon seit Tagen hatte er keine Nahrung mehr gesucht, so tief war er in Gebete versunken gewesen. Schnee dachte an ein Sprichwort: »Wer einen Gast beherbergt, ihm den Hunger nicht stillt und den Durst nicht löscht, der hat vergebens zu Gott gebetet.« Was sollte der arme Hase nun machen? In diesem schwierigen Moment hatte er einen erlösenden Einfall. Er ging nach draußen, entzündete ein Feuer und lud den Gast ein, es sich bei den lodernden Flammen gemütlich zu machen. Dann sagte er: »Herr, ich habe in den letzten drei Tagen soviel gebetet, dass ich keine Nahrung suchen konnte, also habe ich auch nichts im Haus, was ich Euch anbieten könnte.«
Der Mond antwortete ärgerlich: »Dann gehe ich wohl wieder, und an deinem Feuer will ich auch nicht sitzen.«
» O bleibt, bitte!« rief Schnee. »Ist es Euch gleich, welches Fleisch ich Euch anbiete?«
Der Mond antwortete: »Da ich nun sehe, wie ernst du es meinst, werde ich jedes Stück Fleisch essen, das du mir anbietest.«
»Wohlan«, sagte Schnee erfreut. »Doch da ich nichts anderes habe als mich selbst, werde ich nun meinen eigenen Leib ins Feuer werfen, dann habt Ihr ein Mahl, Euren Hunger zu stillen!«
»Nein!« rief der Mond erschrocken. »Nein, tu das nicht!«
Aber es war zu spät. Bevor der Mond es verhindern konnte, war der Hase schon in die Flammen gesprungen. Kein Schrei ertönte, der selbstgewählte Tod wurde von keinem Geräusch begleitet.

Nach dieser dritten Begegnung flog der Mond zurück zum Himmel. Dort fand er in Gottes Schoß einen schönen weißen Hasen, und Gott sprach: » Siehe diesen Hasen, Mond, der sich opferte und für dich ins Feuer sprang. Wie soll ich seine Selbstaufopferung belohnen?«
Da bat der Mond: » Herr, gebt mir den Hasen zum Freund und Gefährten. Ich werde ihn stets bei mir haben, wohin ich auch gehe.«

»Deine Bitte sei erhört«, antwortete der Vater. »Wenn du deinen Glanz auf die Erde niederstrahlst, dann lass den Hasen mit dir glänzen, so dass alle Menschen ihn sehen und sich an seiner Frömmigkeit und seiner Hingabe ein Beispiel nehmen können.«

Seit dem Tage kann man den Hasen im silbernen Licht des vollen Mondes sehen, doch am allerbesten sieht man ihn, wenn im Frühling der Ostermond am Himmel steht.
Legende aus dem Himalaya

Hasen Legende

 

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Rote und weiße Rose. Märchen

                                   Rote und weiße Rose

Rose rot und rose Weiß

Es waren einmal ein König und eine Königin, die waren schon viele Jahre miteinander vermählt. Ihr sehnlichster Wunsch nach einem Kinde war ihnen jedoch noch immer nicht in Erfüllung gegangen, und sie waren darüber sehr traurig.

Als die Königin eines Tages sinnend und kummervoll im Garten des Schlosses einherging, da begegnete ihr eine alte Frau. Diese fragte sie, warum sie denn gar so unglücklich ausschaue.

„Ach, wenn du es auch wüsstest, du kannst mir doch nicht helfen“, antwortete die Königin.
„Wer weiß, vielleicht kann ich dir raten“, sprach die Alte. Da vertraute ihr die Königin ihr Leid an.

„Oh, da ist Euch wohl zu helfen, wenn Ihr auf meinen Rat hören wollt“, gab da die alte Frau zur Antwort. „Am Abend, wenn die Sonne untergegangen sein wird, dann nehmt eine Schüssel und stellt sie in der Nordwestecke des Gartens auf. Am Morgen, bei Sonnenaufgang aber, da nehmt die Schüssel wieder weg. Es werden zwei Rosen an jenem Orte stehen, eine rote und eine weiße. Nehmt Ihr nun die rote und esst sie, so wird euer Kind ein Mädchen, nehmt Ihr aber die weiße, so wird es ein Knabe. Aber beide zusammen dürft Ihr nicht nehmen.“

Die Königin ging nach Hause und tat, wie die Alte ihr gesagt hatte. Als sie bei Sonnenaufgang die Schüssel aufhob, siehe, da standen da zwei Rosen, eine rote und eine weiße. Lange überlegte sie hin und her, welche der Rosen sie nehmen sollte. Endlich fiel ihre Wahl auf die rote, denn sie dachte bei sich, eine Tochter könnte bei ihr zu Hause bleiben und später in einem anderen Reiche Königin werden, während ein Sohn vielleicht im Kriege sein Leben verlieren würde. Also ergriff sie die rote Rose und verspeiste sie. Diese aber schmeckte gar vorzüglich, und es gelüstete sie so sehr nach der anderen, dass sie die Warnung der alten Frau vergaß und auch diese verspeiste. Dabei sprach sie zu sich selber: „Sind es nun Zwillinge, so habe ich zwei Kinder.“

Nun geschah es, dass der König in den Krieg gezogen war. Voller Freude schrieb ihm die Königin, sie trage ein Kind unter ihrem Herzen.

Als es an der Zeit war, dass sie gebären sollte, da war ihr Schmerz groß, denn in der Wiege lag kein Menschenkind, sondern ein kleiner Lindwurm.

Endlich kam der König nach Hause zurück. Die Königin stand am Schlosstor, um ihn zu begrüßen. Da sprang auch der Lindwurm herbei und rief: „Willkommen zu Hause, mein Vater!“ „Was sagst du“, rief der König entsetzt, „ich soll dein Vater sein?“
„Willst du nicht mein Vater sein, so fresse ich euch alle auf und zerstöre das ganze Königreich.“ Da musste der König ihn als seinen Sohn annehmen. Die Königin gestand ihm alles, was sich zwischen der Alten und ihr zugetragen.

Der Lindwurm aber wuchs und wuchs und war bald zu einem riesigen Ungeheuer herangewachsen, das eine ganze Kammer allein ausfüllte.
Eines Tages sprach er zu seinen Eltern: „Ich bin jetzt alt genug. Es ist an der Zeit, dass ich mich verheirate.“

Da ließen der König und die Königin im ganzen Land bekanntmachen, dass ihr Sohn eine Gemahlin suche. Aber als die jungen Frauen erfuhren, dass der Königssohn ein Lindwurm sei, da wollte sich keine mit ihm vermählen. Der Lindwurm aber sprach: „Bekomme ich keine Frau, so vernichte ich das ganze Reich.“

In ihrer Not ging die Königin zu allen armen Bauernmädchen, ja selbst zu den Bettlerinnen. Keine aber wollte den Lindwurm heiraten. Endlich gelangte sie zu der Hütte eines Schäfers, der hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön. „Willst du nicht meinen Sohn heiraten und Königin werden? Du sollst im Schloss wohnen, in Samt und Seide gekleidet sein und auf Daunen liegen.“ „Oh, Frau Königin, ich schlafe gut auf Stroh, und habe ich auch nicht viel, das ich mein eigen nennen kann, so freue ich mich doch meines Lebens. Euer Sohn aber wird mich verschlingen!“ Da weinte die Königin bittere Tränen und klagte, dann müssten wohl alle sterben, denn der Lindwurm habe gedroht, dass er das Land vernichten würde, wenn er keine Frau bekäme.

Als die Schäferstochter dies hörte, da wurde sie sehr traurig, und sie erbat sich drei Tage Bedenkzeit. Mit schwerem Herzen ging sie in den Wald und grübelte hin und her. Wie sie so ging, begegnete sie auf einmal einer alten Frau. Diese fragte sie, warum sie denn gar so unglücklich dreinschaue. „Ich habe wohl Grund, traurig zu sein“, sprach sie und vertraute der Alten all ihren Kummer und ihre Not an. „Befolgst du meinen Rat, so ist dir wohl zu helfen“, antwortete die alte Frau. „Höre, was ich dir sage. Nimm den Lindwurm zum Manne, habe keine Furcht. Wenn ihr aber allein in der Kammer sein werdet, so wird er sagen: Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau. Darauf sagst du ihm, zieh deine Haut aus. Da wird er dir gehorchen und die erste Haut ablegen. Du aber ziehst dein erstes Hemd aus, denn du trägst noch sechs andere darunter. So wird es fortgehen, bis er sich all seiner Häute und du all deiner Hemden entledigt. Dann wird er schwach und halbtot sein. Nun wasche ihn mit Salzlauge und bade ihn danach in warmer süßer Milch, wickle ihn in deine Hemden und du wirst sehen, alles wird gut sein.“

Das Mädchen dankte der Alten und tat, wie ihr geheißen.

Als sie nach dem Kirchgang mit dem Lindwurm allein in der Kammer war, da befahl dieser: „Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau!“ Sie aber antwortete ihm: „Zieh du deine Haut aus.“ Da fauchte und zischte der Lindwurm, und doch musste er ihr zu Willen sein. Aber nun erhob er sich furchtbar gegen seine junge Frau und brüllte sie an: „Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau!“
Sie aber antwortete ihm mit fester Stimme: „Zieh du zuerst deine Haut aus!“
Noch fürchterlicher tobte und wütete der Lindwurm, und doch tat er nach ihren Worten. Und so ging es nun mit allen sieben Häuten. Immer schrecklicher donnerte die Stimme des Ungeheuers, und immer näher drängte es sein grausiges Gesicht mit den glühenden Augen gegen das ihre. Immer wilder tobte es, spie Feuer und Schwefel und ließ das ganze Schloss erbeben. Die junge Frau aber blieb standhaft, wenn auch ihre Glieder zitterten und ihre Kräfte schwanden.

Als der Drache ohne seine Häute halbtot am Boden lag, wusch sie ihn mit der Salzlauge, badete ihn in warmer süßer Milch und wickelte ihn in ihre Hemden. Dann versank sie in einen tiefen Schlaf.

Wie groß aber war ihre Freude, als sie am Morgen in den Armen eines wunderschönen Jünglings erwachte. Der beugte sich über sie und küsste sie und sprach: „Hab Dank, schöne Schäferstochter, du hast mich erlöst.“

Nun wurde die Hochzeit erst in rechter Pracht gefeiert, und der Jüngling wurde nach dem Tode seines Vaters ein guter und gerechter König.

König Lindwurm Dänisches Volksmärchen

Rosenmärchen

 

Bücher zum Thema Märchen und mit Märchen heilen finden Sie hier:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/buecher/
https://maerchentherapie.wordpress.com/buecher/

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Vertrauen aufbauen. Fasse Vertrauen in Dein Leben.

Vertrauen aufbauen. Fasse Vertrauen in Dein Leben.

 

Märchentherapie und Einzelsitzungen

Das Leben des Menschen hat nicht immer angenehme Seiten. Es zwingt uns Angelegenheiten, die wir gerne umgehen würden, wahrzunehmen und damit umzugehen. Sind wir in diesen Momenten besonnen, heiter, gelassen, voll Vertrauen in das Leben, wird sich alles zum Guten wenden.

Oft geraten wir aus der Fassung, haben Ängste, Sorgen und Minderwertigkeitsgefühle. Das ist der Moment, in dem die Therapeutischen Einzelsitzungen oder die Märchen- und Licht-Trainingsstunden hilfreich sind. Unsere Gedanken- und Gefühlswelt kommt zur Ruhe, man kann sich wieder auf die Ziele konzentrieren, die durch Schwierigkeiten aus dem Gesichtsfeld entschwunden sind.

Die Einzelstunden dienen dazu, dass Sie in sich die Ideale finden – wie Lebensfreude, Geborgenheit-, und dass Sie in unendliche Liebe eingebettet sind. Sie werden entdecken, dass alles, was an äußeren Beschwernissen auf Sie zukommt, eine Botschaft an Ihr Denken, Fühlen und Tun ist und werden bemerken, dass eine bestimmte Handlungsweise jetzt gebraucht wird, die Sie sich bisher nicht zugetraut haben. Es gibt keine Pauschallösung für die jeweilige Situation, denn jeder Mensch ist vom anderen so verschieden wie die Blätter am Baum. Jedes ist ein bisschen anders – es gibt keine zwei gleichen -, schauen Sie mal nach.

So hat jeder Mensch seine ganz eigene, schlüssige Lösungsart, die er in sich trägt, die einzigartig und einzig richtig ist – und – kommt der Mensch zur Ruhe, spürt er seine Gelassenheit und sein Vertrauen, findet er Zugang zu ihr, durch das Schau
en in sein Herz. Jeder Engpass ist also zu lösen – da gibt es keine Ausnahmen. Es ist wichtig, dass ein Leben, das ins Stocken geraten ist, auf ganz natürliche und einfache Weise wieder in Fluss kommt. Dabei ist die Lichtmassage, in der wärmendes, goldenes Licht den ganzen Leib, die ganze Seele durchfließt sehr hilfreich, entspannend und harmonisierend.

Was gibt es Schöneres, als in angespannten Zeiten einmal für eine dreiviertel Stunde zu fühlen, dass alles in Ordnung ist?
Das natürliche Leben zeigt jedem Menschen Helfer, an die er sich wenden kann und soll, für das Erreichen seines hohen Lebenszieles. Wie groß ist die Freude, wenn die Helfer in uns anwesend sind. Sie stehen immer bei der Verwandlung eines Lebensaspektes – die schon lange ansteht – bei. Diese Verwandlung ist sorgsam vorbereitet und in kleine Schritte gegliedert. Wenn die Zeit reif ist, kann sie erfolgreich vollzogen werden und das Alltagsleben wird schöner und sich zum Besten wenden.

Die viertägige Märchentherapie lässt Sie Ihren eigenen Werdegang erleben. Von der Geburt aus dem Licht, zur Überwindung des Hauptengpasses im Leben. Sie entdecken Ihren inneren und äußeren Helfer fürs Leben und vollziehen die größte Verwandlung, die im Leben ansteht. So kompliziert das Leben erscheinen mag, es sind nur ein paar wenige Hauptwesenszüge des Menschen, die sich in unendlich viele Einzelteile aufgesplittert haben. In der Märchen-Therapie bekommt man einen Gesamtüberblick über das Leben und wie es hilft, das einzige Ziel zu erleben.

Fangen Sie sogleich an, die Lebenssituation, in der Sie jetzt stehen, für die Bewältigung zu nutzen.
•  Sie schließen die Augen und gehen den Weg nach innen.
• Fühlen Sie in Ihrem Herzen die Sonne strahlen und die Freude, die dabei aufkommt.
-Sie breitet sich aus in alle Körper- und Seelenteile.
•    Lassen Sie Ihre Liebe der Herzenssonne zufließen.
• Bitten Sie die Herzenssonne, Sie erleben zu lassen, was zurzeit Ihre Lebenssituation ist. Was bewegt Sie zurzeit am meisten?
• Schauen Sie sich gelassen, mit angemessenem Abstand an, was Ihnen diese Situation sagt.
• Bitten Sie die Herzenssonne, Sie erleben zu lassen, was zu tun wäre, wenn Sie könnten, um diese Situation zum Besten zu wenden.
• Tun Sie es sogleich, begleitet vom Licht und bitten Sie die Herzenssonne, Sie erleben zu lassen, was Ihnen dabei hilft und vollziehen Sie es sogleich innerlich.
•    Danken Sie von Herzen für das Erlebte und kehren Sie in den Raum zurück.

Weise ist, wer die Lösung öfters am Tag aufkommen lässt und fühlt. Es realisiert sie dadurch schneller. Aber bitte – zwingen Sie sich nicht dazu. Es geht nur mit Freude!

In den Lebensbereichen der eigenen Entfaltung, der Liebesbeziehung, des Berufserfolges und der Gesundheit, kann Ihnen die Märchentherapie und das Licht- und Lebenstraining ganz besonders dienlich sein. Für Ihren persönlichen Bedarf wird Ihnen die Märchen-Therapeutin in Ihrer Nähe einen Vorgehensvorschlag machen.

Erlebe Dein WAHRES WESEN

Erlebe Dein WAHRES WESEN

Erlebe
Dein WAHRES WESEN
und lasse ES,
in jedem Augenblick,
DAS HOHE WERK DER LIEBE
    realisieren.

Jahres-Motto des Impulses Märchenhaft leben

In Gedichten und poetischen Texten ist Raum Inhalte zu erkunden, die der seelisch-geistigen Entfaltung Nahrung geben. Erkunde mit Hilfe dieses Textes, was für Deinen innerlichen Werdegang dran ist.


Meditativer Text zum Jahres-Motto 2017

 

1.

Erfülltes Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit

 

 


In der tiefen Ruhe Deiner Seele,

    fühlst Du
die Königliche, Göttliche Natur,
DAS LEBEN, DAS immer währt,
DAS LICHT DER WEISHEIT
und die unendliche Fülle DER LIEBE.

Diese geben Dir,
    zu jeder Zeit,
die Wurzeln und die Standhaftigkeit,
die Klarheit und die Güte,
das Vertrauen und die Vorsehung,
die Du für Dein Leben brauchst.

 

2.

Wie Sie mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit in Ihr Leben einziehen lassen

 

 


Das aktive und das kontemplative Leben,

die Männlichkeit und die Weiblichkeit,
das Helle und das Dunkle,
das Gute und das Böse,
Dein Weg und das hohe Ziel
    so wie sie sich in Dir
    und durch Dich manifestieren,
sind Deine Werkzeuge,
    bei jeder Tätigkeit,
    bei jeder Bewegung
    und bei jeder Bewältigung,
und führen Dich voran,
immerfort.

 

3.

Erfülltes Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit

 

 


Dein Königliches, Göttliches Herz

strahlt fortwährend
SEIN LICHT, SEINE KRAFT
und SEINE LIEBE aus.

Dein Innerer Helfer
    sendet Dir
die Helfer und die Hilfen,
die Dir, Tag und Nacht, beistehen,
um DAS HOHE WERK DER LIEBE anzugehen,
    dankbar zu empfangen
und, innerlich, wie äußerlich,
    umzusetzen (zu praktizieren).

 

4.

Erfülltes Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit

 

 


DAS WAHRE WESEN,

    DAS Du selbst bist,
lebt immer und ewig,
    im Augenblick.

DAS WAHRE WESEN,
    kämpft in Dir
    und um Dich herum
für DIE WAHRHEIT.

DAS WAHRE WESEN,
    schenkt Dir
DEN STEIN DER WEISEN
    und verwandelt, verwirklicht
    und vervollkommnet,
jetzt und allezeit,
DAS HOHE WERK DER LIEBE
in DEM LEBEN
und in Deinem Leben.
    
DAS WAHRE WESEN,
    befreit alle Deine Kräfte
    und lässt sie frei fließen
zur Harmonisierung von Geist, Seele und Leib,
zur Erfüllung Deines Daseins
und zur Bildung
    der solidarischen Gemeinschaft
    aller Lebe-Wesen.

Copyright Jean Ringenwald und www.maerchenhaftleben.de

Wie ist es möglich dieses Wahre Wesen wahrzunehmen?

Wie ist es möglich, fragen Sie sich womöglich, dieses Wahre Wesen wahrzunehmen, es kennenzulernen und mit ihm gemeinsam durchs Leben zu gehen:
glücklich und zufrieden, geborgen und geliebt, erfolgreich und harmonisch?

Wie das gehen kann lässt Sie der Erlebniskurs:
Erfülltes Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit, erfahren.

Erfülltes Leben

Erfülltes Leben

Erfülltes Leben

 

 

 

 

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Die Zeit der praktischen Liebe.

Die Zeit der praktischen Liebe.

Die Zeit der praktischen Liebe

Zeit der praktischen Liebe.

Die Advents- und Weihnachts-Zeit ist gewiss die hohe Zeit der Liebe, wonach sich jeder so sehr sehnt und so wenig bekommt, weil sie im äußeren Leben erwartet wird und nicht vom eigenen Herzen gelebt wird.

Betrachtung sowie Schätzung des Advents-Kranzes und der Advents-Zeit, vor allem der aufmerksame Umgang damit, werden Dich mit tiefer Ruhe, mit einfacher Zufriedenheit und mit stillem Glücklichsein beschenken.

Der Advents-Kranz kann Dir ein Sinnbild der größten Kraft des Universums, der Erde und des Menschseins: DER LIEBE sein.

Sobald Du der Kreis-Form, der Vollkommenheit und des Eins-Seins in Dir gewahr wirst, wozu dieser Kranz Dich anregen kann, wird Dein Leben mehr zu Frieden, Harmonie und Freude finden.

Diese Zeit im Jahr könnte immer mehr für Dich und Deine Umgebung eine hohe Zeit der Göttlichen wie der menschlichen Liebe, der inneren wie der praktizierten Liebe werden.

Das Unsichtbare, das in der Mitte des Kranzes und des Lebens anwesend ist,
das Zentrum, der Kern jedes Wesens auf Erden und im Universum,
DIE EINE ALL-UMFASSENDE, aber stets verborgene KRAFT,
ist es nicht DIE LIEBE zu sich selbst, zum Mitmenschen und zur Natur?

Dies wird Dir Erfüllung bringen in dieser Advents-Zeit:
Die Zeit der praktischen Liebe
Aus dem 3. Adventskalender:
4  Bereiche des Lebens 1. Tag:
http://maerchenhaft-leben.de/index.php?page=product&info=68&ref=1

 

Hier eine Anregung für Deinen Alltag:

Tue es praktisch!

Und besinne Dich:
Wie Du Dir selbst und Deinem Leben,
wie Du Deinen Mitmenschen um Dich herum,
wie Du der Natur, der Erde
praktizierte Liebe zukommen lassen kannst!?
So möge der Advents-Kranz für Dich ein Sinn-Bild
der höchsten Qualitäten des Daseins werden:

LICHT – LEBEN – LIEBE
und Dich
DAS EINS-SEIN,
DAS GANZ-SEIN,
DIE GÖTTLICH- MENSCHLICHE LIEBE
erleben lassen.

Für heute wünschen wir Dir, eine Entdeckung gemacht zu haben, woran Dich dieses Jahr der Adventskranz ganz besonders erinnern will.
Aus 3. Advents-Kalender:
4  Bereiche des Lebens 1. Tag:
http://maerchenhaft-leben.de/index.php?page=product&info=68&ref=2

 

© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben
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Sich selbst besiegen. 4. Urbild

Sich selbst besiegen

Sich selbst besiegen

Erlebe nun, wie der Märchenheld den Drachen besiegt:

. . . Und schon stürzte sich der Drache hinab, der Jüngling zog sein Schwert heraus und fing an zu kämpfen.
Es wurde ein furchtbarer Kampf, der dauerte den ganzen Tag und der Boden an dieser Stelle wurde ganz verwüstet.
Aber bei jedem Schlag des Jünglings mit dem Lichtschwert nahm die Kraft des Drachens ab. . . .

Auszug aus: Die Goldene Kugel. Märchen von Jean Ringenwald,
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchen-die-goldene-kugel/

*

Wende Dich jetzt ruhevoll der 4. der 7 Ur- Tätigkeiten zu:

Die 7 Ur-Tätigkeiten Deines Lebens.

Verlagere Dein Bewusstsein nach innen,
worin alles entsteht.
Und dort lasse Dich zu,
so wie DU BIST.
Verwandle Dich nach und nach
und werde: ICH BIN.
Vollziehe die große Verwandlung
die schon seit langem ansteht
und nach der Du Dich sehnst.

Lasse den Text in Stille nachklingen.

*
© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

 

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Die Trennung. 2. Urbild

Die Trennung.

Die Trennung

Erfahre nun wie das Königskind die Trennung erlebt:

Die Trennung und Verbindung

Der Jüngling verabschiedete sich von seinen Eltern und
ging seines Weges in die weite Welt hinaus. Und er entfernte
sich immer mehr vom Goldenen Schlosse.
Unterwegs sah er viel Schönes, aber auch viel Hässliches. Und er
bemerkte, dass die Menschen viele gute, aber auch viele böse Taten
verrichteten. Er selber hinterließ manche gute und manche böse Tat.
Und so vergaß er immer mehr seinen königlichen Ursprung,
das Goldene Schloss und zuletzt auch die Goldene Kugel in
seinem Herzen. . . .

Auszug aus: Die Goldene Kugel.
Märchen von Jean Ringenwald,
Die goldene Kugel Märchen
https://maerchentherapie.wordpress.com/2017/02/08/die-goldene-kugel-maerchen/

*

Wende Dich jetzt der 2. der 7 Ur-Tätigkeiten zu:

Die 7 Ur-Tätigkeiten Deines Lebens.

Lasse das Alte los,
ergreife ganz das Neue.
Löse den momentanen größten Engpass
in Deiner Entwicklung, in Deiner Liebe,
in Deinem Beruf und in Deiner Gesundheit.

Lasse den Text noch nachklingen.

*

Aus dem Selbstcoaching Kurs:
Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

 

 

 

 

 

 

Bestellmöglichkeit hier:

Die Heilkraft der 7 Urbilder

 

oder hier:

Märchen shop

 

© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

 

 

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Das Licht der Perle. Märchen und Licht-Text.

Das Licht der Perle

Das Licht der Perle.

Das Licht der Perle

Märchenausschnitt und Licht-Text.

… Der Drachenkönig gebot also seinen Ratgebern, nach einem geeigneten Bräutigam für seine Tochter Ausschau zu halten. Es kam der General Krabbe, doch der Tochter gefiel er nicht, es kam die Meisterin Schildkröte, um sie mit jemanden zu verkuppeln, doch die Prinzessin schüttelte immer wieder den Kopf, bis eines Tages der General Krebs herbei geschwommen kam und sagte, er hätte nun einen Bräutigam gefunden. Es war Ah-örl, ein Waisenknabe, der in der nahen Bucht wohnte und zwar arm war, doch ein goldenes Herz haben sollte und nichts in der Welt fürchtete.

Dem Drachenkönig sagte dieser Bräutigam nicht sehr zu. Er ließ die Königstochter zu sich kommen und sprach zu ihr: „Mein Kind, mir will dein Bräutigam nicht sehr gefallen. Wer weiß, wie es wirklich mit seiner Tapferkeit bestellt ist, und dann, er entstammt nicht der Wassersippe und passt nicht zu uns.“ Doch die Tochter hatte es sich in den Kopf gesetzt und wollte nur ihn. Sogleich schloss sie sich in ihren Gemächern ein, verließ sie nie und trauerte und weinte nur, bis im Meer noch mehr Wasser war als jemals zuvor. Der Drachenvater war mit seiner Weisheit am Ende. Er rief seine Getreusten zu sich und beriet lange mit ihnen, bis der General Krebs einen Vorschlag machte.

In dieser Nacht erschien Ah-örl, der mit seinem Bruder in der nahen Bucht lebte, im Träume ein weißhaariger Greis. „Ah-örl“, sprach dieser, „geh an das Ufer des Flusses, deine Braut erwartet dich dort.“ Ah-örl erwachte und erzählte seinem Bruder von dem seltsamen Traum. Doch sein älterer Bruder neidete ihm die Erscheinung und sprach: „Was fällt dir denn ein? Wie könnte dich eine Braut erwarten? Du bist doch so arm, dass dich keine nehmen würde. Schlaf nur weiter.“

Ah-örl schlief ein, und darauf hatte sein Bruder nur gewartet. Er stand auf, schlich leise aus der Hütte und lief schnurstracks ans Ufer des Flusses. Ah-örl erwachte, blickte, tastete um sich, suchte seinen Bruder, doch der war nicht da. Wieder fiel ihm sein seltsamer Traum ein, es ließ ihm keine Ruhe, und er lief zum Fluss. Und obwohl er spät aufgebrochen war, kam er zusammen mit seinem Bruder dort an.

Der Fluss war ruhig, über seinen Wasserspiegel ergoss sich weit und breit ein silberner Schein. Hoch oben am Himmel hing der goldene, runde Mond. In den plätschernden Wellen saß da eine wunderschöne Jungfrau, und die unruhigen Wellen spielten mit ihrem langen Haar.

„Schöne Jungfrau, willst du mich zum Manne nehmen?“ fragte Ah-örl schüchtern. „Nein, nein nimm mich“, rief der ältere Bruder. „Ich nehme jenen, der mir die Perle bringt, die bei Nacht strahlt“, sagte das Mädchen. „Und wo ist diese Perle?“ fragten die beiden Brüder ungeduldig. „Diese Perle befindet sich im Palast meines Vaters, des mächtigen Drachenkönigs“, sagte das Mädchen. „Ich gebe jedem von euch eine Nadel, die euch helfen wird, die Meereswogen zu beruhigen.“ Mit diesen Worten nahm sie zwei silberne Nadeln vom Kopf, reichte jedem der Brüder eine und tauchte in den Fluten unter.

Die Brüder verneigten sich vor der Drachenprinzessin und brachen auf. …

Die Perle, die bei Nacht strahlt, Märchen aus China

 

Durch Dein Herz zum LICHT

Es spricht das Höhere Selbst

Durch Dein Herz zum LICHT
wirst Du finden.

Kehre in Dich ein,
in Deine Herzens-Sonne

und schwinge Dich immer tiefer
in die innere Ruhe,
in die unendliche Stille,
in die ewige Harmonie,

wo DAS SELBST,
DAS EINS-SEIN, DAS URLICHT
auf Dich wartet,
für Dich da ist
und Dich erleuchtet.

Durch Dein Herz
Zum Licht

© Meditativer Text: Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

 

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