Märchen: Die Goldene Kugel. Lebensmärchen

Märchen
Die Goldene Kugel

Märchen Die Goldene Kugel

Gibt es etwas schöneres, als sich selbst, den Kindern, Enkelkindern, all´ den lieben Menschen die um uns herum sind zu erzählen vom Glücklich Sein und der Liebe die zu Beginn des Lebens auf der Erde da waren!

Widmen Sie sich dem goldenen Anfang dieses neuen Märchens und genießen Sie es.

Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten sich von Herzen lieb, und sie lebten zusammen im Goldenen Schloss. Und da sie sich so sehr liebten, wünschten sie sich sehnlichst ein Kind – und das kam auch. Es war ein Knabe. Und der König und die Königin freuten sich über alle Maßen. Sie ließen das Kind wachsen und gedeihen und umsorgten es mit großer Sorgfalt und Liebe.

Es war eine große Wonne, das Kind anzusehen, aber auch zu sehen, wie Eltern und Kind miteinander umgingen. Als das Kind schon größer war und laufen konnte und da herumspielte, schenkten eines Tages der König und die Königin ihrem Kinde eine Goldene Kugel. Und das Kind freute sich so sehr über seine Goldene Kugel, so dass es ständig damit spielte; es wurde sein allerliebstes Spiel. Es wollte sie nie ablegen, bei Tag nicht und bei Nacht nicht. Es trug sie immer bei sich.

Als der Junge noch viel größer geworden war und sich immer weiter entfernte vom Goldenen Schloss, um zu spielen und um die Umgebung zu entdecken, da kam er eines Tages ganz bestürzt nach Hause und rief: „Vater! Mutter! Ich fürchte so sehr, dass ich eines Tages die Goldene Kugel beim Spielen verlieren kann.“ Und die königlichen Eltern sahen, wie groß die Sorge ihres Kindes war. Aber sogleich wussten sie auch Rat. In der nächsten Nacht, als ihr Sohn fest schlief, da gingen sie zu seinem Bette und sie schlossen die Goldene Kugel tief im Herzen ihres Kindes ein.

Am nächsten Tage als der Junge aufwachte, da sprang er auf und jubelte und lief zu seinen Eltern und sagte: „Vater! Mutter! Jetzt kann ich die Goldene Kugel niemals verlieren, denn ich spüre sie tief in meinem Herzen.“ „Oh ja,“ sagten der König und die Königin, „dir zu Liebe haben wir die Goldene Kugel tief in deinem Herzen eingeschlossen. So kannst du sie wahrlich niemals verlieren. Und wo du hingehst und was du erleben magst, auch wenn du in allergrößte Not gerätst, du brauchst nur an die Goldene Kugel in deinem Herzen zu denken und im Nu bist du mit uns und mit dem Goldenen Schlosse vereint. So wirst du dich immer und überall geborgen und geliebt fühlen.“

Von diesem Tag ab spielte der Königssohn unbesorgt.

Zitat aus dem Märchen: Die Goldene Kugel von Jean Ringenwald
© Jean Ringenwald

Was hat Sie an diesem Märchen besonders angesprochen?
Was hat Ihnen in diesem Märchen so richtig gut getan?

 

Das Märchen, Die Goldene Kugel

Dieses Märchen, das 7 Teile hat,
weckt und unterstützt das Vertrauen,

das Urvertrauen in das eigene Leben,
es lässt Dich erleben,
dass aus Schwierigkeiten etwas gutes erwachsen will,
Ordnung ins Leben einkehren mag,
dass immer Helfer da sind,
die weiterhelfen zu den Herzenszielen,

den sehnlichen Wünschen für Dein erfülltes Leben.

Ganz besonders zeigt dies vollständige Märchen,
dass bedrohende Kräfte, wie z. B. der Drache verwandelt werden und dem großen und guten Ziele des Märchenhelden dienen sollten und auch können, schneller zum Glück und zur Liebe zu gelangen.

Es schildert ein glückliches und märchenhaftes Ende.

Was kann Ihnen dieses Märchen bringen?

Märchen stecken voller Lebensweisheiten für das Leben des Menschen in seinem Alltag, es inspiriert zu den Ideen die Du jetzt brauchst um Deine Aufgaben zu erfüllen, was es auch sei. Dieses Märchen schenkt Freude, Vertrauen und Geborgenheit den Kindern, den jungen und alten Menschen, Freunden, einem Mitmenschen der krank darniederliegt, einem Menschen der eine schwierige Zeit durchmacht usw. Es stärkt die Zuversicht, dass im Leben alles gemeistert werden kann.

Kleine Geschenke erhalten nicht nur die Freundschaft,
sondern können Dir und Deinen Lieben
märchenhafte Helfer sein
zu einem glücklichen und erfüllten Leben.

Wenn Du das vollständige Märchen mit 7 farbigen Bildern gerne haben möchtest, kannst Du es hier bestellen:
Die Goldene Kugel: Ein Lebens- und Heil-Märchen

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Ihre Ausbildung zur ganzheitlichen Märchentherapeutin
Es ist Ihre Leidenschaft, Mitmenschen auf ganzheitliche Weise beizustehen ihr Leben zu meistern:
– ihr Urvertrauen/Selbstvertrauen zu stärken,
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in den 4 Bereichen des Lebens:
Glück, Liebe, Erfolg, Gesundheit zu begleiten?

Sie wünschen sich nichts mehr, als ganzheitliche „Instrumente“ kennen zu lernen, um auf natürliche und sanfte Weise Ihren Mitmenschen in allen ihren Belangen zu helfen und dies zu Ihrer Berufung zu machen?

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Entspannung mit Märchen. Die Märchenkur für Erwachsene

Entspannung mit Märchen.

Entspannung mit Märchen. Die Märchenkur

Die Märchen-Kur

Die Märchenkur bringt Ruhe und Schwung

Sich endlich einmal wieder so richtig wohlfühlen, allen äußeren und inneren Stress, die Sorgen und Probleme hinter sich lassen und ganz bei sich, in der Ruhe und Harmonie ankommen! Wie wäre das für Sie?!
Lesen Sie dazu die Geschichte von dem Mann, der sich so sehr nach Besinnung und Ruhe sehnte:
Sind Sie zurzeit auf der Suche nach Mitteln und Wegen die Ihnen ermöglichen sich zu erholen und neue Kräfte zu schöpfen? Wie wäre es mit dem lieben Märchen?

Die Entspannung mit Märchen ist
kinderleicht,
tief erholsam,
Vertrauen schenkend
und natürlich.
Sie erhellt die Seele, hilft dem Körper sich zu regenerieren und wieder neue Kräfte zu schöpfen, und lässt die Lebensfreude wieder wach werden.

Die Märchen verhelfen im Nu zur inneren Ruhe, geben Perspektive für ausweglose Situationen und zeigen großartige Wege das Ziel zu erreichen, das sowohl im Märchenheld, als auch im Menschen schlummert und erlangt werden will.

Sicher, in der Märchenkur gibt es noch andere Komponenten die dazu beitragen, damit Sie sich tief entspannen und erholen können: z. B. Meditationen wie die Lichttätigkeit, Bilder-Reisen, Entspannungsübungen die einfach und natürlich sind und die Sie zuhause gleich anwenden können, eine festlich, freudige und besinnliche Atmosphäre. All diese Anwendungen ermöglichen Leib und Seele sich sehr zu entspannen und zu erholen.

Sie werden sich auch den 7 natürlichen Prozessen widmen die der Natur, jedem Menschen und seinem Lebensweg zugrunde liegen. Mit diesem Erleben und Wissen lässt sich Ihr Leben effektiv meistern.

Wie wäre es mit 5 oder 7 Tagen Märchenkur?
Auf schöne, tiefgehende und harmonisierende Weise lässt die Märchenkur Sie zur Entspannung und Erholung kommen und somit den Sinn Ihres Lebens neu erkennen und neue Kraft für Ihren Alltag schöpfen.

Lichtmassagen, einfaches und schönes künstlerisches Gestalten und Begegnungen in der Natur ergänzen und vertiefen, was mit dem Märchen, den Bilderreisen und Übungen erlebt und erkundet wurde.

Was bringt Ihnen die Märchenkur?
Sie bringt Ihnen Entspannung, Erholung und Gelassensein, Zuversicht für und Freude am Leben.

Für wen ist sie geeignet?
– Für Menschen, die Erholung und Entstressung brauchen.
– Für Menschen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind.
– Für Menschen in Krisensituationen: Mitte des Lebens, Trennung, Schwierigkeiten im Berufsleben.
– Für alle, die Erholung suchen und die zu neuen Kräften kommen wollen.

Die Inhalte sind:
– Der Märchenweg im Leben.
– Wie finden wir ständig Anschluss an das innere Kräfte- und Regenerationspotential?
– Der Umgang mit dem Bild als Schlüssel für festgefahrene Situationen.

Die Märchenkur wird einzeln
oder in Gruppen ab drei Personen durchgeführt,
auch an Ihrem Ort.

Beginnen Sie gleich mit der Bergmeditation:
Auf zum höchsten Ziel Deines Lebens.
Was sie Ihnen bringen wird erfahren Sie indem Sie auf das Bild klicken:


Haben Sie gefunden was Sie sich für Ihre Erholung, Enspannung und Lebensfreude wünschen?
Dann treten Sie bitte mit mir in Kontakt, ich rufe Sie gerne zu Ihrem Wunschtermin an. Tragen Sie sich bitte hier ein:

Entspannung mit Märchen,
Erholung und Lebensfreude,
das wünsche ich Ihnen von Herzen
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Einfach leben. Gehe Deinen Weg natürlich.

 Gehe einfach und natürlich
Deinen Weg!
Realisiere
Dein märchenhaftes Leben!

1.
Von Geburt an,
lebst Du einfach,
natürlich und märchenhaft.
Diese 3-fache Wurzel
lässt Dich DAS WUNDER
Deines Wesens und Deines Lebens,
Deines Glücks und Deiner Zufriedenheit
täglich erleben.

2.
Gehe allezeit Deinen Weg,
ergreife ihn von Innen aus
nach Deinen Veranlagungen
und Zuneigungen,
nach Deinen Talenten und Fähigkeiten,
nach Deiner Vorsehung und Berufung.

3.
Kooperiere mit DEM LEBEN,
in Dir und in dem Mitmenschen,
in der Natur und in der geistigen Welt,
und lasse den wahren Erfolg
und Wohlstand sich
für Dich und für Deine Mitmenschen
entfalten.
 
4.
Und verwirkliche
in jedem Augenblick
die Harmonisierung
und die Gesundung
aller Teile Deines Wesens
und die 4 Bereiche Deines Lebens.

5.
Folge stets, tief in Dir,
dem Stern, dem Licht,
der Weisheit und der Wahrheit
und lasse sie
Dein irdisches Dasein beleuchten,
leiten und vervollkommnen
und Deine Mitmenschen
damit beschenken.

6.
Die Liebe Deines Herzens,
fühle sie oft am Tag
und anerkenne sie,
erlebe sie
und lasse sie zufließen
Deinem Leben, Deinen Wesens-Teilen,
Deinen Mitmenschen, der Natur
und der Geistigen Welt.  
Bleibe ihnen stets treu und ergeben.
 
7.
Vereine alles,
was in Dir
und um Dich herum
getrennt war,
und lebe Dein ganzheitliches Leben,
eigentlich Dein Göttliches Leben,
im EINS-SEIN  
und in DER WAHRHEIT,
in DER LIEBE
und in DER WEISHEIT,
im LEBEN
und im LICHTE
DER EINEN KRAFT (GOTTES).

Jean Ringenwald

 

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Sehnen Sie sich nach einem erfüllten Leben?

Sind Sie jetzt offen und bereit sich selbst dieses erfüllte Leben in tiefem Glück, in beglückender Liebe, in reichlichem Wohlstand und in Gesundheit in Leib und Seele zu ermöglichen?

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und dies in Fülle,
geboren!

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Märchen lesen. Ein Rosenmärchen

Märchen lesen. maerchen lesen

Märchen lesen ist etwas wunderbares. Sie führen immer in eine ganz besondere Welt und diesmal gelangst Du ausführlich in die Welt der Natur, begegnest feinfühligen Menschen und wie meistens im Märchen zu einer besonderen Liebe.

Vor langen Zeiten lebte weit gegen Abend ein blutjunger Mensch. Er war sehr gut, aber auch über die Maßen wunderlich. Er grämte sich unaufhörlich um nichts und wieder nichts, ging immer still für sich hin, setzte sich einsam, wenn die andern spielten und fröhlich waren, und hing seltsamen Dingen nach. Höhlen und Wälder waren sein liebster Aufenthalt, und dann sprach er immerfort mit Tieren und Vögeln, mit Bäumen und Felsen, natürlich kein vernünftiges Wort, lauter närrisches Zeus zum Totlachen. Er blieb aber immer mürrisch und ernsthaft, ungeachtet sich das Eichhörnchen, die Meerkatze, der Papagei und der Gimpel alle Mühe gaben ihn zu zerstreuen, und ihn auf den richtigen Weg zu weisen. Die Gans erzählte Märchen, der Bach klimperte eine Ballade dazwischen, ein großer dicker Stein machte lächerliche Bockssprünge, die Rose schlich sich freundlich hinter ihm herum, kroch durch seine Locken, und der Efeu streichelte ihm die sorgenvolle Stirn. Allein der Mißmut und Ernst waren hartnäckig.

Seine Eltern waren sehr betrübt, sie wußten nicht was sie anfangen sollten. Er war gesund und aß, nie hatten sie ihn beleidigt, er war auch bis vor wenig Jahren fröhlich und lustig gewesen, wie keiner; bei allen Spielen voran, von allen Mädchen gern gesehn. Er war recht bildschön, sah aus wie gemalt, tanzte wie ein Schatz.

Unter den Mädchen war eine, ein köstliches, bildschönes Kind, sah aus wie Wachs, Haare wie goldne Seide, kirschrote Lippen, wie ein Püppchen gewachsen, brandrabenschwarze Augen. Wer sie sah, hätte mögen vergehn, so lieblich war sie. Damals war Rosenblüte, so hieß sie, dem bildschönen Hyazinth, so hieß er, von Herzen gut, und er hatte sie lieb zum Sterben. Die andern Kinder wußten’s nicht. Ein Veilchen hatte es ihnen zuerst gesagt, die Hauskätzchen hatten es wohl gemerkt, die Häuser ihrer Eltern lagen nahe beisammen.

Wenn nun Hyazinth die Nacht an seinem Fenster stand und Rosenblüte an ihrem, und die Kätzchen auf dem Mäusefang da vorbeiliefen, da sahen sie die beiden stehn und lachten und kicherten oft so laut, daß sie es hörten und böse wurden. Das Veilchen hatte es der Erdbeere im Vertrauen gesagt, die sagte es ihrer Freundin, der Stachelbeere, die ließ nun das Sticheln nicht, wenn Hyazinth gegangen kam; so erfuhr’s denn bald der ganze Garten und der Wald, und wenn Hyazinth ausging so rief’s von allen Seiten: Rosenblütchen ist mein Schätzchen!

Nun ärgerte sich Hyazinth, und mußte doch auch wieder aus Herzensgrunde lachen, wenn das Eidechschen geschlüpft kam, sich auf einen warmen Stein setzte, mit dem Schwänzchen wedelte und sang:

Rosenblütchen, das gute Kind,
Ist geworden auf einmal blind
Denkt, die Mutter sei Hyazinth,
Fällt ihm um den Hals geschwind;
Merkt sie aber das fremde Gesicht,
Denkt nur an, da erschrickt sie nicht,
Fährt, als merkte sie kein Wort,
Immer nur mit Küssen fort.

Ah! wie bald war die Herrlichkeit vorbei. Es kam ein Mann aus fremden Landen gegangen, der war erstaunlich weit gereist, hatte einen langen Bart, tiefe Augen, entsetzliche Augenbrauen, ein wunderliches Kleid mit vielen Falten und seltsame Figuren hineingewebt. Er setzte sich vor das Haus, das Hyazinths Eltern gehörte. Nun war Hyazinth sehr neugierig, und setzte sich zu ihm und holte ihm Brot und Wein. Da tat er seinen weißen Bart von einander und erzählte bis tief in die Nacht, und Hyazinth wich und wankte nicht, und wurde auch nicht müde zuzuhören. Soviel man nachher vernahm, so hat er viel von fremden Ländern, unbekannten Gegenden, von erstaunlich wunderbaren Sachen erzählt, und ist drei Tage dageblieben, und mit Hyazinth in tiefe Schachten hinuntergekrochen.

Rosenblütchen hat genug den alten Hexenmeister verwünscht, denn Hyazinth ist ganz versessen auf seine Gespräche gewesen, und hat sich um nichts bekümmert; kaum daß er ein wenig Speise zu sich genommen. Endlich hat jener sich fortgemacht, doch dem Hyazinth ein Büchelchen dagelassen, das kein Mensch lesen konnte. Dieser hat ihm noch Früchte, Brot und Wein mitgegeben, und ihn weit weg begleitet. Und dann ist er tiefsinnig zurückgekommen, und hat einen ganz neuen Lebenswandel begonnen. Rosenblütchen hat recht zum Erbarmen um ihn getan, denn von der Zeit an hat er sich wenig aus ihr gemacht und ist immer für sich geblieben.

Nun begab sich’s, daß er einmal nach Hause kam und war wie neugeboren. Er fiel seinen Eltern um den Hals und weinte. »Ich muß fort in fremde Lande,« sagte er; »die alte wunderliche Frau im Walde hat mir erzählt, wie ich gesund werden müßte, das Buch hat sie ins Feuer geworfen, und hat mich getrieben, zu euch zu Gen und euch um euren Segen zu bitten. Vielleicht komme ich bald, vielleicht nie wieder. Grüßt Rosenblütchen. Ich hätte sie gern gesprochen, ich weiß nicht, wie mir ist, es drängt mich fort; wenn ich an die alten Zeiten zurück denken will, so kommen gleich mächtigere Gedanken dazwischen, die Ruhe ist fort, Herz und Liebe mit, ich muß sie suchen gehn. Ich wollt‘ euch gern sagen, wohin, ich weiß selbst nicht, dahin wo die Mutter der Dinge wohnt, die verschleierte Jungfrau. Nach der ist mein Gemüt entzündet. Lebt wohl.«

Er riß sich los und ging fort. Seine Eltern wehklagten und vergossen Tränen, Rosenblütchen blieb in ihrer Kammer und weinte bitterlich. Hyazinth lief nun was er konnte, durch Täler und Wildnisse, über Berge und Ströme, dem geheimnisvollen Lande zu. Er fragte überall nach der heiligen Göttin (Isis) Menschen und Tiere, Felsen und Bäume. Manche lachten, manche schwiegen, nirgends erhielt er Bescheid. Im Anfange kam er durch rauhes, wildes Land, Nebel und Wolken warfen sich ihm in den Weg, es stürmte immerfort; dann fand er unansehnliche Sandwüsten, glühenden Staub, und wie er wandelte, so veränderte sich auch sein Gemüt, die Zeit wurde ihm lang und die innere Unruhe legte sich, er wurde sanfter und das gewaltige Treiben in ihm allgemach zu einem leisen, aber starken Zuge, in den sein ganzes Gemüt sich auflöste. Es lag wie viele Jahre hinter ihm.

Nun wurde die Gegend auch wieder reicher und mannigfaltiger, die Luft lau und blau, der Weg ebener, grüne Büsche lockten ihn mit anmutigen Schatten, aber er verstand ihre Sprache nicht, sie schienen auch nicht zu sprechen, und doch erfüllten sie sein Herz mit grünen Farben und kühlem, stillem Wesen. Immer höher wuchs jene süße Sehnsucht in ihm, und immer breiter und saftiger wurden die Blätter, immer lauter und lustiger die Vögel und Tiere, balsamischer die Früchte, dunkler der Himmel, wärmer die Luft, und heißer seine Liebe, die Zeit ging immer schneller, als sähe sie sich nahe am Ziele.

Eines Tages begegnete er einem kristallenen Quell und einer Menge Blumen, die kamen in ein Tal herunter zwischen schwarzen himmelhohen Säulen. Sie grüßten ihn freundlich mit bekannten Worten.

»Liebe Landsleute,« sagte er, »wo find‘ ich wohl den geheiligten Wohnsitz der Isis? Hier herum muß er sein, und ihr seid vielleicht hier bekannter als ich.«

»Wir gehn auch nur hier durch,« antworteten die Blumen; »eine Geisterfamilie ist auf der Reise und wir bereiten ihr Weg und Quartier indes sind wir vor kurzem durch eine Gegend gekommen, da hörten wir ihren Namen nennen. Gehe nur aufwärts, wo wir herkommen, so wirst du schon mehr erfahren.« Die Blumen und die Quelle lächelten, wie sie das sagten, boten ihm einen frischen Trunk und gingen weiter.

Hyazinth folgte ihrem Rat, frug und frug und kam endlich zu jener längst gesuchten Wohnung, die unter Palmen und andern köstlichen Gewächsen versteckt lag. Sein Herz klopfte in unendlicher Sehnsucht, und die süßeste Bangigkeit durchdrang ihn in dieser Behausung der ewigen Jahreszeiten. Unter himmlischen Wohlgedüften entschlummerte er, weil ihn nur der Traum in das Allerheiligste führen durfte. Wunderlich führte ihn der Traum durch unendliche Gemächer voll seltsamer Sachen auf lauter reizenden Klängen und in abwechselnden Akkorden. Es dünkte ihm alles so bekannt und doch in niegesehener Herrlichkeit, da schwand auch der letzte irdische Anflug, wie in Luft verzehrt, und er stand vor der himmlischen Jungfrau, da hob er den leichten, glänzenden Schleier, und Rosenblütchen sank in seine Arme.

Eine ferne Musik umgab die Geschehnisse des liebenden Wiedersehns, die Ergießungen der Sehnsucht, und schloß alles Fremde von diesem entzückenden Orte aus.

Hyazinth lebte nachher noch lange mit Rosenblütchen unter seinen frohen Eltern und Gespielen, und unzählige Enkel dankten der alten wunderlichen Frau für ihren Rat und ihr Feuer; denn damals bekamen die Menschen soviel Kinder, als sie wollten.

Die Geschichte von Hyazinth und Rosenblütchen
aus »Die Lehrlinge zu Saïs«

Welche Botschaft schenkt Dir das Märchen für Dein Leben?

Ja, Märchen beinhalten nicht nur Wahrheit und Weisheit sondern sie verstehen es auch Kummer der Seele zu heilen. Dies ist erklärbar durch die 7 Urbilder des Märchens. Was sie sind und wie sie wirken erfährst Du in diesem Artikel:
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Märchen die von Bäumen handeln

Märchen die von Bäumen handeln

In den griechischen Sagen spazieren die Götter oft auf der Erde, sie scheinen das Leben dort zu mögen. Finden die Göttern an jemand Gefallen, dann beschenken sie ihn reichlich, manchmal werden auch Wünsche erfüllt.

Da es aber solche und solch Wünsche gibt, können wir gespannt sein, ob die Wünsche der beiden Alten, von denen diese Sage berichtet, geeignet sind für ein glückliches Leben. Das erfahrt ihr jetzt:

In einem Dorfe voll wohlhabender Einwohner, lebte einmal in einem ärmlichen Hüttchen, ein glückliches Paar, der vertrauenswürdige Philemon und Baucis, sein gleichaltriges Weib. Dort hatten sie zusammen ihre frohe Jugend durchlebt und waren zu weißhaarigen Alten geworden. Sie machten keinen Hehl aus ihrer Armut, heiter, freundlich und in herzlicher Liebe ertrugen sie ihr Los.

Einst kam in diese Gegend Vater Zeus mit seinem Sohn Hermes. In menschlicher Gestalt waren sie unterwegs und als sie müde waren vom langen Wandern kamen sie gerade zu diesem wohlhabenden Dorfe. Also klopften sie an viele Türen, um ein Obdach für die Nacht zu erbitten. Aber hart und selbstsüchtig war der Sinn der Bewohner, so dass die Himmlischen nirgends Einlass fanden.

Als nun die beiden Götter sich dem ärmlichen Dache der beiden Alten näherten und um Einlass baten kam ihnen das Paar mit herzlichem Gruße entgegen, der Greis stellte die Sessel zurecht, die Baucis mit grobem Gewebe bedeckte, und bat die Gäste, sich auszuruhen.

Das Mütterchen eilte geschäftig zum Herde und bereitete aus den Vorräten festliche Speisen. Damit nun aber den Fremdlingen die Zeit nicht lang werde, unterhielten sie sie durch freundliches Gespräch. Auch bereiteten sie ihnen ein erquickendes Bad für die Füße. Freundlich lächelnd nahmen die Götter das liebreich Gebotene an während sie die Füße behaglich ins Wasser streckten.

Nun richteten die guten Wirte das Ruhebett inmitten der Stube und Philemon schleppte die schäbig gewordenen Teppiche herbei, und dennoch legten die göttlichen Gäste sich gern darauf, um nun das fertige Mahl zu genießen.

Und es fehlten bei diesem Mahle nichts: es gab Oliven, herbstliche Kornelkirschen, eingemacht in klarem, dicklichtem Safte, auch Rettich, Endivien und trefflicher Käse und Eier waren da. Aus dem Krug schenkten sie Wein in zierliche Becher.

Zum Nachtisch reichten sie Nüsse, Feigen und Datteln, in einem Körbchen Pflaumen und duftende Äpfel; selbst Trauben vom purpurnen Weinstock fehlten nicht, und in der Mitte der Tafel prangte eine weißliche Honigwabe. Die schönste Würze des Mahles aber waren die guten freundlichen Gesichter der herzlichen Alten, aus denen Freigebigkeit und treuherziger Sinn sprachen.

Dankbar segneten die Götter das festliche Mahl, und immer von Neuem füllte sich von selbst der Weinkrug. Da erkannte das Paar, dass ihre Gäste Unsterbliche seien, und beteten sie an.

Nun offenbarte sich der Gott der Götter gnädig und zürnend zugleich. Er führte die alternden Gatten auf einen Hügel, von dem sie sahen, wie schwellende Wasserfluten heranbrausten und alle Häuser des Ortes und alle Bewohner verschlangen. Nur die Hütte des gastlichen Paares blieb stehen.

Während sie noch staunten und das Schicksal der andern beweinten, siehe, da ward die alte ärmliche Hütte zum emporragenden Tempel; von Säulen getragen, schimmerte das goldene Dach, Marmor deckte den Boden.

Jetzt wandte sich Zeus mit gütigem Antlitz zu den zitternden Alten und sprach: »Saget mir, du redlicher Greis und du, des Redlichen würdige Gattin, was wünschet ihr euch?« Nur wenige Worte wechselte Philemon mit seinem Weibe, dann sprach er: »Eure Priester möchten wir sein! Erlaubt uns, diesen Tempel zu pflegen. Und weil wir so lange in Eintracht miteinander gelebt haben, o so lasset uns beide zur selben Stunde dahinsterben.«

Ihr Wunsch ward erfüllt. Sie hüteten beide den Tempel, solange ihnen das Leben gegönnt ward. Und als sie zuletzt zusammen vor den heiligen Stufen standen, des wundervollen Geschickes gedenkend, da sah Baucis ihren Philemon und Philemon seine Baucis in grünem Laube verschwinden; schon wuchsen um beider Antlitz schattige Wipfel in die Höhe.

»Leb wohl, du Trauter!« »Leb wohl, du Liebe!« so sprachen sie beide wechselnd, solang sie noch zu reden vermochten. Er ward zur Eiche, sie zur Linde. Sie umfingen einander mit dem Gezweig noch liebend nach der Verwandlung, und es rauschte das Lob der Gottheit durch die flüsternden Blätter.

Traulich stehen sie bis heute zusammen, wie sie im Leben unzertrennlich waren.

Philemon und Baucis. Griechische Sage

Du magst Gedichte von Bäumen?
Dann klicke auf das Bild

Du liebst die Bäume, bist gerne in ihrer Nähe und ahnst, dass im Baume ein märchenhaftes und weisheitsvolles Wesen wohnt? Dann lade ich Dich herzlich ein zum Baum-Erlebnistag. Was Du an diesem Tag erleben wirst und was er Dir bringt erfährst Du in diesem Blogartikel:
Märchen und Sagen von Bäumen unter einem Baum erzählt oder vorgelesen ist wunderschön und schenken Dir und Deinen Lieben ein unvergessliches Erlebnis.

Eine schöne Märchensammlung von Bäumen findest Du hier:

 

 

 

 

Bewahre Dir die Freude
an den Märchen, an der Natur,
an nachdenklichen Geschichten
und lebe
einfach märchenhaft!

🙂

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Mit Bäumen kommunizieren. Baum-Erlebnistag

Mit Bäumen kommunizieren.

Mit Bäumen kommunizierenIn allen Kulturen, auf allen Kontinenten und seit Menschengedenken hat der Baum eine große Bedeutung für uns Menschen. So finden wir im Paradies einen Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, vor dessen Früchten Gott warnt, die griechischen Sagen erzählen von Menschen, die die Götter in Bäume verwandelten (Philemon und Baucis).

Unter heiligen Bäumen wurde göttlicher Rat gehalten, in manchem Baum wohnt ein schönes goldenes Mädchen und in anderen Bäumen wiederum findet man etwas zu essen, ein weiches Bett und schönste Kleider! Die Bücher sind voll von solchen märchenhaften und wundervollen Mythen und Geschichten.

Auch erzählt man sich, dass einst die Bäume so hoch waren, dass ihr Gezweige bis in den Himmel hinein reichte und die Götter durch sie, wie über eine Leiter, auf die Erde und wieder zurück in den Himmel wandelten, und dadurch ihre Weisheit und Liebe zu den Menschen bringen konnten.

Alle diese Geschichten können uns aufmerksam machen, dass der Baum ein vielschichtiges Wesen ist, uns viel zu sagen hat über sein eigenes Leben und das Leben mit den anderen Bäumen, mit der ganzen Natur, wie auch für uns Menschen, die so oft um ein weisheitsvolles und natürlichen Leben ringen.

Machen wir uns also auf,
uns dem Baum ehrfürchtig zu nähern, ihn kennen zu lernen und von seinem Leben und Wirken zu erfahren durch Gespräche mit ihm. Bäume tragen unendliche Weisheit in sich, sie haben viel Erfahrung und lassen uns gern daran teilhaben.

Die antiken Götter und der eine Gott spricht nicht nur im Märchen durch den Baum. Wer Ohren hat zu hören, der höre und er wird ihre Worte, ihre Weisheit jederzeit empfangen können. Selbstverständlich offenbart der Baum uns im Gespräch mit ihm auch, was wir für ihn tun können und seine Wünsche sind Menschen- und Natur gemäß.

Hast Du Lust, selbst den Baum zu entdecken, zu erkunden,
mit ihm ins Gespräch zu kommen und von seiner Weisheit zu kosten?

Dann begib Dich auf die Reise
– zu der physischen Beschaffenheit des Baumes,
– seiner Seele
– und dem Geist der in ihm lebt.
Du wirst mit ihm ins Gespräch kommen und er wird Dich seine Freundschaft spüren lassen.

Dieser Baum-Erlebnistag ist keine Wissensvermittlung über das Leben des Baums (wieviel Wasser er täglich braucht, Photosynthese usw., darüber gibt es sehr gute Bücher), er ist auch keine Wanderung, die schönen Bäume stehen in der Nähe. Eventeuell fahren wir am Nachmittag (Fahrzeit 10 Minuten) zu einem schönen Baumort, der in gemütlichen 10 Minuten zu Fuß zu erreichen ist.

An diesem Baum-Erlebnistag erfährst Du
wie Du einfach und natürlich mit dem Baum kommunizieren kannst, hörst Geschichten von Bäumen und verleihst Deinem Erleben Ausdruck im Kreativen Gestalten.

INHALT dieses Baum-Erlebnistages

Äußeres und Inneres betrachten des Baumes
von der Wurzel bis zur Krone.

Poetisches: Märchen und Gedichte.

Wie entspanne, erhole ich mich bei den Bäumen
und schöpfe dort neue Kräfte?

Schulung Deiner intuitiven Wahrnehmung.

Mit dem Baum in ein inneres Gespräch kommen
und von seiner Weisheit lernen.

Wie kann mir der Baum helfen
für ein glückliches, liebevolles, erfolgreiches Leben
und wie sollen wir ihm helfen
bei dem was er leben mag?

An diesem Baum-Erlebnistag
wirst Du eine wesentliche Botschaft für Dein Leben
mit nachhause nehmen.

Für wen ist der Baum-Erlebnistag geeignet?
Für alle Freunde der Bäume die den Baum nicht nur äußerlich betrachten wollen, sondern auch ahnen oder spüren, dass er ein inneres Wesen, sozusagen, dass er eine Seele hat und mit unserer Seele eine Freundschaft hegt.

Von seinem Inneren Leben können wir viel erfahren für das eigene Leben, aber auch wie er in Gemeinschaft lebt mit allen unter- und über-irdischen Elementen, Naturwesen und mit dem hohen Wesen das in ihm lebt, wie auch in allen Bestandteilen der Natur.

NUTZEN
Für Menschen die
– ihr Selbstvertrauen stärken mögen.
– sich erholen und ihre Kräfte regenerieren mögen.
– die das Leben, die Fürsorge des Baumes und der Natur entdecken  und dadurch dem eigenen Lebensweg und Lebensziel näher kommen mögen.
– Märchen, Sagen, Gedichte von Bäumen lieben. Sie helfen durch die inneren Bilder sich dem ganzheitlichen Wesen des Baumes zu nähern.

– ihre intuitive Wahrnehmung intesivieren möchten.
– sich erinnern möchten an ihr natürliches, zufriedenes Leben.

Du wirst leicht nachzuvollziehende Übungen erleben,

die Du auch zuhause mit Deinen Lieblingsbäumen in Deiner Umgebung anwenden kannst.

VORAUSSETZUNG
Einlassen auf die Natur und ihre Wesen.
Offenheit für die innere Wahrnehmung,
für kleine Baum-Meditationen und
Bilder-Reisen.

Es sind keine Vorkenntnisse sind nötig.

Wo findet der Baum-Erlebnistag statt?

Im schönen Weserbergland, nähe Herford.
Den genauen Ort und die Anfahrt zu diesem Baum-Erlebnistag sende ich Dir mit der Bestätigung Deiner Anmeldung.

Wann findet der Baum-Erlebnistag statt?
Am Samstag, den 18. Mai 2019
Der nächste ist im kommenden Jahr, bitte fragt mich danach

SEMINARZEITEN:
10 bis 18 Uhr

Seminarleitung:
Monika Zehentmeier

Solltest Du gerne am Vorabend anreisen, bieten wir Dir hier eine einfache Unterkunftsmöglichkeit für 25 € inklusive Frühstück an.

SEMINARBEITRAG:
140 € inclusive Getränke

MITTAGESSEN:
Bitte bringe etwas für das gemeinsame Mittagessen mit.

Getränke stellen wir.

BITTE MITBRINGEN:
– feste Schuhe,
– Unterlage als Sitzgelegenheit,
– wetterfeste Kleidung.

Melde Dich hier für diesen Erlebnistag an. Sende mir bitte eine Nachricht.
Übrigens mache ich diesen Tag auch als individuelles Erlebnis, also für Dich alleine nach Deinem Terminwunsch.

Feiere
mit Gleichgesinnten
das Leben,
verbinde Dich mit der Natur,
beschenke sie
und lasse Dich von ihr beschenken.
Lebe glücklich und in Harmonie!
🙂

 

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Bei sich ankommen! Meditativer Text

Bei sich ankommen

Komme an
in Dir, in der Menschheit,
in der Natur, im GEISTE
und lasse zu ihnen strahlen:
DIE WAHRHEIT DES LICHTES,
DIE WEISHEIT DES LEBENS,
DAS EINS SEIN DER LIEBE.

1.
Vertraue DEM GEISTE in Dir,
ER wird Dich ankommen lassen
in der tiefen Ruhe, im Frieden.
Sei einfach glücklich und zufrieden!

2.
Gehe auf die Ankunft zu,
durch Deine positiven,
wie Deine negativen Erfahrungen,
Erlebnisse und Erkenntnisse.
Fühle Dich geborgen und geliebt!

3.
Lasse Dir stets helfen
vom inneren GOTTES-Freund
und bestätige Deinen Mitmenschen
auf seinem Weg zum Hohen Ziel,
bei seiner Ankunft vor dem großen Tor.
Wirke erfolgreich und wohlhabend!

4.
Nimm rege Teil
am GROSSEN WERK
DES LICHTES,
DES LEBENS,
DER LIEBE.
Lebe in jedem Augenblick,
angekommen in der verwandelnden
und verwirklichenden Liebe!

5.
Empfange
DIE WAHRHEIT DES LICHTES,
IHRE SCHÖPFERKRAFT,
aus DER Du Dein Leben,
im Alltag und im Beruf,
ständig gestalten kannst.

6.
Dieser Lebens-Prozess
führt Dich dann
zum GROSSEN TOR,
zum WAHREN LEBEN,
zur WEISHEIT DES LEBENS
und lässt Dich erfahren:
DIE WIRKLICHE ANKUNFT,
DIE WAHRE LIEBE,
DIE UNIVERSELLE GÖTTLICHE LIEBE.

7.
Der hohe Sinn und Zweck
DES LEBENS und Deines Lebens
erfüllt sich dadurch
und lässt Dich
Glückseligkeit,
EINS-SEIN
und EIN-Weihung erleben.

Nach der intuitiven Denk-Werkstatt
der Märchen- und Licht-Therapeut/Innen
und der Märchen- und Licht-Haus-Leiter/Innen
redigiert von Jean Ringenwald

Erlebe in der Einkehr (Meditation) nach Innen
Deine persönlichen Botschaften,
um Deinen eigenen Werten
noch mehr auf die Spur zu kommen
und sie für Dein tägliches, souveränes Leben einzusetzen:

© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

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Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Seit dem Anfang der Überlieferung der Märchen, spüren die meisten Menschen, wie das Hören oder Erzählen der „wahren“ Märchen Ruhe und Entspannung, Wohlbefinden und Zufriedenheit, Harmonisierung und Heilung, Erkenntnis und Weisheit ermöglichen.

Und seit der Entdeckung der 7 Ur-Bilder des Lebens, die in den Märchen so einen bildhaften und sinnvollen Ausdruck bekommen haben, ist es auch leichter möglich geworden, die Märchen bzw. die 7 Ur-Bilder zu Therapie- und Selbst-Heilungs-, zu Selbst-Erkenntnis- und zu Selbst-Verwirklichungs-Zwecken, aber auch zur wirksamen Erholung, zur wohltuenden Kur, zur Stress-Bewältigung anzuwenden.

Dieses Erlebnis- und Lern-Programm bringt Ihnen selbst und den Mitmenschen, wenn Sie in therapeutischen Bereichen tätig sind, einen tieferen Einblick in den Menschen und in sein Leben, in den Geist, in die Seele und in den Leib, in die Märchen- und Traum-Welt, wie in die äußeren Geschehnisse.

In den 7 Stufen erleben Sie:

– wie jeder Mensch, jeder Organismus oder jede Organisation seinen Ursprung hat, wie der geartet ist und wie er sich auswirkt.
– welche Schwierigkeiten, Probleme und Krisen er antrifft und wie er sie zum Besten aller Beteiligten lösen kann.
– welche Hilfen für jede/n da sind und welche Hilfen von ihm erwartet werden.
– wie der Mensch sich selbst entfalten und verwirklichen kann und welche Verwandlungen er durchmacht.
– wie er / sie alles tief in sich selbst schöpfen kann und wie er dieses tun kann.
– wie er sich auf sich selbst und auf sein Lebens-Ziel konzentrieren kann und wie er dies unweigerlich erreichen kann.
– wie alle seine Eigenschaften, Erlebnisse und Erfahrungen in sein / ihr EINS-SEIN zu EINER KRAFT vereint werden können.

Gewiss werden Sie noch zusätzlich zu diesen 7 Aspekten viele andere in diesem Erlebnis- und Lern-Programm antreffen können, wenn Sie sich gern auf neue und großartige Erlebnisse, Erkenntnisse und Ereignisse in sich selbst einlassen mögen.

Der praktische Teil

Auch der praktische Teil öffnet Ihnen neue Möglichkeiten: Wie Sie die „märchenhaften“ Hilfsmittel: die Märchen, die Lehr-Geschichten, die Meditativen Texte, die 7 Ur-Bilder, die Licht-Tätigkeit, die Bilder-Reisen, die Ein-Kehr (Meditation), das Gebet oder die Bejahung für sich selbst und andere anwenden können.

Eine Beschreibung der großen Anwendungen der 7 Ur- Bilder finden Sie auch am Ende dieser Schrift: die 4-tägige Märchen- und Licht-Therapie, das Licht- und Lebens-Training, die Licht-Massagen und andere Anwendungen.

Dieses Erlebnis- und Lernprogramm gibt es
in einem Din A 5 Ordner mit 164 Seiten.

Sie möchten sich weiter entfalten
auf Ihrem Weg zum höchsten Ziel
oder Ihren Mitmenschen beistehen es zu ergreifen?
Dann beginnen Sie gleich mit diesem Erlebnis-Kurs
„Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens“:


oder im Märchenshop

 

 

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Glücklich sein. Unterhaltsame Weisheit für den Alltag

Glücklich sein. Unterhaltsame Weisheit für den Alltag

Es macht so viel aus mit welchen Gedanken und Empfindungen der Mensch durch seinen Tag geht. Wie ist es mit Dir? Sehnst Du Dich danach glücklich zu sein? Kennst Du das Gefühl des unglücklich seins, und führst es darauf zurück, dass Deine Partnerschaft oder Dein Beruf es verhindern und suchst Du allerorten nach Deinem Glücklich und zufrieden sein?

Hie und da hast Du aber schon erlebt, dass es auf Deine Einstellung ankommt um im Leben glücklicher zu sein. Es sind die vertrauensvollen, zielorientierten, helfenden und verwandelnden Gedanken und Empfindungen, die bewirken, dass Wünsche wahr werden. Doch wo beginnt dies erfüllende Leben?

Alles beginnt im Glücklich sein!
Ob Du Dich nun innerlich leer und ausgelaugt fühlst, unglücklich in der Beziehung, Dich nach einer erfüllenden Partnerschaft sehnst, oder unzufrieden in Deiner beruflichen Tätigkeit bist oder krank, beginne dort, wo Du keinen Erfolgsdruck hast, wo Du Dich geborgen und geliebt fühlst und alles gut ist, wie es ist: im glücklich und zufrieden sein.

Dauerhaft Glücklich und Zufrieden sein,
wie sehr wünschen wir uns dies immer wieder, sehnen es herbei, jagen ihm vielleicht sogar auf verschiedenste Weise nach. Und wenn es uns verborgen bleibt meinen wir, dass es so leicht nicht zu finden und zu leben sei. Aber für alles ist „ein Kraut gewachsen“.

Ein unerwartetes und sehr hilfreiches Mittel
sind Geschichten, Gleichnisse aus alten Zeiten, die von Weisen erzählt und immer weiter gegeben wurden über viele, viele Generationen lang und die bis heute überliefert sind. Ihre Strahlkraft und Wirkung haben sie bewahrt, bis zum heutigen Tag.

Lehr- bzw. Weisheitsgeschichten sind unterhaltsam, aber auch schlichte Ideen-Geber um zu dem Glück zu finden und auch das Glücklich sein im Alltag zu leben, in der Partnerschaft und im Beruf, mit den Mitmenschen, mit der Natur, mit der Inneren Welt.

Solche Geschichten lenken Deine Aufmerksamkeit spielerisch auf den Ort, wo Dein Glück und Deine Zufriedenheit zuverlässig zu finden sind, und mit den nachdenklichen Geschichten gelangst Du wie von selbst an diesen wunderbaren, beglückenden und märchenhaften Ort.

Unterhaltsame Weisheit für das glücklich sein im Alltag.
Diese Geschichten handeln vom Weg zum höchsten Glück des menschlichen Wesens, sie umgehen den Verstand und führen einfach und natürlich zum Ersehnten: das Glücklich sein zu erfahren.

Verblüffend einfach, wunderbar und Weise, erfüllend und humorvoll zeigt sich diese Einladung zum Glücklich sein in den Geschichten, Meditativen Texten und den Lebensfragen an Dich selbst, die diese Glücksgeschichten ergänzen und vertiefen. Sie geben Dir die Impulse, die es Dir auf Deine ganz individuelle Weise möglich machen, dem Glücklich sein zu begegnen, es immer tiefer zu erfahren und jederzeit zu erleben. Im Mittelpunkt der kurzen Lebensfragen stehst Du selbst, Dein glücklich sein.

Wenn Du Dein GLÜCK finden magst, dann werden die Broschüre und die gleichnamige CD:
„Wahres Glück findest Du in Dir!“
von größter Hilfe sein.

 

 

Wie wäre es,
jetzt Deinem glücklich sein die Möglichkeit zu geben
in Deinem Leben zu erstrahlen?
Dies solltest Du Dir jedenfalls wert sein,
denn es gehört zu den Grundbedürfnissen
Deiner Seele.


Hier kannst Du Büchlein mit Cd bestellen:

 

 

Was gibt es Schöneres,
als einen Menschen
ein wenig glücklicher und erfüllter zu machen
auch wenn dieser Mensch Du selbst bist!
🙂

Dieses „Glückspäckchen“ kommt übrigens auch sehr gut an
als Geburtagsgeschenk,
als Mitbringsel zu einem Fest,
zur Aufmunterung bei einem Krankenbesuch
oder zur Erhellung in den eher dunkleren Jahreszeiten.

* * * * * * *

Wahre und gute Lehr-Geschichten
sprechen Dein Innen-
wie Dein Außen-Leben an,
sie sind Dir:
Besinnung und Orientierung,
Wegweiser und Zielfindung,
Öffnung und Erfüllung,
Erlebnis und Verwandlung,
Vervollkommnung und Meisterschaft,
Hochzeit und Krönung.

Jean Ringenwald

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Fundevogel. Märchen interpretieren durch betrachten.

Fundevogel, Interpretation, MärchenbetrachtungFundevogel.
Märchen interpretieren durch betrachten.

Unser Bewusstsein wacht!

Das Märchen vom Fundevogel aus der Sammlung der Brüder Grimm von 1857 ist schon eine etwas außergewöhnliche Geschichte. Viele dieser bekannten Märchen beginnen meist mit einer Handlung, die nicht gleich vermuten lässt, dass es sich um ein Märchen handelt. Es könnte sich ebenso um eine ganz gewöhnliche Geschichte drehen, die alltäglich passiert. Etwas anders verhält es sich beim Fundevogel.

„Es war einmal ein Förster, der ging in den Wald auf die Jagd, und wie er in den Wald kam, hörte er schreien, als obs ein kleines Kind wäre. Er ging dem Schreien nach und kam endlich zu einem hohen Baum, und oben daraufsaß ein kleines Kind. Es war aber die Mutter mit dem Kinde unter dem Baum eingeschlafen, und ein Raubvogel hatte das Kind in ihrem Schöße gesehen: da war er hinzugeflogen, hatte es mit seinem Schnabel weggenommen und auf den hohen Baum gesetzt.“

Ein Förster geht durch den Wald und findet ein kleines Kind in einer Baumkrone, das von einem Raubvogel seiner Mutter fortgenommen wurde. Diese eigenartige Situation wirft uns gleich mit den ersten Sätzen in die Wunder des Märchens hinein, da es sich um etwas handelt, was höchst unwahrscheinlich in der reellen Welt geschieht.

Wenn wir uns den Förster, insbesondere seine Berufung, etwas näher anschauen und dabei bedenken, dass das Märchen niemals wahllos oder zufällig einen solchen Beruf auswählt, dann bekommen wir schon leise eine Ahnung davon, aufweichen inneren Prozess uns das Märchen fuhren oder vorbereiten könnte.

Ein Förster hat die Aufgabe, im Wald nach dem rechten zu sehen, zu schützen und gegebenenfalls dort einzugreifen, wo die Ordnung gestört ist oder werden könnte. Er hat in seinem Revier den sogenannten „Durchblick“, der sich in erster Linie auf den Wald bezieht. Der Wald wird im Märchen meist als Rückzugsort oder als Gebiet beschrieben, in dem man sich verirren, die Orientierung und schließlich sein Ziel verlieren könnte.

Jener Ort kann mit dem „Dschungel“ unserer Emotionen, unseren Stimmungsschwankungen, unzähligen Gedanken, Ablenkungen und unserer Ziellosigkeit verglichen werden. …

Märchenbetrachtung von Karlheinz Schudt

Wie immer verblüffen uns die wundersamen Geschehnisse in den Märchen, denen unser Verstand keinen Glauben schenken kann. Wie soll er auch, denn es liegt nicht in seinem Aufgabenbereich. Er ist mehr für das Erinnern, Strukturieren und Organisieren zuständig, aber nicht um intuitive Lösungen im Leben zu finden.

Vom Flüchten und Verdrängen,
von Chancen und Möglichkeiten!
Auch dieses Märchen zeigt uns keine historischen Figuren, sondern schildert sinnbildlich seelisch-spirituelle Prozesse, die sich in uns abspielen und die auf verdrängte oder ungelöste Geschehnisse, aber auch großartige Fähigkeiten und Möglichkeiten in unserem Inneren hinweisen. …

Fundevogel – Nur gemeinsam sind wir stark!
Und so finden wir unter anderem in diesem Märchen vom Fundevogel ein schönes Sinnbild, das uns zeigt, zu welchen Lösungsmöglichkeiten Verstand und Intuition gemeinsam imstande wären, wenn sie sich vereinen könnten.

Diese Verbundenheit wird in dem Sprüchlein
„Verlässt Du mich nicht, so verlass ich Dich auch nicht“.
„Nun und nimmermehr“
,
immer wieder von Neuem bekräftigt. Jener Spruch aber ist mehr als eine routinemäßige Bekundung zwischen „Tür und Angel“. Es ist ein lebenslanges Versprechen, eine tiefe Bejahung der eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Einzigartigkeit und selbstverständlich die des anderen.

Dies kann aber nur von Erfolg gekrönt sein, wenn sich beide in Liebe vereinen. Nur so können sich ihre Kräfte ergänzen und entfalten. Denn wer sich der Liebe hingegeben hat, der kämpft nicht gegen einen vermeintlichen Feind, sondern für sein höchstes Lebensziel. Er richtet sein Augenmerk auf das, was es wahrhaftig gilt zu bewahren, zu erneuern und zu verwirklichen auf dem Weg zum Glück: die Liebe und Weisheit.

Was Dir das Märchen vom Fundevogel noch alles an tiefen Weisheiten offenbaren kann und wie Du dies ganz praktisch für Deinen erfüllteren und glücklicheren Alltag anwenden kannst, erfährst Du in dem Märchen-Betrachtungs-Büchlein mit Meditations-CD zur Selbstbetrachtung.

Betstellmöglichkeit hier:
Es gibt desweiteren noch in dieser Reihe:
Betrachte das Märchen

„Frau Holle“

© der Texte Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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