Naturgeister und die 4 Elemente erleben

Naturgeister und die 4 Elemente erleben

Von der Natur lernen

Die Natur ist eine sehr gute Lehrmeisterin. Wenn wir uns Zeit nehmen um ihr zu begegnen, uns ihr aufmerksam und in Stille zuwenden, gibt sie Ihre Weisheit preis und was Sie von ihr lernen wird Sie zutiefst begeistern.

Die meisten Menschen spüren, dass es ihnen gut tut, in der Natur zu sein und bei Spaziergängen einmal wieder richtig durchzuatmen. Danach fühlt man sich fröhlicher, gelassener, entspannter und manchmal bringt man sogar die Lösung eines Problems mit nach Hause. Die Natur ist belebt, sie lebt und führt uns vor, wie das Leben einfach und natürlich ist.

So kann uns z.B. ein stiller Teich erlebbar machen, dass wir erst im stillen Wasser, dessen Oberfläche ganz glatt ist, Einblick haben können in die Welt unter der Wasseroberfläche.

Dies könnte uns ein Sinnbild sein für die innere Ruhe die es möglich macht, die Natur viel tiefgehender zu erleben und ihre Wesen zu entdecken.

Schmetterling auf BlütenbluetenDie Natur ist beseelt!
In den Mythen der alten Griechen ist die Natur sehr lebendig beschrieben. Da werden Menschen zu Bäumen, Menschen reiten auf Windpferden, das Meer hat einen guten Geist usw.
Bis heute hören wir in Sagen und Legenden vom verborgenen Volk, den Elfen und Gnomen und in Island beachtet man diese Wesen mehr als sonstwo auf der Welt.

Nehmen Sie sich Zeit, für sich,
im Seminar „Mit den Naturgeistern leben„, oder während des Baum-Erlebnistages, und erkunden Sie im Kreise Gleichgesinnter, oder individuell, die 5 Elemente der Natur und deren Naturwesen und wie sie wirken in der Natur und auch für den Menschen.

Auch Ihnen werden sich die Wesen der Natur zeigen!
Diese erlebnisreichen Tage werden Ihnen die 5 Elemente näher bringen durch Begegnungen mit der Natur und ihren Wesen, durch Märchen und Geschichten die von der Natur erzählen und Ihnen Einblick geben in ihr leben und ihre weisheitsvollen Geheimnisse. Da die Naturwesen mit den äußeren Augen eher nicht zu sehen sind begeben wir uns in ihre innere Welt mit Bilder-Reisen, dort sind sie anzutreffen und wir können dort mit ihnen kommunizieren. Sie werden sogar die positiven aufbauenden Kräfte der Natur für sich selbst nutzen und anwenden können für Ihr tägliches Leben.

Die Naturgeister sind Wesen,
die helfend zum Wohlergehen von Stein, Pflanze, Tier und Mensch beitragen. Wenn Sie sich ihnen zuwenden, zeigen sie sich und zeigen und erzählen Ihnen von ihren Freuden, ihrem Leben und wo sie sich Hilfe wünschen. Sie werden erleben, wie Sie mit ihnen zusammenwirken können und wie sie dienen zum Wohle von Natur und Mensch.

Entdecken Sie neu Ihre Liebe zur Natur.
Die Freude an der Natur stärkt Leib und Seele und gibt Ihnen womögüch den Anstoß, den Sie zur Zeit suchen, um Ihre Wünsche zu verwirklichen. Verschönern Sie Ihr Leben durch Natürlichkeit, Schönheit und Gelassenheit.

Im Naturgeister-Seminar
widmen Sie sich ausführlich jedem der 4 Elemente.
Sie erkunden das jeweilige Element und seine Wesen zunächst in sich selbst, denn auch der Mensch ist ein Stück der Natur. Er trägt alle Elemente in sich.
Sie begegnen jedem Element an einem passenden Ort:
•   auf fruchtbarer Erde einem Feld und Steinen.
•   an einer stillgelegenen Quelle.
•   an einem schönen Baum.
•   an einem gut gehüteten prasselnden Feuer.

An diesen Orten betrachten Sie das jeweilige Element äußerlich wachsam im Austausch miteinander und ergänzen diese Sicht von innen aus.
Sie nehmen das innere Gespräch mit den Naturgeistern auf
und lauschen ihren Sehnsüchten, Wünschen und Botschaften.

Im Einklang mit der Natur sein, beginnt bei jedem Einzelnen selbst und von dort aus kann sich die Liebe zur Erde, den Pflanzen, Tieren und Menschen ausbreiten.

Dieses Seminar ist für alle zu empfehlen,
•   die im Garten die Zusammenarbeit mit den Naturwesen pflegen wollen,
•   die gerne in der Natur sind,
•   die einen Sinn und ein Herz für die Natur und die Elementargeister haben.

Leitung des Naturgeister-Seminares und des Baum-Erlebnistages:
Monika Zehentmeier

Alle diese Erkundungen werden begleitet von der Lichttätigkeit,
passenden Märchen zu den Elementen und Liedern.
Naturgeister mögen Licht, Lieder und Märchen,
das werden Sie erleben.

Also! Fragen Sie gleich nach dem nächsten Termin!
mailto:monika-zehentmeier@maerchen-zentrum.de

Wir würden uns freuen, Sie bald bei uns zu diesem Seminar im schönen Weserbergland begrüßen zu dürfen.

Mit meinen besten Wünschen
für ein natürliches und erfülltes Leben

Monika Zehentmeier

baum

Sie lieben Märchen von der Natur?
Der verborgene Stern
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/naturmaerchen/

Bis in den Himmel hinein, Märchen von Bäumen
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchen-von-baeumen/

Das folgende Gedicht lässt erahnen
wie sehr der Mensch mit der Natur verbunden ist:

Fußwaschung

Ich danke dir, du stummer Stein,
und neige mich zu dir hernieder:
Ich schulde dir mein Pflanzensein.


Ich danke euch, ihr Grund und Flor,
und bücke mich zu euch hernieder:
Ihr halft zum Tiere mir empor.


Ich danke euch, Stein, Kraut und Tier,
und beuge mich zu euch hernieder:
Ihr halft mir alle drei zu Mir.


Wir danken dir, du Menschenkind,
und lassen fromm uns vor dir nieder:
weil dadurch, daß du bist, wir sind.


Es dankt aus aller Gottheit Ein-
und aller Gottheit Vielfalt wieder.
In Dank verschlingt sich alles Sein.

Christian Morgenstern.

mailto:monika-zehentmeier@maerchen-zentrum.de
Besucherzaehler

Lebensglück. Glücklich sein im täglichen Leben

Lebensglück.
Glücklich sein im täglichen Leben!

Wie ein kleiner Vogel sein Lebensglück wiederfand, erleben Sie in der folgenden Geschichte:

„Was ist das nur zurzeit in meinem Leben“, dachte der kleine Vogel, der eigentlich von Natur aus ein munterer Gesell war. Er saß auf dem Ast eines Baumes, ließ die Flügel hängen und war ganz betrübt. Sein Leben schien ihm bierernst zu sein, eintönig und nicht mehr so richtig lebenswert.

Doch was war das?! Von der kleinen Lichtung des Waldes her, hörte er fröhliches singen und Lachen!

Einige Zeit lauschte er dieser Fröhlichkeit und er wurde neugierig, so neugierig, dass er seine bedauernswerte Stimmung ganz vergaß, alsbald seine Flügel ausbreitete und auf die Lichtung zuflog.

Dort ließ er sich in einem dichten Strauch nieder und beobachtete von dort aus eine Schar Menschen, die sangen und sich Märchen und Geschichten erzählten. Das gefiel dem kleinen Vogel über die Maßen gut. Er hielt ganz still und es entkam ihm kein Ton und kein Wort. Als die muntere Gesellschaft ins Haus zurückgegangen war, blieb der kleine Vogel sitzen in seinem Versteck, war glücklich von dem, was er gehört hatte, denn alles hatte zu einem guten und harmonischen Ende geführt.

Zufrieden schlief er ein und träumte von seinem Lebensglück, wie es am Besten und Schönsten weitergehen kann, damit er wieder Freude an seinem Leben haben konnte.

Als er am Morgen aufwachte setzte er dies unverzüglich in seinem täglichen Leben um, war bald wieder fröhlich, hatte sein Ziel, das ihn begeisterte, wieder im Blick und lebte voller Freude und Lebensglück im Kreise seiner Lieben!

Wenn auch Ihnen der Alltag eintönig geworden ist, oder sehr stressig und Sie wieder mehr Freude in Ihr Leben einziehen lassen wollen, dann werden Ihnen die 4 Märchen- und Lichttage ein Quell der Freude, Inspiration und Erholung sein.

Nehmen Sie sich bitte 8 Minuten Zeit und erleben Sie in diesem Video, die Stimmung und die Inhalte der Märchen- und Licht-Tage.

Gehen Sie gleich weiter auf die folgende Seite
 dort erfahren Sie weitere Einzelheiten ;-) :
http://klickjetzt.de/maerchenundlichttage

Besucherzaehler

Bäume sind Freunde

Bäume sind Freunde

Bäume sind Freunde

Gibt es für Sie auch einen Baum mit dem Sie befreundet sind und erwarten Sie in großer Vorfreude, nach der Ruhezeit des Winters, dass dieser Baum das begehrte zarte Grün wieder hervorbringt? Es ist dann so, als würde unser Leben mit seinem Sprießen lebendig werden, jung und voller Freude. Wir erquicken uns an der Vielfalt der Bäume und fühlen uns von ihnen oftmals gestärkt.

In Märchen die von der Natur erzählen, können wir ihre Wunderwelt kennenlernen und die ist wirklich märchenhaft. Es ist nicht nur wundersam, dass die Bäume sprechen können, sie sind auch von unsichtbaren, helfenden Wesen umgeben. Wer Herz hat für die Natur bekommt Hilfe für sein Leben, davon ist das folgende Märchen ein schönes Beispiel.

Vorzeiten ging ein Mann in den Wald, um Bäume zu fällen. Zuerst kam er zur Birke und wollte sie umhauen, als aber die Birke die Axt sah, da flehte sie kläglich: „Lass mich leben! Ich bin noch jung und habe eine ganze Schar Kinder hinter mir, die hilflos und alleine wären, wenn ich sterben müsste.“

Baum-MärchenDer Mann ließ sich erweichen, ging weiter und kam zur Eiche. Gerade wollte er die Eiche umhauen, aber als sie die Axt sah, da flehte auch sie kläglich: „Lass mich doch leben! Ich bin noch frisch und stark, meine Eicheln sind alle noch unreif und taugen noch nicht zur Saat. Wo sollen deine Kinder und Kindeskinder den Eichenwald hernehmen, wenn meine Eicheln jetzt zugrunde gehen müssen?“

Wieder hatte der Mann Mitleid, ließ sich erbitten und kam nun zur Esche. Als die Esche die Axt sah, flehte sie sogleich: „Lass mich doch am Leben! Ich bin selber noch jung und habe erst gestern eine Frau geheiratet. Was soll aus der Armen werden, wenn ich heute falle?“

Da ließ der Mann von der Esche ab und kam zum Ahorn, den er umhauen wollte. Der Ahorn aber bat sogleich: „Lass mich leben! Meine Kinder sind noch klein, alle noch unerzogen. Was soll aus ihnen werden, wenn ich umgehauen werde?“

Da ging der Mann weiter und kam zur Erle. Als die Erle die Axt sah, da flehte auch sie sogleich um ihr Leben: „Ich habe gerade meinen weißen Überzug und muss viele kleine Tiere mit meinem Saft ernähren. Was soll aus ihnen werden, wenn ich umgeschlagen werde?“

Der Mann ließ von der Erle ab und kam zur Espe, um sie umzuhauen. Aber auch die Espe flehte: „Lass mich leben! Der Schöpfer hat mich erschaffen, damit ich mit meinen Blättern im Wind raschle und nachts Diebe und Strolche erschrecke. Was sollte aus der Welt werden, wenn ich jetzt umgehauen würde?“

Wiederum ließ sich der Mann erweichen, kam zum Faulbaum und wollte ihn fällen. Doch der flehte auch sogleich um sein Leben: „Lass mich leben! Ich bin noch in Blüte und muss der Nachtigall Schatten geben, damit sie in meinen Zweigen singt. Wo hörten denn die Menschen schönen Vogelgesang, wenn die kleinen Sänger unser Land verließen, weil ich gefällt worden bin?“

Baum-MärchenDer Mann ließ vom Faulbaum ab und kam schließlich zur Eberesche. Er wollte sie gerade fällen, als auch sie um ihr Leben bat. „Aus meinen Blüten sollen die Beeren entstehen, die im Herbst und im Winter den Vögeln Nahrung geben müssen. Was sollte aus den armen Tierchen werden, wenn ich heute gefällt würde?“

Da dachte der Mann bei sich: „Wenn mit den Laubbäumen nichts anzufangen ist, so will ich mein Glück bei den Nadelbäumen versuchen.“ So kam er zur Fichte, doch als die die Axt sah, fing sie gleich an zu bitten: „Ich bin noch jung und kräftig und muss Zweige treiben, um im Sommer und im Winter zu grünen, damit die Menschen ihre Freude daran haben. Wo sollten sie im Sommer ein schattiges Plätzchen finden, wen an Weihnachten in ihre Stuben stellen, wenn ich heute gefällt würde?“

Der Mann ging weiter und kam zum Wacholder, der aber flehte: „Lass mich doch am Leben! Ich bin der allergrößte Schatz des Waldes, weil man mich gegen neunundneunzig Krankheiten gebrauchen kann. Was sollte aus Menschen und Tieren werden, wenn ich umgeschlagen würde?“ Da ließ sich der Mann auf einer Wiese nieder und sprach bei sich: „Die Sache kommt mir sonderbar vor. Jeder Baum sträubt sich dagegen, gefällt zu werden. Was soll ich machen, wenn ich nirgends mehr Bäume finde, die sich von mir umhauen lassen?“

Baum-MärchenDa trat aus der Tiefe des Waldes ein alter Mann mit grauem Bart hervor. Er trug ein Hemd aus Birkenrinde und eine Jacke aus Fichtenzweigen und fragte: „Warum sitzt du denn hier so missmutig und traurig?“ „Wie sollte ich nicht missmutig und traurig sein?“ antwortete der Holzfäller. „Heute Morgen nahm ich meine Axt, ging in den Wald und wollte Holz fällen. Aber plötzlich fand ich den Wald voller Leben. Jeder Baum hat seinen Verstand im Kopf und seine Zunge im Mund und bat mich, ihn am Leben zu lassen. Da hatte ich Mitleid mit den Bäumen und brachte es nicht mehr übers Herz, sie zu fällen.“

Der Alte sah den Holzfäller freundlich an und sprach: „Ich danke dir, Bauer, dass du deine Ohren vor den Bitten meiner Kinder nicht verschlossen hast. Dir soll aber aus deiner Gutherzigkeit kein Schaden erwachsen, sie soll dir vielmehr Glück bringen. Denn ich will dich belohnen und dafür sorgen, dass es dir in Zukunft an nichts mangelt.“

Mit diesen Worten reichte der Alte dem Holzfäller eine kleine Goldrute und fuhr fort: „Von nun an hast du nichts weiter zu tun, als zu sagen, was dein Herz begehrt. Wenn du ein Haus bauen willst, dann geh zu einem Ameisenhaufen und schwinge diese Goldrute dreimal über ihn. Schlag aber nicht hinein, um den kleinen Tierchen nicht zu schaden. Dann befiehl ihnen, was sie tun sollen, und du wirst am nächsten Morgen die Arbeit getan finden, die du gewünscht hast.

Möchtest du etwas zu essen, dann gebiete mit der Goldrute dem Kessel, dass er dir zubereiten soll, was du dir wünschst. Wenn du etwas Süßes zum Naschen willst, dann zeige die Goldrute den Bienen, und sie werden dir Honigwaben bringen. Möchtest du Saft, dann brauchst du es nur der Birke und dem Ahorn zu sagen. Sie werden dir deinen Wunsch sogleich erfüllen.

Natur-MärchenDie Erle wird dir Milch geben, der Wacholder Gesundheit bringen. Wenn du Leinen willst, oder wollene oder seidene Kleider, dann gebiete es den Spinnen, und sie werden dir die Stoffe, die du dir wünschst, bald weben. So wird es dir an nichts fehlen, und du wirst immer alles zur Genüge haben, als Lohn dafür, dass du auf die Bitten meiner Kinder gehört und sie am Leben gelassen hast. Ich bin nämlich der Waldvater, den der Schöpfer zum Herrscher über die Bäume bestimmt hat. Doch vergiss eines nie: Hüte dich, dass deine Wünsche das richtige Maß überschreiten. Und schärfe es auch deiner Frau und deinen Kindern ein, dass sie keine unmöglichen oder unsinnigen Wünsche mit der Goldrute tun dürfen, denn sonst würde sich das Glück in Unglück verkehren.“ Mit diesen Worten nahm der Waldvater Abschied von dem Holzfäller und war mit einem Mal verschwunden.

Der Holzfäller aber ging mit seiner Goldrute nach Hause. Er hatte auf seinem Hof eine alte, halbverfallene Hütte und wollte noch am gleichen Tag die Geschicklichkeit der Ameisen im Häuser bauen erproben. So ging er zum Ameisenhaufen, schwang dreimal die Goldrute darüber und rief: „Liebe Ameisen, baut mir eine neue Hütte!“

Und als er am anderen Morgen aufstand, da fand er tatsächlich die Hütte fertig gebaut. Auch die Zubereitung des Essens machte dem Holzfäller nun keine Sorge mehr. Was das Herz begehrte, das kochte der Kessel, sobald es ihm befohlen wurde. Er trug sogar die Speisen auch noch auf den Tisch, so dass die Hausleute nichts weiter zu tun hatten, als es sich schmecken zu lassen. Die Spinnen webten ihnen von nun an alle erdenklichen Stoffe, die Maulwürfe pflügten ihre Äcker, die Ameisen streuten den Samen aus und ernteten im Herbst das Korn vom Feld. Nirgends mehr brauchte man eine Menschenhand, die noch arbeiten musste. Das ging viele Jahre so, doch eines Tages musste der alte Holzfäller sterben.

Vor seinem Tode hatte er die Goldrute mit der Zauberkraft seinen Kindern vererbt, und er gab ihnen dieselben Ratschläge, die er einst vom Waldvater erhalten hatte und warnte sie vor übertriebenen und maßlosen Wünschen. Die Kinder richteten sich auch danach, dachten stets an die Worte ihres Vaters und verbrachten deshalb ihr Leben genauso glücklich wie er.

In der Generation der Enkelkinder geschah es aber, dass die Glücksrute in die Hände eines Mannes kam, der sich nicht um die Warnung seiner Eltern kümmerte und ihre Ratschläge, die sie ihm gegeben hatten, in den Wind schlug. Er wünschte sich von der Rute viele unnütze Dinge und benutzte sie ohne Sinn und Verstand.

Baum-MärchenZunächst entstand aus diesen Wünschen noch kein Schaden, weil sie immerhin noch möglich waren. Der Mann wurde mit der Zeit aber immer übermütiger und unvernünftiger, und schließlich wünschte er sich ganz und gar Unmögliches. So hatte er ihr eines Tages befohlen, die Sonne vom Himmel herunterzuholen, damit er seinen Rücken daran schön wärmen könne.

Die Rute wollte zwar den Befehl ihres Herrn ausführen, aber es ist eben unmöglich, dass die Sonne vom Himmel herabkommt. Und so schickte die Sonne so flammende Strahlen zur Erde herab, dass der Mann, der es sich selber gewünscht hatte, daran verbrennen musste. Nicht die kleinste Spur ist von ihm zurückgeblieben.

Ob nun die Glücksrute in den sengend heißen Sonnenstrahlen damals auch verbrannt ist oder nicht, das konnte hinterher niemand mehr sagen.

Sie ist nie mehr gefunden worden, und niemand weiß, wo sie hingekommen ist. Die Bäume im Wald aber sind durch die große Hitze der Sonnenstrahlen in jenen Tagen so sehr erschrocken, dass sie verstummten. In späteren Zeiten hat niemand mehr ein Wort von ihnen vernommen.

Die Glücksrute des Waldvaters,Märchen aus dem Baltikum
Aus: Zauberpferd und Nebelriese – Fischer Taschenbuch – Märchen der Welt

Und was spricht Sie an diesem Märchen besonders an?

Märchen von Bäumen

Mehr wundervolle Märchen von Bäumen
finden Sie im folgenden Büchlein:

“Bis in den Himmel hinein.
Märchen von himmelhohen Bäumen.” 

Klicken Sie einfach auf das Bild nebenan

 

 

Märchen erzählen lernenMärchen-ErzählerIn, ein Neuer Beruf für Neue Zeiten:
http://klickjetzt.de/erzaehlenlernen
http://klickjetzt.de/einfuehrungskurserzaehlenlernen

Besucherzaehler

Baum. Der Wunderbaum

Baum

Der himmelhohe Baum

Der Wunderbaum

„Der Hirtenknabe erblickte eines Tages, als er die Schafe weidete, auf dem Felde einen Baum, der war so schön und groß, dass er lange Zeit voll Verwunderung dastand und ihn ansah. Aber die Lust trieb ihn hinzugehen und hinaufzusteigen; das wurde ihm auch sehr leicht, denn an dem Baume standen die Zweige hervor wie Sprossen an einer Leiter. Er zog seine Schuhe aus und stieg und stieg in einem fort neun Tage lang. Siehe da kam er nur einmal in ein weites Feld, da waren viele Paläste von lauter Kupfer, und hinter den Palästen war ein großer Wald mit kupfernen Bäumen, und auf dem höchsten Baume saß ein kupferner Hahn; unter dem Baume war eine Quelle von flüssigem Kupfer, die sprudelte immerfort, und das war das einzige Getöse; sonst schien alles wie tot, und niemand war zu sehen, und nichts regte und rührte sich.

Als der Knabe alles gesehen, brach er sich ein Zweiglein von einem Baum, und weil seine Füße vom langen Steigen müde waren, wollte er sie in der Quelle erfrischen. Er tauchte sie ein, und wie er sie herauszog, so waren sie mit blankem Kupfer überzogen; er kehrte schnell zurück zum großen Baum; der reichte aber noch hoch in die Wolken, und kein Ende war zu sehen. „Da oben muss es noch schöner sein!“ dachte er und stieg nun abermals neun Tage aufwärts, ohne dass er müde wurde, und siehe, da kam er . . .“

Zitat aus dem Märchen: Der Wunderbaum

Dieses Märchen und noch viele andere schöne Baum-Märchen
finden Sie im Büchlein: „Bis in den Himmel hinein“  
auf der folgenden Seite:
http://www.amazon.de/gp/product/3927154415

Naturmärchen. Der verborgene Stern

 

Neue Märchen und Naturbetrachtungen von Büschen
stellen wir Ihnen in diesem Blogartikel vor:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/naturmaerchen/

 

 

 

Sie lieben Bäume und möchten ihr Wesen inniger erleben? Dann fragen Sie nach dem nächsten Baum-Erlebnis-Tag. Er ist für alle, die die Natur lieben und die vertrauensvolle Kraft des Baumes in sich entdecken, stärken und leben möchten.
Nähere Infos bei: mailto:monika-zehentmeier@maerchen-zentrum.de

Besucherzaehler