Adventszeit ist Märchenzeit! Mehr Lebensqualität für Sie mit dem Märchen-Adventskalender

Das Mädchen teilt mit dem armen Mann

Finden Sie auch Gefallen an der „stillen Zeit“, in der wir es lieben, öfter eine Kerze anzuzünden, und dabei Ruhe, Wohlgefühl und Besinnlichkeit einziehen lassen in unsere ruhelosen Gedanken und vielfältigen Gefühle?

Was Ihnen an den langen Abenden der Adventszeit noch mehr Entspannung und viel Freude geben kann sind Märchen. Hier ist Ihr Märchen-Geschenk für heute:

Es war einmal eine Frau, die hatte alles was sie brauchte um zu leben und trotzdem fehlte ihr etwas, denn lähmende Langeweile hatte sich in Ihrem Leben ausgebreitet. In ihrem Herzen spürte sie den Wunsch etwas zu geben ohne zu wissen was es sein sollte. Sie wollte jemandem eine Freude machen, aber nicht auf gewöhnliche Art.

Sie wohnte am Ende des Dorfes an der Straße und wenn sie aus dem Fenster schaute sah sie die Menschen vorbeigehen die auf dem Weg ins nächste Dorf waren. Als sie wieder einmal aus dem Fenster blickte und die vorbeiziehenden Menschen beobachtete, sah sie wie eine gute Nachbarin mit ihrer armseligen Habe das Dorf verließ. Erschrocken schloss die Frau schnell das Fenster, lief aus dem Haus auf die Straße.

Als sie die Nachbarin eingeholt hatte grüßte sie diese und fragte bestürzt was geschehen sei, dass sie den Ort verlasse. Sie brach in Tränen aus, erzählte wie sie in Not geraten war und nicht mehr das Nötigste zum Leben bezahlen konnte. Die Frau legte ihren Arm um die Schulter der Frau und sprach: „Komm mit mir in mein Haus, für eine Weile kannst Du bei mir bleiben und ich bin sicher, Du wirst eine Idee haben, wie Du wieder zu Wohlstand und Glück kommst.“ Dankbar nahm die verarmte das Angebot an und so lebten die beiden ab jetzt zusammen.

Die erste Zeit war schwer, denn die Arme wollte so gerne zum Lebensunterhalt beitragen und wusste nicht wie. Eines Nachts träumte sie, von einer Runde mit Erwachsenen und Kindern in deren Mitte sie saß. Gebannt lauschten sie den Märchen die sie erzählte. An den Augen konnte sie erkennen, dass Alle ganz in die Märchenwelt versunken waren, ganz erwartungsvoll dem guten Ende entgegenhoffend. Die Frau als Märchen-Erzählerin spürte eine weisheitsvolle Führung in den Märchen und als sie aus dem Traum erwachte war sie glücklich.

Gleich am Morgen erzählte sie ihrer lieben Helferin ein Märchen, das sie aus der Kinderzeit noch gut in Erinnerung hatte. Dann ging sie von Haus zu Haus und lud alle ein, die in ihrem Leben ein klein wenig glücklicher sein wollten. (Denn sie wusste, dass das Glück mit dem eigenen Wünschen beginnt.) Viele kamen und sie staunten über die Weisheit und die Liebe im Märchen. Alle gaben der Frau einen Taler als Dank für die Märchen, die ihnen zeigten, dass jeder sein Ziel erreichen wird und dass jeder zum Glücklichsein geboren ist.

Die Frau, die von diesem Tag an Märchen erzählte, war glücklich, da sie etwas gefunden hatte, was andere Menschen erfreute. Sie wurde bekannt, da die Menschen durch die Märchen neue Kräfte schöpften und sie mit weisheitsvollen Lösungen für ihre Lebensprobleme nachhause gingen.

Der Wohlstand der beiden Frauen mehrte sich und sie halfen noch vielen Menschen wenn sie in Not geraten waren. Manche waren sogar so schlau und holten sich ihren Rat, bevor ihnen die Not im Nacken saß.

Lasse die Liebe Deines Herzens Dich führen auf allen Deinen Wegen.

Wie eine arme Frau zu Wohlstand kam. Märchen von Monika Zehentmeier
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