Wie Nikolaus armen Leuten hilft. Legende

 Wie Nikolaus armen Leuten hilft.
Legende

In der byzantinischen Hauptstadt, die, nachdem Konstantin Kaiser geworden war, Konstantinopel genannt wurde, lebte ein Ehepaar, welches den Bischof Nikolaus sehr verehrte. In ihrem Alter waren sie verarmt und als das Nikolausfest nahte, hatten sie nichts mehr, um das Fest würdig begehen zu können, ja nicht einmal für Kerzen reichte es mehr. Das einzige Besitztum von Wert, welches ihnen verblieben war, war ein kostbarer Teppich, aus Wolle und feinster Seide geknüpft. In ihrer Not riet die Frau dem Mann, den Teppich zu verkaufen, um auf diese Weise nicht nur das Nikolausfest feiern zu können, sondern um darüber hinaus noch etwas für den Lebensunterhalt übrig zu behalten.

Schweren Herzens rollte der Mann den Teppich zusammen, wanderte durch die winkligen, von Holzhäusern gesäumten Straßen und schlug dann die Richtung zu den Gewölben der Teppichhändler ein. Er war noch nicht dort angelangt, als ihm ein würdig und gütig aussehender alter Mann begegnete, der ihn ansprach: «Mein Freund, ihr strebt mit einem Teppich zu den Gewölben der Teppichhändler, ist Euch dieses Stück wohl feil, wollt Ihr es mir verkaufen?»

Der Mann war zunächst etwas verdutzt, da er jedoch so freundlich angesprochen wurde, antwortete er: «Wohl ist mir dieser Teppich feil, doch werdet ihr kaum viel dafür geben wollen. Es ist zwar ein kostbares Stück und hat einst mehr als zehn Goldstücke gekostet, doch ist er durch den Gebrauch nicht besser geworden.» Der gütige Alte aber entgegnete ihm: «So Ihr mit sechs Goldstücken zufrieden seid, kaufe ich Euch den Teppich ab.»,

Der Handel wurde abgeschlossen und der Mann, der sein Glück noch kaum fassen konnte, eilte auf den Markt, um dort alles Notwendige für das Fest und auch noch Lebensmittel einzukaufen.

In der Zwischenzeit hatte die Frau zuhause das Haus in Ordnung gebracht, die Räume schön geschmückt, als plötzlich der Türklopfer laut ertönte. Sie eilte zur Haustür, machte auf und sah einen alten, würdigen Mann davor stehen, der ihr einen zusammengerollten Teppich übergab und nur kurz zu ihr sagte: «Euer Mann lässt Euch diesen Teppich übergeben, er muss nur noch einige Einkäufe auf dem Markt erledigen, dann kommt er gleich nach. » Und ehe noch die Frau den Mund auftun konnte, hatte der alte Mann sich abgewandt und war im Gewühl der Gassen verschwunden. Die Frau wusste nicht, was sie denken sollte, denn vor kurzer Zeit hatte doch ihr Mann den Teppich zum Verkauf mitgenommen und nun schickte er ihn wieder. Wollte er sie etwa zum Narren halten? Zornig legte sie den Teppich auf den Boden – unzweifelhaft, es war ihr Teppich.

Bald darauf hörte sie am Geräusch der Haustür, dass ihr Mann zurückgekommen war. Sie eilte ihm entgegen und als sie ihn auch noch mit leeren Händen dastehen sah, hub sie an zu schimpfen, denn sie glaubte nun wirklich, er hätte einen schlechten Streich verübt. Ihr Mann ließ sie ausreden und als sie gerade fertig war, ging erneut der Türklopfer. Diesmal öffnete der Mann und ließ einen Lastträger eintreten, der eine Last Lebensmittel und Kerzen niederstellte und dankend seinen Trägerlohn empfing.

«Siehst du, liebe Frau, das alles habe ich von dem Verkauf des Teppichs einhandeln können, und es ist sogar noch einiges übriggeblieben. » Die Frau war nun ihrerseits ganz verwirrt, denn wie konnte es zugehen, dass ihr Mann den Teppich verkauft hatte und ihn gleichzeitig zurückschickte? So erzählte sie nun ihrem Mann von der Begebenheit mit dem Teppich und zeigte ihm den Platz, wo sie ihn wieder ausgebreitet hatte. Nun war die Reihe an ihm, erstaunt zu sein, und er ließ sich den Überbringer des Teppichs genau beschreiben. Bei der Beschreibung stellte sich heraus, dass derselbe gütige alte Mann, der ihm den Teppich abgekauft hatte, auch der Überbringer hier im Hause war. Da erkannte der Mann, dass wohl der Bischof Nikolaus selbst Käufer und Überbringer in einer Person gewesen war. So feierten sie das Fest zu seinen Ehren und dankten ihm aus ganzem Herzen für die Gabe.

So wunderbar aber dünkte den Beiden diese Begebenheit, dass sie aus ihrer Dankbarkeit heraus zum Patriarchen eilten und alles erzählten. Bald lief die Kunde durch die ganze Stadt und alle priesen die Wohltat des Bischofs Nikolaus.

Das Teppichwunder von Konstantinopel Altslawische Nikolaus Legende

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Engel als Begleiter. Zitate und Bilder

Engel Zitate

Engel als Begleiter.

Engel sind unsichtbare Begleiter,
die Künstler im Bilde sichtbar gemacht haben.

Dichter erzählen uns von der Engel-Welt
und wir ahnen, dass sie uns umgibt.

Diese kleine Diashow enthält Engel-Zitate
und Bilder alter und neuerer Meister,

und sie gibt einen kleinen Einblick
in den Engel-Adventskalender: „O Du mein Engel!“,
der Ihnen Tag für Tag bis einschließlich 26. Dezember
einen Engel zukommen lässt
mit innigen Texten, die Ihnen Lichtblicke für Ihren Tag verschaffen,
aber auch Momente der Ruhe und des Friedens in sich selbst.

Natürlich sind die Engel Texte ausführlich
und stärken Ihre lichtvolle Seite,
sie machen bewusst,
wie man dem Engel die Hand reichen kann auch in schweren Zeiten,
sie greifen die Innere Haltung des Dankens auf
und erinnern daran, dass der Augenblick die Zeit ist,
in der wir selbst die Zukunft gestalten.

Dieser Adventskalender lässt Sie die Adventszeit
lichtvoll und aufmunternd erleben,
besinnlich und beglückend.
Die Engel als Begleiter
in den Tagen bis zu Weihnachten zu erleben,
das wünsche ich Ihnen von Herzen.

Der Adventskalender kostet 19 € und kommt täglich per Email.

Sie möchten diesen Engel-Adventskalender
gerne bekommen?

Dann schreiben Sie mir bitte, mailto:monika@maerchenhaft-leben.de

Einen lichtvollen und guten Tag
wünscht Ihnen noch mit diesem Bild,

Monika Zehentmeier

Klicken Sie darauf dann kommen Sie zu dem innigen Text:
Ich danke für das Wunder des Lebens

Engel Zitate

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Danke und bewundere die Schönheit die Dich umgibt.

Danke und bewundere die Schönheit die Dich umgibt!

Danke und verwirkliche Dein erfülltes LebenWie können Sie in Ihr Leben hereinziehen, was Sie sich wünschen?

Möchte man, wäre man der Stein der von herrlichen Rosen umgeben ist, nicht voller Dankbarkeit sein!?

Und wie ist es mit Ihnen?
Von welcher Schönheit, Liebe, Lebendigkeit sind Sie umgeben?

Ist Ihnen etwas eingefallen?
Dann danken Sie von Herzen für die Liebe, für die Schönheit, für die Lebendigkeit die Sie umgibt!

Ihre innig gefühlte Dankbarkeit zieht neue Schönheit, Liebe, Lebendigkeit an und begleitet Sie auf Ihrem Lebensweg.

Um diese Dankbarkeit öfter am Tag zu erleben,
können Meditative Texte wie der folgende,
eine wundervolle Brücke sein:

Wer wieder lernt.
Meditativer Text

Wer wieder lernt,
    einen Stein, einen Grashalm,
    eine Blume, einen Baum,
    irgendein Kind,
    eine Lebenssituation, usw.
zu bewundern
    und dafür von Herzen dankt,
    wird allmählich
    den Sinn des Erdenlebens
    finden und schätzen.

Jean Ringenwald

Einen schönen und erfüllenden Tag

wünscht Ihnen

Monika Zehentmeier

P.S. Dieser Blogartikel mit dem Titel: Die Liebe ist der Schlüssel
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http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/die-liebe-ist-der-schluessel/
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Du bist berufen . . .

 

Danke für die vielen Gaben Deines Alltags

 

Du bist berufen…
Meditativer Text

O Erden-Wanderer
Du bist berufen,
einfach “Mensch” zu sein:

Sei wunschlos glücklich
und zufrieden mit Deinem Leben,
so wie es ist

Gehe Deinen Weg
und wende rege Deine Fähigkeiten an.

Danke für die vielen Gaben Deines Alltags
und gib reichlich von Dir.

Wage täglich Kleines,
damit Dir Großartiges gelingt.

Kehre oft am Tag in Dich ein
und bedenke alle Pflichten
gegenüber Deiner Mitmenschen.

Verbinde Dich mit den inneren Werten
und bleibe ihnen stetig treu.

Sei EINS, sei ganz, sei souverän
und fühle DIE UNIVERSELLE LIEBE.

           Jean Ringenwald
© Märchenhaft leben und Jean Ringenwald
http://www.maerchenhaftleben.de D – 32602 Vlotho

 

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