Glücklich sein. Unterhaltsame Weisheit für den Alltag

Glücklich sein. Unterhaltsame Weisheit für den Alltag

Es macht so viel aus mit welchen Gedanken und Empfindungen der Mensch durch seinen Tag geht. Wie ist es mit Dir? Sehnst Du Dich danach glücklich zu sein? Kennst Du das Gefühl des unglücklich seins, und führst es darauf zurück, dass Deine Partnerschaft oder Dein Beruf es verhindern und suchst Du allerorten nach Deinem Glücklich und zufrieden sein?

Hie und da hast Du aber schon erlebt, dass es auf Deine Einstellung ankommt um im Leben glücklicher zu sein. Es sind die vertrauensvollen, zielorientierten, helfenden und verwandelnden Gedanken und Empfindungen, die bewirken, dass Wünsche wahr werden. Doch wo beginnt dies erfüllende Leben?

Alles beginnt im Glücklich sein!
Ob Du Dich nun innerlich leer und ausgelaugt fühlst, unglücklich in der Beziehung, Dich nach einer erfüllenden Partnerschaft sehnst, oder unzufrieden in Deiner beruflichen Tätigkeit bist oder krank, beginne dort, wo Du keinen Erfolgsdruck hast, wo Du Dich geborgen und geliebt fühlst und alles gut ist, wie es ist: im glücklich und zufrieden sein.

Dauerhaft Glücklich und Zufrieden sein,
wie sehr wünschen wir uns dies immer wieder, sehnen es herbei, jagen ihm vielleicht sogar auf verschiedenste Weise nach. Und wenn es uns verborgen bleibt meinen wir, dass es so leicht nicht zu finden und zu leben sei. Aber für alles ist „ein Kraut gewachsen“.

Ein unerwartetes und sehr hilfreiches Mittel
sind Geschichten, Gleichnisse aus alten Zeiten, die von Weisen erzählt und immer weiter gegeben wurden über viele, viele Generationen lang und die bis heute überliefert sind. Ihre Strahlkraft und Wirkung haben sie bewahrt, bis zum heutigen Tag.

Lehr- bzw. Weisheitsgeschichten sind unterhaltsam, aber auch schlichte Ideen-Geber um zu dem Glück zu finden und auch das Glücklich sein im Alltag zu leben, in der Partnerschaft und im Beruf, mit den Mitmenschen, mit der Natur, mit der Inneren Welt.

Solche Geschichten lenken Deine Aufmerksamkeit spielerisch auf den Ort, wo Dein Glück und Deine Zufriedenheit zuverlässig zu finden sind, und mit den nachdenklichen Geschichten gelangst Du wie von selbst an diesen wunderbaren, beglückenden und märchenhaften Ort.

Unterhaltsame Weisheit für das glücklich sein im Alltag.
Diese Geschichten handeln vom Weg zum höchsten Glück des menschlichen Wesens, sie umgehen den Verstand und führen einfach und natürlich zum Ersehnten: das Glücklich sein zu erfahren.

Verblüffend einfach, wunderbar und Weise, erfüllend und humorvoll zeigt sich diese Einladung zum Glücklich sein in den Geschichten, Meditativen Texten und den Lebensfragen an Dich selbst, die diese Glücksgeschichten ergänzen und vertiefen. Sie geben Dir die Impulse, die es Dir auf Deine ganz individuelle Weise möglich machen, dem Glücklich sein zu begegnen, es immer tiefer zu erfahren und jederzeit zu erleben. Im Mittelpunkt der kurzen Lebensfragen stehst Du selbst, Dein glücklich sein.

Wenn Du Dein GLÜCK finden magst, dann werden die Broschüre und die gleichnamige CD:
„Wahres Glück findest Du in Dir!“
von größter Hilfe sein.

 

 

Wie wäre es,
jetzt Deinem glücklich sein die Möglichkeit zu geben
in Deinem Leben zu erstrahlen?
Dies solltest Du Dir jedenfalls wert sein,
denn es gehört zu den Grundbedürfnissen
Deiner Seele.


Hier kannst Du Büchlein mit Cd bestellen:

 

 

Was gibt es Schöneres,
als einen Menschen
ein wenig glücklicher und erfüllter zu machen
auch wenn dieser Mensch Du selbst bist!
🙂

Dieses „Glückspäckchen“ kommt übrigens auch sehr gut an
als Geburtagsgeschenk,
als Mitbringsel zu einem Fest,
zur Aufmunterung bei einem Krankenbesuch
oder zur Erhellung in den eher dunkleren Jahreszeiten.

* * * * * * *

Wahre und gute Lehr-Geschichten
sprechen Dein Innen-
wie Dein Außen-Leben an,
sie sind Dir:
Besinnung und Orientierung,
Wegweiser und Zielfindung,
Öffnung und Erfüllung,
Erlebnis und Verwandlung,
Vervollkommnung und Meisterschaft,
Hochzeit und Krönung.

Jean Ringenwald

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Was ist Glück? Definition. Nachdenkliche Geschichte.

Was ist Glück? Definition

Was ist Glück? Definition.

Was ist Glück? Definition.

Wollen wir uns der Definition:
Was ist Glück nähern so können uns oftmals Sprichwörter aus dem Volksmund gut weiterhelfen. Sicher kennen Sie diese Sprüche:
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Mehr Glück als Verstand haben.
Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.
Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.

Betrachten wir diese Sprüche etwas näher kann uns auffallen, dass das Glücklichsein nicht von Äußerlichkeiten abhängt. Manchmal wird es in Bezug auf den Beruf, die Liebe, das Spielen bezogen, es scheint oft da zu sein, wenn wir es am wenigsten vermuten und, davon wird die folgende Geschichte ein schönes Beispiel geben, es hat damit zu tun ganz da zu sein, im Augenblick zu leben und nichts zu werten was geschieht.

Kann also, ein Erlebnis, das als Glück betrachtet wird, auch das Gegenteil sein und umgekehrt? Die Nachbarn des alten Mannes aus der folgenden Geschichte erfahren mit ihm wie es sich mit dem Glück oder Unglück verhält:

Was ist Glück? Definition.Vor sehr langer Zeit lebte einmal ein alter Mann ganz in der Nähe der Großen Mauer. Er war ein einfacher Bauer und besaß ein Pferd. Dieses Pferd war sehr wertvoll für ihn. Nun lief sein Pferd eines Tages davon.

Das Pferd war in das Land der Barbaren gelaufen und es gelang dem alten Mann nicht es wieder einzufangen. Alle seine Nachbarn kamen und bedauerten ihn. Immer wieder riefen sie: „Was für ein Unglück! Wie schrecklich!“ Alle waren schrecklich aufgeregt und betrübt.
Doch dann geschah etwas unerwartetes. Der alte Mann wiegte den Kopf hin und her und sagte zur Überraschung aller Nachbarn: „So wie ich die Sache sehe, lässt sich doch jetzt noch gar nicht sagen, ob es ein Unglück oder nicht ist. Wer weiß, vielleicht ist es gar nicht so schlecht!“

Etliche Monate später kam das Pferd plötzlich zu dem alten Mann zurück. Doch es war nicht allein – nein! Es brachte noch eine ganze Herde von Wildpferden mit sich. Diese Pferde waren sehr wertvoll, da sie als sehr schnell und wendig galten.

Wieder kamen alle Nachbarn, doch diesmal beglückwünschten sie ihn. „Was für ein großes Glück, nun bist du reich! Wie wundervoll!“ Doch auch dieses mal war der alte Mann sehr vorsichtig und meinte: „Man weiß nicht, wie es am Ende ausgehen wird. Man kann noch nicht sagen, ob es ein Glück oder ein Unglück bedeutet.“

Leider behielt der alte Mann Recht. Eines Tages wollte sein Sohn eines der Wildpferde einreiten. Doch das Pferd scheute und der Sohn fiel vom Pferd, dabei brach er sich das Bein.

Natürlich kamen wieder alle Nachbarn und bedauerten den alten Mann und seinen Sohn. „Welch ein schreckliches Unglück! Was soll denn jetzt werden!“ Doch der alte Mann sagte zu ihnen: „Macht euch keine Sorgen um uns. Im Augenblick sieht es wie ein Unglück aus, aber wer weiß wozu es gut ist, dass sich mein Sohn das Bei gebrochen hat.

Ein Jahr später griffen plötzlich die Barbaren an und durchbrachen die Große Mauer. Alle jungen Männer aus der Gegend wurden in den Krieg einberufen und die meisten wurden dabei getötet.

Doch der Sohn des alten Mannes wurde nicht einberufen, da sein Bein immer noch nicht wieder gut war. Er konnte bei seinem Vater bleiben und ihm helfen.

Glück und Unglück wohnen eng beisammen,
wer weiß schon immer sofort,
ob ein Unglück nicht doch ein Glück ist?!

Als der alte Mann von der Großen Mauer sein Pferd verlor
Alte Weisheits-und Lehr-Geschichte

Was ist Glück? Definition.Wahres Glück
ist von Innen.
Meditativer Text

Wahres Glück

ist von Innen.

Vergeblich
suchst Du
Dein Glück
in der äußeren Welt.

Alle Sinnes-Gelüste
werden Dich
schlussendlich ent-täuschen.

Aber in Dir,
tief im Innern
verweilt Dein Glück.

Und Du kannst
es antreffen,
es erleben,
in Zeiten der Freude,
     wie des Schmerzes,
der Fülle,
wie der Not.

Richte Dein Bewusstsein
auf dies immerwährende Glück,
dem Du Dich
rege näherst
durch Deine stetige Aufmerksamkeit,
aber auch
durch Deine äußeren Ent-Täuschungen.

Denn das Wahre Glück
ist Dein ICH BIN,
bist DU SELBST.

Jean Ringenwald

Der folgende Artikel widmet sich dem Leben in Glück und Zufriedenheit, in Geborgenheit und Liebe, in Erfolg und Wohlstand, in Gesundheit und Hatmonie in Seele und Leib im Alltag:

Was ist Glück? Definition.

Mehr solcher nachdenklichen Geschichten
die Dein Leben jeden Tag glücklicher werden lassen
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„Wahres Glück findest Du in Dir!“
Was ist Glück? Definition.
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Bejahungen (Gebeten),
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– und mit einer „kleinen Übung mit großer Wirkung für Deinen Alltag“
von größter Hilfe sein.

Was bringt Dir das Büchlein mit CD:
Sie werden Dir bringen: großartige Momente der Entspannung, der Unterhaltung durch diese Glücks-Geschichten, der Besinnung (Einkehr), des Schöpfens aus Deinem INNEREN, Ideen und Inspirationen, Stimmungen und Motivationen, Impulse und Taten, die Dein Alltags-Leben und Deinen Beruf beglücken werden.

Also sie werden Dich bescheren mit den Gaben, den Antworten, Hilfen und Wundern, die Du gerade brauchst und die Du Dir mit Sehnsucht wünschest.

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Licht im Haus bringt Glück!

Licht im Haus
Licht im Haus bringt Glück

Im folgenden Märchen lernen Sie eine junge Frau kennen, die das Herz „am rechten Fleck“ hat und die sich weisheitsvoll in der Not zu helfen weiß.

Machen Sie es sich in Ihrer Stube behaglich, zünden Sie sich eine Kerze an und erleben Sie jetzt das Märchen:

In der Stadt lebte einmal ein wohlhabender Kaufmann. Er hatte einen Sohn der hieß Winita und eine Tochter, die hieß Garvi. Sie liebten sich sehr und waren so gewöhnt, alles miteinander zu teilen, sodass sie sich versprachen, ihre künftigen Kinder – falls es nur irgend möglich sein würde – miteinander zu verheiraten.

Die Jahre vergingen. Die Tochter heiratete einen reichen Kaufmann und bekam drei Töchter. Auch ihr Bruder vermählte sich und hatte drei Söhne. Es stand somit ihrem gegenseitigen Versprechen nichts im Wege.

Da starb unerwartet der Vater und die Gläubiger bedrängten die Erben. Sie mussten das väterliche Haus verkaufen und ihr ganzes Hab und Gut, um alle Schulden des Vaters zu begleichen.

 Ein bis zwei Monate nach des Vaters Tod war Winita ganz arm. Da er stolz war, ließ er sich nichts anmerken, sondern arbeitete Tag und Nacht um seine Familie zu ernähren.

Seine Schwester hatte in eine reiche Familie geheiratet und die Armut ihres Bruders quälte sie, besonders wenn sie an ihr Versprechen dachte.

Lange überlegte sie und beschloss, sie habe kein Recht, durch das unvorsichtig gegebene Versprechen, das Glück ihrer Kinder zu opfern und ihre Töchter armen Leuten zur Frau zu geben. – Da um diese Zeit zwei reiche, junge Kaufmannssöhne um die Hand der beiden älteren Töchter anhielten, verheirateten die Eltern sie schnell. Nur die jüngste Tochter, die hübsche Suguni blieb noch im Hause ihrer Eltern.

lichtimhausWinita war tief über den Wortbruch seiner Schwester betrübt. Er hatte nie erwartet, dass sie sich an seiner Armut stoßen könnte. Aber er sagte niemandem ein Wort darüber.

Das Versprechen der Geschwister war jedoch in der ganzen Stadt bekannt, und viele sprachen, Garvi, die Tochter des Kaufmanns habe ihrem Bruder Unrecht getan. Solche Bemerkungen hörte auch Suguni. Sie war ein kluges und empfindsames Mädchen und liebte ihren Onkel.

Suguni fand, er sowie seine drei Söhne verdienten Achtung und es betrübte sie, dass ihre Mutter Reichtum über alles stellte. Sie beschloss, nach eigenem Gutdünken zu handeln. Für ein Mädchen in diesem Land galt es als unanständig, sich selber einen Bräutigam zu wählen.

Suguni – sonst bescheiden und still – ging jedoch zu ihrer Mutter und erklärte ihr: „Mütterchen, ich habe von einem Versprechen gehört, das du deinem Bruder gegeben hast. Sei nicht böse mit mir, aber es tut mir weh und ich schäme mich, weil du den Schwur so leichtherzig gebrochen hast. Ich selbst will aber nur einen meiner Vettern heiraten.“

Erstaunt schaute Garvi auf ihre Tochter. „Du willst einen Bettler heiraten? “ fragte sie. „So wisse denn, wir Eltern werden nie damit einverstanden sein. Willst du aber trotzdem heiraten bitte, nur wird mein Fuß deine Schwelle nie übertreten.“

lichtimhausSuguni bestand fest auf ihrem Willen und so wurde sie mit Winita´s jüngstem Sohn verlobt. Obwohl Winita seine Schwester nie an ihr gemeinsames Versprechen erinnert hatte, hielt er es und wollte seinen Söhnen erst Frauen suchen, nachdem Garvi’s Töchter alle verheiratet wären. Suguni’s Entschluss freute ihn sehr. Er fand seinen zwei älteren Söhnen Frauen aus ehrlichen, aber armen Familien und es wurde eine dreifache Hochzeit gefeiert.

Suguni war eine aufmerksame Schwiegertochter und liebende Frau. Nie prahlte sie, aus einer reichen Familie zu kommen, war immer mit allen gleich freundlich und half wo sie nur konnte.

Jeden Morgen ging ihr Onkel mit den Söhnen in den Wald dürre Blätter sammeln, und die drei Schwiegertöchter nähten aus den Blättern Platten, welche die Inder anstelle von Teller benützten. Diese Platten verkauften sie auf dem Markt. Manchmal billiger, manchmal teurer. Den Erlös bekamen die jungen Frauen für den Haushalt.

Suguni war die jüngste der Schwiegertöchter, aber sie verbrauchte das Geld am sparsamsten und vernünftigsten. Die ganze Familie wurde satt und doch blieb immer noch ein Rest Geldes übrig, den Suguni zwischen sich und den Schwägerinnen teilte.

Langsam gewöhnte sich die Familie daran, Suguni als ein Beispiel an Klugheit und Tugend anzusehen und fragten sie stets um Rat. Nur ihre eigenen Eltern wollten noch immer nichts von der einst geliebten Tochter wissen. Kein einziges Mal kamen sie Suguni besuchen.

So vergingen einige Jahre.

lichtimhausEines Tages verlor der Radscha dieses Landes einen wertvollen Siegelring. Unbemerkt war er ihm im Innenhof des Schlosses vom Finger gerutscht. Ein heiliger Geier flog vorbei und sah den Rubin des Ringes in der Sonne glitzern. Der Geier nahm an, es sei ein Stückchen Fleisch, schoss auf den Ring und flog mit ihm davon.

Als er aber merkte, seine Beute sei nicht essbar, ließ er den Ring wieder fallen, gerade über dem Haus, in dem Suguni lebte. Der Ring fiel zu Füßen der jungen Frau. Sie hob ihn auf und versteckte ihn in ihren Kleidern.

Gegen den Abend dieses Tages verkündete ein Ausrufer in den Straßen von Gowinapati, der Radscha habe einen wertvollen Ring verloren und derjenige, der ihn fände, bekäme eine hohe Belohnung.

Suguni rief alle Familienmitglieder und sagte ihnen: „Den Ring habe ich. Ein heiliger Geier ließ ihn zur Mittagszeit zu meinen Füßen fallen. Lasst uns zum Radscha gehen. Ich werde ihm den Ring geben und erklären, wie ich in seinen Besitz kam. Wenn er mir eine Belohnung geben wird und mich fragt, was ich will, so werde ich ihm einen Wunsch äußern. Nur bitte ich euch, mir nicht zu widersprechen und mit meinem Wunsch zufrieden zu sein, wie gering er euch auch scheinen möge.“

Die Familie war damit einverstanden und sie gingen zum Schloss. Suguni übergab dem Radscha den Ring und erzählte ihm, wie sie in seinen Besitz gekommen war.
 Der Radscha war über Sugunis Ehrlichkeit erstaunt und sagte, sie solle sich wünschen, was sie wolle.

„Großherziger Gebieter, deine Dienerin bittet dich nur um eine Kleinigkeit,“ antwortete Suguni. „Erlaube, dass in der Freitagnacht alle Lichter der Stadt ausgelöscht seien, nicht das kleinste Fünkchen darf brennen, nicht einmal in deinem Schloss. Nur unser Haus soll beleuchtet sein, so viel als es unsere Mittel erlauben.“

„Es sei, wie du wünschest, bescheidene Bittstellerin. Ich gebe dir die Erlaubnis schon auf die Nacht am nächsten Freitag.“

lichtimhausFreudig verbeugte sich Suguni vor dem Radscha und ging mit der Familie heim. Ihre Angehörigen waren etwas enttäuscht über ihre Bitte.

Als Suguni nachhause gekommen war, suchte sie ihren letzten Schmuck zusammen, verkaufte ihn und erstand Kerzen, um das Haus am nächsten Freitag zu beleuchten.

Endlich war es Freitag. Suguni fastete den ganzen Tag und rief gegen Abend die Brüder ihres Mannes. „Liebe Brüder, ich habe veranlasst, dass unser Haus von tausend Kerzen beleuchtet wird, nun müsst ihr mir helfen. Einer von euch muss die ganze Nacht an der vorderen Haustüre wachen und der andere an der hinteren, ohne ein Auge zu schließen. Wenn zum vorderen Eingang eine schöne, gut gekleidete Frau hereinkommen will, vertritt ihr den Weg und lass sie erst herein, wenn sie geschworen hat, niemals mehr das Haus zu verlassen. Wenn aber zum hinteren Eingang eine hässliche Frau kommt und das Haus verlassen will, so nimm von ihr den Schwur, niemals mehr wiederzukehren.

All dies schien den Brüdern lächerlich und sogar dumm. Da sie aber gewöhnt waren, stets Sugunis Willen zu tun, widersprachen sie nicht und waren begierig, was weiter kommen würde.

In dieser Nacht war es stockdunkel im ganzen Ort, nur Sugunis Haus leuchtete mit tausend Lichtern. Um diese Zeit kamen die heiligen Schwestern, die acht Weltwohle, in die Stadt und gingen langsam von Straße zu Straße, von Haus zu Haus und suchten sich Unterkunft. Aber überall war es dunkel und ungastlich.
 Endlich kamen sie auch zu Sugunis hell erleuchtetem Haus. Sie wollten eintreten, aber der wachestehende Bruder ließ sie nicht herein und sprach: „Wer ihr auch seid, schwöret, niemals mehr wegzugehen.“ Die Schwestern schworen und traten ins Haus. Jetzt erst begriff der Bruder, mit wem er es zu tun habe, und beugte sich vor Sugunis Weisheit.

lichtimhausSofort nach dem Erscheinen der guten Gäste, trat eine hässliche Alte in Lumpen zum hinteren Ausgang des Hauses. Sie hatte es sehr eilig, aber der andere Bruder hielt sie an. „Schwöre, niemals mehr zu uns zu kommen.“
„Ich schwöre, ich schwöre, ich bin die Not, die ältere Schwester von denen, die eben gekommen sind. Wir können nicht die gleiche Luft atmen. Ich gehe. Und Gottes Segen sei mit euch.“

Mit diesen Worten verschwand sie im Dunkel der Nacht. Als die Sonne aufging, ging auch das Glück auf über dem bescheidenen Haus, in dem Suguni lebte. Aus der Reiskiste konnte man schöpfen, ohne jemals auf den Grund zu stoßen, die Milchkrüge wurden nie leer und die Taschen waren stets voll Gold – mit einem Wort das Glück war eingekehrt.

Die Familie freute sich und lobte Suguni. Sogar Sugunis stolze Eltern hielten es nicht mehr unter ihrer Würde, siezu besuchen. Großherzig vergaß Suguni alle früheren Beleidigungen und lebte glücklich im Kreise einer großen Familie.

Seit jener Zeit heißt es:

Licht im Herzen bringt Glück!
Dunkel verhindert es.
Lade Du auch das Licht ein
in Deinem Herzen zu wohnen.

Wo Licht ist, ist auch Glück. Indisches Märchen

Einen märchenhaften Tag

wünscht Ihnen
Monika Zehentmeier

Copyright by Märchenhaft leben e. V. D- 32602 Vlotho
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Mehr schöne Märchen finden Sie in den folgenden Blogartikeln:

Die Goldene Kugel: Ein Lebens-Märchen

“Maruschka und die 12 Monate”,
ein Slowakisches Märchen

mit Bildern von dem Künstler Karlheinz Flau.

Die Lebensgesichter der Frau Holle. Märchen von Frau Holle:

Märchen von Bäumen:

Lichtmeditation CD:
Hier gehts zur Hörprobe der CD mit 4 Licht-Meditationen:

Betätige das Licht:

Betätige das Licht. Licht-Meditationen

 

 

 

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Lehrgeschichte – Die verschlossene Tür –

Lehrgeschichte

Glücklich sein

Da müht man sich manchmal enorm ab, etwas Bestimmtes zu erreichen, es sieht so aus, als würde man dem Wunsch nicht ein bisschen näher kommen,  meint schon aller Aufwand sei vergeblich gewesen und will beinahe aufgeben doch auf einmal …

Aber lesen Sie selbst, die Geschichte erzählt es sehr treffend:

Eines Tages kam zum Meister ein Mann, der großen Reichtum und hohes gesellschaftliches Ansehen besaß. Er verbeugte sich vor dem Gütigen Weisen und sprach zu ihm:

„Ich habe alles was man sich nur vorstellen kann: viel Geld, Häuser, Grundstücke eine wunderschöne Frau, gesunde Kinder und allerlei Annehmlichkeiten. Der Wohlstand ist zwar beruhigend und doch fühle ich mich nicht glücklich und erfüllt, sondern hilflos und vollkommen leer, weil ich weiß, dass nicht immer alles so bleiben muss.“

Der Meister sah ihn eine Weile ruhig an, dann antwortete er: „Du erinnerst mich an einen Mann, den ich vor Zeiten gekannt hatte.

 Eines Abends machte er sich auf den Weg zu einem großen Tor, denn er hatte gehört, dass dahinter das Glück verborgen sei. Er wollte diese Türe nach außen aufstoßen. Doch so sehr er sich auch bemühte, die Türe ließ sich nicht öffnen. Mit dem Mut der Verzweiflung und dem Gefühl des Gefangen-Seins versuchte er es immer wieder von Neuem, da er ja das Glück und die Freiheit hinter dieser Türe vermutete. Aber so sehr er sich auch bemühte, die Türe gab nicht nach und da es mittlerweile Nacht geworden war, legte er sich ganz erschöpft nieder und schlief ein.

Als er am anderen Morgen erwachte, versuchte er wiederum die Tür zu öffnen, da stellte er voller Erstaunen fest, dass sich die Türe nach innen öffnen ließ. Voller Freude und tiefer Ehrfurcht trat er ein und sein Wunsch nach vollkommenem Glück ging in Erfüllung.

Die verschlossene Türe Eine alte Weisheitsgeschichte

Mögen Sie gerne besinnliche Geschichten zum nachsinnen?
Dann wird Sie dieses Büchlein mit CD sehr erfreuen:

Wahres GlückUm die Tür zum Glück zu öffnen braucht es gelegentlich ein paar Hinweise, nämlich dann, wenn man meint sie wäre zu und es gelingt nicht sie auf zu machen.

Das Büchlein und mit dem Hörbuch
Wahres Glück findest Du in Dir
gibt Ihnen diese Anregungen und Sie können gleich mit den Weisheitsvollen Geschichten und Lebensfragen dieser Schrift beginnen zu erkunden auf welche Weise Sie Zugang haben zu dem Glücklichsein hinter der Tür.

Es wird Ihnen gelingen, ohne Druck und harte Übungen, vielmehr auf natürliche Weise und auf die Art, die Ihnen wahrlich am besten liegt, nämlich die eigene, die wiederum natürlich herauszufinden ist. Doch dies ist auch nicht schwer.
Womöglich ist es leichter als Sie bis jetzt gedacht haben.

Sehen Sie hier die Inhalte
für das Glücklich und zufrieden sein:

Mehr Lehrgeschichten finden Sie auf meinem Blog
in der folgenden Kategorie:

Weisheitsgeschichten

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