Fundevogel. Märchen interpretieren durch betrachten.

Fundevogel, Interpretation, MärchenbetrachtungFundevogel.
Märchen interpretieren durch betrachten.

Unser Bewusstsein wacht!

Das Märchen vom Fundevogel aus der Sammlung der Brüder Grimm von 1857 ist schon eine etwas außergewöhnliche Geschichte. Viele dieser bekannten Märchen beginnen meist mit einer Handlung, die nicht gleich vermuten lässt, dass es sich um ein Märchen handelt. Es könnte sich ebenso um eine ganz gewöhnliche Geschichte drehen, die alltäglich passiert. Etwas anders verhält es sich beim Fundevogel.

„Es war einmal ein Förster, der ging in den Wald auf die Jagd, und wie er in den Wald kam, hörte er schreien, als obs ein kleines Kind wäre. Er ging dem Schreien nach und kam endlich zu einem hohen Baum, und oben daraufsaß ein kleines Kind. Es war aber die Mutter mit dem Kinde unter dem Baum eingeschlafen, und ein Raubvogel hatte das Kind in ihrem Schöße gesehen: da war er hinzugeflogen, hatte es mit seinem Schnabel weggenommen und auf den hohen Baum gesetzt.“

Ein Förster geht durch den Wald und findet ein kleines Kind in einer Baumkrone, das von einem Raubvogel seiner Mutter fortgenommen wurde. Diese eigenartige Situation wirft uns gleich mit den ersten Sätzen in die Wunder des Märchens hinein, da es sich um etwas handelt, was höchst unwahrscheinlich in der reellen Welt geschieht.

Wenn wir uns den Förster, insbesondere seine Berufung, etwas näher anschauen und dabei bedenken, dass das Märchen niemals wahllos oder zufällig einen solchen Beruf auswählt, dann bekommen wir schon leise eine Ahnung davon, aufweichen inneren Prozess uns das Märchen fuhren oder vorbereiten könnte.

Ein Förster hat die Aufgabe, im Wald nach dem rechten zu sehen, zu schützen und gegebenenfalls dort einzugreifen, wo die Ordnung gestört ist oder werden könnte. Er hat in seinem Revier den sogenannten „Durchblick“, der sich in erster Linie auf den Wald bezieht. Der Wald wird im Märchen meist als Rückzugsort oder als Gebiet beschrieben, in dem man sich verirren, die Orientierung und schließlich sein Ziel verlieren könnte.

Jener Ort kann mit dem „Dschungel“ unserer Emotionen, unseren Stimmungsschwankungen, unzähligen Gedanken, Ablenkungen und unserer Ziellosigkeit verglichen werden. …

Märchenbetrachtung von Karlheinz Schudt

Wie immer verblüffen uns die wundersamen Geschehnisse in den Märchen, denen unser Verstand keinen Glauben schenken kann. Wie soll er auch, denn es liegt nicht in seinem Aufgabenbereich. Er ist mehr für das Erinnern, Strukturieren und Organisieren zuständig, aber nicht um intuitive Lösungen im Leben zu finden.

Vom Flüchten und Verdrängen,
von Chancen und Möglichkeiten!
Auch dieses Märchen zeigt uns keine historischen Figuren, sondern schildert sinnbildlich seelisch-spirituelle Prozesse, die sich in uns abspielen und die auf verdrängte oder ungelöste Geschehnisse, aber auch großartige Fähigkeiten und Möglichkeiten in unserem Inneren hinweisen. …

Fundevogel – Nur gemeinsam sind wir stark!
Und so finden wir unter anderem in diesem Märchen vom Fundevogel ein schönes Sinnbild, das uns zeigt, zu welchen Lösungsmöglichkeiten Verstand und Intuition gemeinsam imstande wären, wenn sie sich vereinen könnten.

Diese Verbundenheit wird in dem Sprüchlein
„Verlässt Du mich nicht, so verlass ich Dich auch nicht“.
„Nun und nimmermehr“
,
immer wieder von Neuem bekräftigt. Jener Spruch aber ist mehr als eine routinemäßige Bekundung zwischen „Tür und Angel“. Es ist ein lebenslanges Versprechen, eine tiefe Bejahung der eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Einzigartigkeit und selbstverständlich die des anderen.

Dies kann aber nur von Erfolg gekrönt sein, wenn sich beide in Liebe vereinen. Nur so können sich ihre Kräfte ergänzen und entfalten. Denn wer sich der Liebe hingegeben hat, der kämpft nicht gegen einen vermeintlichen Feind, sondern für sein höchstes Lebensziel. Er richtet sein Augenmerk auf das, was es wahrhaftig gilt zu bewahren, zu erneuern und zu verwirklichen auf dem Weg zum Glück: die Liebe und Weisheit.

Was Dir das Märchen vom Fundevogel noch alles an tiefen Weisheiten offenbaren kann und wie Du dies ganz praktisch für Deinen erfüllteren und glücklicheren Alltag anwenden kannst, erfährst Du in dem Märchen-Betrachtungs-Büchlein mit Meditations-CD zur Selbstbetrachtung.

Betstellmöglichkeit hier:
Es gibt desweiteren noch in dieser Reihe:
Betrachte das Märchen

„Frau Holle“

© der Texte Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Spindel, Weberschiffchen und Nadel

Spindel, Weberschiffchen und Nadel

Es war einmal ein Mädchen, dem starb Vater und Mutter, als es noch ein kleines Kind war. Am Ende des Dorfes wohnte in einem Häuschen ganz allein seine Pate, die sich von Spinnen, Weben und Nähen ernährte. Die Alte nahm das verlassene Kind zu sich, hielt es zur Arbeit an und erzog es in aller Frömmigkeit. Als das Mädchen fünfzehn Jahre alt war, erkrankte sie, rief das Kind an ihr Bett und sagte »liebe Tochter, ich fühle, daß mein Ende herannaht, ich hinterlasse dir das Häuschen, darin bist du vor Wind und Wetter geschützt, dazu Spindel, Weberschiffchen und Nadel, damit kannst du dir dein Brot verdienen.« Sie legte noch die Hände auf seinen Kopf, segnete es und sprach »behalt nur Gott in dem Herzen, so wird dirs wohl gehen.« Darauf schloß sie die Augen, und als sie zur Erde bestattet wurde, ging das Mädchen bitterlich weinend hinter dem Sarg und erwies ihr die letzte Ehre.

Das Mädchen lebte nun in dem kleinen Haus ganz allein, war fleißig, spann, webte und nähte, und auf allem, was es tat, ruhte der Segen der guten Alten. Es war, als ob sich der Flachs in der Kammer von selbst mehrte, und wenn sie ein Stück Tuch oder einen Teppich gewebt oder ein Hemd genäht hatte, so fand sich gleich ein Käufer, der es reichlich bezahlte, so daß sie keine Not empfand und andern noch etwas mitteilen konnte.

Um diese Zeit zog der Sohn des Königs im Land umher und wollte sich eine Braut suchen. Eine arme sollte er nicht wählen und eine reiche wollte er nicht. Da sprach er »die soll meine Frau werden, die zugleich die ärmste und die reichste ist.« Als er in das Dorf kam, wo das Mädchen lebte, fragte er, wie er überall tat, wer in dem Ort die reichste und die ärmste wäre. Sie nannten ihm die reichste zuerst: die ärmste, sagten sie, wäre das Mädchen, das in dem kleinen Haus ganz am Ende wohnte. Die Reiche saß vor der Haustür in vollem Putz, und als der Königssohn sich näherte, stand sie auf, ging ihm entgegen und neigte sich vor ihm. Er sah sie an, sprach kein Wort und ritt weiter.
Spindel, Weberschiffchen und Nadel
Als er zu dem Haus der Armen kam, stand das Mädchen nicht an der Türe, sondern saß in seinem Stübchen. Er hielt das Pferd an und sah durch das Fenster, durch das die helle Sonne schien, das Mädchen an dem Spinnrad sitzen und emsig spinnen. Es blickte auf, und als es bemerkte, daß der Königssohn hereinschaute, ward es über und über rot, schlug die Augen nieder und spann weiter; ob der Faden diesmal ganz gleich ward, weiß ich nicht, aber es spann so lange, bis der Königssohn wieder weggeritten war. Dann trat es ans Fenster, öffnete es und sagte »es ist so heiß in der Stube,« aber es blickte ihm nach, solange es noch die weißen Federn an seinem Hut erkennen konnte.

Das Mädchen setzte sich wieder in seine Stube zur Arbeit und spann weiter. Da kam ihm ein Spruch in den Sinn, den die Alte manchmal gesagt hatte, wenn es bei der Arbeit saß, und es sang so vor sich hin

»Spindel, Spindel, geh du aus,
bring den Freier in mein Haus.«

Was geschah? Die Spindel sprang ihm augenblicklich aus der Hand und zur Türe hinaus; und als es vor Verwunderung aufstand und ihr nachblickte, so sah es, daß sie lustig in das Feld hineintanzte und einen glänzenden goldenen Faden hinter sich herzog. Nicht lange, so war sie ihm aus den Augen entschwunden. Das Mädchen, da es keine Spindel mehr hatte, nahm das Weberschiffchen in die Hand, setzte sich an den Webstuhl und fing an zu weben.
Spindel, Weberschiffchen und Nadel
Die Spindel aber tanzte immer weiter, und eben als der Faden zu Ende war, hatte sie den Königssohn erreicht. »Was sehe ich?« rief er, »die Spindel will mir wohl den Weg zeigen?« drehte sein Pferd um und ritt an dem goldenen Faden zurück. Das Mädchen aber saß an seiner Arbeit und sang

»Schiffchen, Schiffchen, webe fein,
führ den Freier mir herein.«

Alsbald sprang ihr das Schiffchen aus der Hand und sprang zur Türe hinaus. Vor der Türschwelle aber fing es an einen Teppich zu weben, schöner, als man je einen gesehen hat. Auf beiden Seiten blühten Rosen und Lilien, und in der Mitte auf goldenem Grund stiegen grüne Ranken herauf, darin sprangen Hasen und Kaninchen: Hirsche und Rehe streckten die Köpfe dazwischen: oben in den Zweigen saßen bunte Vögel; es fehlte nichts, als daß sie gesungen hätten. Das Schiffchen sprang hin und her, und es war, als wüchse alles von selber.

Weil das Schiffchen fortgelaufen war, hatte sich das Mädchen zum Nähen hingesetzt: es hielt die Nadel in der Hand und sang

»Nadel, Nadel, spitz und fein,
Mach das Haus dem Freier rein.«

Da sprang ihr die Nadel aus den Fingern und flog in der Stube hin und her, so schnell wie der Blitz. Es war nicht anders, als wenn unsichtbare Geister arbeiteten, alsbald überzogen sich Tisch und Bänke mit grünem Tuch, die Stühle mit Sammet, und an den Fenstern hingen seidene Vorhänge herab. Kaum hatte die Nadel den letzten Stich getan, so sah das Mädchen schon durch das Fenster die weißen Federn von dem Hut des Königssohns, den die Spindel an dem goldenen Faden herbeigeholt hatte.

Er stieg ab, schritt über den Teppich in das Haus herein, und als er in die Stube trat, stand das Mädchen da in seinem ärmlichen Kleid, aber es glühte darin wie eine Rose im Busch. »Du bist die ärmste und auch die reichste,« sprach er zu ihr, »komm mit mir, du sollst meine Braut sein.« Sie schwieg, aber sie reichte ihm die Hand. Da gab er ihr einen Kuss, führte sie hinaus, hob sie auf sein Pferd und brachte sie in das königliche Schloß, wo die Hochzeit mit großer Freude gefeiert ward.

Spindel, Weberschiffchen und Nadel wurden in der Schatzkammer verwahrt und in großen Ehren gehalten.
Spindel, Weberschiffchen und Nadel

Mit Märchen Freude bereiten, als Hobby oder Beruf:

in Märchen-Seminaren wie z. B. der Märchen-Erzähler-Ausbildung.
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Märchen erzählen lernen auf ganz natürliche Weise

Märchen erzählen lernen

Sicher lieben Sie Märchen und die schöne Stimmung die von ihnen ausgehen. Märchen schaffen Geborgenheit, Urvertrauen, bzw. Grundvertrauen in das Leben und den eigenen Lebensweg. Denn der Märchenheld erreicht immer sein Ziel und lebt zuletzt glücklich und zufrieden. Wünschen Sie sich das nicht auch für sich selbst und Ihre Kinder?

Das folgende Gedicht lässt durchblicken,
was Sie von Märchen erwarten können:

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
sind Schlüssel aller Kreaturen,

wenn die, so singen oder küssen,
mehr als die Tiefgelehrten wissen,

wenn sich die Welt ins freie Leben
und in die Welt wird zurückbegeben,

wenn dann sich wieder Licht und Schatten
zu echter Klarheit werden gatten

und man in Märchen und Gedichten
erkennt die wahren Weltgeschichten,

dann fliegt vor Einem geheimen Wort
das ganze verkehrte Wesen fort.

Novalis

Märchen erzählen und dabei den Zuhörern in die Augen sehen

Gewiss ist Ihnen schon aufgefallen, dass Märchen, wenn sie frei erzählt werden, noch besser bei den kleinen und großen Zuhörern ankommen, als wenn man sie vorliest, (was auch schon sehr schön ist).

Sie können den Menschen in die Augen sehen und das ist sehr wertvoll, denn mit Märchen geben Sie wertvolle Lebensbotschaften Ihrem Publikum mit.

Ja, aber . . . .
das Märchen lernen!!!
In der Schule war das lernen von Gedichten schon so mühsam!

 

Märchen erzählen lernen in entspannter, festlicher AtmosphäreMärchen erzählen lernen ohne Pauken, dafür mit Freude!

Eine einfache, aber sehr wirksame Methode

Märchen erzählen lernen muss nicht schwer sein. Mit der folgenden Bild-Lern-Methode, werden auch Sie merken, dass Sie erzählen können.

Zunächst stellen Sie die Freude, die Begeisterung und die Dankbarkeit für das Märchen und das Erzählen dürfen her. Diese freudige, innere Haltung wird vieles leichter machen, besonders wenn sich Gleichförmigkeit und Langeweile einstellen wollen.
Das Lieblings-Märchen ist das Beste zum Beginnen, denn dazu haben Sie schon eine tiefere Verbindung.

Die Bild-Lern-Methode:

Lassen Sie sich das Märchen von jemandem schön und erzählerisch vorlesen, während Sie entspannt zuhören und sich ganz den Bildern widmen. Stellen Sie sich diese Märchenbilder vor, so deutlich, hell und farbig wie möglich. Widmen Sie sich nun den Bildern und Gefühlen, die in Ihnen auftauchen, und versuchen Sie nicht die Wörter zu behalten (alte Schulmeister-Methode!).

Sie können es sich auch selbst vorlesen, aber immer laut, denn das Märchen war nichts Geschriebenes, sondern wurde durch das Wort mitgeteilt. Bemühen Sie sich, flüssig und erzählerisch die Märchen laut zu lesen.

Eine Aufnahme auf CD oder Kassette kann beim Vorlesen des Märchens ebenso eine Lern-Möglichkeit bieten.
Dann klappen Sie das Buch zu und erzählen das Märchen nach.

Lassen Sie die Bilder nach und nach wieder deutlich, klar und farbig auftauchen.

Widmen Sie sich am Anfang nur den Bildern, der passende, dichterische Wortlaut wird sich mit der Zeit selber einstellen, denn jeder Märchenerzähler ist auch ein Dichter.

Ebenso wird sich der Wortlaut der Brüder Grimm, für diejenigen, die wortgetreu nach den Brüdern Grimm erzählen wollen, einstellen.

Zunächst aber soll der Märchenerzähler ein Seher dieser Bilder werden, dann kann der Dichter sich wie von selbst offenbaren.

Diese sehende und fühlende Methode ist später der Garant, dass der Erzähler nicht in Eintönigkeit verfällt und nichts von der Geschichte vergisst.

Nach dem Nacherzählen

Nach dem Nacherzählen lassen Sie immer eine kurze
Nachklang-Pause. Danach sollten Sie sich nicht kritisch beurteilen.
Schauen Sie hauptsächlich das schon gut Gelungene an, das Positive in Ihrem Nach-Erzählen, und nehmen Sie sich besonders vor, diese Eigenschaften zu steigern.

Dies ist unsere positive Methode, die sich sehr bewährt hat in Seminaren und Erzählschulungen, denn sie gibt Mut, bejaht die Ausgangsposition und ist aufbauend.

Nach dem Rückblick können Sie wieder laut lesen (oder vorlesen lassen) und sich noch intensiver die Bilder und besonders die Bewegungen vorstellen.

Dann wieder sehr bildhaft nacherzählen und hinterher wieder das Positive anschauen.

Wiederholen Sie diese Abfolge

Wiederholen Sie diesen Prozess jeden Tag 2 bis 3 Mal, speziell vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen, wenn Sie die Erlebnis- und Erinnerungskraft der Nacht nutzen wollen.

Morgens ist es besser mit dem Nacherzählen zu beginnen, denn die Nacht hat ihre bildschaffende Wirkung hinterlassen, danach erst das Märchen laut lesen.

Üben Sie das Märchen, das Sie lernen, drei Wochen lang. Dies ist eine Lernzeit, in der man gut einen Inhalt „einverleiben“ kann. Später geht’s auch kürzer.

Und jetzt die Tat!

Nach ein bis drei Wochen Übung versuchen Sie bei jeder Gelegenheit ihr Märchen zu erzählen: den Kindern, dem Partner, den Freunden, Arbeitskollegen, bei Begegnungen in öffentlichen Verkehrsmitteln usw.

Hier gilt ein sehr wichtiger Grundsatz: Gehen Sie ständig auf Menschen zu, die für das Märchen ein Ohr haben!

Und bitte machen Sie sich nichts daraus, wenn man Ihnen „Nein“ sagt. Dieses hat meistens mit Ihrer Erzählkunst gar nichts zu tun, sondern lediglich mit dem Befinden der jeweiligen Person.

Also, auf geht´s zur Ausübung Ihrer errungenen Märchen-Erzähl-Kunst.

In der Ausbildung zur Märchen-Erzählerin, zum Märchen-Erzähler: Märchen erzählen lernen, wird diese lebendige Grund-Lern-Methode vertieft und ausgebaut, mit freilassenden Märchenbetrachtungen, der Erzählwerkstatt, künstlerischen Tätigkeiten, Licht- und Lebens-Training, Bilder-Reisen und Meditationen. Dies ermöglicht dann nicht nur, schöne Geschichten nachzuerzählen, sondern das, was man selbst tief erlebt und gefühlt hat, mit Wahrhaftigkeit, Begeisterung und Überzeugungskraft zu erzählen.

Jeder kann Märchen erzählen!
Beginnen Sie gleich
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mit den Märchen viel Freude.

Hier erfahren Sie mehr
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Märchenerzaehler AusbildungMärchenhafte, gute Zeit

wünscht Ihnen

Monika Zehentmeier
Mitausbilderin der Märchen-ErzählerInnen

P.S.: Hier noch ein Text als Geschenk:

Märchen erzählen.

Märchen erzählen:

die Träume des Lebens,

die Wege des Schicksals,

von den begleitenden Helfern,

die Werke des Geistes,

die Rückkehr zur Quelle,

die Findung des Schlüssels,

die Offenbarung des EINS-SEINS.

©  Jean Ringenwald

 

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Grimms Märchen Weltkulturerbe

Grimms Märchen Weltkulturerbe

Grimms Märchen Weltkulturerbe

Es ist doch sehr erfreulich, dass allgemein anerkannt wird, wie wertvoll und erhaltenswert Märchen sind. Die Eltern, Großeltern, Märchen-Erzähler und auch die Pädagogen wissen darum und merken wie wohltuend die Märchen bei den Kindern und ebenso beim Erwachsenen-Publikum ankommen, wie sie sogar helfen:
– Anschluss zu finden an das Urvertrauen, das in jedem Menschen lebt,
– Konflikte zu lösen
– und die passenden Hilfen zu finden
die im Leben anstehen.

DIE WELT berichtet:

„Unesco setzt Grimms Märchen auf die Liste des Weltkulturerbes
Die Geschichten sind neben der Luther-Bibel das bekannteste und weltweit am meisten verbreitete Buch der deutschen Kulturgeschichte.

Die Kasseler Handexemplare der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind von der Unesco zum Weltdokumentenerbe erklärt worden. Das teilte die Stadt Kassel mit. Die Märchen der Brüder Grimm sind neben der Luther-Bibel das bekannteste und weltweit am meisten verbreitete Buch der deutschen Kulturgeschichte. Sie sind zugleich die erste systematische Zusammenfassung und wissenschaftliche Dokumentation der europäischen und orientalischen Märchentradition.“

Man anerkennt immer mehr welchen hohen Wert Märchen für die Menschen haben, deshalb hören die Kinder im Kindergarten und in der Schule wieder Märchen, manch ein Erwachsener nimmt sein Märchenbuch wieder zur Hand und blüht in seiner Seele auf, schöpft daraus neue Kräfte oder sogar neue Ideen und alte Menschen werden ansprechbarerer nachdem sie ein Märchen erlebt haben.

Märchen erzählen von den Höhen und Tiefen des Lebens, wie der Märchenheld oder die Märchenheldin sie meistert, sein/ihr Ziel erreicht und glücklich und zufrieden lebt.

Wie Märchen helfen können wunde Seelen zu heilen erfahren Sie hier:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/heilkraft/

In der Rubrik Märchen finden Sie verschiedene Märchen
zu Ihrem Vergnügen und zur Freude Ihrer Lieben:

http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/category/marchen/

Märchen, Kategorie Märchen

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Es ist ein Beruf der Menschen entzückt!
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Liebe und Treue in einem wunderschönen Grimms Märchen

Die wahre Braut

Liebe und Treue in diesem wunderschönen Grimms Märchen

Wer sich mehr mit Märchen befasst, erlebt immer wieder, dass sich die Prozesse die in Märchen geschildert werden, in der eigenen Seele abspielen, mit glücklichem und großartigem Ende. Doch zuerst genieße dieses schöne Märchen:

Es war einmal ein Mädchen, das war jung und schön, aber seine Mutter war ihm früh gestorben, und die Stiefmutter tat ihm alles gebrannte Herzeleid an. Wenn sie ihm eine Arbeit auftrug, sie mochte noch so schwer sein, so ging es unverdrossen daran und tat, was in seinen Kräften stand. Aber es konnte damit das Herz der bösen Frau nicht rühren, immer war sie unzufrieden, immer war es nicht genug. Je fleißiger es arbeitete, je mehr ward ihm aufgelegt, und sie hatte keinen andern Gedanken, als wie sie ihm eine immer größere Last aufbürden und das Leben recht sauer machen wollte.

Eines Tages sagte sie zu ihm ‚da hast du zwölf Pfund Federn, die sollst du abschleißen, und wenn du nicht heute abend damit fertig bist, so wartet eine Tracht Schläge auf dich. Meinst du, du könntest den ganzen Tag faulenzen?‘ Das arme Mädchen setzte sich zu der Arbeit nieder, aber die Tränen flossen ihm dabei über die Wangen herab, denn es sah wohl, daß es unmöglich war, mit der Arbeit in einem Tage zu Ende zu kommen. Wenn es ein Häufchen Federn vor sich liegen hatte und es seufzte oder schlug in seiner Angst die Hände zusammen, so stoben sie auseinander, und es mußte sie wieder auflesen und von neuem anfangen. Da stützte es einmal die Ellbogen auf den Tisch, legte sein Gesicht in beide Hände und rief ‚ist denn niemand auf Gottes Erdboden, der sich meiner erbarmt?‘

Indem hörte es eine sanfte Stimme, die sprach ‚tröste dich, mein Kind, ich bin gekommen, dir zu helfen.‘ Das Mädchen blickte auf und eine alte Frau stand neben ihm. Sie faßte das Mädchen freundlich an der Hand und sprach ‚vertraue mir nur an, was dich drückt.‘ Da sie so herzlich sprach, so erzählte ihr das Mädchen von seinem traurigen Leben, daß ihm eine Last auf die andere gelegt würde und es mit den aufgegebenen Arbeiten nicht mehr zu Ende kommen könnte. ‚Wenn ich mit diesen Federn heute abend nicht fertig bin, so schlägt mich die Stiefmutter; sie hat mirs angedroht, und ich weiß, sie hält Wort.‘ Ihre Tränen fingen wieder an zu fließen, aber die gute Alte sprach ’sei unbesorge, mein Kind, ruhe dich aus, ich will derweil deine Arbeit verrichten.‘ Das Mädchen legte sich auf sein Bett und schlief bald ein.

Die Alte setzte sich an den Tisch bei die Federn, hu! wie flogen sie von den Kielen ab, die sie mit ihren dürren Händen kaum berührte. Bald war sie mit den zwölf Pfund fertig. Als das Mädchen erwachte, lagen große schneeweiße Haufen aufgetürmt, und alles war im Zimmer reinlich aufgeräumt, aber die Alte war verschwunden. Das Mädchen dankte Gott und saß still, bis der Abend kam. Da trat die Stiefmutter herein und staunte über die vollbrachte Arbeit. ‚Siehst du, Trulle,‘ sprach sie, ‚was man ausrichtet, wenn man fleißig ist? hättest du nicht noch etwas anderes vornehmen können? aber da sitzest du und legst die Hände in den Schoß.‘ Als sie hinausging, sprach sie, ‚die Kreatur kann mehr als Brot essen, ich muß ihr schwerere Arbeit auflegen.‘

Am andern Morgen rief sie das Mädchen und sprach ‚da hast du einen Löffel, damit schöpfe mir den großen Teich aus, der bei dem Garten liegt. Und wenn du damit abends nicht zu Rand gekommen bist, so weißt du, was erfolgt.‘ Das Mädchen nahm den Löffel und sah‘ daß er durchlöchert war, und wenn er es auch nicht gewesen wäre, es hätte nimmermehr damit den Teich ausgeschöpft. Es machte sich gleich an die Arbeit, kniete am Wasser, in das seine Tränen fielen, und schöpfte. Aber die gute Alte erschien wieder, und als sie die Ursache von seinem Kummer erfuhr, sprach sie ’sei getrost, mein Kind, geh in das Gebüsch und lege dich schlafen, ich will deine Arbeit schon tun.‘

Als die Alte allein war, berührte sie nur den Teich: wie ein Dunst stieg das Wasser in die Höhe und vermischte sich mit den Wolken. Allmählich ward der Teich leer, und als das Mädchen vor Sonnenuntergang erwachte und herbeikam, so sah es nur noch die Fische, die in dem Schlamm zappelten. Es ging zu der Stiefmutter und zeigte ihr an, daß die Arbeit vollbracht wäre. ‚Du hättest längst fertig sein sollen,‘ sagte sie und ward blaß vor Ärger, aber sie sann etwas Neues aus.

Am dritten Morgen sprach sie zu dem Mädchen ‚dort in der Ebene mußt du mir ein schönes Schloß bauen, und zum Abend muß es fertig sein.‘ Das Mädchen erschrak und sagte ‚wie kann ich ein so großes Werk vollbringen?‘ ‚Ich dulde keinen Widerspruch,‘ schrie die Stiefmutter, ‚kannst du mit einem durchlöcherten Löffel einen Teich ausschöpfen, so kannst du auch ein Schloß bauen. Noch heute will ich es beziehen, und wenn etwas fehlt, sei es das Geringste in Küche oder Keller, so weißt du, was dir bevorsteht.‘ Sie trieb das Mädchen fort, und als es in das Tal kam, so lagen da die Felsen übereinander aufgetürmt; mit aller seiner Kraft konnte es den kleinsten nicht einmal bewegen. Es setzte sich nieder und weinte, doch hoffte es auf den Beistand der guten Alten.

Sie ließ auch nicht lange auf sich warten, kam und sprach ihm Trost ein ‚lege dich nur dort in den Schatten und schlaf, ich will dir das Schloß schon bauen. Wenn es dir Freude macht, so kannst du selbst darin wohnen.‘ Als das Mädchen weggegangen war, rührte die Alte die grauen Felsen an. Alsbald regten sie sich, rückten zusammen und standen da, als hätten Riesen die Mauer gebaut: darauf erhob sich das Gebäude, und es war, als ob unzählige Hände unsichtbar arbeiteten und Stein auf Stein legten. Der Boden dröhnte, große Säulen stiegen von selbst in die Höhe und stellten sich nebeneinander in Ordnung. Auf dem Dach legten sich die Ziegeln zurecht, und als es Mittag war, drehte sich schon die große Wetterfahne wie eine goldene Jungfrau mit fliegendem Gewand auf der Spitze des Turms. Das Innere des Schlosses war bis zum Abend vollendet. Wie es die Alte anfing, weiß ich nicht, aber die Wände der Zimmer waren mit Seide und Sammet bezogen, buntgestickte Stühle standen da und reichverzierte Armsessel an Tischen von Marmor, kristallne Kronleuchter hingen von der Bühne herab und spiegelten sich in de m glatten Boden: grüne Papageien saßen in goldenen Käfigen und fremde Vögel, die lieblich sangen: überall war eine Pracht, als wenn ein König da einziehen sollte.

Die Sonne wollte eben untergehen, als das Mädchen erwachte und ihm der Glanz von tausend Lichtern entgegenleuchtete. Mit schnellen Schritten kam es heran und trat durch das geöffnete Tor in das Schloß. Die Treppe war mit rotem Tuch belegt und das goldene Geländer mit blühenden Bäumen besetzt. Als es die Pracht der Zimmer erblickte, blieb es wie erstarrt stehen. Wer weiß, wie lang es so gestanden hätte, wenn ihm nicht der Gedanke an die Stiefmutter gekommen wäre. ‚Ach,‘ sprach es zu sich selbst, ‚wenn sie doch endlich zufriedengestellt wäre und mir das Leben nicht länger zur Qual machen wollte.‘ Das Mädchen ging und zeigte ihr an, daß das Schloß fertig wäre. ‚Gleich will ich einziehen,‘ sagte sie und erhob sich von ihrem Sitz. Als sie in das Schloß eintrat, mußte sie die Hand vor die Augen halten‘ so blendete sie der Glanz.

‚Siehst du,‘ sagte sie zu dem Mädchen, ‚wie leicht dirs geworden ist, ich hätte dir etwas Schwereres aufgeben sollen.‘ Sie ging durch alle Zimmer und spürte in allen Ecken, ob etwas fehlte oder mangelhaft wäre, aber sie konnte nichts auffinden. ‚Jetzt wollen wir hinabsteigen,‘ sprach sie und sah das Mädchen mit boshaften Blicken an, ‚Küche und Keller muß noch untersucht werden, und hast du etwas vergessen, so sollst du deiner Strafe nicht entgehen.‘ Aber das Feuer brannte auf dem Herd, in den Töpfen kochten die Speisen, Kluft und Schippe waren angelehnt, und an den Wänden das blanke Geschirr von Messing aufgestellt. Nichts fehlte, selbst nicht der Kohlenkasten und die Wassereimer. ‚Wo ist der Eingang zum Keller?‘ rief sie, ‚wo der nicht mit Weinfässern reichlich angefüllt ist, so wird dirs schlimm ergehen.‘ Sie hob selbst die Falltüre auf und stieg die T reppe hinab, aber kaum hatte sie zwei Schritte getan, so stürzte die schwere Falltüre, die nur angelehnt war, nieder. Das Mädchen hörte einen Schrei, hob die Türe schnell auf, um ihr zu Hilfe zu kommen, aber sie war hinabgestürzt, und es fand sie entseelt auf dem Boden liegen.

Nun gehörte das prächtige Schloß dem Mädchen ganz allein. Es wußte sich in der ersten Zeit gar nicht in seinem Glück zu finden, schöne Kleider hingen in den Schränken, die Truhen waren mit Gold und Silber oder mit Perlen und Edelsteinen angefüllt, und es hatte keinen Wunsch, den es nicht erfüllen konnte. Bald ging der Ruf von der Schönheit und dem Reichtum des Mädchens durch die ganze Welt. Alle Tage meldeten sich Freier, aber keiner gefiel ihr.

Endlich kam auch der Sohn eines Königs, der ihr Herz zu rühren wußte, und sie verlobte sich mit ihm. In dem Schloßgarten stand eine grüne Linde, darunter saßen sie eines Tages vertraulich zusammen, da sagte er zu ihr ‚ich will heimziehen und die Einwilligung meines Vaters zu unserer Vermählung holen; ich bitte dich, harre mein hier unter dieser Linde, in wenigen Stunden bin ich wieder zurück.‘ Das Mädchen küßte ihn auf den linken Backen und sprach ‚bleib mir treu, und laß dich von keiner andern auf diesen Backen küssen. Ich will hier unter der Linde warten, bis du wieder zurückkommst.‘

Das Mädchen blieb unter der Linde sitzen, bis die Sonne unterging, aber er kam nicht wieder zurück. Sie saß drei Tage von Morgen bis Abend und erwartete ihn, aber vergeblich. Als er am vierten Tag noch nicht da war, so sagte sie ‚gewiß ist ihm ein Unglück begegnet, ich will ausgehen und ihn suchen und nicht eher wiederkommen, als bis ich ihn gefunden habe.‘ Sie packte drei von ihren schönsten Kleidern zusammen, eins mit glänzenden Sternen gestickt, das zweite mit silbernen Monden, das dritte mit goldenen Sonnen, band eine Handvoll Edelsteine in ihr Tuch und machte sich auf. Sie fragte allerorten nach ihrem Bräutigam, aber niemand hatte ihn gesehen, niemand wußte von ihm. Weit und breit wanderte sie durch die Welt, aber sie fand ihn nicht. Endlich vermietete sie sich bei einem Bauer als Hirtin, und vergrub ihre Kleider und Edelsteine unter einem Stein.

Nun lebte sie als eine Hirtin, hütete ihre Herde, war traurig und voll Sehnsucht nach ihrem Geliebten. Sie hatte ein Kälbchen, das gewöhnte sie an sich, fütterte es aus der Hand, und wenn sie sprach:
‚Kälbchen, Kälbchen, knie nieder,
vergiß nicht deine Hirtin wieder,
wie der Königssohn die Braut vergaß,
die unter der grünen Linde saß,‘

so kniete das Kälbchen nieder und ward von ihr gestreichelt.

Als sie ein paar Jahre einsam und kummervoll gelebt hatte, so verbreitete sich im Lande das Gerücht, daß die Tochter des Königs ihre Hochzeit feiern wollte. Der Weg nach der Stadt ging an dem Dorf vorbei, wo das Mädchen wohnte, und es trug sich zu, als sie einmal ihre Herde austrieb, daß der Bräutigam vorüberzog. Er saß stolz auf seinem Pferd und sah sie nicht an, aber als sie ihn ansah, so erkannte sie ihren Liebsten. Es war, als ob ihr ein scharfes Messer in das Herz schnitte.

‚Ach,‘ sagte sie, ‚ich glaubte, er wäre mir treu geblieben, aber er hat mich vergessen.‘

Am andern Tag kam er wieder des Wegs. Als er in ihrer Nähe war, sprach sie zum Kälbchen

‚Kälbchen, Kälbchen, knie nieder,
vergiß nicht deine Hirtin wieder,
wie der Königssohn die Braut vergaß,
die unter der grünen Linde saß,‘

Als er die Stimme vernahm, blickte er herab und hielt sein Pferd an. Er schaute der Hirtin ins Gesicht, hielt dann die Hand vor die Augen, als wollte er sich auf etwas besinnen, aber schnell ritt er weiter und war bald verschwunden. ‚Ach,‘ sagte sie, ‚er kennt mich nicht mehr,‘ und ihre Trauer ward immer größer.

Bald darauf sollte an dem Hofe des Königs drei Tage lang ein großes Fest gefeiert werden, und das ganze Land ward dazu eingeladen. ‚Nun will ich das letzte versuchen,‘ dachte das Mädchen, und als der Abend kam, ging es zu dem Stein, unter dem es seine Schätze vergraben hatte. Sie holte das Kleid mit den goldnen Sonnen hervor, legte es an und schmückte sich mit den Edelsteinen. Ihre Haare, die sie unter einem Tuch verborgen hatte, band sie auf, und sie fielen in langen Locken an ihr herab. So ging sie nach der Stadt und ward in der Dunkelheit von niemand bemerkt.

Als sie in den hell erleuchteten Saal trat, wichen alle voll Verwunderung zurück, aber niemand wußte, wer sie war. Der Königssohn ging ihr entgegen, doch er erkannte sie nicht. Er führte sie zum Tanz und war so entzückt über ihre Schönheit, daß er an die andere Braut gar nicht mehr dachte. Als das Fest vorüber war, verschwand sie im Gedränge und eilte vor Tagesanbruch in das Dorf, wo sie ihr Hirtenkleid wieder anlegte.

Am andern Abend nahm sie das Kleid mit den silbernen Monden heraus und steckte einen Halbmond von Edelsteinen in ihre Haare. Als sie auf dem Fest sich zeigte, wendeten sich alle Augen nach ihr, aber der Königssohn eilte ihr entgegen, und ganz voll Liebe erfüllt tanzte er mit ihr allein und blickte keine andere mehr an. Ehe sie wegging, mußte sie ihm versprechen, den letzten Abend nochmals zum Fest zu kommen.

Als sie zum drittenmal erschien, hatte sie das Sternenkleid an, das bei jedem ihrer Schritte funkelte, und Haarband und Gürtel waren Sterne von Edelsteinen. Der Königssohn hatte schon lange auf sie gewartet und drängte sich zu ihr hin. ‚Sage mir nur, wer du bist,‘ sprach er, ‚mir ist, als wenn ich dich schon lange gekannt hätte.‘ ‚Weißt du nicht,‘ antwortete sie, ‚was ich tat, als du von mir schiedest?‘ Da trat sie zu ihm heran und küßte ihn auf den linken Backen: in dem Augenblick fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er erkannte die wahre Braut. ‚Komm,‘ sagte er zu ihr, ‚hier ist meines Bleibens nicht länger,‘ reichte ihr die Hand und führte sie hinab zu dem Wagen. Als wäre der Wind vorgespannt, so eilten die Pferde zu dem Wunderschloß.

Schon von weitem glänzten die erleuchteten Fenster. Als sie bei der Linde vorbeifuhren, schwärmten unzählige Glühwürmer darin, sie schüttelte ihre Piste und sendete ihre Düfte herab. Auf der Treppe blühten die Blumen, aus dem Zimmer schallte der Gesang der fremden Vögel, aber in dem Saal stand der ganze Hof versammelt, und der Priester wartete, um den Bräutigam mit der wahren Braut zu vermählen.

Die wahre Braut Märchen der Brüder Grimm

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Grimms Märchen. Die Bienenkönigin

Grimms Märchen. Die Bienenkönigin.

Die Sammlung der Grimms Märchen ist sehr umfangreich und eines der sehr schönen, aber wenig bekannten Märchen ist das Folgende:

Zwei Königssöhne gingen einmal auf Abenteuer und gerieten in ein wildes, wüstes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Hause kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder: aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen und wären doch viel klüger.

Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie stört.“

Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling ließ es nicht zu und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie tötet.“

Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, dass er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie verbrennt.“

Grimms Märchen BienenköniginEndlich kamen die drei Brüder in ein Schloss, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle Säle, bis sie vor eine Tür ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schlösser; es war aber mitten in der Türe ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht: endlich riefen sie zum dritten Mal, da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach.

Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben, wodurch das Schloss erlöst werden könnte.

Die erste war: in dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter, tausend an der Zahl, die mussten aufgesucht werden, und wenn vor Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, der gesucht hatte, zu Stein.

Grimms Märchen BienenköniginDer älteste ging hin und suchte den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war, hatte er erst hundert gefunden; es geschah, wie auf der Tafel stand, er ward in Stein verwandelt. Am folgenden Tag unter nahm der zweite Bruder das Abenteuer: es ging ihm aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert Perlen und ward zu Stein.

Endlich kam auch an den Dummling die Reihe, der suchte im Moos, es war aber so schwer, die Perlen zu finden, und ging so langsam. Da setzte er sich auf einen Stein und weinte. Und wie er so saß, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die kleinen Tiere die Perlen miteinander gefunden und auf einen Haufen getragen.

Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der Königstochter aus der See zu holen. Wie der Dummling zur See kam, schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter und holten den Schlüssel aus der Tiefe.

Grimms Märchen BienenköniginDie dritte Aufgabe aber war die schwerste, aus den drei schlafenden Töchtern des Königs sollte die jüngste und die liebste herausgesucht werden. Sie glichen sich aber vollkommen und waren durch nichts verschieden, als dass sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süßigkeiten gegessen hatten, die älteste ein Stück Zucker, die zweite ein wenig Sirup, die jüngste einen Löffel voll Honig. Da kam die Bienenkönigin von den Bienen, die der Dummling vor dem Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien; zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte, und so erkannte der Königssohn die rechte.

Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlafe erlöst, und wer von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder. Und der Dummling vermählte sich mit der jüngsten und liebsten und ward König nach ihres Vaters Tod; seine zwei Brüder aber erhielten die beiden andern Schwestern.

Die Bienenkönigin Märchen der Brüder Grimm

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Rosenmärchen. Märchen von der Liebe.

Rosenmärchen Von dem Sommer- und dem Wintergarten
Wird der Kaufmann mitten im Winter
Rosen finden für seine jüngste Tochter, die die Blumen so sehr liebt?

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für dieses schöne Märchen:

Ein Kaufmann wollte auf die Messe gehen, da fragte er seine drei Töchter, was er ihnen mitbringen sollte. 

Die älteste sprach: ,,Ein schönes Kleid“;
die zweite: ,,Ein paar hübsche Schuhe“,
die dritte: ,,Eine Rose“. 

Aber die Rose zu verschaffen, war etwas schweres, weil es mitten im Winter war, doch weil die jüngste die schönste war, und sie eine große Freude an den Blumen hatte, sagte der Vater, er wolle zusehen, ob er sie bekommen könne, und sich recht Mühe darum geben.

Als der Kaufmann wieder auf der Rückreise war, hatte er ein prächtiges Kleid für die älteste, und ein paar schöne Schuhe für die zweite, aber die Rose für die dritte hatte er nicht bekommen können, wenn er in einen Garten gegangen war, und nach Rosen gefragt, hatten die Leute ihn ausgelacht: ,,Ob er denn glaube, dass die Rosen im Schnee wüchsen.“

Das war ihm aber gar leid, und wie er darüber sann, ob er gar nichts für sein liebstes Kind mitbringen könne, kam er vor ein Schloss, und dabei war ein Garten, in dem war es halb Sommer und halb Winter, und auf der einen Seite blühten die schönsten Blumen gross und klein, und auf der andern war alles kahl und lag ein tiefer Schnee. Der Mann stieg vom Pferd herab, und wie er eine ganze Hecke voll Rosen auf der Sommerseite erblickte, war er froh, ging hinzu und brach eine ab, dann ritt er wieder fort. 

Rosenmärchen Er war schon ein Stück Wegs geritten, da hörte er etwas hinter sich herlaufen und schnaufen, er drehte sich um, und sah ein großes schwarzes Tier, das rief: ,,Du gibst mir meine Rose wieder, oder ich mach dich tot, du gibst mir meine Rose wieder, oder ich mach dich tot!“ 

Da sprach der Mann: ,,Ich bitte dich, lass mir die Rose, ich soll sie meiner Tochter mitbringen, die ist die Schönste auf der Welt.“ 

,,Meinetwegen, aber gib mir die schönste Tochter dafür zur Frau!“ Der Mann, um das Tier los zu werden, sagt ja, und dachte, das wird doch nicht kommen und sie fordern, das Tier aber rief noch hinter ihm drein: ,,In acht Tagen komm ich und hol meine Braut.“

Der Kaufmann brachte nun einer jeden Tochter mit, was sie gewünscht hatten; sie freuten sich auch alle darüber, am meisten aber die jüngste über die Rose. Nach acht Tagen saßen die drei Schwestern beisammen am Tisch, da kam etwas mit schwerem Gang die Treppe herauf und an die Türe und rief: ,,Macht auf! Macht auf“. 

Da machten sie auf, aber sie erschraken recht, als ein großes schwarzes Tier hereintrat. ,,Weil meine Braut nicht gekommen, und die Zeit herum ist, will ich mir sie selber holen.“ Damit ging es auf die jüngste Tochter zu und packte sie an. Sie fing an zu schreien, das half aber alles nichts, sie musste mit fort, und als der Vater nach Haus kam, war sein liebstes Kind geraubt. Das schwarze Tier aber trug die schöne Jungfrau in sein Schloss, da war’s gar wunderbar und schön, und Musikanten waren darin, die spielten auf, und unten war der Garten halb Sommer und halb Winter, und das Tier tat ihr alles zu Liebe, was es ihr nur an den Augen absehen konnte.

Rosenmärchen Sie aßen zusammen, und sie musste ihm aufschöpfen, sonst wollte es nicht essen, da ward sie dem Tier hold, und endlich hatte sie es recht lieb.  Einmal sagte sie zu ihm: ,,Mir ist so Angst, ich weiß nicht recht warum, aber mir ist, als wär mein Vater krank, oder eine von meinen Schwestern, könnte ich sie nur ein einziges mal sehen!“ 

Da führte sie das Tier zu einem Spiegel und sagte: ,,Da schau hinein“, und wie sie hineinschaute, war es recht als wäre sie zu Haus; sie sah ihre Stube und ihren Vater, der war wirklich krank aus Herzeleid, weil er sich Schuld gab, dass sein liebstes Kind von einem wilden Tier geraubt und gar von ihm aufgefressen sei, hätte er gewusst, wie gut es ihm ging, so hätte er sich nicht betrübt; auch ihre zwei Schwestern sah sie am Bett sitzen, die weinten.

Von dem allen war ihr Herz ganz schwer, und sie bat das Tier, es sollte sie nur ein paar Tage wieder heim gehen lassen. Das Tier wollte lange nicht, endlich aber, wie sie so jammerte, hatte es Mitleid mit ihr und sagte: ,,Geh hin zu deinem Vater, aber versprich mir, dass du in acht Tagen wieder da sein willst.“ Sie versprach es ihm, und als sie fort ging, rief es noch: ,,Bleib aber ja nicht länger als acht Tage aus.“

Rosenmärchen Wie sie heim kam, freute sich ihr Vater, dass er sie noch einmal sähe, aber die Krankheit und das Leid haften schon zu sehr an seinem Herzen gefressen, dass er nicht wieder gesund werden konnte, und nach ein paar Tagen starb er. Da konnte sie an nichts anderes denken vor Traurigkeit, und hernach ward ihr Vater begraben, da ging sie mit zur Leiche, und dann weinten die Schwestern zusammen und trösteten sich, und als sie endlich wieder an ihr liebes Tier dachte, da waren schon längst die acht Tage herum. Da ward ihr etwas Angst, und es war ihr, als sei das auch krank, und sie machte sich gleich auf und ging wieder hin zu seinem Schloss. Wie sie aber wieder ankam, war’s ganz still und traurig darin, die Musikanten spielten nicht, und alles war mit schwarzem Flor behangen.  Der Garten aber war ganz Winter und von Schnee bedeckt. 

Und wie sie das Tier selber suchte, war es fort, und sie suchte aller Orten, aber sie konnte es nicht finden. 

Da war sie doppelt traurig, und wusste sich nicht zu trösten, und einmal ging sie so traurig im Garten, und sah einen Haufen Kohlhäupter, die waren oben schon alt und faul, da legte sie die herum, und wie sie ein paar umgedreht hatte, sah sie ihr liebes Tier, das lag darunter und war tot. Geschwind holte sie Wasser und begoss es damit unaufhörlich, da sprang es auf und war auf einmal verwandelt und ein schöner Prinz. Da ward Hochzeit gehalten und die Musikanten spielten gleich wieder, die Sommerseite im Garten kam prächtig hervor, und der schwarze Flor ward abgerissen, und sie lebten vergnügt miteinander immerdar.

Von dem Sommer- und dem Wintergarten
Aus der Urfassung der Märchen der Brüder Grimm

Noch mehr Rosen-Märchen:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/dornroeschen-urfassung/
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/category/rose/

Mehr Märchen von der Natur finden Sie hier:
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Die Weiße Taube. Märchen.

Die weiße Taube. Märchen


Ohne Poesie lässt sich nichts in der Welt wirken:

Poesie aber ist Märchen.
Johann Wolfgang von Goethe

Die Weiße Taube. 

Vor dem Palast eines Königs stand ein prächtiger Birnbaum, der jedes Jahr die allerschönsten Früchte trug. Doch in der Nacht, kurz vor der Ernte, da wurden alle Birnen abgebrochen und niemand wusste, wer der Dieb war. Der König hatte drei Söhne, davon wurde der jüngste für einfältig gehalten und hieß der Dümmling.

Da befahl der König seinem ältesten Sohn, er solle ein Jahr lang unter dem Baum wachen, damit der Dieb einmal entdeckt werde. Der tat das auch und wachte ein Jahr lang alle Nacht. Er sah, wie der Baum blühte und reiche Früchte bekam. Doch in der letzten Nacht vor der Ernte, da schlief er ein und als er am anderen Morgen erwachte, da waren alle Birnen abgebrochen. Nun befahl der König dem zweitältesten Sohn ein Jahr lang unter dem Baum zu wachen. Auch er tat seine Pflicht, aber in der letzten Nacht vor der Ernte, da schlief er ein und am Morgen war keine Birne mehr am Baum.

Schließlich befahl der König dem Dümmling unter dem Baume zu wachen. Alle an des Königs Hof lachten darüber. Doch der Dümmling ging hinaus zum Baum und wachte ein ganzes Jahr. In der letzten Nacht, kurz vor der Ernte, da überkam auch ihn der Schlaf. Aber er hielt sich tapfer wach und da sah er, wie eine weiße Taube geflogen kam und eine Birne nach der anderen abbrach und mit sich fort trug.

Als sie die letzte Birne gebrochen hatte, da stand der Dümmling auf und ging ihr nach. Sie flog über Wiesen und Felder, durch Wälder und Täler und kam schließlich an ein hohes Felsengebirge. Dort verschwand sie ganz oben in einer Felsenspalte. Da stand nun der Dümmling und wusste nicht weiter. Er sah sich um und bemerkte ein kleines graues Männchen, das direkt neben ihm stand. Zu dem sprach er: „Gott segne Dich!“. Und das kleine Männchen erwiderte: „Gott hat mich gerade, durch die se Deine Worte gesegnet. Steige Du in den Felsen hinauf, dort wirst Du Dein Glück finden.“

Der Dümmling stieg den Felsen hinauf, ging durch die Felsenspalte und viele Stufen führten in hinunter in die Dunkelheit. Als er unten ankam, da sah er die weiße Taube ganz umstrickt und zugewebt von Spinnfäden. Wie nun die Taube den Dümmling sah, da konnte sie sich befreien und als der letzte Faden gerissen war, da stand eine wunderschöne Prinzessin vor ihm. Beide gefielen sich und es dauerte nicht lange, da feierten sie ein prächtiges Hochzeitsfest. Der Dümmling wurde zum König gekrönt und er regierte sein Land gemeinsam mit seiner Gemahlin in großer Weisheit und Liebe.

Märchen der Brüdern Grimm

Kennen Sie schon die schöne Sammlung von Baum-Märchen?

Die Beschreibung davon finden Sie hier:

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Verwirkliche Deinen Erfolg

Wünschen Sie sich zur Zeit Erholung von Ihrem angespannten und anstrengenden Alltag?

Möchten Sie glücklich wie im Märchen leben?

Ist es Ihnen danach, in Ihrem Leben etwas zu verändern, das Sie in Ihrem Inneren schon länger fühlen, und das Sie gerne wie einen kostbaren Schatz, ans Licht bringen und in Ihrem Alltag verwirklichen wollen?

Märchen- und Licht-Festival

Märchenhaft leben

Glück und Liebe sind die Voraussetzung um Erfolg und Wohlstand zu bewirken. So werden Sie in den festlichen Tagen diese beiden Qualitäten wieder in den Mittelpunkt Ihres Lebens rücken und sie mit Märchen, Liedern, Spielen, Natur- und künstlerischen Bild-Betrachtungen, sowie mit Einkehr nach Innen stärken.

Besondere Aufmerksamkeit schenken wir in diesem Jahr gemäß dem Jahres-Motto des Märchen- und Licht-Impulses,

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn mit Weisheit und Liebe.

dem Erfolg und Wohlstand, denn es gibt gute und schöne Wege dazu. Vielleicht geht es Ihnen ja auch wie dem Baum im Märchen:
„Warum treiben in meinem Garten die Orangenbäume nur Blätter, aber tragen keine Früchte.“

Spielerisch leben

Herzens-Spiel

So werden Sie in den 4 Festival-Tagen Ihre Geistes-Haltung entdecken die in Ihnen da ist und die Ihren Erfolg und Wohlstand einleitet. Um ihn aber zu verwirklichen, Früchte tragen zu lassen, braucht es noch 2 andere Werte die dazu verhelfen ihn in die Tat umzusetzten und dies erleben Sie ebenso in sich selbst, bis in die Einzelheiten.

Selbstverständlich werden diese 4 Tage für Sie eine Zeit der Entspannung und des Kräfte Sammelns sein. Sie werden Sie auch inspirieren für die neuen Ideen die Sie brauchen, um mehr Glück, Liebe und Erfolg in Ihr Leben einziehen zu lassen.

Wenn Sie die Märchen und Licht-Angebote schätzen und Freude daran haben in Gemeinschaft mit anderen Menschen die ebenso wie Sie neue Wege für ihr erfülltes Leben suchen und sogar ahnen, dass diese in sich selbst zu finden sind, dann laden wir Sie recht herzlich ein zu den festlichen Tagen zu Himmelfahrt

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum und verwirkliche ihn mit Weisheit und Liebe

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum und verwirkliche ihn mit Weisheit und Liebe

von Mittwoch, den 16. Mai 2012, 20 Uhr
bis Sonntag, den 20. Mai 2012, 17 Uhr

Nähere Infos sende ich Ihnen gerne per Email zu:
mailto:monika-zehentmeier@maerchen-zentrum.de

Für Ihren weiteren Tag wünschen wir Ihnen gutes Gelingen für das, was Ihnen am Herzen liegt

mit folgendem Spruch.
„Lasse Dir helfen und hilf anderen Menschen.“

Sonntagsgeschenk für Dein märchenhaftes, erfülltes Leben.

Sonntagsgeschenk

Sonntagsgeschenk

 

 

 

 

 

 

Einen schönen Sonntag!

Von welchen Schönheiten der Natur sind Sie umgeben? Können Sie, wenn Sie aus dem Fenster schauen einen Baum sehen, der Ihnen zu jeder Jahreszeit viel Freude macht? Haben Sie Zimmerpflanzen die Ihren Wohnraum schmücken? Vielleicht mögen Sie gerne Edelsteine oder andere Schönheiten der Natur, von denen Sie etwas mit nach Hause gebracht haben?

Die Natur ist etwas sehr kostbares, denn sie nährt uns äußerlich und innerlich und gibt uns vieles das wir brauchen. Was schätzen Sie ganz besonders an ihr?

Den folgenden Meditativen Text können Sie für die Natur anwenden, von der Sie ja auch ein Stück sind, als Motto der kommenden Woche:

* * * * * * *

Lasse DIE LIEBE Brücken
zur Natur schaffen,
und ihr beistehen zu mehr
Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

* * * * * * *

Tief in Deinem Frieden
ist das immerwährende Glücklich-Sein,
das einen unaufhörlichen Fluss der Liebe
in Dir und in Deinen Umkreis
strömen lässt.

Wende Dich vermehrt
DEM LIEBESQUELL zu,
sammle alle Deine Kräfte in IHM
und lasse DIE LIEBE,
einfach und natürlich,
zu den Menschen
die Dich umgeben,
hinströmen,
ihnen im Herzen begegnen
und ihnen helfen
das Glück, die Liebe,
den Erfolg und die Gesundheit
zu erleben,
die sie sich sehnlichst wünschen.
Jean Ringenwald

Lassen Sie diesen Text auf sich wirken
ohne etwas Bestimmtes zu erwarten
und notieren Sie sich die leisen Ideen, die in Ihnen aufkeimen.

Danach wenden Sie sich dem Licht und der Liebe
in Ihrem Herzen zu, und erkunden Sie in sich die Brücke der Liebe
und was zu tun ist, für das Glück, die erfüllte Liebe,
den Erfolg und Wohlstand und die Gesundheit
der Natur in Ihnen selbst und um Sie herum.

Erlebe Die Brücke DER LIEBE.

Schwinge Dich in die Ruhe.
Wende Dich DEINER INNEREN SONNE zu
und spüre IHRE Goldenen Lichtes-Strahlen
und wie SIE Dein ganzes Herz erstrahlen lässt.
Bitte DIE INNERE SONNE,
Dich DIE LIEBE der EINEN KRAFT erleben zu lassen.

Lasse DIE LIEBE immer mehr aufkommen.

Schenke DER LIEBE Goldenes Licht DER INNEREN SONNE.
Fühle Dich eins mit DER LIEBE.

Bitte DIE INNERE SONNE Dich jetzt erleben zu lassen,
wie DIE LIEBE Brücken schafft zur Natur.

Fühle dieses Liebesband, das von Der Inneren Sonne
und DER LIEBE in Dir ausgeht zur Natur.

Stärke Die Liebesbrücke mit Goldenem Licht in großer Fülle.

Bitte Die Innere Sonne Dich erleben zu lassen,
wie DIE LIEBE der Natur, mehr
– glücklich und zufrieden sein schenkt,
– geborgen und geliebt sein schenkt,
– erfolgreich und wohlhabend sein schenkt,
– Gesundheit und Harmonie schenkt
Wähle einen dieser 4 Bereiche des Lebens.

und was heute dafür einfach und natürlich zu geben ist,
um diesen Bereich zu beleben.
Gib es gleich in Fülle.

Spüre wie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Setze hier den gewählten Bereich ein:
das glücklich und zufrieden sein,
das geborgen und geliebt sein,
das erfolgreich und wohlhabend sein,
das gesund und harmonisch sein

der Natur strahlt und besser wirken kann.

Wende Dich wieder ganz
der Strahlenden Sonne in Deinem Herzen
und DER LIEBE zu.

Danke Ihnen von Herzen für das Erlebte.
Verabschiede Dich von Ihnen
und komme wieder in den Raum zurück.

Lasse das Erlebte noch nachklingen.

Auszug aus einem Licht- und Lebens- Training
von Monika Zehentmeier
http://www.erfuelltes-leben.de/

Viel Freude beim Bauen der Brücke der Liebe
zur Natur in Dir und um Dich herum!

Märchen-Zitat:

Vor dem Palast eines Königs stand ein prächtiger Birnbaum, der jedes Jahr die allerschönsten Früchte trug. Doch in der Nacht, kurz vor der Ernte, da wurden alle Birnen abgebrochen und niemand wusste, wer der Dieb war. Der König hatte drei Söhne, davon wurde der jüngste für einfältig gehalten und hieß der Dümmling.

Da befahl der König seinem ältesten Sohn, er solle ein Jahr lang unter dem Baum wachen, damit der Dieb einmal entdeckt werde. Der tat das auch und wachte ein Jahr lang alle Nacht. Er sah, wie der Baum blühte und reiche Früchte bekam. Doch in der letzten Nacht vor der Ernte, da schlief er ein und als er am anderen Morgen erwachte, da waren alle Birnen abgebrochen. Nun befahl der König dem zweitältesten Sohn ein Jahr lang unter dem Baum zu wachen. Auch er tat seine Pflicht, aber in der letzten Nacht vor der Ernte, da schlief er ein und am Morgen war keine Birne mehr am Baum.

Schließlich befahl der König dem Dümmling unter dem Baume zu wachen. Alle an des Königs Hof lachten darüber. Doch der Dümmling ging hinaus zum Baum und wachte ein ganzes Jahr. In der letzten Nacht, kurz vor der Ernte, da überkam auch ihn der Schlaf. Aber er hielt sich tapfer wach und da sah er, wie eine weiße Taube geflogen kam und eine Birne nach der anderen abbrach und mit sich fort trug.
Als sie die letzte Birne gebrochen hatte, da stand der Dümmling auf und ging ihr nach. . .

Zitat aus dem unten stehenden Märchen der Brüder Grimm

* Wie wird hier die Brücke DER LIEBE geschaffen?
Betrachten Sie mit dem Herzens-Gefühl diese Märchen Szene.

* Welche Brücke DER LIEBE ist zur Zeit zur Natur in Ihrem Umfeld ganz besonders zu schaffen?

Machen Sie es vielleicht einfach und natürlich so, wie es im Meditativen Text oben beschrieben wird:
Fühlen Sie den tiefen Frieden in sich, darin ist das immerwährende Glücklich-Sein, das einen unaufhörlichen Fluss der Liebe
in Sie selbst strömen lässt und in Ihren Umkreis.

Fühlen Sie es gleich jetzt.

Lassen Sie sich dafür ein paar Minuten Zeit.

Machen Sie den Schritt, den Sie innerlich getan haben auch der Natur gegenüber, auf die Weise, wie es für Sie selbst und die Natur um Sie herum wichtig ist.
Sie sind der Schöpfer dieser Brücke, ein liebender Freund, eine liebende Freundin der Natur.

Vielleicht haben Sie diesmal Lust daran, Ihre Brücke der Liebe zu stärken durch einen Spaziergang in der Natur. Die Natur schenkt Energie und Ideen für ein harmonisches, glückliches Leben.
Sehen Sie auch noch was der Dichter
noch über die Liebe zur Natur zu sagen hat:

Sprichwort:

Was ist die Schönheit der Natur
ohne das fühlende Herz,
das sie zu empfinden vermag?

Sophie Mereau

So wünsche ich Ihnen für die kommende Woche, Brücken der Zuneigung zu schlagen zur Natur in Ihrer Umgebung, und dass Sie bemerken können, nach welchem Glück, welcher Liebe, welchem Erfolg und welcher Gesundheit sie sich sehnt. Dann können Sie ihr helfen, sich in ihrem Raum noch prachtvoller zu entfalten.

Mit herzlichen Grüßen

von Monika Zehentmeier

Das Sonntags-Märchen:

Liebe kleine und große Kinder,

kommt mit mir ins Märchenland. Schaut nur, ich habe den fliegenden Teppich mitgebracht und lade Euch ein mit mir zu fliegen, über viele Städte und Länder, immer weiter über die Berge und Meere bis zum Palast des Königs, in dessen Garten das Märchen beginnt:

Vor dem Palast eines Königs stand ein prächtiger Birnbaum, der jedes Jahr die allerschönsten Früchte trug. Doch in der Nacht, kurz vor der Ernte, da wurden alle Birnen abgebrochen und niemand wusste, wer der Dieb war. Der König hatte drei Söhne, davon wurde der jüngste für einfältig gehalten und hieß der Dümmling.

Da befahl der König seinem ältesten Sohn, er solle ein Jahr lang unter dem Baum wachen, damit der Dieb einmal entdeckt werde. Der tat das auch und wachte ein Jahr lang alle Nacht. Er sah, wie der Baum blühte und reiche Früchte bekam. Doch in der letzten Nacht vor der Ernte, da schlief er ein und als er am anderen Morgen erwachte, da waren alle Birnen abgebrochen. Nun befahl der König dem zweitältesten Sohn ein Jahr lang unter dem Baum zu wachen. Auch er tat seine Pflicht, aber in der letzten Nacht vor der Ernte, da schlief er ein und am Morgen war keine Birne mehr am Baum.

Schließlich befahl der König dem Dümmling unter dem Baume zu wachen. Alle an des Königs Hof lachten darüber. Doch der Dümmling ging hinaus zum Baum und wachte ein ganzes Jahr. In der letzten Nacht, kurz vor der Ernte, da überkam auch ihn der Schlaf. Aber er hielt sich tapfer wach und da sah er, wie eine weiße Taube geflogen kam und eine Birne nach der anderen abbrach und mit sich fort trug.

Als sie die letzte Birne gebrochen hatte, da stand der Dümmling auf und ging ihr nach. Sie flog über Wiesen und Felder, durch Wälder und Täler und kam schließlich an ein hohes Felsengebirge. Dort verschwand sie ganz oben in einer Felsenspalte. Da stand nun der Dümmling und wusste nicht weiter. Er sah sich um und bemerkte ein kleines graues Männchen, das direkt neben ihm stand. Zu dem sprach er: „Gott segne Dich!“. Und das kleine Männchen erwiderte: „Gott hat mich gerade, durch diese Deine Worte gesegnet. Steige Du in den Felsen hinauf, dort wirst Du Dein Glück finden.“

Der Dümmling stieg den Felsen hinauf, ging durch die Felsenspalte und viele Stufen führten in hinunter in die Dunkelheit. Als er unten ankam, da sah die weiße Taube ganz umstrickt und zugewebt von Spinnfäden. Wie nun die Taube den Dümmling sah, da konnte sie sich befreien und als der letzte Faden gerissen war, da stand eine wunderschöne Prinzessin vor ihm. Beide gefielen sich und es dauerte nicht lange, da feierten sie ein prächtiges Hochzeitsfest. Der Dümmling wurde zum König gekrönt und er regierte sein Land gemeinsam mit seiner Gemahlin in großer Weisheit und Liebe.

Die Weiße Taube Ein Märchen der Brüder Grimm

Wir sagen dem König und seiner Gemahlin lebe wohl. Der fliegende Teppich hebt sich, wir winken ihnen zu, fliegen über Meere und Berge zurück. Bald landen wir wieder in der guten Stube zu Hause und sind ganz erfüllt von dem schönen Märchen.

Kennt Ihr das Lied:
Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König!

Dann singt es zum Abschluss gemeinsam, wenn es Euch freut!

Eine märchenhafte Woche

wünscht Euch

Monika vom Märchen- und Lichtberg

 

 

 
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