Märchen lesen. Ein Rosenmärchen

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Märchen lesen ist etwas wunderbares. Sie führen immer in eine ganz besondere Welt und diesmal gelangst Du ausführlich in die Welt der Natur, begegnest feinfühligen Menschen und wie meistens im Märchen zu einer besonderen Liebe.

Vor langen Zeiten lebte weit gegen Abend ein blutjunger Mensch. Er war sehr gut, aber auch über die Maßen wunderlich. Er grämte sich unaufhörlich um nichts und wieder nichts, ging immer still für sich hin, setzte sich einsam, wenn die andern spielten und fröhlich waren, und hing seltsamen Dingen nach. Höhlen und Wälder waren sein liebster Aufenthalt, und dann sprach er immerfort mit Tieren und Vögeln, mit Bäumen und Felsen, natürlich kein vernünftiges Wort, lauter närrisches Zeus zum Totlachen. Er blieb aber immer mürrisch und ernsthaft, ungeachtet sich das Eichhörnchen, die Meerkatze, der Papagei und der Gimpel alle Mühe gaben ihn zu zerstreuen, und ihn auf den richtigen Weg zu weisen. Die Gans erzählte Märchen, der Bach klimperte eine Ballade dazwischen, ein großer dicker Stein machte lächerliche Bockssprünge, die Rose schlich sich freundlich hinter ihm herum, kroch durch seine Locken, und der Efeu streichelte ihm die sorgenvolle Stirn. Allein der Mißmut und Ernst waren hartnäckig.

Seine Eltern waren sehr betrübt, sie wußten nicht was sie anfangen sollten. Er war gesund und aß, nie hatten sie ihn beleidigt, er war auch bis vor wenig Jahren fröhlich und lustig gewesen, wie keiner; bei allen Spielen voran, von allen Mädchen gern gesehn. Er war recht bildschön, sah aus wie gemalt, tanzte wie ein Schatz.

Unter den Mädchen war eine, ein köstliches, bildschönes Kind, sah aus wie Wachs, Haare wie goldne Seide, kirschrote Lippen, wie ein Püppchen gewachsen, brandrabenschwarze Augen. Wer sie sah, hätte mögen vergehn, so lieblich war sie. Damals war Rosenblüte, so hieß sie, dem bildschönen Hyazinth, so hieß er, von Herzen gut, und er hatte sie lieb zum Sterben. Die andern Kinder wußten’s nicht. Ein Veilchen hatte es ihnen zuerst gesagt, die Hauskätzchen hatten es wohl gemerkt, die Häuser ihrer Eltern lagen nahe beisammen.

Wenn nun Hyazinth die Nacht an seinem Fenster stand und Rosenblüte an ihrem, und die Kätzchen auf dem Mäusefang da vorbeiliefen, da sahen sie die beiden stehn und lachten und kicherten oft so laut, daß sie es hörten und böse wurden. Das Veilchen hatte es der Erdbeere im Vertrauen gesagt, die sagte es ihrer Freundin, der Stachelbeere, die ließ nun das Sticheln nicht, wenn Hyazinth gegangen kam; so erfuhr’s denn bald der ganze Garten und der Wald, und wenn Hyazinth ausging so rief’s von allen Seiten: Rosenblütchen ist mein Schätzchen!

Nun ärgerte sich Hyazinth, und mußte doch auch wieder aus Herzensgrunde lachen, wenn das Eidechschen geschlüpft kam, sich auf einen warmen Stein setzte, mit dem Schwänzchen wedelte und sang:

Rosenblütchen, das gute Kind,
Ist geworden auf einmal blind
Denkt, die Mutter sei Hyazinth,
Fällt ihm um den Hals geschwind;
Merkt sie aber das fremde Gesicht,
Denkt nur an, da erschrickt sie nicht,
Fährt, als merkte sie kein Wort,
Immer nur mit Küssen fort.

Ah! wie bald war die Herrlichkeit vorbei. Es kam ein Mann aus fremden Landen gegangen, der war erstaunlich weit gereist, hatte einen langen Bart, tiefe Augen, entsetzliche Augenbrauen, ein wunderliches Kleid mit vielen Falten und seltsame Figuren hineingewebt. Er setzte sich vor das Haus, das Hyazinths Eltern gehörte. Nun war Hyazinth sehr neugierig, und setzte sich zu ihm und holte ihm Brot und Wein. Da tat er seinen weißen Bart von einander und erzählte bis tief in die Nacht, und Hyazinth wich und wankte nicht, und wurde auch nicht müde zuzuhören. Soviel man nachher vernahm, so hat er viel von fremden Ländern, unbekannten Gegenden, von erstaunlich wunderbaren Sachen erzählt, und ist drei Tage dageblieben, und mit Hyazinth in tiefe Schachten hinuntergekrochen.

Rosenblütchen hat genug den alten Hexenmeister verwünscht, denn Hyazinth ist ganz versessen auf seine Gespräche gewesen, und hat sich um nichts bekümmert; kaum daß er ein wenig Speise zu sich genommen. Endlich hat jener sich fortgemacht, doch dem Hyazinth ein Büchelchen dagelassen, das kein Mensch lesen konnte. Dieser hat ihm noch Früchte, Brot und Wein mitgegeben, und ihn weit weg begleitet. Und dann ist er tiefsinnig zurückgekommen, und hat einen ganz neuen Lebenswandel begonnen. Rosenblütchen hat recht zum Erbarmen um ihn getan, denn von der Zeit an hat er sich wenig aus ihr gemacht und ist immer für sich geblieben.

Nun begab sich’s, daß er einmal nach Hause kam und war wie neugeboren. Er fiel seinen Eltern um den Hals und weinte. »Ich muß fort in fremde Lande,« sagte er; »die alte wunderliche Frau im Walde hat mir erzählt, wie ich gesund werden müßte, das Buch hat sie ins Feuer geworfen, und hat mich getrieben, zu euch zu Gen und euch um euren Segen zu bitten. Vielleicht komme ich bald, vielleicht nie wieder. Grüßt Rosenblütchen. Ich hätte sie gern gesprochen, ich weiß nicht, wie mir ist, es drängt mich fort; wenn ich an die alten Zeiten zurück denken will, so kommen gleich mächtigere Gedanken dazwischen, die Ruhe ist fort, Herz und Liebe mit, ich muß sie suchen gehn. Ich wollt‘ euch gern sagen, wohin, ich weiß selbst nicht, dahin wo die Mutter der Dinge wohnt, die verschleierte Jungfrau. Nach der ist mein Gemüt entzündet. Lebt wohl.«

Er riß sich los und ging fort. Seine Eltern wehklagten und vergossen Tränen, Rosenblütchen blieb in ihrer Kammer und weinte bitterlich. Hyazinth lief nun was er konnte, durch Täler und Wildnisse, über Berge und Ströme, dem geheimnisvollen Lande zu. Er fragte überall nach der heiligen Göttin (Isis) Menschen und Tiere, Felsen und Bäume. Manche lachten, manche schwiegen, nirgends erhielt er Bescheid. Im Anfange kam er durch rauhes, wildes Land, Nebel und Wolken warfen sich ihm in den Weg, es stürmte immerfort; dann fand er unansehnliche Sandwüsten, glühenden Staub, und wie er wandelte, so veränderte sich auch sein Gemüt, die Zeit wurde ihm lang und die innere Unruhe legte sich, er wurde sanfter und das gewaltige Treiben in ihm allgemach zu einem leisen, aber starken Zuge, in den sein ganzes Gemüt sich auflöste. Es lag wie viele Jahre hinter ihm.

Nun wurde die Gegend auch wieder reicher und mannigfaltiger, die Luft lau und blau, der Weg ebener, grüne Büsche lockten ihn mit anmutigen Schatten, aber er verstand ihre Sprache nicht, sie schienen auch nicht zu sprechen, und doch erfüllten sie sein Herz mit grünen Farben und kühlem, stillem Wesen. Immer höher wuchs jene süße Sehnsucht in ihm, und immer breiter und saftiger wurden die Blätter, immer lauter und lustiger die Vögel und Tiere, balsamischer die Früchte, dunkler der Himmel, wärmer die Luft, und heißer seine Liebe, die Zeit ging immer schneller, als sähe sie sich nahe am Ziele.

Eines Tages begegnete er einem kristallenen Quell und einer Menge Blumen, die kamen in ein Tal herunter zwischen schwarzen himmelhohen Säulen. Sie grüßten ihn freundlich mit bekannten Worten.

»Liebe Landsleute,« sagte er, »wo find‘ ich wohl den geheiligten Wohnsitz der Isis? Hier herum muß er sein, und ihr seid vielleicht hier bekannter als ich.«

»Wir gehn auch nur hier durch,« antworteten die Blumen; »eine Geisterfamilie ist auf der Reise und wir bereiten ihr Weg und Quartier indes sind wir vor kurzem durch eine Gegend gekommen, da hörten wir ihren Namen nennen. Gehe nur aufwärts, wo wir herkommen, so wirst du schon mehr erfahren.« Die Blumen und die Quelle lächelten, wie sie das sagten, boten ihm einen frischen Trunk und gingen weiter.

Hyazinth folgte ihrem Rat, frug und frug und kam endlich zu jener längst gesuchten Wohnung, die unter Palmen und andern köstlichen Gewächsen versteckt lag. Sein Herz klopfte in unendlicher Sehnsucht, und die süßeste Bangigkeit durchdrang ihn in dieser Behausung der ewigen Jahreszeiten. Unter himmlischen Wohlgedüften entschlummerte er, weil ihn nur der Traum in das Allerheiligste führen durfte. Wunderlich führte ihn der Traum durch unendliche Gemächer voll seltsamer Sachen auf lauter reizenden Klängen und in abwechselnden Akkorden. Es dünkte ihm alles so bekannt und doch in niegesehener Herrlichkeit, da schwand auch der letzte irdische Anflug, wie in Luft verzehrt, und er stand vor der himmlischen Jungfrau, da hob er den leichten, glänzenden Schleier, und Rosenblütchen sank in seine Arme.

Eine ferne Musik umgab die Geschehnisse des liebenden Wiedersehns, die Ergießungen der Sehnsucht, und schloß alles Fremde von diesem entzückenden Orte aus.

Hyazinth lebte nachher noch lange mit Rosenblütchen unter seinen frohen Eltern und Gespielen, und unzählige Enkel dankten der alten wunderlichen Frau für ihren Rat und ihr Feuer; denn damals bekamen die Menschen soviel Kinder, als sie wollten.

Die Geschichte von Hyazinth und Rosenblütchen
aus »Die Lehrlinge zu Saïs«

Welche Botschaft schenkt Dir das Märchen für Dein Leben?

Ja, Märchen beinhalten nicht nur Wahrheit und Weisheit sondern sie verstehen es auch Kummer der Seele zu heilen. Dies ist erklärbar durch die 7 Urbilder des Märchens. Was sie sind und wie sie wirken erfährst Du in diesem Artikel:
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Was heißt Heilen? Finde wieder zur Ganzheit.

 Was heißt Heilen?

Märchentherapie kann Konflikte lösenWas heißt heilen?

Wie es das Wort sagt, heißt es: heil werden, ganz werden. Wir erfahren es heutzutage immer mehr – auch das Märchen macht dies deutlich -, dass wir ein Doppelleben führen, und dass es eigentlich von enormer Bedeutung wäre, wieder zur Ganzheit, zur Einheit zu finden. Diese Einheit müsste irgendwo vorhanden sein, denn wir kommen von einem Ganzen und das Märchen berichtet zu Beginn von einem Königlichen Ursprung. Siehe den Schönen Beginn des Märchens Die goldene Kugel:

Aber diese neue Ganzheit, diese neue Menschwerdung kann nicht in der alten Weise geschehen. Denn was wir nicht mit vollem Bewusstsein und in Freiheit erleben, das müssen wir erfahren, oftmals auch erleiden. Es ist wie eine Knechtschaft, die wir auf uns nehmen müssen, wenn wir nicht die Selbstbeherrschung und die Beherrschung unseres Schicksals und Lebens errungen haben.

Was ist nötig um zu heilen, heil, Ganz, gesund zu werden?

Um zu heilen, ist es auch nötig, den alten unbrauchbaren Ballast abzuwerfen. Denn wir schleppen unendlich viel mit, ganz speziell aus der Kindheit und der Jugend. Das Meiste davon brauchen wir schon längst nicht mehr. Nach neuesten Erkenntnissen haben wir sogar noch Veranlagungen, besonders im hinteren Teil des Gehirnes, die eigentlich mehr für unsere so genannten primitiven Vorfahren wichtig waren, um überleben zu können. Wir reagieren heute noch auf dieselbe angstvolle Weise, obwohl die spezifischen Gefahren von damals schon längst nicht mehr gegeben sind. Dies nur als eines von vielen Beispielen dafür, was wir umwandeln könnten oder auch einfach abzulegen wäre, um die freigewordene Energie positiv anwenden zu können.

Heilen heißt auch in Einklang zu kommen mit dem Lebenssinn.

Zu heilen, heil zu werden heißt, auch in Einklang zu kommen mit dem Lebenssinn. Es ist nötig, das eigene Lebens-Ziel und die ureigenen Aufgaben sowie den vorgenommenen Lebens-Plan zu erkennen und zu verwirklichen. Und speziell dies kommt heutzutage um die Mitte des Lebens gewaltig auf uns zu und man weiß oft überhaupt nicht mehr, wo es dann hingeht: „Ich habe alles, aber wer bin ich eigentlich?“

„Ich habe mich den ganzen ersten Teil meines Lebens mit dem Haben beschäftigt. Wäre es nicht ganz wesentlich, mir das eigene Lebens-Ziel klarzumachen? Wie will ich denn heil sein, wenn ich nicht weiß, wo es mich hinführt, wenn ich meine Lebens-Vision, mein Lebens-Ziel und meine ureigene Aufgabe nicht kenne, an denen ich am besten wachsen kann, durch die ich die größten Fortschritte machen kann in Richtung der erfüllenden Verwirklichung meines Lebens-Ziels?“

Manch einer von uns würde sich freuen,
seinen ganz individuellen Lebens-Plan zu erkennen
und noch mehr, ihn zu verwirklichen, zu vollenden.

Auszug aus dem Büchlein: Mit Märchen heilen von Jean Ringenwald

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Märchen und Träume, zeigen Dir . . .

Märchen und Träume, Licht und Farben, Räume und Töne zeigen Dir . . .Märchen und Träume, zeigen Dir.

Märchen und Träume,
  Licht und Farben,
  zeigen Dir:

– Dein anderes, Dein Inneres
  Dein ewiges Zuhause,
  in dem Du immerfort
  geborgen, glücklich und zufrieden bist,

– die andere Welt, das Jenseits,
  das Himmelreich,
  in dem Du ebenso lebst,

– Deinen Umgang mit anderen Menschen, 
  Wesen und Engeln (Geistern),
  die Dir Begleiter, Helfer und Beschützer sind,

– Deinen geistigen Bewusstseins-Augenblick
  und Dein äußeres Wirken,
  die Deine einzige Gegenwart 
  und Dein fortwährendes Wirkungs-Feld sind,

– Deine tägliche, fortlaufende
  und sehnsüchige Rückkehr
  in die Innere Welt, in den Geist
  und Dein immerwährendes Schöpfen 
  aus DEM LICHT-, LEBENS-  und LIEBES-QUELL,

– Deine angeborene Zuneigung
  zum Geist und zur Materie,
  die DER GEIST dauernd erschafft,

– Deine himmlische Hochzeit und Krönung,
  DIE UNIVERSELLE LIEBE
  und DIE WEISHEIT DES LEBENS,
  die Du dort, wie hier, leben kannst.

           Jean Ringenwald

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Der Drache kann sich wandeln. „Märchen Die Goldene Kugel“.

Der Drache kann sich wandeln.Der Drache kann sich wandeln. 

. . . der Jüngling zog sein Schwert heraus und fing an zu kämpfen.
Es wurde ein furchtbarer Kampf, der dauerte den ganzen Tag und der Boden an dieser Stelle wurde ganz verwüstet.
Aber bei jedem Schlag des Jünglings mit dem Lichtschwert nahm die Kraft des Drachens ab.

Und am Abend, als die Sonne anfing unterzugehen, da lag der Drache ganz ermattet am Boden. Der Jüngling holte aus für den letzten Schlag, aber da flehte der Drache ihn an:
„Lass mich am Leben und ich werde dir immer ein treuer Diener sein.“

Und der Jüngling ließ Gnade walten . . .

Dieses Zitat ist dem Märchen: “Die Goldene Kugel” entnommen von Jean Ringenwald

Meditativer Text zum 4. Ur-Bild:

In Deinem Hier und Jetzt
steht immer wieder eine Veränderung,
eine große Verwandlung an.

Bejahung:

In meinem Hier und Jetzt
steht immer wieder eine Veränderung,
eine große Verwandlung an.

© Copyright Jean Ringenwald und “Märchenhaft leben”

Entnommen aus dem Büchlein:
Entfalte Deine Vollkommenheit.
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Die Goldene Kugel: Ein Lebens-Märchen

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Ihre Ausbildung zur/zum ganzheitlichen MärchentherapeutIn
Es ist Ihre Leidenschaft,
Mitmenschen auf ganzheitliche Weise beizustehen
ihr Leben zu meistern:

– ihr Urvertrauen/Selbstvertrauen zu stärken,
Lebenskrisen zu überwinden
und zu den hohen Zielen zu finden die ihnen vorschweben,

– die passenden inneren und äußeren Helfer und Hilfen zu finden
um sich dem hohen Ziel zu widmen und auf es zuzugehen,

– die Verwandlung von Schwächen in Stärken
   in den 4 Bereichen des Lebens:
   Glück, Liebe, Erfolg, Gesundheit zu begleiten?

Sie wünschen sich nichts mehr, als ganzheitliche „Instrumente“ kennen zu lernen, um auf natürliche und sanfte Weise Ihren Mitmenschen in allen ihren Belangen zu helfen und dies zu Ihrer Berufung zu machen?

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was die Märchentherapie ist,
wie sie wirkt
und für wen sie besonders hilfreich ist
Mehr über die Märchentherapie

 

Möge Ihr Wohl-Ergehen,
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Ihnen so wichtig und erlebenswert sein,
dass Sie nicht mehr davon ablassen!

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Auf der Schwelle der Türe stand ein alter, weiser Mann mit gütigen Augen . . .

Auf der Schwelle der Türe

Auf der Schwelle der Türe

. . . Und der Jüngling stand auf und ging weiter. Kaum war er einige Schritte gegangen, da sah er im Dunkelsten des Waldes ein Lichtlein brennen. Voller Hoffnung ging er auf dieses Lichtlein zu.

Bald sah er, dass es von einem Waldhäuschen kam, und bald danach stand er vor der Tür des Waldhäuschens und die Tür ging auf, als ob er erwartet wäre. Vor ihm auf der Schwelle der Türe stand ein alter, weiser Mann mit gütigen Augen, der ihn grüßte, ihn willkommen hieß . . .

Dieses Zitat ist dem Märchen: “Die Goldene Kugel
entnommen von Jean Ringenwald

Meditativer Text zum 3. Ur-Bild:

Viele Hilfen und Helfer
            triffst Du auf Deinem Weg
            und Du kannst ihre Hilfe nutzen.

Bejahung:

Viele Hilfen und Helfer
            treffe ich auf meinem Weg
            und ich kann ihre Hilfe nutzen.

© Copyright Jean Ringenwald und “Verlag Märchenhaft leben

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Mit Märchen heilen. Die Heilwirkung des Märchens

Mit Märchen heilen
Die Heilwirkungen des Märchens  

Mit Märchen heilen

Die Heilwirkung des Märchens in allen Lebensphasen.

Was ein Märchen ist, wissen wir seit Beginn der Kindheit. Wir ahnen auch, dass die Märchen Geschichten der Menschwerdung sind, Geschichten, die sowohl das innere wie auch das äußere Entwicklungsgeschehen des Menschen darstellen. Diese Geschichten trägt der Mensch in sich. So verwundert es nicht, dass durch das Märchen die Möglichkeit gegeben ist, wieder in Einklang mit dem eigenen Werdegang und dem Werdegang der Menschheit zu kommen – also heil zu werden.

So erfährst Du in dem Büchlein Mit Märchen heilen,
– wie Du Zugang bekommen kannst zu Deinem eigenen Ursprung
aus der Göttlichen Welt,
– dass Du ein wertvolles Wesen bist, voller Fähigkeiten und Möglichkeiten,
und wie Du dem höheren Wesen in Dir selber begegnen kannst
– und wie das Ur-Märchen mit seinen 7 Urbildern Dir auf Deinem Lebensweg eine großartige Hilfe sein kann zu einem erfüllten, glücklichen Leben, das Du Dir wünschst.

Auch was es mit den 7 Urbildern auf sich hat und wie Du sie für Dein tägliches Leben anwenden kannst, erfährst Du in dieser Schrift.

Mehr Infos bekommst Du hier:

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Das Büchlein: Mit Märchen heilen gibt Dir Einblick in die vielseitige Anwendung des Märchens in allen Lebensaltern und für die Krisen des Lebens.

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Die Heilkraft der 7 Ur-Bilder des Märchens

Die Heilkraft der 7 Urbilder des MärchensHeil werden heißt:
in Einklang kommen mit dem eigenen Lebens-Sinn,
das eigene Lebens-Ziel zu erkennen,
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Zitat von Jean Ringenwald

 

 

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Die 7 Stufen des Märchens.

Die 7 Stufen des Märchens.

Die 7 Stufen des Märchens. Von Kind auf weiß jeder von uns was ein Volksmärchen ist, die Merkmale sind uns bekannt und geläufig, wahrscheinlich tragen wir diese Grundmerkmale tief in der eigenen Seele. Und so ist zunächst die Frage: was sind denn diese verschiedenen Grundteile?

Es lassen sich im Märchen drei Hauptkomponenten entdecken:
Der Ursprung, die Herkunft, die Eltern.
Der Weg des Kindes.
Das Ziel: Die Hochzeit und das Königtum.

Nach näherem Anschauen ergeben sich sieben Hauptteile, die ich in folgender Weise charakterisieren möchte:
1.  Der königliche Ursprung.
2.  Die Trennung.  Die Wirkung der Hexe.
3.  Die Herzensprüfung.  Der Helfer.
4.  Der Kampf und der Sieg.  Die Hauptprüfungen.
5.  Die Rückkehr.  Die Verfolgung.
6.  Die Ankunft.   Die falsche Braut.
7.  Die Hochzeit und die Krönung.

Wir werden diese sieben Hauptteile nach und nach anschauen und uns zuletzt die Frage stellen: Was ist das URBILD im Märchen?

Zitat aus dem Büchlein: Auf zum höchsten Ziel

Möchten Sie gerne mit Märchen seelische Konflikte lösen,
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