Märchen- und Lichtfest für Ihr erfülltes Leben.

Schauen Sie gleich das Video an!

Sie haben so richtig Lust zusammen mit Gleichgesinnten etwas für sich selbst zu machen, sich zu erholen und gleichzeitig neue Ideen zu pflücken um Ihr tägliches Leben märchenhaft zu gestalten?
Das folgende Video gibt Ihnen Einblick in das, was Sie an diesen 4 festlichen Tagen erwartet. 

 

Märchen- und Lichtfest für Ihr erfülltes Leben
 für mehr Glück, Liebe,
Erfolg
und Gesundheit im Leben

Möchten Sie gerne:
* Ihr Glück vertiefen, Ihre Liebes-Beziehung harmonisieren,
Ihren Erfolg verwirklichen und Ihre Gesundheit in Leib und Seele stärken?

* neue Kraft schöpfen und weiter führende Inspirationen bekommen,
um das erfüllte Leben zu führen, das Sie sich wünschen?

* gemeinsam mit Gleichgesinnten
eine fröhliche, erholsame und erkenntnisreiche Zeit verbringen?

JA!?

Dann haben wir für Sie eine großartige Aussicht,
mit der Sie, auf diese Fragen,
eine für Sie passende Antwort in Ihnen selbst finden werden.

So laden wir Sie recht herzlich ein
zu den stärkenden, erholsamen und erlebnisreichen
Märchen- und Lichtfest 2018
nach Vlotho im schönen Weserbergland

Festliche Märchen- und Licht-Tageoder bei sich zu Hause.

Erleben Sie festliche, besinnliche und erfüllende Tage!

Diese festlichen Tage werden für Sie eine glückliche und erfüllende Zeit sein, denn Sie werden sich, in Seele und Leib, so richtig wohlfühlen und sich prima erholen können von Ihrem Alltag und Beruf, von Ihrem Stress und Ihren Sorgen. Also Sie werden sich „entschleunigen“, ruhevoller und achtsamer werden und sich immer besser Ihren inneren Werten zuwenden können.

Denn sobald Sie entspannt sind, intensiver Ihre Lebens-Freude empfinden und Ihre Geborgenheit fühlen, steht Ihnen reichlich Kraft aus der Inneren Quelle zur Verfügung. Dann können Sie auch leichter und natürlicher das angehen, was in Ihrem Alltags-Leben zu meistern ist und Ihre wesentlichen Ziele wieder stärker in den Mittelpunkt Ihres Lebens stellen.

Sie werden neue Anregungen AUS SICH SELBST heraus bekommen, wie Sie
Ihr Glücklich- und Zufrieden-Sein,
– Ihr Geborgen- und Geliebt-Sein,
– Ihr Erfolgreich- und Wohlhabend-Sein,
– Ihr Gesund- und Harmonisch-Sein
verbessern können.

              In jedem Bedarf,
              in jedem Wunsch,
              in jeder Sehnsucht
              steckt ein Schritt der Entfaltung
              und der Besserung für Ihr Leben.

Es sind immer die passenden, besten Hilfen für Sie da, um das zu verwirklichen, was Sie gerade dringend brauchen für Ihr Glück, Ihre Liebe, Ihren Erfolg und ebenso für Ihre Gesundheit.

So werden Sie in diesen festlichen MÄRCHEN- und LICHT-Tagen das wegweisende Motto dieses Jahres erkunden und es dadurch für sich selbst sehr nützlich machen:

Sei empfänglich
und schöpfe
aus dem OZEAN DER LIEBE
DIE HOHEN GABEN
und erfülle damit
Dein ganzes Leben.

*

Sie möchten gern alles über diese festlichen
Märchen- und Lichtfest wissen?

Dann klicken Sie bitte auf den folgenden Link,
auf dieser Webseite bekommen Sie die ausführlichen Infos:

http://klickjetzt.de/maerchenundlichttage

Märchen- und Licht-Tage

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für diese festlichen und märchenhaften Tage, an denen Sie neue Kräfte schöpfen, den Alltag einmal so richtig vergessen und beschenkt mit neuen Ideen und Tatkraft für die Verwirklichung Ihres erfüllten glücklichen Lebens, nach Hause gehen werden.

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und melden Sie sich gleich hier an:
http://klickjetzt.de/maerchenundlichttage

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Ja,
ich erlebe JETZT
das Glück, die Liebe,
den Erfolg und die Gesundheit
die ich mir schon lange wünsche!

;-)

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Das besprochene Wasser. Märchen

Das besprochene Wasser. Märchen 

Wie ist`s meine Lieben, wird bei euch in der Stadt auch Wasser besprochen? Habt ihr davon gehört oder nicht? Besprochenes Wasser heißt es, und es ist wer weiß wie heilkräftig, dieses liebe Wässerchen! Hilft gegen alles. Halt mal, warte- ich brauche nicht weit zu gehen, von mir selber kann ich erzählen, wie mir dieses Wasser geholfen hat! … Besser kann es gar nicht sein. Hört also, wie die Sache gewesen ist….

Ich hatte mit meinem Alten von Jugend an in bester Eintracht gelebt … Wie er aber nun ins Alter kam, passierte doch etwas Schlimmes mit ihm; er wurde ein so widerspenstiger alter Querkopf, Gott bewahre mich. Du sagst ihm dies, und er dir das… Du gibst ihm ein Wort, und er dir zwei…
Nun, und ich meine Besten, war keine von den Schüchternen; er mir zwei… ich fünf… er fünf… und ich zehn. Und so war bei uns manchmal ein Sturm, dass es selbst die Heiligen aus der Stube fegen konnte… Und wenn wir anfingen, der Sache auf den Grund zu gehen – keiner war schuld!

“Woher kommt das bloß bei uns, Alte?” – “Das bist doch immer du, du Zankteufel, querköpfiger… immer du!”- “Nun hör aber auf! Ich!?? Und du?! Mit deiner bösen Zunge…”- “Nicht ich, du bist’s- “Du, und nicht ich!” Und nun ging es wieder von vorne los, dass es in allen Ecken nur so krachte.

Und es war so weit gekommen, meine Lieben, dass der Alte morgens nur seine Beine vom Ofen herunterzuhängen brauchte, und es ging los… und ging los, dass es zum Davonlaufen war.

Ja, Gott sei Dank – ein altes Weiblein hat mich auf das Richtige gebracht… Eine Tagelöhnersfrau, sie wohnte nur drei Häuser weiter… Die hörte das, hörte`s und sagte: “Liebe Maremja, was hast du mit deinem Alten immer Zank und Streit? Du solltest einmal zu dem Einsiedler auf dem Berg gehen, Mütterchen! – Der Einsiedler bespricht Wasser… hilft so den Menschen… Vielleicht kann er auch dir helfen!” “Ja, wirklich”, denke ich, “ich will mal hingehen, mir kann keiner helfen, wenn nicht der liebe Gott.”

Ich ging also zu diesem alten Einsiedler. Komme hin – da steht mutterseelenallein ein kleines Hüttchen. Ich klopfe ans Fenster, und der Einsiedler kam heraus. So ein kleiner… verhutzelt, mit einem kleinen spitzen Bärtchen… “Was willst du, Magd Gottes?” sagt er.

“Ach, Väterchen”, sage ich, “hilf mir!… Mein Alter und ich zanken uns immer…” “Warte ein Weilchen”, sagt er.

Und, was meint ihr, meine Lieben, er brachte mir in einer Schöpfkelle etwas Wasser heraus und flüsterte vor mir darauf… Ich will mich nicht von der Stelle rühren können, ich lüge nicht… Er schlug ein Kreuz darüber, goss das Wasser in ein Fläschchen und sagt:
“Hier, Magd Gottes, wenn du nach Hause kommst, und dein Alter zu brummen anfängt, dann nimm etwas von dem Wasser in den Mund, spuck’s aber nicht aus und verschluck`s auch nicht, sondern behalte`s mit einem Gebet zum Herrn Jesus im Mund, bis er sich beruhigt hat… Alles wird aufs beste gehen…”

Ich verbeugte mich vor dem alten Einsiedler, nahm das Fläschchen und machte mich auf nach Hause. Kaum habe ich diesen Fuß hier über die Schwelle gesetzt, da ist mein Alter wie aus dem Häuschen… Er war nämlich, mein Seliger, ganz versessen auf Tee… Man brauchte es nur um eine Minute mit dem Samowar verpassen… und ich hatte mich bei dem Einsiedler ganz ordentlich verspätet… Er also vom Ofen herunter: “Och, dieses Weibervolk, diese verfluchten Klatschweiber! … Gehen fort und sind wie vom Erdboden verschwunden…”

Ich aber, meine Besten, nahm etwas Wasser in den Mund und – wie’s der Einsiedler gesagt hatte – spuckte es nicht aus, schluckte es nicht hinter, sondern behalte es mit einem Gebet zum Herrn Jesus im Mund … Und richtig – mein Alter wurde still! Dem Himmel sei Dank – so heilkräftig ist das Wasser. Ich steckte das Fläschchen hinter die Gottesmutter und machte mich an den Samowar, da fällt mir doch das Röhrchen herunter … Meinem Alten sprangen fast die Augen aus dem Kopf … er ist ganz außer sich: “Ach, du Unglücksweib … dir haben sie die Arme verkehrt eingesetzt…”

Ich aber schnell wieder zum Wasser … nahm etwas in den Mund … behalte es drin … und mein Alter wurde still … Und was soll ich euch sagen, meine Lieben, es zog Ruhe und Frieden bei uns ein und Gottes Segen! … Er will schimpfen, und ich nehme mein Wasser … Ja, dem Himmel sei Dank! Alles ging, wie es im Buche steht.

Das also macht dieses Wasser, meine Besten. Mein Alter aber, mein Seliger, war einen Klafter breit in den Schultern und fürchterlich groß … Hier den Querbalken über der Tür hätte er mit der Stirn herausgestoßen … Und so ein kleines Schlückchen hat ein solches Ungeheuer gezähmt … Da sieht man, was für eine Kraft dieses besprochene Wasser hat.

Russisches Märchen

* * * * * * *

Du brauchst, wenn Du Rat suchst für ein Herzensanliegen, nicht so weit gehen bis in die Einsiedelei, denn es gibt dieses Büchlein mit Hörbuch:

Auf zum Heiligen Berg Deiner Seele!
Die Berg-Meditation
Eine Lebens-Hilfe

Dein eigener Weg „zum Heiligen Berg Deiner Seele“ ist noch viel wichtiger als das Ziel selbst, denn es sind Deine ureigenen Lebens-Prozesse, die Dich vorangehen lassen nach den Gegebenheiten DES LEBENS und nach Deiner tiefen Geistes-Haltung, nach Deinem Schicksal und Deiner Bestimmung, nach Deinen Talenten und Fähigkeiten, nach Deiner Lebens-Aufgabe und / oder Deiner Berufung.
Die Berg-Meditation ist eine großartige, hervorragende Möglichkeit um dies nach und nach zu erkunden und im Alltag zu Deinem Besten umzugehen.

Schaue doch gleich die weitere Beschreibung der „Berg-Meditation“ an und klicke auf einen dieser Buttons:


Auf zum Heiligen Berg

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Fundevogel. Märchen interpretieren durch betrachten.

 

Fundevogel.
Märchen interpretieren durch betrachten.

Unser Bewusstsein wacht!

Das Märchen vom Fundevogel aus der Sammlung der Brüder Grimm von 1857 ist schon eine etwas außergewöhnliche Geschichte. Viele dieser bekannten Märchen beginnen meist mit einer Handlung, die nicht gleich vermuten lässt, dass es sich um ein Märchen handelt. Es könnte sich ebenso um eine ganz gewöhnliche Geschichte drehen, die alltäglich passiert. Etwas anders verhält es sich beim Fundevogel.

„Es war einmal ein Förster, der ging in den Wald auf die Jagd, und wie er in den Wald kam, hörte er schreien, als obs ein kleines Kind wäre. Er ging dem Schreien nach und kam endlich zu einem hohen Baum, und oben daraufsaß ein kleines Kind. Es war aber die Mutter mit dem Kinde unter dem Baum eingeschlafen, und ein Raubvogel hatte das Kind in ihrem Schöße gesehen: da war er hinzugeflogen, hatte es mit seinem Schnabel weggenommen und auf den hohen Baum gesetzt.“

Ein Förster geht durch den Wald und findet ein kleines Kind in einer Baumkrone, das von einem Raubvogel seiner Mutter fortgenommen wurde. Diese eigenartige Situation wirft uns gleich mit den ersten Sätzen in die Wunder des Märchens hinein, da es sich um etwas handelt, was höchst unwahrscheinlich in der reellen Welt geschieht.

Wenn wir uns den Förster, insbesondere seine Berufung, etwas näher anschauen und dabei bedenken, dass das Märchen niemals wahllos oder zufällig einen solchen Beruf auswählt, dann bekommen wir schon leise eine Ahnung davon, aufweichen inneren Prozess uns das Märchen fuhren oder vorbereiten könnte.

Ein Förster hat die Aufgabe, im Wald nach dem rechten zu sehen, zu schützen und gegebenenfalls dort einzugreifen, wo die Ordnung gestört ist oder werden könnte. Er hat in seinem Revier den sogenannten „Durchblick“, der sich in erster Linie auf den Wald bezieht. Der Wald wird im Märchen meist als Rückzugsort oder als Gebiet beschrieben, in dem man sich verirren, die Orientierung und schließlich sein Ziel verlieren könnte.

Jener Ort kann mit dem „Dschungel“ unserer Emotionen, unseren Stimmungsschwankungen, unzähligen Gedanken, Ablenkungen und unserer Ziellosigkeit verglichen werden. …

Märchenbetrachtung von Karlheinz Schudt

Wie immer verblüffen uns die wundersamen Geschehnisse in den Märchen, denen unser Verstand keinen Glauben schenken kann. Wie soll er auch, denn es liegt nicht in seinem Aufgabenbereich. Er ist mehr für das Erinnern, Strukturieren und Organisieren zuständig, aber nicht um intuitive Lösungen im Leben zu finden.

Vom Flüchten und Verdrängen,
von Chancen und Möglichkeiten!
Auch dieses Märchen zeigt uns keine historischen Figuren, sondern schildert sinnbildlich seelisch-spirituelle Prozesse, die sich in uns abspielen und die auf verdrängte oder ungelöste Geschehnisse, aber auch großartige Fähigkeiten und Möglichkeiten in unserem Inneren hinweisen. …

Fundevogel – Nur gemeinsam sind wir stark!
Und so finden wir unter anderem in diesem Märchen vom Fundevogel ein schönes Sinnbild, das uns zeigt, zu welchen Lösungsmöglichkeiten Verstand und Intuition gemeinsam imstande wären, wenn sie sich vereinen könnten.

Diese Verbundenheit wird in dem Sprüchlein
„Verlässt Du mich nicht, so verlass ich Dich auch nicht“.
„Nun und nimmermehr“
,
immer wieder von Neuem bekräftigt. Jener Spruch aber ist mehr als eine routinemäßige Bekundung zwischen „Tür und Angel“. Es ist ein lebenslanges Versprechen, eine tiefe Bejahung der eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Einzigartigkeit und selbstverständlich die des anderen.

Dies kann aber nur von Erfolg gekrönt sein, wenn sich beide in Liebe vereinen. Nur so können sich ihre Kräfte ergänzen und entfalten. Denn wer sich der Liebe hingegeben hat, der kämpft nicht gegen einen vermeintlichen Feind, sondern für sein höchstes Lebensziel. Er richtet sein Augenmerk auf das, was es wahrhaftig gilt zu bewahren, zu erneuern und zu verwirklichen auf dem Weg zum Glück: die Liebe und Weisheit.

Was Dir das Märchen vom Fundevogel noch alles an tiefen Weisheiten offenbaren kann und wie Du dies ganz praktisch für Deinen erfüllteren und glücklicheren Alltag anwenden kannst, erfährst Du in dem Betrachtungs-Büchlein mit Meditations-CD zur Selbstbetrachtung.

Betstellmöglichkeit hier:
Es gibt desweiteren noch in dieser Reihe:
Betrachte das Märchen

„Frau Holle“

© der Texte Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Der ersehnte Besuch

Der ersehnte Besuch

Der ersente Besuch
Es war einmal eine alte Frau, der hatte der liebe Gott versprochen, sie heute zu besuchen. Darauf war sie nun nicht wenig stolz. Sie scheuerte und putzte, buk und tischte auf. Und dann fing sie an, auf den lieben Gott zu warten.

Auf einmal klopfte es an die Tür. Geschwind öffnete die Alte, aber als sie sah, dass draußen nur ein armer Bettler stand, sagte sie: »Nein, in Gottes Namen, geh heute deiner Wege! Ich warte gerade auf den lieben Gott, ich kann dich nicht aufnehmen.« Und damit ließ sie den Bettler gehen und warf die Tür hinter ihm zu. Zwei weitere Bettler, die bei ihr anklopften, schickte sie ebenfalls weg: »Ich warte auf den lieben Gott. Ich kann euch nicht aufnehmen.« Und die Alte fing aufs Neue an zu warten.

Die Zeit ging hin, Stunde um Stunde. Es ging schon auf den Abend zu, und immer noch war der liebe Gott nicht zu sehen. Wo mochte er nur geblieben sein?

Zu guter Letzt musste sie betrübt zu Bett gehen. Bald schlief sie ein. Im Traum erschien ihr der liebe Gott. Er sprach zu ihr: »Dreimal habe ich dich heute aufgesucht, und dreimal hast du mich nicht empfangen.«

Zuerst war sie ganz enttäuscht darüber, dass sie ihren Gast nicht erkannt hatte, aber dann entspannte sie sich immer mehr und es wurde ihr von diesem Tage an zur Gewohnheit alle, die an ihre Tür klopften, als ihren Gast anzunehmen und sie zu behandeln, als wären sie der liebe Gott.

Der ersehnte Besuch, Zigeunermärchen

Sie haben Lust bekommen
mehr von solchen Weisheiten zu hören?
Dann wäre für Sie diese CD die reinste Wonne,
denn diese Geschichten bringen Ihnen
Freude und Glanz in Ihr tägliches Leben.

Mehr weisheitsvolle Geschichten finden Sie auch noch in dieser Rubrik:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/category/lehr-geschichtenweisheits-geschichten/

 

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Märchenadventskalender zum Kennenlernen

Märchenadventskalender

 

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Märchenadventskalender

oder kennenlernen:

Märchenadventskalender

Guten Tag,

wer Herz hat für die Natur, dem hilft sie auch auf dem Lebensweg wenn es schwierig wird.

Stimmen Sie sich auf das Märchen ein.

Machen Sie es sich bequem und märchenhaft.
Zünden Sie Ihre Kerze an.

Genießen Sie das Licht, das in der Dunkelheit strahlt
und die Ruhe,
die sich immer mehr vertieft.

Spüren Sie das natürliche Fließen Ihres Atems
ohne etwas daran zu ändern.

Sobald Sie sich entspannt fühlen,
begeben Sie sich an Ihren inneren märchenhaften Lieblingsplatz,
der Ihnen jetzt in voller Schönheit erscheint.

Sie fühlen sich wohl
und voll freudiger Erwartung.

Fühlen Sie sich immer wohler
und erwartungsvoller.

Lesen Sie jetzt das folgende Märchen,
lassen Sie die Märchenbilder und -Gefühle
ganz lebendig und bildhaft in sich aufsteigen:

 

s gingen einmal zwei Königssöhne auf Abenteuer aus und gerieten in ein wildes, wüstes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Hause kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder: aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen und wären doch viel klüger.

Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie stört.“

Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling ließ es nicht zu und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie tötet.“

Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, dass er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie verbrennt.“

Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloss, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle Säle, bis sie vor eine Tür ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schlösser; es war aber mitten in der Türe ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht: endlich riefen sie zum dritten Mal, da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach.

Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben, wodurch das Schloss erlöst werden könnte. Die erste war: in dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter, tausend an der Zahl, die mussten aufgesucht werden, und wenn vor Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, der gesucht hatte, zu Stein.
Der älteste ging hin und suchte den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war, hatte er erst hundert gefunden; es geschah, wie auf der Tafel stand, er ward in Stein verwandelt.

Am folgenden Tag unter nahm der zweite Bruder das Abenteuer: es ging ihm aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert Perlen und ward zu Stein.

Endlich kam auch an den Dummling die Reihe, der suchte im Moos, es war aber so schwer, die Perlen zu finden, und ging so langsam. Da setzte er sich auf einen Stein und weinte. Und wie er so saß, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die kleinen Tiere die Perlen miteinander gefunden und auf einen Haufen getragen.

Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der Königstochter aus der See zu holen. Wie der Dummling zur See kam, schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter und holten den Schlüssel aus der Tiefe.

Die dritte Aufgabe aber war die schwerste, aus den drei schlafenden Töchtern des Königs sollte die jüngste und die liebste herausgesucht werden. Sie glichen sich aber vollkommen und waren durch nichts verschieden, als dass sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süßigkeiten gegessen hatten, die älteste ein Stück Zucker, die zweite ein wenig Sirup, die Jüngste einen Löffel voll Honig. Da kam die Bienenkönigin von den Bienen, die der Dummling vor dem Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien; zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte, und so erkannte der Königssohn die rechte.

Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlafe erlöst, und wer von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder. Und der Dummling vermählte sich mit der jüngsten und liebsten und ward König nach ihres Vaters Tod; seine zwei Brüder aber erhielten die beiden andern Schwestern.

Die Bienenkönigin Märchen der Brüder Grimm

*

Lassen Sie das Märchen noch nachklingen.

Wenden Sie sich noch einmal den Märchen-Bildern und -Gefühlen zu
und erzählen Sie dieses Märchen dann gleich nach,
so wie Sie es jetzt in Erinnerung haben.

Viel Freude beim Erzählen!

*

Für heute wünsche ich Ihnen einen schönen Tag
an dem Sie Herz haben für die Natur.

Entnommen aus dem Märchenadventskalender
der per Email täglich im Advent geliefert wird.
Hier können Sie gleich bestellen:

Märchenadventskalender

Was erwartet Sie in den 24 Tagen des Advents
in diesem Märchenadventskalender?

Der Märchen Adventskalender

Erleben Sie einen märchenhaften Advent,
mit kreativen Erlebnissen zu Advent und Weihnachten.
Tag für Tag wird es ein Märchen zum Erleben geben:

Sie werden der Erde, den Pflanzen
und sogar Frau Holle begegnen,
die Güte und Hilfe der Tiere erleben,
den Lebens- und Leidens-Weg der Menschen begleiten
die wundersame Kraft der Schutz-Engel spüren
und die Wunder Ihres eigenen Lebens klar entdecken,
dankbar empfangen und intensiver erleben.

Sie werden auch erfahren

* wie Sie am besten mit diesen Märchen umgehen,
wie sie Ihnen den besten Nutzen bringen
und wie Sie damit Ihr Leben zum Besseren verwandeln.

* wie Sie märchenhaft feiern können
und einen wunderschönen Märchen- und Festes-Tisch gestalten,
lernen Sie ebenso in diesen E-Mails kennen.

* wie Sie „märchenhaft leben“ werden
in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

Was Ihnen dieser Märchenadventskalender bringen wird ist:

– eine freudige, besinnliche und sinnvolle Unterhaltung,
– Anregungen und Anleitungen zum märchenhaften Leben
und Feiern,
– die Weisheit der Märchen zu erleben
und ihre Botschaft zu nutzen.

Lächeln Sie Ihrem Leben zu mit Hilfe der Märchen!
Schöpfen Sie in der Weisheit der Märchen!

Spricht Sie der Märchenadventskalender an?
Auf der dieser Seite können Sie ihn bestellen:
Märchenadventskalender

* * * * * * *

Adventskalender mit anderen Themen
können Sie hier kennenlernen:

Adventskalender alle

Sie möchten lieber einen Adventskalender
vom Licht,
oder vom Glücklichsen,
oder mit Engeln?
Dann schauen Sie sich
die gesamte Auswahl an Adventskalendern
hier an:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchenhafte-adventskalender/

*

Herzliche Grüße
von Monika Zehentmeier
und dem gesamten Märchenteam

© Copyright by Märchenhaft leben Verein
D- 32602 Vlotho

 

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Rosenmärchen – Die Rose und die Nachtigall

Rosenmärchen – Rose

Rosenmärchen RoseDieses Märchen erzählt vom falschen Stolz,
wohin er führen kann und wie aus Leid das Gute hervorwächst.

Es war einmal in einem wunderschönen Land am Ufer eines kalten Meeres. Dort lebte ein junger Mann, der hieß Dajnas. Er war wie eine Kiefer gewachsen, hatte ein klares Gesicht und Haare wie Flachs. Wer ihn traf, schaute ihn mit Freude an, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung. Und besonders die Dorfschönen konnten die Blicke nicht von ihm wenden.

Sie schauten sich die Augen nach ihm aus, nur eine schien ihn nicht zu sehen, und die hieß Skajstra. Sie war wie eine Birke gewachsen, hatte ein Gesicht wie Milch und Blut und Haare wie Gold. Wer ihr begegnete schaute ihr nach, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung. Und die Dorfburschen dachten nur an sie.

Alle Burschen träumten von Skajstra, aber einer von ihnen war ihr mit Leib und Seele verfallen, das war Dajnas. Für ihre Liebe würde er sein Leben geben, sagte er. Aber Skajstra lachte nur.

„Das sind Worte“, sagte sie, wenn er davon sprach, und ließ den Burschen stehen.

Doch Dajnas war es ernst. „Sag, was ich tun soll“, bat er einmal, als sie ihn wieder abgewiesen hatte, „damit ich es dir beweise.“

Da wies Skajstra höhnisch auf den reißenden Strom, der unter dem Felsen tobte. „Wenn Du dein Leben für mich geben würdest, so spring in den Fluss“.

Skajstra machte sich über Dajnas lustig; sie hätte lieber weinen sollen. Ohne Zögern warf sich der Bursche in den reißenden Strom. Aber die Götter wollten seinen Tod nicht.  Kaum berührte er das Wasser, verwandelte er sich in einen kleinen braunen Vogel.

Seither war im Gebüsch am Fluss Nacht für Nacht eine Nachtigall zu hören. Sie sang so lieblich, so rührend von ihrer Liebe, dass sie auch das Herz der stolzen Skajstra bewegte. Sooft das Mädchen früher vor Dajnas davongelaufen war, lief sie jetzt der Nachtigall nach. Allnächtlich eilte sie zum Flussufer und hörte ihren Liedern zu. Dabei verzehrte sie sich vor Sehnsucht, wie eine Blume vertrocknet. Und sie wäre an ihrer Sehnsucht zur Nachtigall gestorben, doch die Götter wollten ihren Tod nicht.

Rosenmärchen Rose
Als der Frühling vorbei war und die Nachtigall zu singen aufhörte, verwandelten sie Skajstra in eine hundertblättrige Rose.

Seit dieser Zeit fehlt nichts mehr an ihrem Glück. Jeden Frühling singt die Nachtigall der Rose von ihrer Liebe, und die Rose dankt es ihr mit dem Duft ihrer Blüten.

Die Rose und die Nachtigall
Märchen der Zigeuner

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Rote und weiße Rose. Märchen

                                   Rote und weiße Rose

Rose rot und rose Weiß

Es waren einmal ein König und eine Königin, die waren schon viele Jahre miteinander vermählt. Ihr sehnlichster Wunsch nach einem Kinde war ihnen jedoch noch immer nicht in Erfüllung gegangen, und sie waren darüber sehr traurig.

Als die Königin eines Tages sinnend und kummervoll im Garten des Schlosses einherging, da begegnete ihr eine alte Frau. Diese fragte sie, warum sie denn gar so unglücklich ausschaue.

„Ach, wenn du es auch wüsstest, du kannst mir doch nicht helfen“, antwortete die Königin.
„Wer weiß, vielleicht kann ich dir raten“, sprach die Alte. Da vertraute ihr die Königin ihr Leid an.

„Oh, da ist Euch wohl zu helfen, wenn Ihr auf meinen Rat hören wollt“, gab da die alte Frau zur Antwort. „Am Abend, wenn die Sonne untergegangen sein wird, dann nehmt eine Schüssel und stellt sie in der Nordwestecke des Gartens auf. Am Morgen, bei Sonnenaufgang aber, da nehmt die Schüssel wieder weg. Es werden zwei Rosen an jenem Orte stehen, eine rote und eine weiße. Nehmt Ihr nun die rote und esst sie, so wird euer Kind ein Mädchen, nehmt Ihr aber die weiße, so wird es ein Knabe. Aber beide zusammen dürft Ihr nicht nehmen.“

Die Königin ging nach Hause und tat, wie die Alte ihr gesagt hatte. Als sie bei Sonnenaufgang die Schüssel aufhob, siehe, da standen da zwei Rosen, eine rote und eine weiße. Lange überlegte sie hin und her, welche der Rosen sie nehmen sollte. Endlich fiel ihre Wahl auf die rote, denn sie dachte bei sich, eine Tochter könnte bei ihr zu Hause bleiben und später in einem anderen Reiche Königin werden, während ein Sohn vielleicht im Kriege sein Leben verlieren würde. Also ergriff sie die rote Rose und verspeiste sie. Diese aber schmeckte gar vorzüglich, und es gelüstete sie so sehr nach der anderen, dass sie die Warnung der alten Frau vergaß und auch diese verspeiste. Dabei sprach sie zu sich selber: „Sind es nun Zwillinge, so habe ich zwei Kinder.“

Nun geschah es, dass der König in den Krieg gezogen war. Voller Freude schrieb ihm die Königin, sie trage ein Kind unter ihrem Herzen.

Als es an der Zeit war, dass sie gebären sollte, da war ihr Schmerz groß, denn in der Wiege lag kein Menschenkind, sondern ein kleiner Lindwurm.

Endlich kam der König nach Hause zurück. Die Königin stand am Schlosstor, um ihn zu begrüßen. Da sprang auch der Lindwurm herbei und rief: „Willkommen zu Hause, mein Vater!“ „Was sagst du“, rief der König entsetzt, „ich soll dein Vater sein?“
„Willst du nicht mein Vater sein, so fresse ich euch alle auf und zerstöre das ganze Königreich.“ Da musste der König ihn als seinen Sohn annehmen. Die Königin gestand ihm alles, was sich zwischen der Alten und ihr zugetragen.

Der Lindwurm aber wuchs und wuchs und war bald zu einem riesigen Ungeheuer herangewachsen, das eine ganze Kammer allein ausfüllte.
Eines Tages sprach er zu seinen Eltern: „Ich bin jetzt alt genug. Es ist an der Zeit, dass ich mich verheirate.“

Da ließen der König und die Königin im ganzen Land bekanntmachen, dass ihr Sohn eine Gemahlin suche. Aber als die jungen Frauen erfuhren, dass der Königssohn ein Lindwurm sei, da wollte sich keine mit ihm vermählen. Der Lindwurm aber sprach: „Bekomme ich keine Frau, so vernichte ich das ganze Reich.“

In ihrer Not ging die Königin zu allen armen Bauernmädchen, ja selbst zu den Bettlerinnen. Keine aber wollte den Lindwurm heiraten. Endlich gelangte sie zu der Hütte eines Schäfers, der hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön. „Willst du nicht meinen Sohn heiraten und Königin werden? Du sollst im Schloss wohnen, in Samt und Seide gekleidet sein und auf Daunen liegen.“ „Oh, Frau Königin, ich schlafe gut auf Stroh, und habe ich auch nicht viel, das ich mein eigen nennen kann, so freue ich mich doch meines Lebens. Euer Sohn aber wird mich verschlingen!“ Da weinte die Königin bittere Tränen und klagte, dann müssten wohl alle sterben, denn der Lindwurm habe gedroht, dass er das Land vernichten würde, wenn er keine Frau bekäme.

Als die Schäferstochter dies hörte, da wurde sie sehr traurig, und sie erbat sich drei Tage Bedenkzeit. Mit schwerem Herzen ging sie in den Wald und grübelte hin und her. Wie sie so ging, begegnete sie auf einmal einer alten Frau. Diese fragte sie, warum sie denn gar so unglücklich dreinschaue. „Ich habe wohl Grund, traurig zu sein“, sprach sie und vertraute der Alten all ihren Kummer und ihre Not an. „Befolgst du meinen Rat, so ist dir wohl zu helfen“, antwortete die alte Frau. „Höre, was ich dir sage. Nimm den Lindwurm zum Manne, habe keine Furcht. Wenn ihr aber allein in der Kammer sein werdet, so wird er sagen: Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau. Darauf sagst du ihm, zieh deine Haut aus. Da wird er dir gehorchen und die erste Haut ablegen. Du aber ziehst dein erstes Hemd aus, denn du trägst noch sechs andere darunter. So wird es fortgehen, bis er sich all seiner Häute und du all deiner Hemden entledigt. Dann wird er schwach und halbtot sein. Nun wasche ihn mit Salzlauge und bade ihn danach in warmer süßer Milch, wickle ihn in deine Hemden und du wirst sehen, alles wird gut sein.“

Das Mädchen dankte der Alten und tat, wie ihr geheißen.

Als sie nach dem Kirchgang mit dem Lindwurm allein in der Kammer war, da befahl dieser: „Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau!“ Sie aber antwortete ihm: „Zieh du deine Haut aus.“ Da fauchte und zischte der Lindwurm, und doch musste er ihr zu Willen sein. Aber nun erhob er sich furchtbar gegen seine junge Frau und brüllte sie an: „Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau!“
Sie aber antwortete ihm mit fester Stimme: „Zieh du zuerst deine Haut aus!“
Noch fürchterlicher tobte und wütete der Lindwurm, und doch tat er nach ihren Worten. Und so ging es nun mit allen sieben Häuten. Immer schrecklicher donnerte die Stimme des Ungeheuers, und immer näher drängte es sein grausiges Gesicht mit den glühenden Augen gegen das ihre. Immer wilder tobte es, spie Feuer und Schwefel und ließ das ganze Schloss erbeben. Die junge Frau aber blieb standhaft, wenn auch ihre Glieder zitterten und ihre Kräfte schwanden.

Als der Drache ohne seine Häute halbtot am Boden lag, wusch sie ihn mit der Salzlauge, badete ihn in warmer süßer Milch und wickelte ihn in ihre Hemden. Dann versank sie in einen tiefen Schlaf.

Wie groß aber war ihre Freude, als sie am Morgen in den Armen eines wunderschönen Jünglings erwachte. Der beugte sich über sie und küsste sie und sprach: „Hab Dank, schöne Schäferstochter, du hast mich erlöst.“

Nun wurde die Hochzeit erst in rechter Pracht gefeiert, und der Jüngling wurde nach dem Tode seines Vaters ein guter und gerechter König.

König Lindwurm Dänisches Volksmärchen

Rosenmärchen

 

Bücher zum Thema Märchen und mit Märchen heilen finden Sie hier:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/buecher/
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Sich selbst besiegen. 4. Urbild

Sich selbst besiegen

Sich selbst besiegen

Erlebe nun, wie der Märchenheld den Drachen besiegt:

. . . Und schon stürzte sich der Drache hinab, der Jüngling zog sein Schwert heraus und fing an zu kämpfen.
Es wurde ein furchtbarer Kampf, der dauerte den ganzen Tag und der Boden an dieser Stelle wurde ganz verwüstet.
Aber bei jedem Schlag des Jünglings mit dem Lichtschwert nahm die Kraft des Drachens ab. . . .

Auszug aus: Die Goldene Kugel. Märchen von Jean Ringenwald,
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchen-die-goldene-kugel/

*

Wende Dich jetzt ruhevoll der 4. der 7 Ur- Tätigkeiten zu:

Die 7 Ur-Tätigkeiten Deines Lebens.

Verlagere Dein Bewusstsein nach innen,
worin alles entsteht.
Und dort lasse Dich zu,
so wie DU BIST.
Verwandle Dich nach und nach
und werde: ICH BIN.
Vollziehe die große Verwandlung
die schon seit langem ansteht
und nach der Du Dich sehnst.

Lasse den Text in Stille nachklingen.

*
© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

 

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Die Trennung. 2. Urbild

Die Trennung.

Die Trennung

Erfahre nun wie das Königskind die Trennung erlebt:

Die Trennung und Verbindung

Der Jüngling verabschiedete sich von seinen Eltern und
ging seines Weges in die weite Welt hinaus. Und er entfernte
sich immer mehr vom Goldenen Schlosse.
Unterwegs sah er viel Schönes, aber auch viel Hässliches. Und er
bemerkte, dass die Menschen viele gute, aber auch viele böse Taten
verrichteten. Er selber hinterließ manche gute und manche böse Tat.
Und so vergaß er immer mehr seinen königlichen Ursprung,
das Goldene Schloss und zuletzt auch die Goldene Kugel in
seinem Herzen. . . .

Auszug aus: Die Goldene Kugel.
Märchen von Jean Ringenwald,
Die goldene Kugel Märchen
https://maerchentherapie.wordpress.com/2017/02/08/die-goldene-kugel-maerchen/

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Wende Dich jetzt der 2. der 7 Ur-Tätigkeiten zu:

Die 7 Ur-Tätigkeiten Deines Lebens.

Lasse das Alte los,
ergreife ganz das Neue.
Löse den momentanen größten Engpass
in Deiner Entwicklung, in Deiner Liebe,
in Deinem Beruf und in Deiner Gesundheit.

Lasse den Text noch nachklingen.

*

Aus dem Selbstcoaching Kurs:
Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

 

 

 

 

 

 

Bestellmöglichkeit hier:

Die Heilkraft der 7 Urbilder

 

oder hier:

Märchen shop

 

© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

 

 

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Dein Festestisch

Festestisch

Dein Festestisch

Da sprach die Himmlische Mutter: »Du hast ein gutes Herz, mein Sohn. Ich werde dir helfen.

Folge diesem Weg hier, und du wirst die Quelle finden. Aber Löwe und Schlange werden dir den Zutritt verwehren, darum nimm von diesen Wachskörnchen. Ganz wenige davon genügen, und die Tiere lassen dich in Frieden. Und hast du die Flasche an der Quelle gefüllt, dann verwahre sie sorgsam. Wenige Tropfen des Wassers erwecken den Menschen zu neuem Leben. «

Der Jüngste machte sich auf. Er ging den Weg. Er fand die Quelle. Schrecklich brüllte der Löwe, schauderhaft zischte die Schlange. Er aber streute die Wachskörner über sie. Da wurden sie stumm. Lieblich sprudelte die Quelle. Rosenduft stieg auf.
Die Rosenwasserquelle Märchen aus Korsika

Dein Festestisch.
Es spricht Das Höhere Selbst.

Dein Herz feiert gern,
denn in der allerstillsten Kammer
wohne ICH.

Dein Herz spürt
tiefe Sehnsucht nach MIR
und sucht Mittel und Wege,
MEINER zu gedenken
und MIR zu begegnen.

Richte Dir einen Festestisch,
eine stille und schöne Ecke ein,
ein äußeres Tempelchen,
das Dir Wahrzeichen ist,
MEINER ständigen GEGENWART
und MEINER unendlichen LIEBE
und das Dir Gelegenheit bietet,
zwei oder drei Mal am Tage,
morgens, mittags und abends,
Dich zurückzuziehen,
zur Ruhe zu kommen
und Dich MIR zuzuwenden.

Mache Dir und/oder Deinen Lieben eine schöne Feier.

Magst Du Lieder von den Jahres- oder Tageszeiten?
Dann beginne mit Singen.
Sonst kannst Du auch leise, entspannende Musik auflegen.

Nimm Dir danach einige Meditative Texte vor
und lese sie,

eventuell sogar laut.

Nimm Dir danach noch die Zeit um alles nachklingen zu lassen
und zu notieren, was Dir in den Sinn gekommen ist.

An diesem Ort kannst Du auch
Märchen lesen oder lernen,
Dich Deiner spirituellen Lektüre widmen.

* * * * * * *

Sehnen Sie sich nach einem erfüllten Leben?

Sind Sie jetzt offen und bereit sich selbst dieses erfüllte Leben in tiefem Glück, in beglückender Liebe, in reichlichem Wohlstand und in Gesundheit in Leib und Seele zu ermöglichen?

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