Der ersehnte Besuch

Der ersehnte Besuch

Der ersente Besuch
Es war einmal eine alte Frau, der hatte der liebe Gott versprochen, sie heute zu besuchen. Darauf war sie nun nicht wenig stolz. Sie scheuerte und putzte, buk und tischte auf. Und dann fing sie an, auf den lieben Gott zu warten.

Auf einmal klopfte es an die Tür. Geschwind öffnete die Alte, aber als sie sah, dass draußen nur ein armer Bettler stand, sagte sie: »Nein, in Gottes Namen, geh heute deiner Wege! Ich warte gerade auf den lieben Gott, ich kann dich nicht aufnehmen.« Und damit ließ sie den Bettler gehen und warf die Tür hinter ihm zu. Zwei weitere Bettler, die bei ihr anklopften, schickte sie ebenfalls weg: »Ich warte auf den lieben Gott. Ich kann euch nicht aufnehmen.« Und die Alte fing aufs Neue an zu warten.

Die Zeit ging hin, Stunde um Stunde. Es ging schon auf den Abend zu, und immer noch war der liebe Gott nicht zu sehen. Wo mochte er nur geblieben sein?

Zu guter Letzt musste sie betrübt zu Bett gehen. Bald schlief sie ein. Im Traum erschien ihr der liebe Gott. Er sprach zu ihr: »Dreimal habe ich dich heute aufgesucht, und dreimal hast du mich nicht empfangen.«

Zuerst war sie ganz enttäuscht darüber, dass sie ihren Gast nicht erkannt hatte, aber dann entspannte sie sich immer mehr und es wurde ihr von diesem Tage an zur Gewohnheit alle, die an ihre Tür klopften, als ihren Gast anzunehmen und sie zu behandeln, als wären sie der liebe Gott.

Der ersehnte Besuch, Zigeunermärchen

Sie haben Lust bekommen
mehr von solchen Weisheiten zu hören?
Dann wäre für Sie diese CD die reinste Wonne,
denn diese Geschichten bringen Ihnen
Freude und Glanz in Ihr tägliches Leben.

Mehr weisheitsvolle Geschichten finden Sie auch noch in dieser Rubrik:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/category/lehr-geschichtenweisheits-geschichten/

 

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Märchenadventskalender zum Kennenlernen

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Märchenadventskalender

Guten Tag,

wer Herz hat für die Natur, dem hilft sie auch auf dem Lebensweg wenn es schwierig wird.

Stimmen Sie sich auf das Märchen ein.

Machen Sie es sich bequem und märchenhaft.
Zünden Sie Ihre Kerze an.

Genießen Sie das Licht, das in der Dunkelheit strahlt
und die Ruhe,
die sich immer mehr vertieft.

Spüren Sie das natürliche Fließen Ihres Atems
ohne etwas daran zu ändern.

Sobald Sie sich entspannt fühlen,
begeben Sie sich an Ihren inneren märchenhaften Lieblingsplatz,
der Ihnen jetzt in voller Schönheit erscheint.

Sie fühlen sich wohl
und voll freudiger Erwartung.

Fühlen Sie sich immer wohler
und erwartungsvoller.

Lesen Sie jetzt das folgende Märchen,
lassen Sie die Märchenbilder und -Gefühle
ganz lebendig und bildhaft in sich aufsteigen:

 

s gingen einmal zwei Königssöhne auf Abenteuer aus und gerieten in ein wildes, wüstes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Hause kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder: aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen und wären doch viel klüger.

Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie stört.“

Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling ließ es nicht zu und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie tötet.“

Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, dass er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie verbrennt.“

Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloss, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle Säle, bis sie vor eine Tür ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schlösser; es war aber mitten in der Türe ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht: endlich riefen sie zum dritten Mal, da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach.

Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben, wodurch das Schloss erlöst werden könnte. Die erste war: in dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter, tausend an der Zahl, die mussten aufgesucht werden, und wenn vor Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, der gesucht hatte, zu Stein.
Der älteste ging hin und suchte den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war, hatte er erst hundert gefunden; es geschah, wie auf der Tafel stand, er ward in Stein verwandelt.

Am folgenden Tag unter nahm der zweite Bruder das Abenteuer: es ging ihm aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert Perlen und ward zu Stein.

Endlich kam auch an den Dummling die Reihe, der suchte im Moos, es war aber so schwer, die Perlen zu finden, und ging so langsam. Da setzte er sich auf einen Stein und weinte. Und wie er so saß, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die kleinen Tiere die Perlen miteinander gefunden und auf einen Haufen getragen.

Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der Königstochter aus der See zu holen. Wie der Dummling zur See kam, schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter und holten den Schlüssel aus der Tiefe.

Die dritte Aufgabe aber war die schwerste, aus den drei schlafenden Töchtern des Königs sollte die jüngste und die liebste herausgesucht werden. Sie glichen sich aber vollkommen und waren durch nichts verschieden, als dass sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süßigkeiten gegessen hatten, die älteste ein Stück Zucker, die zweite ein wenig Sirup, die Jüngste einen Löffel voll Honig. Da kam die Bienenkönigin von den Bienen, die der Dummling vor dem Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien; zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte, und so erkannte der Königssohn die rechte.

Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlafe erlöst, und wer von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder. Und der Dummling vermählte sich mit der jüngsten und liebsten und ward König nach ihres Vaters Tod; seine zwei Brüder aber erhielten die beiden andern Schwestern.

Die Bienenkönigin Märchen der Brüder Grimm

*

Lassen Sie das Märchen noch nachklingen.

Wenden Sie sich noch einmal den Märchen-Bildern und -Gefühlen zu
und erzählen Sie dieses Märchen dann gleich nach,
so wie Sie es jetzt in Erinnerung haben.

Viel Freude beim Erzählen!

*

Für heute wünsche ich Ihnen einen schönen Tag
an dem Sie Herz haben für die Natur.

Entnommen aus dem Märchenadventskalender
der per Email täglich im Advent geliefert wird.
Hier können Sie gleich bestellen:

Märchenadventskalender

Was erwartet Sie in den 24 Tagen des Advents
in diesem Märchenadventskalender?

Der Märchen Adventskalender

Erleben Sie einen märchenhaften Advent,
mit kreativen Erlebnissen zu Advent und Weihnachten.
Tag für Tag wird es ein Märchen zum Erleben geben:

Sie werden der Erde, den Pflanzen
und sogar Frau Holle begegnen,
die Güte und Hilfe der Tiere erleben,
den Lebens- und Leidens-Weg der Menschen begleiten
die wundersame Kraft der Schutz-Engel spüren
und die Wunder Ihres eigenen Lebens klar entdecken,
dankbar empfangen und intensiver erleben.

Sie werden auch erfahren

* wie Sie am besten mit diesen Märchen umgehen,
wie sie Ihnen den besten Nutzen bringen
und wie Sie damit Ihr Leben zum Besseren verwandeln.

* wie Sie märchenhaft feiern können
und einen wunderschönen Märchen- und Festes-Tisch gestalten,
lernen Sie ebenso in diesen E-Mails kennen.

* wie Sie „märchenhaft leben“ werden
in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

Was Ihnen dieser Märchenadventskalender bringen wird ist:

– eine freudige, besinnliche und sinnvolle Unterhaltung,
– Anregungen und Anleitungen zum märchenhaften Leben
und Feiern,
– die Weisheit der Märchen zu erleben
und ihre Botschaft zu nutzen.

Lächeln Sie Ihrem Leben zu mit Hilfe der Märchen!
Schöpfen Sie in der Weisheit der Märchen!

Spricht Sie der Märchenadventskalender an?
Auf der dieser Seite können Sie ihn bestellen:
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Adventskalender mit anderen Themen
können Sie hier kennenlernen:

Adventskalender alle

Sie möchten lieber einen Adventskalender
vom Licht,
oder vom Glücklichsen,
oder mit Engeln?
Dann schauen Sie sich
die gesamte Auswahl an Adventskalendern
hier an:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchenhafte-adventskalender/

*

Herzliche Grüße
von Monika Zehentmeier
und dem gesamten Märchenteam

© Copyright by Märchenhaft leben Verein
D- 32602 Vlotho

 

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Rosenmärchen – Die Rose und die Nachtigall

Rosenmärchen – Rose

Rosenmärchen RoseDieses Märchen erzählt vom falschen Stolz,
wohin er führen kann und wie aus Leid das Gute hervorwächst.

Es war einmal in einem wunderschönen Land am Ufer eines kalten Meeres. Dort lebte ein junger Mann, der hieß Dajnas. Er war wie eine Kiefer gewachsen, hatte ein klares Gesicht und Haare wie Flachs. Wer ihn traf, schaute ihn mit Freude an, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung. Und besonders die Dorfschönen konnten die Blicke nicht von ihm wenden.

Sie schauten sich die Augen nach ihm aus, nur eine schien ihn nicht zu sehen, und die hieß Skajstra. Sie war wie eine Birke gewachsen, hatte ein Gesicht wie Milch und Blut und Haare wie Gold. Wer ihr begegnete schaute ihr nach, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung. Und die Dorfburschen dachten nur an sie.

Alle Burschen träumten von Skajstra, aber einer von ihnen war ihr mit Leib und Seele verfallen, das war Dajnas. Für ihre Liebe würde er sein Leben geben, sagte er. Aber Skajstra lachte nur.

„Das sind Worte“, sagte sie, wenn er davon sprach, und ließ den Burschen stehen.

Doch Dajnas war es ernst. „Sag, was ich tun soll“, bat er einmal, als sie ihn wieder abgewiesen hatte, „damit ich es dir beweise.“

Da wies Skajstra höhnisch auf den reißenden Strom, der unter dem Felsen tobte. „Wenn Du dein Leben für mich geben würdest, so spring in den Fluss“.

Skajstra machte sich über Dajnas lustig; sie hätte lieber weinen sollen. Ohne Zögern warf sich der Bursche in den reißenden Strom. Aber die Götter wollten seinen Tod nicht.  Kaum berührte er das Wasser, verwandelte er sich in einen kleinen braunen Vogel.

Seither war im Gebüsch am Fluss Nacht für Nacht eine Nachtigall zu hören. Sie sang so lieblich, so rührend von ihrer Liebe, dass sie auch das Herz der stolzen Skajstra bewegte. Sooft das Mädchen früher vor Dajnas davongelaufen war, lief sie jetzt der Nachtigall nach. Allnächtlich eilte sie zum Flussufer und hörte ihren Liedern zu. Dabei verzehrte sie sich vor Sehnsucht, wie eine Blume vertrocknet. Und sie wäre an ihrer Sehnsucht zur Nachtigall gestorben, doch die Götter wollten ihren Tod nicht.

Rosenmärchen Rose
Als der Frühling vorbei war und die Nachtigall zu singen aufhörte, verwandelten sie Skajstra in eine hundertblättrige Rose.

Seit dieser Zeit fehlt nichts mehr an ihrem Glück. Jeden Frühling singt die Nachtigall der Rose von ihrer Liebe, und die Rose dankt es ihr mit dem Duft ihrer Blüten.

Die Rose und die Nachtigall
Märchen der Zigeuner

Sie mögen Märchen von der Natur, dann schauen Sie bitte auf diese Seite:
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MÄRCHEN- und LICHT-Tage für Ihr erfülltes Leben.

MÄRCHEN- und LICHT-Tage für Ihr erfülltes Leben

Märchen- und Licht-Tage

Schauen Sie gleich das Video an:

Festliche MÄRCHEN- und LICHT-Tage für mehr Glück, Liebe,
Erfolg
und Gesundheit im Leben

Möchten Sie gerne:
* Ihr Glück vertiefen, Ihre Liebes-Beziehung harmonisieren,
Ihren Erfolg verwirklichen und Ihre Gesundheit in Leib und Seele stärken?

* neue Kraft schöpfen und weiter führende Inspirationen bekommen,
um das erfüllte Leben zu führen, das Sie sich wünschen?

* gemeinsam mit Gleichgesinnten
eine fröhliche, erholsame und erkenntnisreiche Zeit verbringen?

JA!?

Dann haben wir für Sie eine großartige Aussicht,
mit der Sie, auf diese Fragen,
eine für Sie passende Antwort in Ihnen selbst finden werden.

So laden wir Sie recht herzlich ein
zu den stärkenden, wohltuenden und erlebnisreichen
MÄRCHEN- und LICHT-Tagen 2017
nach Vlotho im schönen Weserbergland

oder bei sich zu Hause.

Festliche Märchen- und Licht-Tage

Erleben Sie festliche, besinnliche und erfüllende Tage!

Diese festlichen Tage werden für Sie eine glückliche und erfüllende Zeit sein, denn Sie werden sich, in Seele und Leib, so richtig wohlfühlen und sich prima erholen können von Ihrem Alltag und Beruf, von Ihrem Stress und Ihren Sorgen. Also Sie werden sich „entschleunigen“, ruhevoller und achtsamer werden und sich immer besser Ihren inneren Werten zuwenden können.

Denn sobald Sie entspannt sind, intensiver Ihre Lebens-Freude empfinden und Ihre Geborgenheit fühlen, steht Ihnen reichlich Kraft aus der Inneren Quelle zur Verfügung. Dann können Sie auch leichter und natürlicher das angehen, was in Ihrem Alltags-Leben zu meistern ist und Ihre wesentlichen Ziele wieder stärker in den Mittelpunkt Ihres Lebens stellen.

Sie werden neue Anregungen AUS SICH SELBST heraus bekommen, wie Sie
– Ihr Glücklich- und Zufrieden-Sein,
– Ihr Geborgen- und Geliebt-Sein,
– Ihr Erfolgreich- und Wohlhabend-Sein,
– Ihr Gesund- und Harmonisch-Sein
verbessern können.

              In jedem Bedarf,
              in jedem Wunsch,
              in jeder Sehnsucht
              steckt ein Schritt der Entfaltung
              und der Besserung für Ihr Leben.

Es sind immer die passenden, besten Hilfen für Sie da, um das zu verwirklichen, was Sie gerade dringend brauchen für Ihr Glück, Ihre Liebe, Ihren Erfolg und ebenso für Ihre Gesundheit.

So werden Sie in diesen festlichen MÄRCHEN- und LICHT-Tagen das wegweisende Motto dieses Jahres erkunden und es dadurch für sich selbst sehr nützlich machen:

Erlebe
Dein WAHRES WESEN
und lasse ES,
in jedem Augenblick,
DAS HOHE WERK DER LIEBE
realisieren.

*

Sie möchten gern alles über diese festlichen
MÄRCHEN- und LICHT-Tage wissen?

Dann klicken Sie bitte auf den folgenden Link,
auf dieser Webseite bekommen Sie die ausführlichen Infos:

http://klickjetzt.de/maerchenundlichttage

RESERVIEREN SIE SICH IHREN PLATZ
für diese festlichen und märchenhaften Tage, an denen Sie neue Kräfte schöpfen, den Alltag einmal so richtig vergessen und beschenkt mit neuen Ideen und Tatkraft für die Verwirklichung Ihres erfüllten glücklichen Lebens, nach Hause gehen werden.

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und melden Sie sich gleich hier an:
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ich erlebe JETZT
das Glück, die Liebe,
den Erfolg und die Gesundheit
die ich mir schon lange wünsche!

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Rote und weiße Rose. Märchen

                                   Rote und weiße Rose

Rose rot und rose Weiß

Es waren einmal ein König und eine Königin, die waren schon viele Jahre miteinander vermählt. Ihr sehnlichster Wunsch nach einem Kinde war ihnen jedoch noch immer nicht in Erfüllung gegangen, und sie waren darüber sehr traurig.

Als die Königin eines Tages sinnend und kummervoll im Garten des Schlosses einherging, da begegnete ihr eine alte Frau. Diese fragte sie, warum sie denn gar so unglücklich ausschaue.

„Ach, wenn du es auch wüsstest, du kannst mir doch nicht helfen“, antwortete die Königin.
„Wer weiß, vielleicht kann ich dir raten“, sprach die Alte. Da vertraute ihr die Königin ihr Leid an.

„Oh, da ist Euch wohl zu helfen, wenn Ihr auf meinen Rat hören wollt“, gab da die alte Frau zur Antwort. „Am Abend, wenn die Sonne untergegangen sein wird, dann nehmt eine Schüssel und stellt sie in der Nordwestecke des Gartens auf. Am Morgen, bei Sonnenaufgang aber, da nehmt die Schüssel wieder weg. Es werden zwei Rosen an jenem Orte stehen, eine rote und eine weiße. Nehmt Ihr nun die rote und esst sie, so wird euer Kind ein Mädchen, nehmt Ihr aber die weiße, so wird es ein Knabe. Aber beide zusammen dürft Ihr nicht nehmen.“

Die Königin ging nach Hause und tat, wie die Alte ihr gesagt hatte. Als sie bei Sonnenaufgang die Schüssel aufhob, siehe, da standen da zwei Rosen, eine rote und eine weiße. Lange überlegte sie hin und her, welche der Rosen sie nehmen sollte. Endlich fiel ihre Wahl auf die rote, denn sie dachte bei sich, eine Tochter könnte bei ihr zu Hause bleiben und später in einem anderen Reiche Königin werden, während ein Sohn vielleicht im Kriege sein Leben verlieren würde. Also ergriff sie die rote Rose und verspeiste sie. Diese aber schmeckte gar vorzüglich, und es gelüstete sie so sehr nach der anderen, dass sie die Warnung der alten Frau vergaß und auch diese verspeiste. Dabei sprach sie zu sich selber: „Sind es nun Zwillinge, so habe ich zwei Kinder.“

Nun geschah es, dass der König in den Krieg gezogen war. Voller Freude schrieb ihm die Königin, sie trage ein Kind unter ihrem Herzen.

Als es an der Zeit war, dass sie gebären sollte, da war ihr Schmerz groß, denn in der Wiege lag kein Menschenkind, sondern ein kleiner Lindwurm.

Endlich kam der König nach Hause zurück. Die Königin stand am Schlosstor, um ihn zu begrüßen. Da sprang auch der Lindwurm herbei und rief: „Willkommen zu Hause, mein Vater!“ „Was sagst du“, rief der König entsetzt, „ich soll dein Vater sein?“
„Willst du nicht mein Vater sein, so fresse ich euch alle auf und zerstöre das ganze Königreich.“ Da musste der König ihn als seinen Sohn annehmen. Die Königin gestand ihm alles, was sich zwischen der Alten und ihr zugetragen.

Der Lindwurm aber wuchs und wuchs und war bald zu einem riesigen Ungeheuer herangewachsen, das eine ganze Kammer allein ausfüllte.
Eines Tages sprach er zu seinen Eltern: „Ich bin jetzt alt genug. Es ist an der Zeit, dass ich mich verheirate.“

Da ließen der König und die Königin im ganzen Land bekanntmachen, dass ihr Sohn eine Gemahlin suche. Aber als die jungen Frauen erfuhren, dass der Königssohn ein Lindwurm sei, da wollte sich keine mit ihm vermählen. Der Lindwurm aber sprach: „Bekomme ich keine Frau, so vernichte ich das ganze Reich.“

In ihrer Not ging die Königin zu allen armen Bauernmädchen, ja selbst zu den Bettlerinnen. Keine aber wollte den Lindwurm heiraten. Endlich gelangte sie zu der Hütte eines Schäfers, der hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön. „Willst du nicht meinen Sohn heiraten und Königin werden? Du sollst im Schloss wohnen, in Samt und Seide gekleidet sein und auf Daunen liegen.“ „Oh, Frau Königin, ich schlafe gut auf Stroh, und habe ich auch nicht viel, das ich mein eigen nennen kann, so freue ich mich doch meines Lebens. Euer Sohn aber wird mich verschlingen!“ Da weinte die Königin bittere Tränen und klagte, dann müssten wohl alle sterben, denn der Lindwurm habe gedroht, dass er das Land vernichten würde, wenn er keine Frau bekäme.

Als die Schäferstochter dies hörte, da wurde sie sehr traurig, und sie erbat sich drei Tage Bedenkzeit. Mit schwerem Herzen ging sie in den Wald und grübelte hin und her. Wie sie so ging, begegnete sie auf einmal einer alten Frau. Diese fragte sie, warum sie denn gar so unglücklich dreinschaue. „Ich habe wohl Grund, traurig zu sein“, sprach sie und vertraute der Alten all ihren Kummer und ihre Not an. „Befolgst du meinen Rat, so ist dir wohl zu helfen“, antwortete die alte Frau. „Höre, was ich dir sage. Nimm den Lindwurm zum Manne, habe keine Furcht. Wenn ihr aber allein in der Kammer sein werdet, so wird er sagen: Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau. Darauf sagst du ihm, zieh deine Haut aus. Da wird er dir gehorchen und die erste Haut ablegen. Du aber ziehst dein erstes Hemd aus, denn du trägst noch sechs andere darunter. So wird es fortgehen, bis er sich all seiner Häute und du all deiner Hemden entledigt. Dann wird er schwach und halbtot sein. Nun wasche ihn mit Salzlauge und bade ihn danach in warmer süßer Milch, wickle ihn in deine Hemden und du wirst sehen, alles wird gut sein.“

Das Mädchen dankte der Alten und tat, wie ihr geheißen.

Als sie nach dem Kirchgang mit dem Lindwurm allein in der Kammer war, da befahl dieser: „Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau!“ Sie aber antwortete ihm: „Zieh du deine Haut aus.“ Da fauchte und zischte der Lindwurm, und doch musste er ihr zu Willen sein. Aber nun erhob er sich furchtbar gegen seine junge Frau und brüllte sie an: „Zieh dein Hemd aus, schöne Jungfrau!“
Sie aber antwortete ihm mit fester Stimme: „Zieh du zuerst deine Haut aus!“
Noch fürchterlicher tobte und wütete der Lindwurm, und doch tat er nach ihren Worten. Und so ging es nun mit allen sieben Häuten. Immer schrecklicher donnerte die Stimme des Ungeheuers, und immer näher drängte es sein grausiges Gesicht mit den glühenden Augen gegen das ihre. Immer wilder tobte es, spie Feuer und Schwefel und ließ das ganze Schloss erbeben. Die junge Frau aber blieb standhaft, wenn auch ihre Glieder zitterten und ihre Kräfte schwanden.

Als der Drache ohne seine Häute halbtot am Boden lag, wusch sie ihn mit der Salzlauge, badete ihn in warmer süßer Milch und wickelte ihn in ihre Hemden. Dann versank sie in einen tiefen Schlaf.

Wie groß aber war ihre Freude, als sie am Morgen in den Armen eines wunderschönen Jünglings erwachte. Der beugte sich über sie und küsste sie und sprach: „Hab Dank, schöne Schäferstochter, du hast mich erlöst.“

Nun wurde die Hochzeit erst in rechter Pracht gefeiert, und der Jüngling wurde nach dem Tode seines Vaters ein guter und gerechter König.

König Lindwurm Dänisches Volksmärchen

Rosenmärchen

 

Bücher zum Thema Märchen und mit Märchen heilen finden Sie hier:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/buecher/
https://maerchentherapie.wordpress.com/buecher/

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Sich selbst besiegen. 4. Urbild

Sich selbst besiegen

Sich selbst besiegen

Erlebe nun, wie der Märchenheld den Drachen besiegt:

. . . Und schon stürzte sich der Drache hinab, der Jüngling zog sein Schwert heraus und fing an zu kämpfen.
Es wurde ein furchtbarer Kampf, der dauerte den ganzen Tag und der Boden an dieser Stelle wurde ganz verwüstet.
Aber bei jedem Schlag des Jünglings mit dem Lichtschwert nahm die Kraft des Drachens ab. . . .

Auszug aus: Die Goldene Kugel. Märchen von Jean Ringenwald,
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchen-die-goldene-kugel/

*

Wende Dich jetzt ruhevoll der 4. der 7 Ur- Tätigkeiten zu:

Die 7 Ur-Tätigkeiten Deines Lebens.

Verlagere Dein Bewusstsein nach innen,
worin alles entsteht.
Und dort lasse Dich zu,
so wie DU BIST.
Verwandle Dich nach und nach
und werde: ICH BIN.
Vollziehe die große Verwandlung
die schon seit langem ansteht
und nach der Du Dich sehnst.

Lasse den Text in Stille nachklingen.

*
© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

 

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Die Trennung. 2. Urbild

Die Trennung.

Die Trennung

Erfahre nun wie das Königskind die Trennung erlebt:

Die Trennung und Verbindung

Der Jüngling verabschiedete sich von seinen Eltern und
ging seines Weges in die weite Welt hinaus. Und er entfernte
sich immer mehr vom Goldenen Schlosse.
Unterwegs sah er viel Schönes, aber auch viel Hässliches. Und er
bemerkte, dass die Menschen viele gute, aber auch viele böse Taten
verrichteten. Er selber hinterließ manche gute und manche böse Tat.
Und so vergaß er immer mehr seinen königlichen Ursprung,
das Goldene Schloss und zuletzt auch die Goldene Kugel in
seinem Herzen. . . .

Auszug aus: Die Goldene Kugel.
Märchen von Jean Ringenwald,
Die goldene Kugel Märchen
https://maerchentherapie.wordpress.com/2017/02/08/die-goldene-kugel-maerchen/

*

Wende Dich jetzt der 2. der 7 Ur-Tätigkeiten zu:

Die 7 Ur-Tätigkeiten Deines Lebens.

Lasse das Alte los,
ergreife ganz das Neue.
Löse den momentanen größten Engpass
in Deiner Entwicklung, in Deiner Liebe,
in Deinem Beruf und in Deiner Gesundheit.

Lasse den Text noch nachklingen.

*

Aus dem Selbstcoaching Kurs:
Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

 

 

 

 

 

 

Bestellmöglichkeit hier:

Die Heilkraft der 7 Urbilder

 

oder hier:

Märchen shop

 

© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

 

 

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Dein Festestisch

Festestisch

Dein Festestisch

Da sprach die Himmlische Mutter: »Du hast ein gutes Herz, mein Sohn. Ich werde dir helfen.

Folge diesem Weg hier, und du wirst die Quelle finden. Aber Löwe und Schlange werden dir den Zutritt verwehren, darum nimm von diesen Wachskörnchen. Ganz wenige davon genügen, und die Tiere lassen dich in Frieden. Und hast du die Flasche an der Quelle gefüllt, dann verwahre sie sorgsam. Wenige Tropfen des Wassers erwecken den Menschen zu neuem Leben. «

Der Jüngste machte sich auf. Er ging den Weg. Er fand die Quelle. Schrecklich brüllte der Löwe, schauderhaft zischte die Schlange. Er aber streute die Wachskörner über sie. Da wurden sie stumm. Lieblich sprudelte die Quelle. Rosenduft stieg auf.
Die Rosenwasserquelle Märchen aus Korsika

Dein Festestisch.
Es spricht Das Höhere Selbst.

Dein Herz feiert gern,
denn in der allerstillsten Kammer
wohne ICH.

Dein Herz spürt
tiefe Sehnsucht nach MIR
und sucht Mittel und Wege,
MEINER zu gedenken
und MIR zu begegnen.

Richte Dir einen Festestisch,
eine stille und schöne Ecke ein,
ein äußeres Tempelchen,
das Dir Wahrzeichen ist,
MEINER ständigen GEGENWART
und MEINER unendlichen LIEBE
und das Dir Gelegenheit bietet,
zwei oder drei Mal am Tage,
morgens, mittags und abends,
Dich zurückzuziehen,
zur Ruhe zu kommen
und Dich MIR zuzuwenden.

Mache Dir und/oder Deinen Lieben eine schöne Feier.

Magst Du Lieder von den Jahres- oder Tageszeiten?
Dann beginne mit Singen.
Sonst kannst Du auch leise, entspannende Musik auflegen.

Nimm Dir danach einige Meditative Texte vor
und lese sie,

eventuell sogar laut.

Nimm Dir danach noch die Zeit um alles nachklingen zu lassen
und zu notieren, was Dir in den Sinn gekommen ist.

An diesem Ort kannst Du auch
Märchen lesen oder lernen,
Dich Deiner spirituellen Lektüre widmen.

* * * * * * *

Sehnen Sie sich nach einem erfüllten Leben?

Sind Sie jetzt offen und bereit sich selbst dieses erfüllte Leben in tiefem Glück, in beglückender Liebe, in reichlichem Wohlstand und in Gesundheit in Leib und Seele zu ermöglichen?

JA?!

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Bringe Ruhe und Entspannung in Deinen Alltag.

Bringe Ruhe und Entspannung in Deinen Alltag

Ruhe und Entspannung

Wie die Sterne entstanden sind

Mir erzählte einmal ein alter weiser Mann:

Hoch oben über der Welt der Menschen wölbt sich der Himmel. Dahinter leuchtet golden strahlend, ewiges Licht.

Und durch alle Räume tönt jubelnd ein tausendstimmiger Chor, und das ist der Gesang der seligen Geister. Das Licht dort oben ist so gewaltig, wie in unserer Welt nur die Sonne.

Von der Erde aus sehen wir bloß die Außenseite des Himmelsbodens.

Der ist auf der Innenseite so spiegelglatt und blank, dass Gottvater sich auf einen langen Stock stützen muss, wenn er über ihn schreitet. Bei jedem Schritt den er macht, bricht die Spitze des Stockes in den Himmelsboden ein. Und so sind während seiner jahrtausendelangen Wanderung in der Diele Löcher entstanden.

Das sind die Sterne.

Die Sterne, Natursage aus Norwegen

 

Der tiefe Friede sei mit Dir.
Es spricht Das Höhere Selbst in Dir.

Der tiefe Friede sei mit Dir.
       Im tiefsten Deines Herzens
       ist er anzutreffen.

Gehe immer wieder
       in Gedanken und Gefühlen dorthin.

Es ist still.
       ganz still.

 

Halte inne!

An dieser Schwelle: „Aus dem Dunklen ins Licht“ bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang hatten in allen Zeiten die Menschen das Bedürfnis zu beten und zu meditieren, das heißt, sich zu entspannen, nach Innen zu gehen und sich DER HÖCHSTEN KRAFT, DEM LICHT, DER LIEBE, DEM GOTT hinzugeben.

Auch die Natur scheint in diesem grandiosen Moment stille zu halten und zu DEM LICHT einen Freude-, Dank und Lobgesang emporsteigen zu lassen.

Im Alltag kann auch eine Weile in einem dunklen Zimmer, oder mit geschlossenen Augen eine Zeit der Erholung, der Regenerierung und der Besinnung, der Meditation und der Anwendung des inneren Lichtes sein.

© Jean Ringenwald und Verlag Märchenhaft leben

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Innere Ruhe finden und Gelassenheit

Innere Ruhe finden, Gelassenheit

Innere Ruhe finden Gelassenheit

In die innere Ruhe kommen mit einfachen Mitteln, das erleben die Märchen-Erzähler, wenn sie ihr Pulikum in die Märchenwelt hineinführen.
So nimm auch Du Dir 5 Minuten Zeit und lass Dich in die Märchenwelt hineinführen:

Eine arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weiße, das andere rote Rosen; und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot.

Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind: Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing Sommervögel; Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen oder las ihr vor, wenn nichts zu tun war.

Ausbildungen MärchenDie beiden Kinder hatten einander so lieb, dass sie sich immer an den Händen fassten, sooft sie zusammen ausgingen; und wenn Schneeweißchen sagte: »Wir wollen uns nicht verlassen«, so antwortete Rosenrot: »Solange wir leben, nicht«, und die Mutter setzte hinzu: »Was das eine hat, soll’s mit dem andern teilen.« Oft liefen sie im Walde allein umher und sammelten rote Beeren, aber kein Tier tat ihnen etwas zuleid, sondern sie kamen vertraulich herbei: das Häschen fraß ein Kohlblatt aus ihren Händen, das Reh graste an ihrer Seite, der Hirsch sprang ganz lustig vorbei, und die Vögel blieben auf den Ästen sitzen und sangen, was sie nur wussten.

Kein Unfall traf sie – wenn sie sich im Walde verspätet hatten und die Nacht sie überfiel, so legten sie sich nebeneinander auf das Moos und schliefen, bis der Morgen kam, und die Mutter wusste das und hatte ihretwegen keine Sorge. Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenrot sie aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen, glänzenden Kleidchen neben ihrem Lager sitzen. Es stand auf und blickte sie ganz freundlich an, sprach aber nichts und ging in den Wald hinein. Und als sie sich umsahen, so hatten sie ganz nahe bei einem Abgrunde geschlafen und wären gewiss hineingefallen, wenn sie in der Dunkelheit noch ein paar Schritte weitergegangen wären. Die Mutter aber sagte ihnen, das müsste der Engel gewesen sein, der gute Kinder bewache.

Ausbildungen MärchenSchneeweißchen und Rosenrot hielten das Hüttchen der Mutter so reinlich, dass es eine Freude war hineinzuschauen. Im Sommer besorgte Rosenrot das Haus und stellte der Mutter jeden Morgen, ehe sie aufwachte, einen Blumenstrauß vors Bett, darin war von jedem Bäumchen eine Rose.

Im Winter zündete Schneeweißchen das Feuer an und hing den Kessel an den Feuerhaken, und der Kessel war von Messing, glänzte aber wie Gold, so rein war er gescheuert. Abends, wenn die Flocken fielen, sagte die Mutter: »Geh, Schneeweißchen, und schieb den Riegel vor«, und dann setzten sie sich an den Herd, und die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buche vor und die beiden Mädchen hörten zu, saßen und spannen; neben ihnen lag ein Lämmchen auf dem Boden, und hinter ihnen auf einer Stange saß ein weißes Täubchen und hatte seinen Kopf unter den Flügel gesteckt.

Märchenzitat aus Schneeweißchen und Rosenrot von den Brüdern Grimm

Mehr schöne Märchen

Im folgenden Artikel finden Sie eine kleine Einführung in das Märchen erzählen lernen:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchen-erzaehlen-lernen/

 

Im folgenden Meditativen Text bekommst Du einige Anregungen wozu die innere Ruhe gut ist und wie sie wirkt.

Auch Meditative Texte helfen Innere Ruhe zu finden und Gelassenheit.
Widme Dich dem folgenden Text.

Komme zur Ruhe:

Komme zur Ruhe,
denn nur von dort aus
kannst Du das Leben betrachten
und nehmen wie es ist.

Mit der Ruhe in Deinem Leben
meisterst Du alle Situationen
zum Besten aller Beteiligten.

Die Ruhe führt Dich
tief in Dir
zu Dir selbst,
frei von allen Einflüssen
und zu vollkommener Liebe.

Tiefe Ruhe lässt Dich erleben:
den ewigen Frieden,
das Unendliche Sein,
das Du in Wahrheit
selbst bist.

Jean Ringenwald

 

Anregung für den Tag

Innere Ruhe finden geht der Gelassenheit voraus.
Deshalb lohnt es sich kleine Momente der ruhe zu schaffen.
Setze um, was Dir wichtig erschien beim Lesen des Meditativen Textes. Gönne Dir täglich Atempausen und stärke Dich daran. 🙂

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