Maruschka und die 12 Monate. Märchen

Maruschka und die 12 Monate

MaruschkaMärchen erzählen in einfachen lebendigen Bildern wie das Menschenkind durchs Leben geht, wie es alle Hindernisse überwindet und zu dem größten Wunsch den es hegt, gelangt, sein beglückendes Ziel erreicht. Märchen zeigen, wie dem Märchenhelden/der Märchenheldin alles dient um ein glückliches, erfülltes Leben zu erlangen.

Das folgende Märchen-Bilderbuch kann ich Ihnen sehr gut empfehlen, denn es ist auch künstlerisch sehr wertvoll. Hier ist eine kleine Beschreibung des Märchens:

Maruschka und die 12 Monate.
Ein slowakisches Märchen mit Bildern von Karlheinz Flau

Maruschka ist schön, aber ihre Stiefmutter konnte sie nicht leiden. So muss sie viel Schelte ertragen und alle niederen Arbeiten im Hauser verrichten. Doch davon wurde Maruschka immer schöner. Die Burschen hatten deshalb nur für sie Augen und nicht für ihre Stiefschwester.

Das verärgerte die Stiefmutter um so mehr und sie schickt alsbald Maruschka in den Wald Veilchen zu bringen. Doch es war mitten im Winter, der Schnee lag fußhoch und es war bitterkalt. Da half es nichts der Stiefmutter in Erinnerung zu rufen, dass zu dieser Jahreszeit keine Veilchen blühen. Die Stiefmutter stieß sie aus dem Haus und verriegelte die Tür. . . .

Wie Maruschka aber trotz aller Widrigkeiten ihre Aufgabe erfüllt, und glücklich wird, das erfahrt ihr in dem künstlerisch und schön gestalteten Bilder-Büchlein
Maruschka und die 12 Monate„,
einem Slowakischen Märchen
mit Bildern von dem Künstler Karlheinz Flau,
das ihr hier bestellen könnt:
Maruschka und die 12 Monate Märchen

Maruschka und die 12 Monate, Slowakisches Maerchen

 

 

 

 

 

 

Noch mehr wundervolle Märchen
findest Du in den folgenden Büchlein:

Grimms-Märchen: Die Gänsemagd, Bilderbuch
http://www.amazon.de/gp/product/392715430X
Die Gänsemagd, Märchen der Brüder Grimm. Bilder von Karlheinz Flau

 

 

 

 

Verschiedene schöne Märchen von Frau Holle:
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die Lebensgesichter der Frau Holle

 

 

 

 

Märchen von Bäumen:
Klicke dafür einfach auf das Bild

 

 

 

 

 

Die Goldene Kugel: Ein Lebens-Märchen
Die Goldene Kugel, Märchen

 

 

 

Schöne tierische Weisheitsgeschichten findest Du in diesem Taschen-Buch:
Kalila und Dimna, oder die Kunst Freunde zu gewinnen
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Kalila und Dimna Fabeln

 

 

 

 

 

 

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Goldene Schlüssel! Märchen

Der goldene Schlüssel

Der goldene SchlüsselEinen märchenhaften und lichtvollen Tag, wünsche ich Ihnen!

Dafür möchte ich Ihnen zunächst ein kleines Märchen ans Herz legen:

* * * * * * *

Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, musste ein armer Junge hinaus gehen und Holz auf einem Schlitten holen.

Wie er es nun zusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich ein bisschen wärmen.

Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel. Nun glaubte er, wo der Schlüssel wäre, müsste auch das Schloss dazu sein, grub in der Erde und fand ein eisernes Kästchen.

Wenn der Schlüssel nur passt! dachte er. Es sind gewiss kostbare Schätze in dem Kästchen. Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da, endlich entdeckte er eins, aber so klein, dass man es kaum sehen konnte.

Er probierte, und der Schlüssel passte glücklich.

Da drehte er einmal herum, und nun müssen wir warten, bis er vollends aufgeschlossen und den Deckel aufgemacht hat, dann werden wir erfahren, was für wunderbare Kostbarkeiten in dem Kästchen lagen.

Der goldene Schlüssel Märchen der Brüder Grimm

* * * * * * *

Märchen bringen Wärme in die Adventszeit

Wenn es draußen dunkler wird, dann sehnt sich der Mensch nach Licht und Wärme.

Gerade in der Adventszeit können Sie erleben, wie es in Ihnen nach und nach lichter, heller wird obwohl es die dunkelste Zeit im Jahr ist.

Mit jeder Advents-Kerze, die Sie bald anzünden, wird es heller im Zimmer und ebenso im eigenen Innern, in Ihrem Herzen, in der Seele der Kinder oder der anderen Mitglieder der Familie.

Es ist eine Wonne in so einer wohligen Stimmung ein Märchen oder Geschichten zu hören, zu lesen oder vorzulesen. Denn diese weisheitsvollen, bunten und spannenden Geschichten erzählen vom erlebnis- und erfolg-reichen Lebens-Weg,  der durch Tiefen und Höhen zum Glück und zum erfüllten Leben führt.

Märchenhafte, besinnliche und schöne Adventskalender
werden Ihnen zur wohltuenden, erholsamen Stimmung

und zu einer erfüllenden Zeit verhelfen.

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mit der Auswahl an wertvollen Adventskalendern

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Erbauliche AdventszeitODER
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nach den einzelnen Adventskalendern um:

2 Märchen Advents-Kalender:  
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/der-maerchen-adventskalender/
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/lichtvolle-maerchen/

Der innige Advents-Kalender mit den 7 Urbildern 
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/adventskalender-selbstverwirklichung/

Der Advents-Kalender für mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.   http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/adventskalender-innere-mitte/

Der Adventskalender: LICHT, LEBEN und LIEBE im Advent.   http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/sehnsucht-nach-licht/

Für das festliche Begehen der 12 Heiligen Tage und 13 Heiligen Nächte:  
Lebe die Vollkommenheit Deines Lebens. Die 12 Weihnachtstage
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/vollkommenheit-des-lebens/

Das Adventskalender-Paket mit Preisvorteil:
Viel Freude beim Stöbern
und noch einen märchenhaften, schönen Tag!
😉

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Einmal im Winter

Einmal im Winter

Einmal im WinterVor langen, langen Zeiten lebte in einer Hütte an einem bewaldeten Hang eine Witwe mit ihren drei Söhnen. Einmal im Winter, als es gerade dicht schneite, wollte die Frau Brot backen, doch war ihr Holzvorrat so zusammengeschrumpft, dass nur noch ein paar Scheite übrig waren. „Hol schnell Reisig aus dem Wald!“ befahl sie dem ältesten Sohn. Der Bursche hatte ganz und gar keine Lust, von der Bank aufzustehen und in das Unwetter hinauszugehen, aber die Mutter machte ihm Beine. Schon nach drei Schritten blieb er bis zum Gürtel im Schnee stecken. Als er sich mühsam aus der Schneewehe herausgearbeitet hatte, hatte er nichts Eiligeres zu tun, als in die Hütte zurückzukehren, sich an den Ofen zu setzen und zu schimpfen, dass er wegen ein bisschen Holz beinahe jämmerlich umgekommen sei.

Das letzte Holz brannte langsam nieder, die Glut erlosch, und bis zum Morgen war es noch weit. Da wurde es dem mittleren Sohn zu bunt, er stand auf und ging hinaus, Reisig holen. Er stampfte durch den tiefen, weichen Schnee, suchte dürre Bäume, um sie abzuschlagen und nach Hause zu tragen. Auf einmal blieb er verwirrt stehen, denn er war auf einen hölzernen Wachturm gestoßen, obwohl doch an dieser Stelle noch nie einer gewesen war. Er ging um den ganzen Turm herum und suchte eine Tür, um hineinzuschauen, fand aber keinen Eingang. Noch einmal ging er ringsherum, und diesmal entdeckte er ganz oben unterm Dach ein einziges Fenster. Indem erschien in dem Fenster ein riesiger Kopf mit Augen, groß und rund wie Untertassen. „Hallo, du da unten, hilf mir doch“, bat das seltsame Geschöpf. „Bring mir ein bisschen Wasser. Die Quelle ist nur gute drei Mannsschritte von hier, und ein Krug steht auch dort. Ich komme fast um vor Durst, und du siehst ja selbst, dass ich hier nicht raus kann.“ „Und was gibst du mir dafür?“ fragte der Bursche. „Ich habe nichts, kann dir nur mit einem guten Wort danken.“ „So hilf dir selbst! Was soll ich mit deinem guten Wort anfangen? Ich muss schnell Holz sammeln, damit wir zu Hause nicht erfrieren.“ Wie der mittlere Bruder dem Turm den Rücken kehrte, da schnellte plötzlich ein Ast aus dem. Schnee und traf ihn so heftig, dass er erschrocken zur Seite sprang. Dornenzweige schlugen ihm ins Gesicht, so dass er laut aufschrie. Ehe er, vor Angst und Schmerzen wie von Sinnen, aus dem Wald herausfand, war ‚er ganz zerschunden und zerkratzt. Mehr tot als lebendig stürzte er zur Hütte hinein.

„Was ist dir denn widerfahren, mein Sohn?“ rief die Mutter, als sie ihn erblickte. „Wer hat dich so zugerichtet?“ „Die Förster“, murmelte der Jüngling. „Die Förster waren im Wald und ließen mich keinen einzigen trockenen Ast abschlagen. Mit Flüchen und Prügeln haben sie mich aus dem Wald gejagt.“ „Was sollen wir nur anfangen?“ jammerte die Mutter. „Feuer haben wir keins mehr und zu essen auch nichts. Wir werden erfrieren und verhungern!“

Diesmal stand der jüngste Sohn auf. „Ich werde es versuchen, vielleicht habe ich mehr Glück!“ David, so hieß der Jüngste, ging zur Hütte hinaus, stapfte durch den tiefen Schnee und kam schließlich auch zu dem hohen Wachturm. Auch diesmal tat sich das Fenster auf, und der Mann mit den Telleraugen rief ihm zu: „Ach, hilf mir doch und bringe mir ein bisschen Wasser, ich komme fast um vor Durst. Drei gute Mannsschritte von hier findest du eine Quelle und auch einen Krug. Ich selbst kann ja nicht aus dem Turm heraus.“ David nickte. Er kämpfte sich durch den tiefen Schnee, bis er das Wasser gefunden hatte und mit dem vollen Krug wieder zurück war. Der Telleräugige ließ einen Strick aus dem Fenster, der Jüngling band den Krug daran, und der Alte zog ihn hoch, sagte Dankeschön und schlug das Fenster zu.

David hatte schnell einen Haufen Reisig zusammengetragen und wollte gerade einen Strick darum binden und dann auf schnellstem Wege nach Hause eilen, als ihm einfiel, noch einmal zurückzuschauen. Da rieb er sich verwundert die Augen: Der Wachturm war verschwunden, als hätte es ihn nie gegeben. Indem hörte er eine Stimme: „David!“ Er schaute sich suchend um: Neben ihm stand ein winziges Männlein in königlichem Gewande. „Ich bin der Herr der Berge“, sagte es. „Ein böser Zauberer hatte mich in den Turm verbannt, aber du hast seine Macht gebrochen, weil du dich meiner erbarmt hast. Nun bin ich wieder frei.“ Der König der Berge zog einen Ring vom Finger und reichte ihn David. „Mein Sohn, wenn du irgendetwas brauchst, so reibe nur meinen Ring, und er erfüllt dir jeden Wunsch.“

David bedankte sich bei dem Männlein und steckte den Ring in seine Tasche. Der König der Berge verschwand zwischen den Bäumen, und David bückte sich wieder zu seinem Reisigbündel. Er hatte es noch gar nicht angerührt, da band sich das Reisig allein zusammen und sprang ihm auf den Rücken. Federleicht schien es ihm, als er es nach Hause trug. Die Mutter war froh, als ihr Sohn mit so viel trockenem Holz zurückkam. „Jetzt sind wir gerettet!“ rief sie froh, und bald darauf war es wieder warm in der Hütte, und das frische Brot duftete verlockend.

Auf dem Berg, an dessen Fuß die Hütte der Witwe stand, erhob sich ein stattliches Schloss, und‘ dort lebte ein mächtiger und reicher Edelmann. Früher hatte er ein lustiges Leben geführt, aber seit einiger Zeit plagten ihn schwere Sorgen. Eine böse Hexe hatte ihm all sein Geld und seine Schätze aus dem Schloss geraubt, in einen riesigen Sack gesteckt und in einen tiefen Keller geschleppt, den er einst neben dem Schloss direkt im Felsen hatte anlegen lassen. Dann hatte sie vor dem eisernen Tor ein großes Feuer angezündet. Das Hexenfeuer brannte Tag und Nacht. Und da sich das Feuer weder mit Wasser noch mit Sand löschen ließ und die Flammen viel zu hoch schlugen, als dass man hätte darüber springen können, kam keiner an die Schätze im Keller heran.

Der Lord ließ im ganzen Land verkünden, er wolle dem, der ihm sein Geld und seine Juwelen zurückhole, eine seiner Töchter zur Frau geben und ein Drittel der geretteten Schätze dazu. Da meldeten sich bald viele junge Burschen von nah und fern im Schloss und wollten ihr Glück versuchen, denn der Lord galt als sehr reich, und seine Töchter waren im ganzen Land berühmt für ihre Schönheit. Die wenigen Mutigen kehrten gleich wieder um, als sie das Hexenfeuer lodern sahen. Und wer es dennoch wagen wollte, den versengten die Flammen schon von weitem mit ihrer Glut.

Auch Davids ältere Brüder hätten gern eine der Töchter geheiratet und ließen sich im Schloss melden, aber das Feuer schreckte sie ab.

„Jetzt werde ich mein Glück versuchen“, erklärte David eines Tages. „Lass dich nicht auslachen“, winkte der älteste Bruder verächtlich ab. „Das haben schon ganz andere versucht, und alle mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen.“ Die Mutter aber jammerte: „Mit eigenen Augen habe ich das grässliche Feuer gesehen. Ein Mensch, der darüber springen könnte, wurde noch nicht geboren. Auch du wirst nichts ausrichten, wirst noch in den Flammen umkommen, wenn du es versuchst!“ Doch David ließ sich nicht abschrecken, er ging geradewegs zum Keller des Lords. Dort rieb er den Ring des Königs der Berge und wünschte sich, dass ihm kein Feuer etwas anhaben könne. Dann schritt er mutig durch die Flammen, die ihm nicht einmal den Saum versengten. Den Sack hatte er schnell gefunden, aber er war so schwer, dass er ihn nur mit größter Anstrengung aufheben und durch das Feuer zurücktragen konnte. Auch diesmal krümmten ihm die Flammen kein Haar. Er schleppte den Sack auf den Schlosshof, warf ihn vor der Tür ab und lief davon, so schnell er konnte. Der Lord und seine Töchter aber hatten gerade am Fenster gestanden und ihn doch gesehen. „Was ist das für ein Kerl, und was hat er uns da vor die Tür geworfen?“ Die Diener liefen nachsehen, was in dem Sack sei, und dann brach im ganzen Schloss ein unglaublicher Jubel aus. „Das Gold, das gestohlene Gold und Silber aus den Schlosstruhen!“ riefen alle, durcheinander, und der Lord weinte vor Freude.

David war inzwischen wieder heimgekehrt. Jetzt wusste er nun, was für einen wertvollen Ring er bekommen hatte. Und er wünschte sich, dass anstelle ihrer armseligen Hütte ein schönes Haus stehe und dass seine Mutter, die Brüder und er selbst immer genug zu essen hätten und schöne Kleider auch. Und alles, was er gewünscht hatte, das ging augenblicklich in Erfüllung. Davids Mutter und die Brüder glaubten mit offenen Augen zu träumen und brachten kein Wort heraus. David zeigte ihnen aber den Ring nicht und behielt für sich, wie ihn der Herr der Berge belohnt hatte für seine wiedergewonnene Freiheit.

Als sie sich wieder gefasst hatten, setzten sie sich schnell an den gedeckten Tisch, das unverhoffte Glück zu genießen, denn wer weiß, ob sich das alles nicht wieder auflöste in Schall und Rauch. Auch der Lord verlor keine Zeit. Er schickte seine Diener in alle Himmelsrichtungen aus, den Jüngling, der ihm den Sack gebracht hatte, zu suchen. Die Diener kamen auch in das Haus der Witwe, und sie erkannten David auch in seinen neuen Kleidern. Da ritten sie schnell ins Schloss zurück, ihrem Herrn zu melden, dass sie ihren Auftrag erfüllt hätten. Der Lord ließ vier Rappen vor seine schönste Kutsche spannen und David ins Schloss holen.

„Sei mir willkommen, mein Sohn!“ rief der Edelmann, als die Kutsche im Schlosshof hielt, und befahl seinen Dienern, ein Fass vom besten Bier aus dem Keller zu rollen. „Willkommen, David!“ sagten auch die drei Töchter des Lords und lächelten ihn an. David gefiel vor allem die jüngste über die Maßen, und er dachte, dass sie wohl das schönste Mädchen unter der Sonne sei. Als sie ihn anschaute, rieb er heimlich den Ring und wünschte sich: „Ach, wenn sich das schöne Mädchen doch in mich verlieben würde!“

Die jüngste Tochter des Lords liebte ihn von diesem Augenblick an von ganzem Herzen. Und dann wurde im Schloss Hochzeit gefeiert. Eine Hochzeit, wie sie nicht ihresgleichen hatte. Sieben Tage lang wurde gegessen und getrunken, getanzt und gesungen von früh bis spät.

Gleich nach der Hochzeit überlegte David, dass es sich in einem schönen, neuen Schloss noch viel besser leben ließe. Kaum waren die letzten Hochzeitsgäste abgefahren, hielten die jungen Eheleute Einzug im schönsten Schloss im ganzen Königreich und mit ihnen auch Davids Mutter und Brüder, und dort lebten sie dann alle glücklich und zufrieden.

Der Ring des Königs der Berge Keltisches Märchen

Auszug aus dem Märchen- Advents- Kalender
http://klickjetzt.de/maerchenadventskalender

Sie können diesen Blogartikel gerne weiterlempfeheln, an Menschen, die Ihnen am Herzen liegen und denen Sie eine beseelte, erfüllende Zeit wünschen.

Eine innige und märchenhafte Zeit

wünscht Ihnen

Monika Zehentmeier vom Märchen- und Lichtberg
und vom ganzen Märchen- Team

 

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Rosenmärchen. Märchen von der Liebe.

Rosenmärchen Von dem Sommer- und dem Wintergarten
Wird der Kaufmann mitten im Winter
Rosen finden für seine jüngste Tochter, die die Blumen so sehr liebt?

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für dieses schöne Märchen:

Ein Kaufmann wollte auf die Messe gehen, da fragte er seine drei Töchter, was er ihnen mitbringen sollte. 

Die älteste sprach: ,,Ein schönes Kleid“;
die zweite: ,,Ein paar hübsche Schuhe“,
die dritte: ,,Eine Rose“. 

Aber die Rose zu verschaffen, war etwas schweres, weil es mitten im Winter war, doch weil die jüngste die schönste war, und sie eine große Freude an den Blumen hatte, sagte der Vater, er wolle zusehen, ob er sie bekommen könne, und sich recht Mühe darum geben.

Als der Kaufmann wieder auf der Rückreise war, hatte er ein prächtiges Kleid für die älteste, und ein paar schöne Schuhe für die zweite, aber die Rose für die dritte hatte er nicht bekommen können, wenn er in einen Garten gegangen war, und nach Rosen gefragt, hatten die Leute ihn ausgelacht: ,,Ob er denn glaube, dass die Rosen im Schnee wüchsen.“

Das war ihm aber gar leid, und wie er darüber sann, ob er gar nichts für sein liebstes Kind mitbringen könne, kam er vor ein Schloss, und dabei war ein Garten, in dem war es halb Sommer und halb Winter, und auf der einen Seite blühten die schönsten Blumen gross und klein, und auf der andern war alles kahl und lag ein tiefer Schnee. Der Mann stieg vom Pferd herab, und wie er eine ganze Hecke voll Rosen auf der Sommerseite erblickte, war er froh, ging hinzu und brach eine ab, dann ritt er wieder fort. 

Rosenmärchen Er war schon ein Stück Wegs geritten, da hörte er etwas hinter sich herlaufen und schnaufen, er drehte sich um, und sah ein großes schwarzes Tier, das rief: ,,Du gibst mir meine Rose wieder, oder ich mach dich tot, du gibst mir meine Rose wieder, oder ich mach dich tot!“ 

Da sprach der Mann: ,,Ich bitte dich, lass mir die Rose, ich soll sie meiner Tochter mitbringen, die ist die Schönste auf der Welt.“ 

,,Meinetwegen, aber gib mir die schönste Tochter dafür zur Frau!“ Der Mann, um das Tier los zu werden, sagt ja, und dachte, das wird doch nicht kommen und sie fordern, das Tier aber rief noch hinter ihm drein: ,,In acht Tagen komm ich und hol meine Braut.“

Der Kaufmann brachte nun einer jeden Tochter mit, was sie gewünscht hatten; sie freuten sich auch alle darüber, am meisten aber die jüngste über die Rose. Nach acht Tagen saßen die drei Schwestern beisammen am Tisch, da kam etwas mit schwerem Gang die Treppe herauf und an die Türe und rief: ,,Macht auf! Macht auf“. 

Da machten sie auf, aber sie erschraken recht, als ein großes schwarzes Tier hereintrat. ,,Weil meine Braut nicht gekommen, und die Zeit herum ist, will ich mir sie selber holen.“ Damit ging es auf die jüngste Tochter zu und packte sie an. Sie fing an zu schreien, das half aber alles nichts, sie musste mit fort, und als der Vater nach Haus kam, war sein liebstes Kind geraubt. Das schwarze Tier aber trug die schöne Jungfrau in sein Schloss, da war’s gar wunderbar und schön, und Musikanten waren darin, die spielten auf, und unten war der Garten halb Sommer und halb Winter, und das Tier tat ihr alles zu Liebe, was es ihr nur an den Augen absehen konnte.

Rosenmärchen Sie aßen zusammen, und sie musste ihm aufschöpfen, sonst wollte es nicht essen, da ward sie dem Tier hold, und endlich hatte sie es recht lieb.  Einmal sagte sie zu ihm: ,,Mir ist so Angst, ich weiß nicht recht warum, aber mir ist, als wär mein Vater krank, oder eine von meinen Schwestern, könnte ich sie nur ein einziges mal sehen!“ 

Da führte sie das Tier zu einem Spiegel und sagte: ,,Da schau hinein“, und wie sie hineinschaute, war es recht als wäre sie zu Haus; sie sah ihre Stube und ihren Vater, der war wirklich krank aus Herzeleid, weil er sich Schuld gab, dass sein liebstes Kind von einem wilden Tier geraubt und gar von ihm aufgefressen sei, hätte er gewusst, wie gut es ihm ging, so hätte er sich nicht betrübt; auch ihre zwei Schwestern sah sie am Bett sitzen, die weinten.

Von dem allen war ihr Herz ganz schwer, und sie bat das Tier, es sollte sie nur ein paar Tage wieder heim gehen lassen. Das Tier wollte lange nicht, endlich aber, wie sie so jammerte, hatte es Mitleid mit ihr und sagte: ,,Geh hin zu deinem Vater, aber versprich mir, dass du in acht Tagen wieder da sein willst.“ Sie versprach es ihm, und als sie fort ging, rief es noch: ,,Bleib aber ja nicht länger als acht Tage aus.“

Rosenmärchen Wie sie heim kam, freute sich ihr Vater, dass er sie noch einmal sähe, aber die Krankheit und das Leid haften schon zu sehr an seinem Herzen gefressen, dass er nicht wieder gesund werden konnte, und nach ein paar Tagen starb er. Da konnte sie an nichts anderes denken vor Traurigkeit, und hernach ward ihr Vater begraben, da ging sie mit zur Leiche, und dann weinten die Schwestern zusammen und trösteten sich, und als sie endlich wieder an ihr liebes Tier dachte, da waren schon längst die acht Tage herum. Da ward ihr etwas Angst, und es war ihr, als sei das auch krank, und sie machte sich gleich auf und ging wieder hin zu seinem Schloss. Wie sie aber wieder ankam, war’s ganz still und traurig darin, die Musikanten spielten nicht, und alles war mit schwarzem Flor behangen.  Der Garten aber war ganz Winter und von Schnee bedeckt. 

Und wie sie das Tier selber suchte, war es fort, und sie suchte aller Orten, aber sie konnte es nicht finden. 

Da war sie doppelt traurig, und wusste sich nicht zu trösten, und einmal ging sie so traurig im Garten, und sah einen Haufen Kohlhäupter, die waren oben schon alt und faul, da legte sie die herum, und wie sie ein paar umgedreht hatte, sah sie ihr liebes Tier, das lag darunter und war tot. Geschwind holte sie Wasser und begoss es damit unaufhörlich, da sprang es auf und war auf einmal verwandelt und ein schöner Prinz. Da ward Hochzeit gehalten und die Musikanten spielten gleich wieder, die Sommerseite im Garten kam prächtig hervor, und der schwarze Flor ward abgerissen, und sie lebten vergnügt miteinander immerdar.

Von dem Sommer- und dem Wintergarten
Aus der Urfassung der Märchen der Brüder Grimm

Noch mehr Rosen-Märchen:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/dornroeschen-urfassung/
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/category/rose/

Mehr Märchen von der Natur finden Sie hier:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/category/natur-erleben/

Sie werden immer mehr gebraucht,
die Märchen-Erzähler

für jedes Lebens-Alter:
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Die MärchentherapieSie möchten gern mehr über
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Hätte der Kaufmann Hilfe gesucht
wäre er mit seinem Schicksal sicher zurecht gekommen!

Es liegt Ihnen am Herzen wieder zu innerem Frieden zurückzufinden, das Problem zu lösen, das Ihnen auf der Seele liegt? Dann sehen Sie sich hier an, wie eine solche sanfte und märchenhafte Unterstützung aussehen würde: http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/einzelsitzungen/

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JA!

Sie sind für ein Leben
in Glück und Liebe,
in Erfolg und Wohlstand,
in Gesundheit und Harmonie,
und dies in Fülle,
geboren!

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