Das Kostbarste kostet wenig. Weisheits-Geschichte

Das Kostbarste kostet wenig.

Erfülltes LebenWas würden Sie machen, wenn man Ihnen 1000 € geben und Ihnen die Aufgabe stellen würde, damit das Kostbarste zu kaufen, was einen großen Saal vollkommen ausfüllt? Mit welchem kostbaren Gut würden Sie ihn gerne füllen?

Die folgende Geschichte lässt Sie erleben wie die 3 Königssöhne diese Aufgabe meistern:

Das Kostbarste kostet wenig.
Lehr- und Weisheits-Geschichte

Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne. Als er älter wurde, fragte er sich, wer von seinen drei Söhnen sein bester Nachfolger sein würde.

Und der König beschloss, sie zu prüfen, versammelte den ganzen Hofrat, rief die drei Söhne zu sich, gab dann jedem Sohn 7 Silbertaler und sagte:

„Es kann derjenige von Euch dreien der König werden, der bis heute Abend unseren großen Festsaal mit dem Kostbarsten ganz ausfüllt, das er mit den 7 Silbertalern auftreiben kann.“

Die drei Söhne zogen in verschiedene Richtungen aus und machten sich auf die Suche des Kostbarsten.

Der erste lief gleich auf einen Wald zu und sah das viele Holz daliegen und sagte: „Was ist kostbarer als Holz, das uns im Winter Wärme geben kann.“ Und er gab die Silbertaler einem Fuhrmann, damit er für ihn das Holz aufsammele und es schnell in den Palast führe. Aber all das Holz füllte nur ein Drittel des königlichen Festsaales.

Der zweite Sohn lief über ein großes Feld und sah das viele Stroh daliegen und sagte: „Ist das nicht das Kostbarste, womit man den Pferden eine Streu machen kann.“ Und er kaufte das Stroh von dem Bauern und ließ es für die 7 Silbertaler in den Palast fahren. Das viele Stroh füllte jedoch nur zwei Drittel des königlichen Festsaales.

Der dritte Sohn ging absichtlich auf den Markt und schaute sich um. Und er kaufte etwas Unscheinbares für einen Silbertaler und bekam noch einige Kupfermünzen zurück. Für den Rest des Geldes kaufte er zu essen und eine Decke, die er sofort einer mit ihren Kindern bettelnden Mutter gab.

Und der kam mit frohem Herzen zum Palast zurück.

Alle wunderten sich schon, und manche lachten ihn schon aus, als er etwas Unscheinbares aus der Tasche zog und es in die Mitte des Festsaales stellte. Es war eine ganz einfache Haushaltskerze und die zündete er an.

Inzwischen war es dunkel geworden. Und siehe da, das Licht der einfachen Kerze füllte den ganzen Königssaal bis in jeden Winkel hinein.

Der jüngste Königssohn fing noch an, leise ein Freude- und Dankeslied zu singen. Und hast Du nicht gehört, dies füllte ebenso den ganzen Raum.

Als der König das sah und hörte, ging er zum dritten Sohn hin, umarmte ihn und verkündete allen:

„Du, mein jüngster Sohn, hast wahrlich unseren Königssaal dreifach mit dem Kostbarsten gefüllt:

Mit dem Licht Deiner Weisheit,
mit dem Klang Deiner Lebensfreude
und Deiner Dankbarkeit
und mit der Güte Deines Herzens.“
Und der König ließ sogleich das Krönungsfest richten. Nach drei Tagen wurde der junge Königssohn feierlich gekrönt und er regierte sein Leben lang in Weisheit und Liebe. Und er ließ stets von seiner Fülle allen Bedürftigen zukommen, die ihn um seine Hilfe baten.

Neu erzählt von Jean Ringenwald

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(?) Wie ist es mit mir?
Lebens-Fragen an Dich selbst:
Zu der Lehr-Geschichte: „Das Kostbarste kostet wenig!“

In was setzest Du Deine größten Werte?

Was bringt Licht in Dein Leben?

Über was freust Du Dich wirklich im Alltag?

Für was empfindest Du tiefe Dankbarkeit?

Singst Du öfter aus Herzens-Lust?

Wohin fließt die Güte Deines Herzens?

Diese Geschichte mit den Lebens-Fragen
ist dem Kurs Erfülltes Leben entnommen:
http://www.erfuelltes-leben.de/schriftlicher-kurs/

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das erfüllte Leben zu ergreifen,
das Du Dir ersehnst!
🙂

 

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Die schöne Königstochter im Garten. Märchen

Die schöne Königstochter im Garten

Mit Märchen zu sich selbstLieben Sie auch die blühenden Gärten mit ihren Blumen aller Arten, den prächtigen Bäumen die im Herbst üppig beladen sind mit den süßen und saftigen Früchten? Im folgenden Märchen ist die Mutter von drei Burschen in großer Not und die Söhne wollen ihr bestes tun um Abhilfe zu schaffen. Sie finden einen Garten . . . Aber lesen Sie selbst wie sich alles zugetragen hat:

Eine arme Frau hatte drei Söhne und keinen Mann und auch nichts zu essen, und das tat ihr so weh, dass sie meinte, das Herz im Leibe müsste ihr zerspringen vor lauter Jammer und Not, und sie setzte sich hin und weinte bittere Tränen. Als die drei Söhne das sahen, tat es ihnen leid, und der älteste sprach zu seiner Mutter:

»Mutter, gib mir einen Kuchen,
 flick mir meine Hosen,
 ich will auf Reisen gehn.«

Da gab ihm die Mutter einen Kuchen und flickte ihm seine Hose, und er ging weg und kam in einen großen Wald; und darin ging er immer weiter und weiter, bis es stockdunkel geworden war. Da kletterte er auf einen hohen Baum und sah, wie von fern ein ganz kleines Lichtlein schimmerte; auf das Lichtlein ging er zu und wanderte die ganze Nacht; und als es Morgen geworden war, da stand er vor einem wunderschönen Schlosse, das glänzte, als wenn es von lauter Diamanten gewesen wäre. Weil das Tor nun offen stand, ging er hinein und kam in einen Garten;

aber der war so schön, oh, so schön, wie noch kein Mensch in der ganzen Welt einen gesehen hatte. Wo er nur hinschaute, da standen Blumen und Bäume mit Äpfeln und Birnen und goldenen Nüssen, und er hatte so große Freude daran, dass er immer weiter fortging, bis er an das Ende kam; da sah er eine Königstochter sitzen, die war von so großer Schönheit, dass er im ersten Augenblick glaubte, es wäre ein Engel aus dem Himmel. Er zog höflich sein Käpplein und sprach: »Gott grüß Euch, schöne Jungfrau!« – »Schönen Dank«, antwortete die Königstochter. »Aber sage mir nun auch, was dir am besten gefällt in meinem Garten.« Darauf antwortete der Älteste: »Ach, schöne Jungfrau, das sind die lieben Blümelein.« – »Ei, du dummer Tölpel«, sprach die Königstochter, »weißt du nichts Schöneres, dann, marsch, fort mit dir in den Keller!« und damit nahm sie ihn beim Kragen und setzte ihn in den Keller.

Als der Älteste nun nicht wiederkehrte, da sprach der zweite zu seiner Mutter:

»Mutter, gib mir einen Kuchen,
 flick mir meine Hosen,
 ich will auf Reisen gehn.«

Da gab ihm die Mutter einen Kuchen und lappte ihm seine Hose, und er zog fort, immer weiter bis in den großen Wald und endlich bis an das Schloss; da ging er rundherum in dem Garten, bis er an die Laube kam, wo die schöne Königstochter saß. »Gott grüß Euch, schöne Jungfrau«, sprach er. »Schönen Dank«, antwortete die Königstochter. »Aber sage mir nun auch, was dir in meinem Garten am besten gefällt.«
Darauf antwortete der zweite: »Ach, schönste Jungfrau, das sind die roten Äpfel und die gelben Birnen und die goldenen Nüsse.« »Ei, du dummer Tölpel«, sprach da die Königstochter, »weißt du nichts Besseres, dann, marsch, sofort mit dir in den Keller.« Und sie fasste ihn am Kragen und setzte ihn in den Keller.

Als der zweite nun auch nicht zurückkehrte, da beschloss der Jüngste, sein Glück zu versuchen, und er sprach zu seiner Mutter denselben Vers wie seine Brüder. Da gab ihm die Mutter einen Kuchen und lappte seine Hose, und er zog aus und kam gleichfalls in den Wald und an das glänzende Schloss. Er verwunderte sich über die Maßen ob der schönen Blümelein und der lachenden Früchte, bekam auch wohl Lust, einmal davon zu kosten, doch bezwang er sich und ging immer fort, bis er von ferne die Königstochter erblickte. »Nein«, sprach er da zu sich selbst, »ein so schönes Mädchen habe ich doch in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen«, und er zog sein Käpplein und trat ihr näher und grüßte sie höflich: »Gott grüß Euch, schöne Jungfrau!« – »Schönen Dank«, entgegnete die Königstochter; »aber sage mir doch, was dir in meinem Garten am besten gefällt.« – »Ach, das seid Ihr, schöne Jungfrau, denn neben Euch sieht man keine Blümelein und keine Äpfel und nichts«, sprach der Jüngste schnell.

Da fiel die Königstochter ihm um den Hals und sprach: »Du bist mein und ich bin dein und du bist mein lieber Mann«, und sie führte ihn in das Schloss, und am andern Tage wurde die schöne Königstochter seine Frau, und sie lebten zufrieden und glücklich miteinander. Die beiden Brüder holten sie aus dem Keller und schickten sie eilends nach Haus.

Märchen aus Siebenbürgen

Fragen zum Märchen,
die Ihnen Freude machen sollen sie zu beantworten
und deren Botschaften Ihr Leben bereichern können:

* Hätten Sie einen solchen Garten,
was wäre für Sie das Schönste?

* Wagen Sie es,
das Aller-, Allerschönste was es in diesem Garten gibt, anzusprechen?

* Wenden Sie sich diesem Allerschönsten zu,
stellen Sie es sich bildhaft vor.

* Welche Energie strahlt es aus?
Lassen Sie dieser Schönheit Goldenes Licht
aus Ihrem Herzen zufließen.

* Lassen Sie das Bild aufkommen
von dem folgenden Märchenzitat:

Da fiel die Königstochter ihm um den Hals und sprach:
“Du bist mein und ich bin dein
und du bist mein lieber Mann.”

Fühlen Sie die Energie, die von diesem Bilde ausgeht
und nehmen Sie diese in sich auf,
atmen Sie sie immer wieder ein,
bis in die Füße.

Die Liebe von der hier im Märchen gesprochen wird, ist die höchste,
die nach der erotischen und der brüderlichen Liebe kommt,
die allumfassende Liebe.

Noch mehr Märchen finden Sie in der Rubrik Märchen:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/category/marchen/

Wie Sie mit Märchen Ihr Leben in Harmonie bringen können
finden Sie im folgenden Beitrag:
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/weg-zu-sich-selbst/

Eine Auswahl schöner und inhaltsvoller Märchen-Bücher
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