Märchen- und Lichtfest für Ihr erfülltes Leben.

Die festlichen Märchen- und Lichttage
Wünschen Sie sich sehnlichst eine Zeit der Entspannung und Lebensfreude oder möchten Sie gern vom Alltag abschalten, sich  erholen und obendrein neue Ideen pflücken um Ihr märchenhaftes Leben zu verwirklichen?
Das Video, siehe oben, gibt Ihnen Einblick in diese 4 festlichen, erholsamen und erfüllenden Tage. 

Die Natur erkunden

Märchen- und Lichtfest für Ihr erfülltes Leben
 für mehr Glück, Liebe,
Erfolg
und Gesundheit in Ihrem Leben

Möchten Sie gerne:
* Ihr Glück vertiefen, Ihre Liebes-Beziehung harmonisieren,
   Ihren Erfolg verwirklichen und Ihre Gesundheit in Leib und Seele stärken?

* neue Kraft schöpfen und weiter führende Inspirationen bekommen,
   um das erfüllte Leben zu führen, das Sie sich wünschen?

* gemeinsam mit Gleichgesinnten
   eine fröhliche, erholsame und erkenntnisreiche Zeit verbringen?

JA!?

Dann haben wir für Sie eine großartige Aussicht,
mit der Sie, auf diese Fragen,
eine für Sie passende Antwort in Ihnen selbst finden werden.

So laden wir Sie recht herzlich ein
zu den stärkenden, erholsamen und erlebnisreichen
Märchen- und Lichttagen 2022
nach Vlotho im schönen Weserbergland

Festliche Märchen- und Licht-Tageoder bei sich zu Hause.

Erleben Sie festliche, besinnliche und erfüllende Tage!

Diese festlichen Tage werden für Sie eine glückliche und erfüllende Zeit sein, denn Sie werden sich, in Seele und Leib, so richtig wohlfühlen und sich prima erholen können von Ihrem Alltag und Beruf, von Ihrem Stress und Ihren Sorgen. Also Sie werden sich „entschleunigen“, ruhevoller und achtsamer werden und sich immer besser Ihren inneren Werten zuwenden können.

Denn sobald Sie entspannt sind, intensiver Ihre Lebens-Freude empfinden und Ihre Geborgenheit fühlen, steht Ihnen reichlich Kraft aus der Inneren Quelle zur Verfügung. Dann können Sie auch leichter und natürlicher das angehen, was in Ihrem Alltags-Leben zu meistern ist und Ihre wesentlichen Ziele wieder stärker in den Mittelpunkt Ihres Lebens stellen.

Sie werden neue Anregungen AUS SICH SELBST heraus bekommen, wie Sie
Ihr Glücklich- und Zufrieden-Sein,
– Ihr Geborgen- und Geliebt-Sein,
– Ihr Erfolgreich- und Wohlhabend-Sein,
– Ihr Gesund- und Harmonisch-Sein
verbessern können.

              In jedem Bedarf,
              in jedem Wunsch,
              in jeder Sehnsucht
              steckt ein Schritt der Entfaltung
              und der Besserung für Ihr Leben.

Es sind immer die passenden, besten Hilfen für Sie da, um das zu verwirklichen, was Sie gerade dringend brauchen für Ihr Glück, Ihre Liebe, Ihren Erfolg und ebenso für Ihre Gesundheit.

So werden Sie in diesen festlichen MÄRCHEN- und LICHT-Tagen das wegweisende Motto dieses Jahres erkunden und es dadurch für sich selbst sehr nützlich machen:

Gehe Deinen Weg
zum HÖCHSTEN in Dir
und in der Welt.

Den gesamten Text finden Sie hier:
Meditativer Text*

Die Themen der 4 Tage sind:

1. Wie Du Deinen wahren eigenen Weg
entdecken, bejahen und gehen kannst und wirst.
Was Du am besten tust, um täglich
Deinen eigenen Weg zu gehen!?

2. Mit welchen Widerständen und Schwierigkeiten,
Umwegen und Irrwegen, Engpässen und Sackgassen,
Du zu tun haben wirst und wie Du dies handhabst.

3. Wie Dein eigener Weg Dir zu Deiner besten Hilfe wird
und wie Du damit optimal umgehst,
sodass Du DIE WUNDER DES WEGES und Deines Weges
schätzest, empfängst, vertiefst und nutzest.

4. DER WEG DES LEBENS und Dein eigener Weg
werden Dich führen zu den Wandlungen, Verwirklichungen
und Vervollkommnungen, die für Deine ganzheitlichen Entfaltung
erforderlich sind.
Erfahre, wie Du dies bewusst und liebevoll geschehen lässt.

 

In diesen Tagen werden Sie
die Inhalte des Mottos erkunden mit folgenden Mitteln:

Lebens-Betrachtungen für den Inneren Weg,
durch Märchen,
Märchenbetrachtungen,
künstlerisches Gestalten,
Natur-Begegnungen
und mit Singen.

Für wen sind die Festlichen Märchen- und Lichttage geeignet?
Für alle, die

* Freude am Märchen haben und ihre Wahrheit und Weisheit ergründen möchten,
* sich nach mehr Glück, Liebe, Erfolg, Gesundheit sehnen,
* sich erholen und entspannen möchten,
* an ihre innere Quelle gelangen und Ideen schöpfen möchten, die jetzt gebraucht werden,
* die eine kleine erholsame und inspirierende Auszeit brauchen.

Was bringen Ihnen diese festlichen Märchen- und Lichttage?
Sie werden:
– sich entspannen, erholen und ihre Kräfte regenerieren,
– Ihr Glücklich Sein vertiefen,
– Ihr Selbstvertrauen stärken,
– Ihre Liebes-Beziehung harmonisieren,
– Ideen schöpfen für Ihren Erfolg im Beruf oder Nebenberuf,
– Ihre Gesundheit in Leib und Seele stärken.

Sie bringen Ihnen:
– Lebensfreude, da Sie in diesen Tagen die Weisheit der Märchen erleben weden,
– Ihren Lebensweg anzuerkennen mit dem positiven wie negativen Seiten,
– dem inneren Helfer und seinen Hilfen für Ihr Leben zu begenen,
– in der verwandelnden Liebe anzukommen.

Die Inhalte sind
aufbauend und positiv, Lebens-Ziel orientiert. Sie nähern sich Ihrem wahren Bedarf, wahren Wunsch und/oder Ihrer tiefen Sehnsucht nach Entfaltung oder der Besserung für Ihr natürliches, zufriedenes Leben.

VORAUSSETZUNG
Einlassen auf Märchen, besinnliche Texte,
universelle Lebens-Betrachtungen, Einkehr/Bilderreisen,
Offenheit für die innere Wahrnehmung.
Es sind keine Vorkenntnisse sind nötig.

Wo finden die festlichen Märchen- und Lichttage statt?
Im schönen Weserbergland, nähe Herford.

Den genauen Ort und die Anfahrt zu diesen Festlichen Märchen- und Lichttagen sende ich Ihnen mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung.

Wann finden die Märchen- und Lichttage statt?
Von Mittwoch, den 25. Mai 2022 in Vlotho,
Beginn 18:30 Uhr
bis Sonntag, den 29. Mai 2022, 13 Uhr.

SEMINARZEITEN:
9 bis 18:30 Uhr
Abende je 20 Uhr

Seminarleitung:
Monika Zehentmeier zusammen mit dem ganzen Team Märchenhaft leben

Unterkunft/Verpflegung
Sie können hier im Haus eine einfache Unterkunftsmöglichkeit bekommen, für 49 € Vollverpflegung, vegetarisch und überwiegend Bio.
Es gibt aber auch im Ort Unterkunftsmöglichkeiten die etwas komfortabler sind. An den Mahlzeiten können Sie teilnehmen.

SEMINARBEITRAG:
315 € (anstatt 329 €)
inclusive dem schriftlichen Erlebnis Kurs:
Erfülltes Leben: für mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit

 

Melden Sie sich bitte bei uns per Email für die Abwicklung:

BITTE MITBRINGEN:
– feste Schuhe,
– Schreibzeug,
– wetterfeste Kleidung.

ANMELDUNG: 
Melden Sie sich hier für diese 4 festlichen MÄRCHEN- und LICHT-Tage an. Senden Sie mir dafür bitte eine Nachricht.

Übrigens mache ich diesen Tag auch als individuelles Erlebnis, also für Dich alleine nach Deinem Terminwunsch.


* * * * * * *

Rufen Sie mich anSie möchten gerne noch Infos
per Telefon?

Wir rufen Sie gerne an!
Damit ich Sie erreichen kann,
tragen Sie sich bitte hier ein und klicken auf “Abschicken”:

 

 

Ja,
ich erlebe JETZT
das Glück, die Liebe,
den Erfolg und die Gesundheit
die ich mir schon lange wünsche!

;-)

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Märchenadventskalender zum Kennenlernen

Der Märchenadventskalender

MärchenadventskalenderDer Märchenadventskalender zum Kennenlernen

Haben Sie Herz für die Natur, so hilft sie Ihnen auch auf Ihrem Lebensweg wenn es schwierig wird, das zeigen uns die Märchen.
Genießen Sie gleich ein Märchen, das diese wechselseitige Hilfe aufs schönste zeigt.

Genießen Sie jetzt gleich einen der 25 Tage
des Märchen-Adventskalenders!

Machen Sie es sich bequem,
zünden Sie sich eine Kerze an,
das verbreitet gleich eine märchenhafte Stimmung.

Genießen Sie das heimelige Licht, das in der Dunkelheit strahlt
und die Ruhe,
die sich immer mehr vertieft.

Spüren Sie das natürliche Fließen Ihres Atems
ohne etwas daran zu ändern.

Sobald Sie sich entspannt und wohl fühlen,
voll freudiger Erwartung auf das Märchen,
lesen Sie jetzt das folgende Märchen,
lassen Sie die Märchenbilder und -Gefühle
ganz lebendig und bildhaft in sich aufsteigen:

s gingen einmal zwei Königssöhne auf Abenteuer aus und gerieten in ein wildes, wüstes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Hause kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder: aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen und wären doch viel klüger.

Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie stört.“

Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling ließ es nicht zu und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie tötet.“

Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, dass er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: „Lasst die Tiere in Frieden, ich leid’s nicht, dass ihr sie verbrennt.“

Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloss, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle Säle, bis sie vor eine Tür ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schlösser; es war aber mitten in der Türe ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht: endlich riefen sie zum dritten Mal, da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach.

Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben, wodurch das Schloss erlöst werden könnte. Die erste war: in dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter, tausend an der Zahl, die mussten aufgesucht werden, und wenn vor Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, der gesucht hatte, zu Stein.
Der älteste ging hin und suchte den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war, hatte er erst hundert gefunden; es geschah, wie auf der Tafel stand, er ward in Stein verwandelt.

Am folgenden Tag unter nahm der zweite Bruder das Abenteuer: es ging ihm aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert Perlen und ward zu Stein.

Endlich kam auch an den Dummling die Reihe, der suchte im Moos, es war aber so schwer, die Perlen zu finden, und ging so langsam. Da setzte er sich auf einen Stein und weinte. Und wie er so saß, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die kleinen Tiere die Perlen miteinander gefunden und auf einen Haufen getragen.

Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der Königstochter aus der See zu holen. Wie der Dummling zur See kam, schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter und holten den Schlüssel aus der Tiefe.

Die dritte Aufgabe aber war die schwerste, aus den drei schlafenden Töchtern des Königs sollte die jüngste und die liebste herausgesucht werden. Sie glichen sich aber vollkommen und waren durch nichts verschieden, als dass sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süßigkeiten gegessen hatten, die älteste ein Stück Zucker, die zweite ein wenig Sirup, die Jüngste einen Löffel voll Honig. Da kam die Bienenkönigin von den Bienen, die der Dummling vor dem Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien; zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte, und so erkannte der Königssohn die rechte.

Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlafe erlöst, und wer von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder. Und der Dummling vermählte sich mit der jüngsten und liebsten und ward König nach ihres Vaters Tod; seine zwei Brüder aber erhielten die beiden andern Schwestern.

Die Bienenkönigin Märchen der Brüder Grimm

*

Verweilen sie noch ein wenig in dieser märchenhaften Stimmung und lassen Sie die Bilder und Gefühle, die Sie am Märchen erlebt haben noch nachklingen.

Wenden Sie sich noch einmal den Märchen-Bildern und -Gefühlen zu
und erzählen Sie dieses Märchen dann gleich nach,
so wie Sie es jetzt in Erinnerung haben.

Viel Freude beim Erzählen!

*

Für heute wünsche ich Ihnen einen schönen Tag
an dem Sie Herz haben für die Natur.

Entnommen aus dem: Märchenadventskalender „Märchenhafter Advent“

Sagt Ihnen diese Art den Advent mit Märchen zu erleben zu?

Dann entscheiden Sie sich für Ihre tägliche Wohlfühl-Oase im Advent und ich bin sicher, Sie werden eine stimmungsvolle, warmherzige und erholsame Zeit haben die Sie auf den Flügeln des Märchens durch die stille Zeit trägt, Ihnen viel Kraft schenkt, Ihnen Entspannung und innere Freude bringt.


Hier können Sie den Märchen-Adventskalender
gleich bestellen bestellen:

Märchenadventskalender

Was erwartet Sie in den 24 Tagen des Advents
in diesem Märchenadventskalender?

Der Märchen Adventskalender

Erleben Sie einen märchenhaften Advent,
mit kreativen Erlebnissen zu Advent und Weihnachten.
Tag für Tag wird es ein Märchen zum Erleben geben:

Sie werden der Erde, den Pflanzen
und sogar Frau Holle begegnen,
die Güte und Hilfe der Tiere erleben,
den Lebens- und Leidens-Weg der Menschen begleiten
die wundersame Kraft der Schutz-Engel spüren
und die Wunder Ihres eigenen Lebens klar entdecken,
dankbar empfangen und intensiver erleben.

Sie werden auch erfahren

* wie Sie am besten mit diesen Märchen umgehen,
wie sie Ihnen den besten Nutzen bringen
und wie Sie damit Ihr Leben zum Besseren verwandeln.

* wie Sie märchenhaft feiern können
und einen wunderschönen Märchen- und Festes-Tisch gestalten,
lernen Sie ebenso in diesen E-Mails kennen.

* wie Sie „märchenhaft leben“ werden
in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

Was Ihnen dieser Märchenadventskalender bringen wird ist:

– eine freudige, besinnliche und sinnvolle Unterhaltung,
– Anregungen und Anleitungen zum märchenhaften Leben
und Feiern,
– die Weisheit der Märchen zu erleben
und ihre Botschaft zu nutzen.

Lächeln Sie Ihrem Leben zu mit Hilfe der Märchen!
Schöpfen Sie in der Weisheit der Märchen für Ihr Leben!

Spricht Sie der Märchenadventskalender an?
Bestellen Sie nun hier:
Märchenadventskalender

 

Sie haben diesen Märchen Adventkalender schon?
Es gibt einen 2. Märchen-Adventskalender
mit Märchen vom Licht und von der Liebe.
Klicken Sie auf das Bildchen und Sie kommen zu der Beschreibung:
Märchen Adventskalender vom Licht und von der Liebe* * * * * * *

Adventskalender mit anderen Themen
können Sie hier kennenlernen:

Adventskalender alle

Sie möchten lieber einen Adventskalender
vom Licht,
oder vom Glücklichsen,
oder mit Engeln?
Dann schauen Sie sich
die gesamte Auswahl an Adventskalendern
hier an, klicken Sie dafür einfach auf das Bild vom Engel:

*

Herzliche Grüße
von Monika Zehentmeier
und dem gesamten Märchenteam

 

Erspüre
die wundersame Kraft
der Schutz-Engel

und entdecke
die Wunder
Deines eigenen Lebens,

empfange sie dankbar
und erlebe sie
intensiver.

 

🙂

© Copyright by Märchenhaft leben e. V.
D – 32602 Vlotho

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Glücklich sein. Unterhaltsame Weisheit für den Alltag

Glücklich sein. Unterhaltsame Weisheit für den Alltag

Wie ist es zurzeit in Deinem Leben?
Könntest Du ein wenig Glück gebrauchen? Sehnst Du Dich danach glücklich zu sein, wie der junge Mann in dem Märchen vom Glückspilz?
Vielleicht fragst Du Dich, ob es für Dich überhaupt das Glück gibt. Es sei Dir versichert:
Ja! Es gibt das Glücklichsein für Dich, für jeden Menschen und wir können Dir den Weg dahin zeigen es jederzeit zu besuchen.

Die schlechte Nachricht ist: Auf den Weg machen musst Du Dich selber. Aber mit den Wegweisern dorthin die wir Dir geben, ist das Ziel, Dein Glücklichsein, genau so sicher zu erreichen, wie wenn Du aus Deiner Wohnung gehst einen lieben Freund oder eine liebe Freundin zu besuchen, deren Wohnort Du kennst.

Was brauchst Du für Dein Glücklichsein?
Es braucht Deinen Wunsch glücklich zu sein
und Deine Bereitschaft etwas dafür zu tun. 

Was versperrt uns die Möglichkeit glücklich zu sein?
Schon so lange es Menschen gibt ringen sie um wesentliche erhellende Eigenschaften, wie das Glücklichsein.Und es gab schon immer Möglichkeiten es zu finden, zu leben und zu halten.

Es kommt auf die Gedanken und Empfindungen an die wir haben während wir durch unseren Tag gehen. Sind sie positiv und aufbauend oder fühlst Du Dich unzufrieden, bedrückt oder unglücklich?

 

Was hilft Dir also zum Glücklichsein?
Ob Du Dich nun körperlich oder innerlich leer und ausgelaugt fühlst, unglücklich in Deinem Leben, oder wenn Du sogar momentan krank bist, beginne dort, wo Du Dich ganz natürlich, ohne etwas dafür erarbeiten zu müssen, glücklich, geborgen und geliebt fühlst und alles gut ist. Wo ist das? Davon erzählen die Geschichten vom Glücklichsein. Sie holen Dich dort ab wo Du stehst, bei der Sorge, der Unzufriedenheit oder dem Unglücklichsein und führen Dich behutsam zum ersehnten Glücklichsein.

Ein gutes und sehr hilfreiches Mittel
Lasse Dir heraushelfen aus dem sich im Kreise drehenden Gedanken des unglücklich seins. Nutze dafür die erprobten Geschichten die ewig jung sind und Dir helfen, oft auf ungewöhnliche Weise und mit einem Augenzwinkern, mit den widerspenstigen Hindernissen umzugehen und das gewünschte Glücklichsein zu erleben.

Genau dafür gibt es die Lehr- und Weisheitsgeschichten!
Sie sind unterhaltsam und erzählen davon wie ein Mensch sich auf die Suche nach seinem Glück macht. Sie eröffnen einen neuen Blickwinkel von dem aus Dir das Glücklichsein zu finden leicht fällt. Diese Geschichten haben eine große Strahlkraft und überraschen Dich mit ihren unerwarteten, ungewöhnlichen, und märchenhaften Wendungen die jeweils zu einem guten Ausgang führen.
Solch weisheitsvolle Geschichten sind außerdem inspirierende Ideen-Geber.

Es geht um das dauerhafte Glücksgefühl, das sich auf Deinen Alltag höchst positiv auswirkt. Alles beginnt im Glücklich sein! Du brauchst es sowohl für Deine erfüllende Partnerschaft, als auch für Deinen Erfolg und Beruf, für die Begegnungen mit den Mitmenschen, mit der Natur und mit der Inneren Welt. Das Glücklichsein ist der fruchtbare Boden auf dem all dies gedeiht.

Unterhaltsame Weisheit für das glücklich sein im Alltag.
Verblüffend einfach, wunderbar und Weise, erfüllend und humorvoll zeigt sich diese Einladung zum Glücklich sein in den Geschichten, Meditativen Texten und in den Lebensfragen an Dich selbst, die diese Glücksgeschichten ergänzen und vertiefen.

Es geht umd Dich, um Dein glücklichsein!
Es ist jetzt an der Zeit! Stelle Dich in den
Mittelpunkt Deines Lebens. Sinne über die weisheitsvollen Lebensgeschichten und Lebensfragen für Dein glücklich sein nach und lebe im Glück.

Bist Du jetzt bereit? Dann packe es gleich an
mit der Broschüre und mit dem Hörbuch auf CD

Hier kannst Du das Büchlein mit der Cd bestellen:


„Wahres Glück findest Du in Dir!“
von größter Hilfe sein.

Wahres Glück

 

Was gibt es Schöneres,
als einen Menschen
ein wenig glücklicher und erfüllter zu machen
auch wenn dieser Mensch Du selbst bist!
🙂

Dieses „Glückspäckchen“ kommt übrigens auch sehr gut an
als Geburtagsgeschenk,
als Mitbringsel zu einem Fest,
zur Aufmunterung bei einem Krankenbesuch
oder zur Erhellung in den eher dunkleren Jahreszeiten.

* * * * * * *

Wahre und gute Lehr-Geschichten
sprechen Dein Innen-
wie Dein Außen-Leben an,
sie sind Dir:
Besinnung und Orientierung,
Wegweiser und Zielfindung,
Öffnung und Erfüllung,
Erlebnis und Verwandlung,
Vervollkommnung und Meisterschaft,
Hochzeit und Krönung.

Jean Ringenwald

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Rosen Gedichte. Zum Ruhme der Rose.

Rosen Gedichte

Diese Rosen Gedichte zeigen eine Vielfalt an Herangehensweisen
an die Königin der Blumen.

Man kann die Rose betrachten, ihr Blühen ersehnen,
einem Herzensfreund/Herzensfreundin eine Rose reichen …
Viel Freude mit diesen schönen Rosen Gedichten

Rosen, ihr blendenden

Rosen, ihr blendenden,

Balsam versendenden!

Flatternde, schwebende,

Heimlich belebende,

Zweigleinbeflügelte,

Knospenentsiegelte,

Eilet zu blühen!

Johann Wolfgang Goethe


Ohne warumb

Die Rose ist ohne warumb
sie bluehet weil sie bluehet
Sie achtt nicht jhrer selbst
fragt nicht ob man sie sihet.

Angelus Silesius


Die Rose ist …

Die Rose ist das höchste Liebenszeichen
Dem Herzensfreund will ich die rose reichen.
Gedanken sterben im Gefühl der Liebe,
Wie Gartenblumen vor der Ros‘ erbleichen.
Die Rose trägt den stillen Dorn am Herzen,
Weil nie die Schmerzen von der Liebe weichen.
Ein einzig Bild der Schönheit ist die Rose;
Was gleicht ihr in Erd und Himmels Reichen?
Der vollen Rose gleicht an Pracht die Sonne,
Und alle Blättlein siehst Du Monden gleichen.
Der Sonne Lichtstrahl ist in ihr gerundet
Und Hundert Monde rollen dran als Speichen.
Die, die aus Monden wuchs, die Rose,
Dem Herzensfreund will dir die Rose reichen.

Rumi


Rose, Rose

Rose, Rose, Knospe gestern
Schliefst du noch in moos’ger Hülle,
Heute prangst in Schönheitsfülle
Du vor allen deinen Schwestern.
Träumtest du wohl über Nacht
Von den Wundern, die geschahen,
Von des holden Frühlings Nahen
Und des jungen Tages Pracht?

Adelbert von Chamisso

 

Rose, du thronende …

Rose, du thronende, denen im Altertume
warst du ein Kelch mit einfachem Rand.
Uns aber bist du die volle zahllose Blume,
der unerschöpfliche Gegenstand.

In deinem Reichtum scheinst du
wie Kleidung um Kleidung
um einen Leib wie nichts als Glanz;
aber dein einzelnes Blatt ist zugleich‚
die Vermeidung
und die Verleugnung jedes Gewands.

Seit Jahrhunderten ruft uns dein Duft
seine süßesten Namen herüber;
plötzlich liegt er wie Ruhm in der Luft.

Dennoch, wir wissen ihn nicht zu nennen, wir raten
Und Erinnerung geht zu ihm über,
die wir von rufbaren Stunden erbaten.

Rainer Maria Rilke


Einst um Liebe, die Peri
(eine Art Gute Fee),

hat der Dschinne Schmerz gefreit;
Damals trug er Lichtgewand
und noch nicht sein Feuerkleid.
Als die reizende Peri sich dem Freier abgewandt,
Ward sein Glanz verzehrende Glut
und blieb es seit der Zeit.

Sich verzehren wollt‘ er selbst,
doch unsterblich fühlt‘ er sich;
Und die reizende Peri zu versehren, tat ihm leid.
Ab ihr wenden wollt‘ er sich,
über sich vermocht‘ er’s nicht;
Wo sie hin sich wendete,
gab er ihr von fern Geleit.

Durch geheimen Zauber nun so verbunden sind die zwei;
Wo sich nur das eine zeigt, ist das andre auch nicht weit.
Wo in endliche Natur sich die Liebe senken will,
Schauern durch die Kreatur
Schmerzen der Unendlichkeit.

Wann die Rose öffnen will ihre Brust dem Himmelstrahl,
Sprenget die verschlossene Knosp‘
ihr Trieb mit Schmerzlichkeit.

Wann des Lebens Schmetterling in der Puppe Tod erwacht,
Zeuget die geborstene Hülle, wie ihn Schmerz befreit.

Siehe, jede Zeitgeburt reißt nicht ohne Schmerz sich los;
Wäre Liebe ohne Schmerz, die Geburt der Ewigkeit?

Rumi

Von den heimlichen Rosen

Oh, wer um alle Rosen wüßte,
die rings in stillen Gärten stehn –
oh, wer um alle wüßte, müßte
wie im Rausch durchs Leben gehen.

Du brichst herein mit rauen Sinnen,
als wie ein Wind in einem Wald –
und wie ein Duft wehst du von hinnen,
dir selbst verwandelte Gestalt.

Oh, wer um alle Rosen wüßte,
die rings in stillen Gärten stehn –
oh, wer um alle wüßte, müßte
wie im Rausch durchs Leben gehen.

Christian Morgenstern

 


Der Schmetterling ist in die Rose verliebt

Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
umflattert sie viel tausendmal,
Ihn selber aber, goldig zart,
Umflattert der liebende Sonnenstrahl.

Jedoch, in wen ist die Rose verliebt ?
Das wüßte ich gar zu gern.
Ist es die singende Nachtigall ?
Ist es der schweigende Abendstern ?

Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
Ich aber lieb euch all:
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
Abendstern und Nachtigall.

Heinrich Heine

 


Daß die Rose dir zum Beispiel werde!

Sonne, Tau und süßen Wind von Osten
Allen Glanz und alles Glück der Erde
Weiß sie frei und unbesorgt zu kosten.
Des Propheten Weisheit braucht sie nicht
Denn sie lebt ja so, wie jener spricht.

Khwajeh Shams al-Din Muhammad Hafez-e Shiraz

 


Die volle Rose

Die volle Rose glüht so rein
in sich beschlossen.
In Duft ist ihr Gemüt,
in Licht ihr Geist gegossen.
Wer sich in sie vertieft,
der sieht vollendet ganz
die Schöpfung,
und es trieft die Welt
von Gottes Glanz.

Friedrich Rückert

Sich wieder geborgen und geliebt fühlen

Die Rose ist eine Blume die von vielen Menschen geschätzt wird. Sie ist ein Sinnbild für die Liebe, die für jeden Menschen einer von 4  Lebensbereichen ist, ohne die er sich nicht vollkommen fühlt. Sucht man die Liebe vom anderen zu bekommen, kann das sehr dramatisch sein, denn der andere wird sie nie so geben können wie ich sie mir wünsche. Sie ist uns aber so nah, denn sie ist ein Teil jedes Menschen und knüpfen wir wieder daran an, so ziehen wir auch wieder einen Menschen an, der uns liebt, so wie wir sind.
In Einzelsitzungen wirst Du mithilfe von Märchen zu der Liebe finden, nach der Du Dich sehnst. Hier findest Du mehr darüber:

Entfalte Dich
in Weisheit und Liebe
und lebe erfüllt und märchenhaft!
🙂

 

Besucherzaehler

Einfach leben. Gehe Deinen Weg natürlich.

 Gehe einfach und natürlich
Deinen Weg!
Realisiere
Dein märchenhaftes Leben!

1.
Von Geburt an,
lebst Du einfach,
natürlich und märchenhaft.
Diese 3-fache Wurzel
lässt Dich DAS WUNDER
Deines Wesens und Deines Lebens,
Deines Glücks und Deiner Zufriedenheit
täglich erleben.

2.
Gehe allezeit Deinen Weg,
ergreife ihn von Innen aus
nach Deinen Veranlagungen
und Zuneigungen,
nach Deinen Talenten und Fähigkeiten,
nach Deiner Vorsehung und Berufung.

3.
Kooperiere mit DEM LEBEN,
in Dir und in dem Mitmenschen,
in der Natur und in der geistigen Welt,
und lasse den wahren Erfolg
und Wohlstand sich
für Dich und für Deine Mitmenschen
entfalten.
 
4.
Und verwirkliche
in jedem Augenblick
die Harmonisierung
und die Gesundung
aller Teile Deines Wesens
und die 4 Bereiche Deines Lebens.

5.
Folge stets, tief in Dir,
dem Stern, dem Licht,
der Weisheit und der Wahrheit
und lasse sie
Dein irdisches Dasein beleuchten,
leiten und vervollkommnen
und Deine Mitmenschen
damit beschenken.

6.
Die Liebe Deines Herzens,
fühle sie oft am Tag
und anerkenne sie,
erlebe sie
und lasse sie zufließen
Deinem Leben, Deinen Wesens-Teilen,
Deinen Mitmenschen, der Natur
und der Geistigen Welt.  
Bleibe ihnen stets treu und ergeben.
 
7.
Vereine alles,
was in Dir
und um Dich herum
getrennt war,
und lebe Dein ganzheitliches Leben,
eigentlich Dein Göttliches Leben,
im EINS-SEIN  
und in DER WAHRHEIT,
in DER LIEBE
und in DER WEISHEIT,
im LEBEN
und im LICHTE
DER EINEN KRAFT (GOTTES).

Jean Ringenwald

 

* * * * * * *

Sehnen Sie sich nach einem erfüllten Leben?

Sind Sie jetzt offen und bereit sich selbst dieses erfüllte Leben in tiefem Glück, in beglückender Liebe, in reichlichem Wohlstand und in Gesundheit in Leib und Seele zu ermöglichen?

JA???!!!

Dann fordern Sie jetzt Ihr Geschenk an:

Die 7 Lebens-Schritte die Ihnen gleich weiterhelfen werden für mehr Glück, Liebe, Wohlstand und Gesundheit in Ihrem Leben.

Füllen Sie dafür die Formularfelder aus und klicken Sie auf Abschicken, so erhalten Sie umgehend kostenlos die Antworten auf diese Fragen.

JA!

Sie sind für ein Leben
in Glück und Liebe,
in Erfolg und Wohlstand,
in Gesundheit und Harmonie,
und dies in Fülle,
geboren!

Realisieren Sie jetzt
Ihr „Erfülltes Leben“!
;-)

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Sonne Sprüche. Hymnen an die Sonne

Sonne Sprüche

Sonne Sprüche

Trage die Sonne auf die Erde!
O Mensch,
Du bist zwischen Licht
und Finsternis gestellt.

Sei ein Kämpfer der Lichtes!
Liebe die Erde in einen leuchtenden Edelstein.
Verwandle die Pflanzen,
verwandle die Tiere,
verwandle dich selbst.

Altpersischer Spruch

* * *

Raphael.
Die Sonne tönt nach alter Weise
In Brudersphären Wettgesang,
Und ihre vorgeschriebne Reise
Vollendet sie mit Donnergang.

Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke,
Wenn keiner sie ergründen mag;
Die unbegreiflich hohen Werke
Sind herrlich wie am ersten Tag.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Der Sonnengesang
des Hl. Franziskus von Assisi

Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind das Lob, die Herrlichkeit
und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig,
dich zu nennen.

Gelobt seist du, mein Herr,
mit allen deinen Geschöpfen,
zumal dem Herrn Bruder Sonne,
welcher der Tag ist
und durch den du uns leuchtest.

Und schön ist er
und strahlend mit großem Glanz:
Von dir, Höchster, ein Sinnbild.

* * *

Quelle des Lichts

„Engel der Sonne, du bist die Quelle des Lichts:
Du durchdringst die Dunkelheit.
Öffne du das Tor des Horizonts!
Der Engel der Sonne wohnt weit über der Erde,
und doch erfüllen seine Strahlen
unsere Tage mit Leben und Wärme.
Der Triumphwagen des Morgens
bringt das Licht der aufgehenden Sonne
und stimmt die Herzen der Menschen froh.

Engel der Sonne! Wirf deine Strahlen auf mich!
Lass sie mich berühren, lass sie mich durchdringen!
Ich gebe mich dir und deiner Umarmung hin,
gesegnet mit dem Feuer des Lebens!“

Aus den Essener Schriften

* * *

Der Himmel verkündet die Herrlichkeit Gottes,
Seiner
Hände Werk preist das Gewölbe,
Der Tag erzählt dem Tag
die Kunde,
Die Nacht vertraut die Sage der Nacht.

Keine Sage ist’s und keine Kunde,
Deren Schall man nicht
vernähme,

-Durch die ganze Erde geht aus ihr Hall,
Am Ende der Welt tönt ihr Ruf,
Dort wo ihr Zelt die Sonne
hat.

Und sie tritt wie ein Bräutigam aus der Kammer,
Freut
sich wie ein Held zu laufen die Bahn,
Am Ende des Himmels
ist ihr Auf gang,
Sie zieht ihren Kreis zum ändern Ende,

Und es birgt sich nichts vor ihrer Glut.

Israelitischer Hymnus

* * *

An Aton

Schön erstrahlest du,
lebender Aton,
Herr der Ewigkeit!

Du bist glänzend, licht und stark,
deine Liebe ist groß und gewaltig.
Deine Strahlen werden die Augen
aller deiner Geschöpfe schaffen,
deine Haut ist weiß
und belebt die Herzen.

Du hast die beiden Länder
mit deiner Liebe gefüllt,
du herrlicher Gott,
der sich selbst gebaut
und jedes Land geschaffen hat,
der schuf, was darauf ist an Menschen,
großen und kleinen Tieren,
und allen Bäumen, die auf dem Boden wachsen.
Sie leben,
wenn du für sie aufgegangen bist.

Du bist Mutter und Vater für die,
deren Augen du gebildet hast;
wenn du aufgehst,
sehen sie durch dich.
Deine Strahlen erhellen die ganze Erde.

Jedes Herz jauchzt bei deinem Anblick,
wenn du erstrahlst als ihr Herr.

Gehst du unter am westlichen Himmelshorizont,
so liegen sie wie die Toten;
ihre Häupter sind verhüllt,
bis du aufgehst am Morgen
im östlichen Himmelshorizont.

Dann sind ihre Arme in Verehrung erhoben
vor dem Engel, dem Schutzgeist,
denn du hast die Herzen
durch seine Schönheit
aufs Neue belebt.

Man lebt,
sobald du deine Strahlen
gesendet hast.

Aus dem kleinen Hymnus an Aton

* * *

Wär nicht das Auge sonnenhaft,
die Sonne könnt es nie erblicken.
Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
wie könnt uns Göttliches entzücken?

Johenn Wolfgang von Goethe

* * *

Das allerfreuliche Licht

Welcher Lebendige,
Sinnbegabte,
Liebt nicht vor allen
Wundererscheinungen
Des verbreiteten Raums um ihn
Das allerfreuliche Licht –

Mit seinen Strahlen und Wogen
Seinen Farben,
Seiner milden Allgegenwart
Im Tage.

Wie des Lebens
Innerste Seele
Atmet es die Riesenwelt
Der rastlosen Gestirne
Die in seinem blauen Meere schwimmen,
Atmet es der funkelnde Stein,
Die ruhige Pflanze
Und der Tiere
Vielgestaltige,
Immerbewegte Kraft –

Atmet es vielfarbige
Wolken und Lüfte
Und vor allen Die herrlichen Fremdlinge
Mit den sinnvollen Augen
Dem schwebenden Gange
Und dem tönenden Munde.

Wie ein König der irdischen Natur
Ruft es jede Kraft
Zu zahllosen Verwandlungen
Und seine Gegenwart allein
Offenbart die Wunderherrlichkeit
Des irdischen Reichs.

Novalis, aus: Hymnen an die Nacht

* * *

Ich bin die Mutter Sonne

Ich bin die Mutter Sonne und trage
die Erde bei Nacht, die Erde bei Tage.
Ich halte sie fest und strahle sie an,
dass alles auf ihr wachsen kann.
Stein und Blume, Mensch und Tier,
alles empfängt sein Licht von mir.
Tu auf dein Herz wie ein Becherlein,
denn ich will leuchten auch dort hinein!
Tu auf dein Herzlein, liebes Kind,
dass wir ein Licht zusammen sind!

Christian Morgenstern

* * *

Der Delphische Priester Ion

Siehe! Mit leuchtendem Viergespann
Glänzt Helios über die Erde schon.
Die Sterne fliehn vor des Himmels Glut
In heilige Nacht.

Parnassos‘ unbetretene Höhn
Erstrahlen im Licht, berührt vom Tag,
Der für die Sterblichen anbricht.

Dorrender Myrrhe Duft steigt auf
Zu Phoibos‘ Gebälk.

Auf heiligem Dreifuß thront und singt
Den Griechen die delphische Frau den Spruch,
Mit dem Apoll sie umtönte.

Ihr Delpher! Phoibos‘ Gesinde, auf!
Zieht hin zur silbern schimmernden Flut
Kastalias‘, netzt im reinen Tau
Die Glieder, dann steigt zum Tempel hinan,
Weiht frommer Rede den Mund, und nahn,
Die fragen um Rat,
So spendet ihnen Worte der Seligkeit
Von angemessener Zunge!

Euripides

* * *

An das Licht
Orphischer Hymnus

Erstgeborener, du,
der aus dem Eie der Nacht
sich Hoch in den Äther schwang
und droben auf goldenen Flügeln
Regend erfreuet;

o du,
der Götter und Menschen erweckte:
Licht!
o du mächtiger, zarter, du viel besungener,
und dennoch Unaussprechlich;
geheim, und allenthalben im Glänze Strahlend.
Du nähmest die Nacht
von unserem geschlossenen Auge,
Als du den hohen und heiligen Strahl
fern über die Welt hin wälztest
und mit der Stille des Lichtstrahls
mächtig ertöntest.

Weltenkönig!
du weithin schauender Erdenumleuchter,
Viel ratschlagender,
viel aussäender,
glänzender Weltspross.
Sprieße den Völkern Glück,
und säe Strahlen und sende Licht
auf alle geschlossenen Augenlider,
und sende Leben hinab,
du Zweigestaltiger,

Licht und die Liebe.

Übersetzt von Johann Gottfried Herder

* * *

An die Sonne
Ein Morgengesang

Feire ringsum, hoher Äther! Und ihr Täler und ihr Berge,

Erd und Meer und Lüfte schweiget!
Schweigt ihr Vögel,
schweig o Echo,
Denn zu uns wird Phoibos nahn,
Der
lockige Sänger.

O du der holden Aurora Vater, der ihren rosigen Wagen
Mit dem Flügeltritt der Rosse verfolgt.
Frohlockend im goldenen Haar
Den unendlichen hohen Himmel hinan:
Um dich windend den vielgelenkigen Strahl,
Lenkst du den güterreichen Glanzquell
Rings um die ganze Erde,
Und Ströme ambrosischen Feuers
Bringen von dir uns her den lieblichen Tag.

Der schöne Chor der Sterne tanzt
Am Olympos dir, dem Könige, Reihentanz,
Anstimmend dir sein heiliges Lied,
Entzückt vor der Phofoe’ischen Leier Klang;
Indess von ihnen her die blasse Selene
Anführt den frühen Chor,
Bespannt den Wagen mit weißer Stiere Gespann.

Er aber freut in seinem Gemüt sich hoch
Und eilt hinüber die viel durchpfadete Welt.

Mesomedes
übersetzt v. Johann Gottfried Herder

* * *

Wende das schöne Licht an
für Deine Harmonisierung von Seele und Leib
mit dieser Meditation/ Einkehr nach Innen:

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Märchen lesen. Ein Rosenmärchen

Märchen lesen. maerchen lesen

Märchen lesen ist etwas wunderbares. Sie führen immer in eine ganz besondere Welt und diesmal gelangst Du ausführlich in die Welt der Natur, begegnest feinfühligen Menschen und wie meistens im Märchen zu einer besonderen Liebe.

Vor langen Zeiten lebte weit gegen Abend ein blutjunger Mensch. Er war sehr gut, aber auch über die Maßen wunderlich. Er grämte sich unaufhörlich um nichts und wieder nichts, ging immer still für sich hin, setzte sich einsam, wenn die andern spielten und fröhlich waren, und hing seltsamen Dingen nach. Höhlen und Wälder waren sein liebster Aufenthalt, und dann sprach er immerfort mit Tieren und Vögeln, mit Bäumen und Felsen, natürlich kein vernünftiges Wort, lauter närrisches Zeus zum Totlachen. Er blieb aber immer mürrisch und ernsthaft, ungeachtet sich das Eichhörnchen, die Meerkatze, der Papagei und der Gimpel alle Mühe gaben ihn zu zerstreuen, und ihn auf den richtigen Weg zu weisen. Die Gans erzählte Märchen, der Bach klimperte eine Ballade dazwischen, ein großer dicker Stein machte lächerliche Bockssprünge, die Rose schlich sich freundlich hinter ihm herum, kroch durch seine Locken, und der Efeu streichelte ihm die sorgenvolle Stirn. Allein der Mißmut und Ernst waren hartnäckig.

Seine Eltern waren sehr betrübt, sie wußten nicht was sie anfangen sollten. Er war gesund und aß, nie hatten sie ihn beleidigt, er war auch bis vor wenig Jahren fröhlich und lustig gewesen, wie keiner; bei allen Spielen voran, von allen Mädchen gern gesehn. Er war recht bildschön, sah aus wie gemalt, tanzte wie ein Schatz.

Unter den Mädchen war eine, ein köstliches, bildschönes Kind, sah aus wie Wachs, Haare wie goldne Seide, kirschrote Lippen, wie ein Püppchen gewachsen, brandrabenschwarze Augen. Wer sie sah, hätte mögen vergehn, so lieblich war sie. Damals war Rosenblüte, so hieß sie, dem bildschönen Hyazinth, so hieß er, von Herzen gut, und er hatte sie lieb zum Sterben. Die andern Kinder wußten’s nicht. Ein Veilchen hatte es ihnen zuerst gesagt, die Hauskätzchen hatten es wohl gemerkt, die Häuser ihrer Eltern lagen nahe beisammen.

Wenn nun Hyazinth die Nacht an seinem Fenster stand und Rosenblüte an ihrem, und die Kätzchen auf dem Mäusefang da vorbeiliefen, da sahen sie die beiden stehn und lachten und kicherten oft so laut, daß sie es hörten und böse wurden. Das Veilchen hatte es der Erdbeere im Vertrauen gesagt, die sagte es ihrer Freundin, der Stachelbeere, die ließ nun das Sticheln nicht, wenn Hyazinth gegangen kam; so erfuhr’s denn bald der ganze Garten und der Wald, und wenn Hyazinth ausging so rief’s von allen Seiten: Rosenblütchen ist mein Schätzchen!

Nun ärgerte sich Hyazinth, und mußte doch auch wieder aus Herzensgrunde lachen, wenn das Eidechschen geschlüpft kam, sich auf einen warmen Stein setzte, mit dem Schwänzchen wedelte und sang:

Rosenblütchen, das gute Kind,
Ist geworden auf einmal blind
Denkt, die Mutter sei Hyazinth,
Fällt ihm um den Hals geschwind;
Merkt sie aber das fremde Gesicht,
Denkt nur an, da erschrickt sie nicht,
Fährt, als merkte sie kein Wort,
Immer nur mit Küssen fort.

Ah! wie bald war die Herrlichkeit vorbei. Es kam ein Mann aus fremden Landen gegangen, der war erstaunlich weit gereist, hatte einen langen Bart, tiefe Augen, entsetzliche Augenbrauen, ein wunderliches Kleid mit vielen Falten und seltsame Figuren hineingewebt. Er setzte sich vor das Haus, das Hyazinths Eltern gehörte. Nun war Hyazinth sehr neugierig, und setzte sich zu ihm und holte ihm Brot und Wein. Da tat er seinen weißen Bart von einander und erzählte bis tief in die Nacht, und Hyazinth wich und wankte nicht, und wurde auch nicht müde zuzuhören. Soviel man nachher vernahm, so hat er viel von fremden Ländern, unbekannten Gegenden, von erstaunlich wunderbaren Sachen erzählt, und ist drei Tage dageblieben, und mit Hyazinth in tiefe Schachten hinuntergekrochen.

Rosenblütchen hat genug den alten Hexenmeister verwünscht, denn Hyazinth ist ganz versessen auf seine Gespräche gewesen, und hat sich um nichts bekümmert; kaum daß er ein wenig Speise zu sich genommen. Endlich hat jener sich fortgemacht, doch dem Hyazinth ein Büchelchen dagelassen, das kein Mensch lesen konnte. Dieser hat ihm noch Früchte, Brot und Wein mitgegeben, und ihn weit weg begleitet. Und dann ist er tiefsinnig zurückgekommen, und hat einen ganz neuen Lebenswandel begonnen. Rosenblütchen hat recht zum Erbarmen um ihn getan, denn von der Zeit an hat er sich wenig aus ihr gemacht und ist immer für sich geblieben.

Nun begab sich’s, daß er einmal nach Hause kam und war wie neugeboren. Er fiel seinen Eltern um den Hals und weinte. »Ich muß fort in fremde Lande,« sagte er; »die alte wunderliche Frau im Walde hat mir erzählt, wie ich gesund werden müßte, das Buch hat sie ins Feuer geworfen, und hat mich getrieben, zu euch zu Gen und euch um euren Segen zu bitten. Vielleicht komme ich bald, vielleicht nie wieder. Grüßt Rosenblütchen. Ich hätte sie gern gesprochen, ich weiß nicht, wie mir ist, es drängt mich fort; wenn ich an die alten Zeiten zurück denken will, so kommen gleich mächtigere Gedanken dazwischen, die Ruhe ist fort, Herz und Liebe mit, ich muß sie suchen gehn. Ich wollt‘ euch gern sagen, wohin, ich weiß selbst nicht, dahin wo die Mutter der Dinge wohnt, die verschleierte Jungfrau. Nach der ist mein Gemüt entzündet. Lebt wohl.«

Er riß sich los und ging fort. Seine Eltern wehklagten und vergossen Tränen, Rosenblütchen blieb in ihrer Kammer und weinte bitterlich. Hyazinth lief nun was er konnte, durch Täler und Wildnisse, über Berge und Ströme, dem geheimnisvollen Lande zu. Er fragte überall nach der heiligen Göttin (Isis) Menschen und Tiere, Felsen und Bäume. Manche lachten, manche schwiegen, nirgends erhielt er Bescheid. Im Anfange kam er durch rauhes, wildes Land, Nebel und Wolken warfen sich ihm in den Weg, es stürmte immerfort; dann fand er unansehnliche Sandwüsten, glühenden Staub, und wie er wandelte, so veränderte sich auch sein Gemüt, die Zeit wurde ihm lang und die innere Unruhe legte sich, er wurde sanfter und das gewaltige Treiben in ihm allgemach zu einem leisen, aber starken Zuge, in den sein ganzes Gemüt sich auflöste. Es lag wie viele Jahre hinter ihm.

Nun wurde die Gegend auch wieder reicher und mannigfaltiger, die Luft lau und blau, der Weg ebener, grüne Büsche lockten ihn mit anmutigen Schatten, aber er verstand ihre Sprache nicht, sie schienen auch nicht zu sprechen, und doch erfüllten sie sein Herz mit grünen Farben und kühlem, stillem Wesen. Immer höher wuchs jene süße Sehnsucht in ihm, und immer breiter und saftiger wurden die Blätter, immer lauter und lustiger die Vögel und Tiere, balsamischer die Früchte, dunkler der Himmel, wärmer die Luft, und heißer seine Liebe, die Zeit ging immer schneller, als sähe sie sich nahe am Ziele.

Eines Tages begegnete er einem kristallenen Quell und einer Menge Blumen, die kamen in ein Tal herunter zwischen schwarzen himmelhohen Säulen. Sie grüßten ihn freundlich mit bekannten Worten.

»Liebe Landsleute,« sagte er, »wo find‘ ich wohl den geheiligten Wohnsitz der Isis? Hier herum muß er sein, und ihr seid vielleicht hier bekannter als ich.«

»Wir gehn auch nur hier durch,« antworteten die Blumen; »eine Geisterfamilie ist auf der Reise und wir bereiten ihr Weg und Quartier indes sind wir vor kurzem durch eine Gegend gekommen, da hörten wir ihren Namen nennen. Gehe nur aufwärts, wo wir herkommen, so wirst du schon mehr erfahren.« Die Blumen und die Quelle lächelten, wie sie das sagten, boten ihm einen frischen Trunk und gingen weiter.

Hyazinth folgte ihrem Rat, frug und frug und kam endlich zu jener längst gesuchten Wohnung, die unter Palmen und andern köstlichen Gewächsen versteckt lag. Sein Herz klopfte in unendlicher Sehnsucht, und die süßeste Bangigkeit durchdrang ihn in dieser Behausung der ewigen Jahreszeiten. Unter himmlischen Wohlgedüften entschlummerte er, weil ihn nur der Traum in das Allerheiligste führen durfte. Wunderlich führte ihn der Traum durch unendliche Gemächer voll seltsamer Sachen auf lauter reizenden Klängen und in abwechselnden Akkorden. Es dünkte ihm alles so bekannt und doch in niegesehener Herrlichkeit, da schwand auch der letzte irdische Anflug, wie in Luft verzehrt, und er stand vor der himmlischen Jungfrau, da hob er den leichten, glänzenden Schleier, und Rosenblütchen sank in seine Arme.

Eine ferne Musik umgab die Geschehnisse des liebenden Wiedersehns, die Ergießungen der Sehnsucht, und schloß alles Fremde von diesem entzückenden Orte aus.

Hyazinth lebte nachher noch lange mit Rosenblütchen unter seinen frohen Eltern und Gespielen, und unzählige Enkel dankten der alten wunderlichen Frau für ihren Rat und ihr Feuer; denn damals bekamen die Menschen soviel Kinder, als sie wollten.

Die Geschichte von Hyazinth und Rosenblütchen
aus »Die Lehrlinge zu Saïs«

Welche Botschaft schenkt Dir das Märchen für Dein Leben?

Ja, Märchen beinhalten nicht nur Wahrheit und Weisheit sondern sie verstehen es auch Kummer der Seele zu heilen. Dies ist erklärbar durch die 7 Urbilder des Märchens. Was sie sind und wie sie wirken erfährst Du in diesem Artikel:
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Märchen- und Lichttage

Märchen- und Lichttage

Nun liegen sie schon hinter uns die festlichen Tage und es war eine so reiche Zeit: märchenhaft, erquickend, kreativ und inspirierend!

Für alle, die nicht dabei sein konnten, gebe ich hier einen kleinen Einblick in diese festliche Zeit, die unter dem Motto stand:

Komme an,
in Dir, in der Menschheit,
in der Natur, im GEISTE
und lasse zu ihnen strahlen:
DIE WAHRHEIT DES LICHTES,
DIE WEISHEIT DES LEBENS,
DAS EINS SEIN DER LIEBE.

In diesen Tagen begleitete uns ein neues Märchen wovon ihr hier den Anfang erleben könnt:

Es fanden sich einmal im Reiche des himmlischen Lichtes alle Engel zusammen und gemeinsam sandten sie einen Lichtstrahl aus bis hin in das Schloss eines fernen Landes, wo es die ewig brennende Flamme der Wahrheit, der Weisheit und der Liebe in einem Tempel entzündete. Zur gleichen Zeit ward ein Königskind geboren, es war ein Mädchen.

Hoch erfreut empfingen der König und die Königin in Liebe ihr Kind. Durch die ewig brennende Flamme, die auch in ihren Herzen leuchtete, regierten sie ihr Land in Wahrheit, Weisheit und Liebe. So konnten die Menschen in diesem Lande in Harmonie miteinander leben. Sie schätzten sich selbst, ihre Mitmenschen und die Natur mit ihren Gaben.

Im Schlosse indessen wuchs das Mädchen heran, sein Wesen war natürlich, hilfreich und großherzig. Jeden Tag besuchte es das Licht im Tempel. Und in seiner ganz natürlichen und kindlichen Art, achtete und verehrte es das strahlende Licht und fühlte sich tief damit verbunden. Es merkte schnell welch eine Kraft und Harmonie von der Flamme ausging die im ganzen Lande wirkten.

Eines Tages jedoch wehte ein dunkler Schatten der Kälte in das Schloss herein und blies die brennende Flamme der Wahrheit, Weisheit und Liebe im Tempel aus. Und im selben Augenblick als das strahlende Licht im ganzen Lande erlosch, erlosch auch die Harmonie in den Herzen der Menschen …“

Märchen erarbeitet in der Denkwerkstatt
und ausgeführt von den Märchen- und Lichthausleitern 2019

Gemeinsam betrachteten wir das Märchen und entdeckten, dass seine Inhalte sehr lebensnah sind und es sogar viele Beispiele gibt wie man sein eigenes Leben gut meistern kann, z. B.: wie wesentlich es ist, sich täglich zu stärken an dem Inneren Licht.

Was erlebst Du an diesem kleinen Märchen-Ausschnitt?
Wie erlebst Du dieses Ereignis der Geburt des Mädchens?
Was ist die Grundlage der Harmonie in dem Königreich?
Was fällt Dir unerwartetes auf, in diesem kleinen Märchenteil?

Die folgenden Themen haben uns in den 4 Tagen beschäftigt:

1.
Um wirklich anzukommen in Dir selbst,
brauchst Du VERTRAUEN in DAS LEBEN
und VERTRAUEN in Dein eigenes Leben.
Um dieses VERTRAUEN zu entdecken
und zu leben, könntest Du und solltest Du
DAS HÖHERE in Dir selbst auffinden
und im Alltag und im Beruf danach leben.
Sei einfach glücklich und zufrieden!

2.
DAS LEBEN und Dein Leben geben Dir
einen ganz besonderen eigenen Weg,
den Du gehen solltest, wenn Du Deine Vorsehung
und Deine Bestimmung erfüllen magst.
Fühle Dich geborgen und geliebt!

3.
Immer und überall werden auf Dich warten:
die Winke Deines Schicksals,
die Wegweiser Deines Lebens,
die Gaben Deines SEINS,
die Wunder DER HOHEN LIEBE.
Wirke erfolgreich und wohlhabend!

4.
Am GROSSEN WERK DES LICHTES,
DES LEBENS und DER LIEBE
kannst Du mitwirken,
sobald Du Dich täglich einschwingst
in Deiner höhere Geistes-Haltung
und in Deine tiefere Herzens-Stimmung.
Lebe gesund und harmonisch!
Themen der Betrachtung von Jean Ringenwald

Dies kannst Du auch tun,
indem Du Dich den Inhalten die Dich im Gefühl ansprechen, mit Zuneigung widmest, es wirken lässt und nachspürst, welche Gedanken, Gefühle oder Körperempfindungen dabei in Dir aufkommen.


Die abwechslungsreichen Erlebnis-Nachmittage
führten uns mit Geschichten in die Natur mit Friederike Schiebenhöfer,

oder bescherten uns mit Bildern und passenden Impressionen von Christine Winkel, der Leiterin der Kunstschule, Die Blaue Rose, einen kreativen Nachmittag an dem jeder selbst mit Freude gestalterisch tätig wurde.

Am 4 Elemente-Nachmittag besuchten wir gemeinsam einen sehr schönen Ort mit hohen Buchen und einem klaren Bächlein, und sind dort den Naturwesen begegnet.

Naturgeister erleben

Festliche Märchen- und Lichttage
gibt es jedes Jahr zu Himmelfahrt.
Im kommenden Jahr finden sie statt:
von Mittwoch, den 20. Mai
bis Sonntag 24. Mai 2020.

Wir freuen uns auf Dein Kommen,
wenn Dich diese Inhalte, Mittel und Vorgehensweisen
ansprechen.

Möchtest Du gerne dazu eingeladen werden?
Dann sende mir eine Email,
klicke dazu den Button an.

Märchenhafte und lichtvolle Grüße
von Monika Zehentmeier und dem Team Märchenhaft leben

🙂

Widme Dich der Schönheit, der Güte,
den Bedürfnissen Deiner Seele
und schöpfe Kräfte und Ideen
aus DER und Deiner inneren Welt,
diese passen optimal in Dein Leben
🙂

 

 

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Gedichte Frühling. Klassische Gedichte

Gedichte Frühling

Gedichte FrühlingGedichte können uns Worte geben für die eigenen Empfindungen und somit das Erleben, z. B. der Natur im Frühlung, wesentlich erhöhen. Mit diesen verschiedenartigen klassischen Gedichten wünsche ich Dir viel Freude. Mögen sie Dir die Begeisterung für diese prächtige Jahreszeit wachsen lassen, Dich stärken und erfüllen.

Frühlingsahnung

Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter –
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.
Unterm Monde silberweiß,
zwischen Wipfeln schwarz und kraus
flügelt eine Fledermaus
ihren ersten Kreis…

Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter –
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Christian Morgenstern

Es färbte sich die Wiese grün
Und um die Hecken sah ich blühn,
Tagtäglich sah ich neue Kräuter,
Mild war die Luft, der Himmel heiter.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Und immer dunkler ward der Wald
Auch bunter Sänger Aufenthalt,
Es drang mir bald auf allen Wegen
Ihr Klang in süßen Duft entgegen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Es quoll und trieb nun überall
Mit Leben, Farben, Duft und Schall,
Sie schienen gern sich zu vereinen,
Dass alles möchte lieblich scheinen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

So dacht ich: ist ein Geist erwacht,
Der alles so lebendig macht
Und der mit tausend schönen Waren
Und Blüten sich will offenbaren?
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Vielleicht beginnt ein neues Reich.
Der lockre Staub wird zum Gesträuch
Der Baum nimmt tierische Gebärden
Das Tier soll gar zum Menschen werden.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Wie ich so stand und bei mir sann,
Ein mächtger Trieb in mir begann.
Ein freundlich Mädchen kam gegangen
Und nahm mir jeden Sinn gefangen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Sie ging vorbei, ich grüßte sie,
Sie dankte, das vergess´ ich nie.
Ich musste ihre Hand erfassen
Und Sie schien gern sie mir zu lassen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Uns barg der Wald vor Sonnenschein
Das ist der Frühling fiel mir ein.
Kurzum, ich sah, dass jetzt auf Erden
Die Menschen sollten Götter werden.
Nun wusst ich wohl, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Novalis
(eigentl. Friedrich Freiherr von Hardenberg)

DER FRÜHLING

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,
Die Tage kommen blütenreich und milde.
Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen
Vom Himmel abwärts, wo die Tag‘ entstehen.

Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten
Wie eine Pracht, wo sich Feste verbreiten,
Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,
So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.

Friedrich Hölderlin

Mein Zimmer duftet königlich fein,
Veilchenprinzessinnen zogen ein.
schwärmen und wärmen mit weichblauen Augen,
fächeln und hauchen schmachtende Lächeln,
winken mit feinen, vornehmen Gliedern,
laden mich ein.
Ich neige mich nieder,
ihr Page bin ich,
ihre Lippen sind mein.
Ich schwöre ewige, ewige Liebe,
sie schweigen so süß,
schauen so ernst aus schwerblauen Augen.
Meinen, Sie, Schwüre und Blumen verwelken?
Sie lächeln und weinen,
meine kleine Prinzessen.

Max Dauthendy

Der Frühling ist die schönste Zeit

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.

Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.

Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.

Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

Annette von Droste-Hülshoff

Frühlingsnacht

Über’n Garten durch die Lüfte
Hört‘ ich Wandervögel zieh’n,
Was bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängt’s schon an zu blüh’n.

Jauchzen möcht‘ ich, möchte weinen,
Ist mir’s doch, als könnt’s nicht sein!
Alte Wunder wieder scheinen
Mit dem Mondesglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagen’s
Und in Träumen rauscht’s der Hain
Und die Nachtigallen schlagen’s:
Sie ist Deine, sie ist Dein!

Joseph Freiherr von Eichendorff


Wie im Morgenglanze
Du rings mich anglühst,
Frühling, Geliebter!
Mit tausendfacher Liebeswonne
Sich an mein Herz drängt
Deiner ewigen Wärme
Heilig Gefühl,
Unendliche Schöne!
Dass ich dich fassen möcht
In diesen Arm!

Ach, an deinem Busen
Lieg ich, schmachte,
Und deine Blumen, dein Gras
Drängen sich an mein Herz.
Du kühlst den brennenden
Durst meines Busens,
Lieblicher Morgenwind!
Ruft drein die Nachtigall
Liebend nach mir aus dem Nebeltal.

Ich komm, ich komme!
Wohin? Ach, wohin?

Hinauf! Hinauf strebts!
Es schweben die Wolken
Abwärts, die Wolken
Neigen sich der sehnenden Liebe.
Mir! Mir!
In euerem Schosse

Aufwärts!
Umfangend umfangen!
Aufwärts an deinen Busen,
Alliebender Vater!

Johann Wolfgang von Goethe

Es ist ja Frühling.
Und der Garten glänzt
vor lauter Licht.
Die Zweige zittern zwar
in tiefer Luft,
die Stille selber spricht

und unser Garten
ist wie ein Altar.

Rainer Maria Rilke


Wie die Tage macht der Frühling

Wie die Tage macht der Frühling
Auch die Nächte mir erklingen;
Als ein grünes Echo kann er
Bis in meine Träume dringen.
Nur noch märchensüßer flöten
Dann die Vögel, durch die Lüfte
Weht es sanfter, sehnsuchtmilder
Steigen auf die Veilchendüfte.

Auch die Rosen blühen röter,
Eine kindlich güldne Glorie
Tragen sie, wie Engelköpfchen
Auf Gemälden der Historie –

Und mir selbst ist dann, als würd´ ich
Eine Nachtigall und sänge
Diesen Rosen meine Liebe,
Träumend sing ich Wunderklänge –

Bis mich weckt das Licht der Sonne,
Oder auch das holde Lärmen
Jener andren Nachtigallen,
Die vor meinem Fenster schwärmen.

Heinrich Heine


Frühlingsgedränge

Frühlingskinder im bunten Gedränge,
Flatternde Blüten, duftende Hauche,
Schmachtende, jubelnde Liebesgesänge
Stürzen an’s Herz mir aus jedem Strauche.

Frühlingskinder mein Herz umschwärmen,
Flüstern hinein mit schmeichelnden Worten,
Rufen hinein mit trunkenem Lärmen,
Rütteln an längst verschlossenen Pforten.

Frühlingskinder, mein Herz umringend,
Was doch sucht ihr darin so dringend?
Hab‘ ich’s verrathen euch jüngst im Traume,
Schlummernd unter dem Blüthenbaume?

Brachten euch Morgenwinde die Sage,
Daß ich im Herzen eingeschlossen
Euren lieblichen Spielgenossen,
Heimlich und selig – ihr Bildniß trage?

Nikolaus Lenau


Im Frühling

Hier lieg ich auf dem Frühlingshügel
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.

Ach, sag mir, alleinzige Liebe,
Wo du bleibst, dass ich bei dir bliebe!

Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.
Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Lieben und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?

Die Wolke seh ich wandeln und den Fluss,
Es dringt der Sonne goldener Kuss
Mir tief ins Geblüt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.

Ich denke dies und denke das,
Ich sehne mich und weiß nicht recht, nach was.
Halb ist es Lust, halb ist es Klage.
Mein Herz, o sage,

Was webst du für Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung?
Alte unnennbare Tage.

Eduard Mörike

Mehr Gedichte von der Natur:
Genieße den Frühling wo Du auch bist,
er zeigt sich überall:
im Gesang der Vögel,
auf den blühenden Wiesen oder Wegrändern,
in den Parks und Alleen,
in den rosa Abendwölkchen
🙂

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Baummärchen. Vom Geist des Waldes.

Baummärchen

Märchen erzählen mit Natürlichkeit von Wesen, die wir Menschen mit den äußeren Augen nicht sehen können: von Zwergen, Elfen und von Bewohnern von Bäumen. Wenn wir sie nicht sehen können, können wir sie doch erleben in inneren-, in Märchen-Bildern, aber auch in der Natur, wenn wir mit den inneren Augen schauen. Dies Märchen erzählt von einem Teppichweber der mit der Gabe die Naturwesen zu erleben ganz selbstverständlich umgeht und mit einem Naturwesen ins Gespräch kommt. Wird er die richtige Entscheidung treffen?

Einst lebte in Indien ein Teppichweber. Er webte langsam, er webte sorgsam, er webte ein ganzes Jahr an einem Teppich. Der aber war so schön, dass er ihn mit Leichtigkeit für teures Geld auf dem Markt verkaufen konnte. Doch weil er drei Frauen ernähren musste, – seine Mutter, seine Frau und seine Tochter – darum reichte das Geld nie aus und er blieb ein armer Mann. Er aber ertrug sein Los geduldig, denn er hatte Freude an seiner Arbeit.

Doch eines Tages ging sein Webstuhl entzwei und er konnte nicht mehr weben. Einen neuen Webstuhl zu kaufen dafür fehlte ihm das Geld, und den alten instand setzen konnte er auch nicht.“ Was bleibt mir übrig“, seufzte der Mann, “ich muss mir selber einen neuen Webstuhl bauen.“ So machte er sich auf die Suche nach geeignetem Holz.

Lange wanderte er umher und betrachtete die verschiedenen Bäume. Endlich fand er am Meeresstrand einen hohen Buchsbaum. „Das ist genau der rechte“, freute er sich, und er griff zum Beil, um den Baum zu fällen. da hörte er eine Stimme:“ Halt ein, Teppichweber!“ Der hielt inne und fragte:“ Wer bist du?“ – „Ich bin der Geist des Waldes. Dieser Baum ist mein Haus. Warum willst du ihn fällen?“ – „ Ich brauche Holz für einen neuen Webstuhl,“ sagte der Weber, „ könntest du dir nicht einen anderen Baum nehmen?“ – „ Dieser Baum ist mein Haus“, sprach der Geist des Waldes.“ Ich lebe hier seit langer Zeit. Vom Meer her weht immer einen kühle Brise, selbst in der größten Hitze.“ –

„ Aber woher nehme ich dann hartes Holz für einen neuen Webstuhl?“ fragte der Mann.- „ Das weiß ich nicht“, erwiderte der Geist des Waldes.“ Aber verschone meinen Baum und ich werde dir einen Wunsch erfüllen.“ – „ Gut“, sagte er.“ Aber erst muss ich mich darüber beraten mit meiner Mutter, meiner Frau und meiner Tochter.“ – „ Dann geh,“ sagte der Geist des Waldes, „ aber lass dich nicht verwirren!“

Der Weber kehrte in seine Hütte zurück und erzählte, was ihm begegnet war, und dann fragte er die Frauen, was er sich wünschen solle.

Als erste nahm die Mutter das Wort: „ Wünsche dir, mein Junge ein langes Leben in Gesundheit für uns alle. Ist man erst so alt wie ich, weiß man: nichts ist wünschenswerter als lange gesund zu leben.“ „ Ach“, rief die Tochter, “zu was ist Gesundheit und ein langes Leben gut, wenn man in Armut lebt und unbeachtet. Wünsche dir, ein reicher Fürst zu sein. Dann hätten wir schöne Kleider und kostbaren Schmuck und könnten den stattlichsten Jünglingen den Kopf verdreh´n.“

„ Nein, nein“ die Frau des Webers schüttelte den Kopf, „ du weißt nicht, wie ein Fürst lebt. Gewiss hat er viele Pflichten und Sorgen. Bleib bei dem Leben, das du gewohnt bist. Aber wünsche dir, dass der Geist des Waldes uns jeden Tag so einen Teppich macht, wie du ihn in einem Jahr zustande bringst. Dann sind wir reich und können uns kaufen, was das Herz begehrt.“
Langsam ging der Weber zum Meeresufer zurück. Was sollte er sich wünschen?


„Höre mich, Geist des Waldes“, rief er, als er unter dem Buchsbaum stand. “Höre meinen Wunsch.“ – „Verlange von mir, was immer du willst!“ – „Bring meinen alten Webstuhl in Ordnung!“ – „So soll es sein, “sprach der Geist des Waldes.

Der Mann kehrte in seine Hütte zurück. Mutter, Frau und Tochter jammerten um die Wette und schimpften, dass er ein rechter Dummkopf sei. Der Weber aber setzte sich an seinen Webstuhl und fing an zu weben. Er webte langsam, er webte sorgsam, er webte ein ganzes Jahr an einem Teppich.

Und er hatte Freude an seiner Arbeit.

Der Teppich- Weber. Märchen aus Nordindien

 

Mit Bäumen ins Gespräch kommen
Du liebst die Bäume, bist gerne in ihrer Nähe und ahnst, dass im Baume ein märchenhaftes und weisheitsvolles Wesen wohnt? Dann lade ich Dich herzlich ein zum
Baum-Erlebnistag. Was Du an diesem Tag erleben wirst und was er Dir bringt erfährst Du in diesem Blogartikel:

Märchen und Sagen von Bäumen unter einem Baum erzählt oder vorgelesen ist wunderschön und schenken Dir und Deinen Lieben ein unvergessliches Erlebnis.

Eine schöne Märchensammlung von Bäumen,
die in jeden Rucksack oder jede Tasche passt, findest Du hier:

 

 

 

 

So wie Du die Natur schätzt
und mit ihr ins Gespräch kommst,
werden es auch Deine Kinder und Enkel
nachahmen können,

wenn Du mit ihnen zusammen
die Schönheit der Natur erlebst

🙂

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