Heilige drei Könige. Geschichte

Märchen von den 12 MonatenHeilige drei Könige. Geschichte 

Jahresfeste geben uns wertvolle Inhalte, wenn wir sie mit Geschichten, Liedern und Gedichten usw. ausfüllen. So soll es heute um die Heiligen 3 Könige gehen, die ein Zeichen am Himmel sahen, den Stern. Dem folgten sie bis zu dem Kind für das sie wertvolle Gaben bei sich hatten: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Manchmal bekommen wir im Leben eine Chance etwas außergewöhnlichem zu begegnen, aber sind wir bereit unverzüglich aufzubrechen zu dem, was das Herz zutiefst begehrt? Die folgende Legende zeigt so ein Beispiel und wie doch alles gut wird.

Es ist schon viele, viele Jahre her, da lebte in einem kleinen Haus ein altes Großmütterchen, die Babuschka. Dabei war ein Gärtchen. Das Häuschen lag aber ganz allein zwischen Wiesen und Feldern. Im Frühling sangen die Vöglein im Apfelbaum, doch im Winter war alles still. Wiesen und Felder lagen in tiefem Schnee.

An einem Wintertag, als wieder einmal der kalte Wind um das Häuschen pfiff und dicke Schneeflocken vom Himmel fielen, da machte Babuschka sich im Haus zu schaffen, sie fegte und scheuerte ihr kleines Haus. Und weil sie allein war und viel Zeit hatte, machte sie das Haus von unten bis oben rein, so lange, bis es draußen allmählich dunkel wurde.

Auf einmal hielt Babuschka mitten in der Stube inne und horchte auf. Obwohl es schneite und der Wind brauste hatte sie doch deutlich Stimmen von Menschen gehört. Es mussten sehr viele sein. Als sie näher herangekommen waren schaute Babuschka aufmerksam aus dem Fenster. Sie wollte kaum ihren Augen trauen, so unwirklich, und märchenhaft war das, was sie sah: drei weiße Pferde kamen daher, die zogen einen prächtig geschmückten Schlitten.

Drei Männer saßen in dem Schlitten, sie waren bunt und fremdländisch angezogen, und jeder von ihnen trug eine schwere goldene Krone, mit Edelsteinen reich verziert. Dann kamen noch viele Männer zu Pferd oder zu Fuß, es war eine lange Reihe, und die ersten standen schon vor Babuschkas kleinem Haus.

Als es an die Tür klopfte, hätte Babuschka sich gern versteckt. Sie fürchtete sich und wartete lange. Dann aber zog sie den Riegel zurück und trat vor das Haus. Waren es Könige, die vor der Tür standen? Dunkel erinnerte sich Babuschka, dass man Menschen, die eine Krone trugen, Könige nannte. Waren sie streng und böse, wie man ihr erzählt hatte? Aber da lächelte einer der drei Fremden und sagte freundlich: „Fürchte dich nicht! Wir sind einem hellen Stern gefolgt und suchen den Ort, wo ein Kind geboren wurde, das uns allen Freude und Liebe bringt. Willst du nicht mitgehen, Babuschka? Wir haben den Weg verloren im tiefen Schnee. Hilf uns den Weg wiederfinden, damit wir dem Kind unsere Gaben bringen!“

Der kurze Wintertag ging schon dem Ende zu. Babuschka sah in das Schneegestöber hinaus. „Kommt in die Stube und wärmt euch! Ich mache erst noch die Arbeit im Haus fertig. Morgen werde ich gewiss mit euch gehen.“ Doch die drei Könige wandten sich ab. „Die Zeit drängt. Es gilt, jetzt mitkommen Babuschka, wir können nicht warten, sondern müssen rasch weiter ziehen.“ Babuschka sah ihnen lange nach. Mit allen, die bei ihnen waren, zogen sie dahin durch Wind und Schnee über das weite Land.

Babuschka war in ihr Haus zurückgekehrt und hatte die letzten Ecken sauber gemacht. Noch lange aber saß sie am Tisch und dachte daran, was die drei Könige ihr von dem neugeborenen Kind erzählt hatten: dass es allen Menschen Freude und Liebe bringen werde. „Wenn ich doch mitgegangen wäre“, dachte Babuschka, „ich hätte das auserwählte Kind mit eigenen Augen gesehen.“ Und sie bereute nun, dass sie zurückgeblieben war. Auch als sie sich zum Schlafen niederlegte, fand Babuschka keine Ruhe. Sie konnte den Morgen kaum erwarten. Tief im Herzen hatte sie nur noch den einen Wunsch, das Kind zu finden und ihm Geschenke darzubringen, wie es die Könige tun wollten.

Schon in der ersten Tagesfrühe machte sich Babuschka auf den Weg. Sie trug in der Reisetasche die wenigen kleinen Geschenke, die sie in ihrer Hütte gefunden hatte. Auch wenn sie nicht kostbar waren, so hoffte Babuschka doch, dass sich das Kind darüber freuen würde. Sie trat aus dem Haus und suchte die Spuren im Schnee, die ihr den Weg der Könige zeigen sollten, aber der Wind hatte die Spuren längst verweht.

So ging sie allein und ohne Hilfe in das verschneite Land hinein, klopfte an viele Türen und fragte: „Sind drei Könige hier vorbeigekommen? Kennt ihr das auserwählte Kind, und wisst ihr, wo es geboren wurde?“ Aber nicht einer von allen konnte ihr Antwort geben. Fremde Kinder spielten im Schnee. Babuschka sah ihnen gerne zu. Seitdem sie hinausgezogen war, um das eine Kind zu suchen, hatte sie alle Kinder liebgewonnen. Aber nicht lange durfte sie stehenbleiben. Babuschka wanderte weiter.

Schritt für Schritt, den Stock in der Hand, wanderte sie von Dorf zu Dorf. Freundlich wurde sie aufgenommen, aber vergeblich fragte sie überall: „Wisst ihr den Weg zu dem auserwählten Kind?“ Und weiter stapfte die alte Babuschka über das schneebedeckte Land. Die Wege sind weit in diesem Land, und niemand weiß, ob sie das Kind gefunden hat.

Aber die Leute erzählen, dass bis auf den heutigen Tag, wenn es Winter geworden ist, eine alte Frau durch die Straßen und Gassen geht. Sie schaut in die Stuben hinein, und manchmal finden die Kinder am anderen Tag ein kleines Geschenk auf der Fensterbank, nur eine Zuckerstange oder ein einfaches Spielzeug. Die gute alte Babuschka ist in der Dunkelheit an ihrem Haus vorbeigekommen.

Babuschka und die drei Könige
Von Paul Schaaf

 

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Die 12 Monate. Märchen

maruschka-und-die-12-monate/Die 12 Monate

Märchen zeigen uns, dass die 12 Monate auch eigenständige Wesen sind die in Gemeinschaft zusammen leben, denen man begegnen kann und die viel Herz für die Menschen haben. Gewiss kommt es darauf an, wie man ihnen begegnet. Davon erzählt auch dieses Märchen aus Griechenland:

Es war einmal eine Mutter die war arm und hatte vielen Kinder. So lebte sie mit ihnen armselig in einer kleinen Hütte und mühten sich Tag und Nacht um nur das Nötigste zu haben das sie brauchten. Eines Tages ging die Mutter wieder einmal in den Wald um Holz zu sammeln. Auf dem Weg begegneten ihr 12 Jünglinge. Das waren die 12 Monate.

Die 12 Monate grüßten die Mutter. Sie fragten: „Welcher von den 12 Monaten ist der schönste?“ Die Mutter dachte eine Weile nach. Dann sagte sie: „Jeder Monat ist schön!

Im Januar liegt der weiße Schnee.
Im Februar kommt der lustige Fasching.
Im März sprießen die ersten Veilchen.
Im April blüht der Apfelbaum.
Im Mai duftet der Flieder.
Im Juni geht’s ins Heu.
Im Juli werden die Kirschen rot.
Im August wird der Weizen gelb.
Im September reifen die Äpfel am Baum.
Oktober macht die Trauben süß.
November webt alles in weißen Nebel ein.
Dezember bringt das liebe Weihnachtsfest.

Alle Monate sind schön!“

Als die 12 Monate das hörten, freuten sie sich. Sie sagten zur Mutter: „Gib uns dein Kopftuch!“ Die 12 Monate füllten das Kopftuch und gaben es der Mutter zurück. Die Mutter bedankte sich und ging nach Hause.

Dort machte sie das Kopftuch auf. Sie schüttete das Geschenk der 12 Monate auf den Tisch: Da fielen, viele, viele Goldstücke heraus und nun hatte alle Not ein Ende.

Märchen aus Griegenland

Maruschka und die 12 MonateNoch ein anderes,
sehr schön illustriertes Märchen von den 12 Monaten ist:

Maruschka und die 12 Monate.
Lesen Sie mehr darüber hier:
Maruschka und die 12 Monate

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Märchen im Advent. Wozu sind sie gut?

Märchen im AdventMärchen im Advent.
WOZU sind denn MÄRCHEN im ADVENT gut?

MÄRCHEN sind ganz besondere Hilfsmittel für Dein ganzheitliches Leben und sie bieten Dir ganz besonders inneren Frieden und Geborgenheit, Bilder-Reisen und Besinnung Lebens-Bejahung und -Motivation zugleich. Wenn der ADVENTS-KALENDER Dir solche lebensbejahenden und verwandelnden Inhalte bietet, ist er eine wunderbare Gelegenheit, um täglich in sich selbst ein zu kehren, die inneren Märchen-und Licht-Landschaften zu erleben und zu erkunden und dort tiefe Ruhe, neue Kraft, Dein Leben fördernde höhere Erkenntnisse (nämlich aus dem Herzen stammend) zu schöpfen.
Mehr lesen Märchen-AdventskalenderÜberblick über alle märchenhaften Adventskalender
Was bringen Dir die MÄRCHEN in der ADVENTS-Zeit?
So bringen Dir die MÄRCHEN in der ADVENTS-Zeit eine tägliche Gelegenheit:
– Dich zu Dir selbst zu wenden,
– eine entspannende und erholsame Zeit in Dir selbst zu verbringen,
– neue Ideen, Lösungen und Chancen in Dir selbst,
mithilfe der MÄRCHEN, wahrzunehmen, zu bejahen und zu ergreifen

Wofür kannst Du die MÄRCHEN erfolgreich anwenden?
Die MÄRCHEN lassen Dich Anteil haben an Deinem eigenen ganzheitlichen Leben: in Geist, Seele und Leib, denn sonst gibt es ja immer etwas was Dich nach außen zieht, fern von Dir selbst und Dich, mit den vielen Oberflächlichkeiten, Ablenkungen und Verlockungen des äußeren Lebens, von Dir selbst verfremden.

Zuerst lassen die Märchen Dir Ruhe und Entspannung zukommen, dann aber auch Konzentration und Besinnung auf das Wesentliche im Leben und zuletzt die Krönung: eine brauchbare, praktische, freilassende und erfüllende Philosophie des Lebens, die Dich intensiver erleben lassen: Dein Ur-Vertrauen und Dein GLÜCKlichsein, Deine Liebes-Beziehungen und Deine Freundschaften, Deinen Erfolg und Deinen Wohlstand, Deine Gesundheit und Deine Harmonie in Seele und Leib

Gerne geben wir Dir weitere Hinweise zu diesen Themen
und ganz besonders stehen Dir dafür die Märchen- und Licht-Therapeutinnen und die Licht-und Lebens-Trainerinnen, mit ihren Coachings und Trainings, bei.
Bitte frage Monika Zehentmeier danach!
© Märchenhaft Leben e. V. und Jean Ringenwald

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Das Kostbarste kostet wenig. Weisheits-Geschichte

Das Kostbarste kostet wenig.

Erfülltes LebenWas würden Sie machen, wenn man Ihnen 1000 € geben und Ihnen die Aufgabe stellen würde, damit das Kostbarste zu kaufen, was einen großen Saal vollkommen ausfüllt? Mit welchem kostbaren Gut würden Sie ihn gerne füllen?

Die folgende Geschichte lässt Sie erleben wie die 3 Königssöhne diese Aufgabe meistern:

Das Kostbarste kostet wenig.
Lehr- und Weisheits-Geschichte

Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen seines Landes und rief seine Söhne herbei.

Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: »Füllt für dieses Geld die Halle in unserem Schloß bis zum Abend. Womit, das ist eure Sache.«
Der Älteste ging davon und kam an einem Feld vorbei. Dort waren die Arbeiter dabei, das Zuckerrohr zu ernten und in einer Mühle auszupressen. Das ausgepreßte Zuckerrohr lag nutzlos umher. Er dachte sich: »Das ist eine günstige Gelegenheit, mit diesem nutzlosen Zeug die Halle zu füllen.«

Bis zum Nachmittag war es geschafft. Der älteste Sohn ging zu seinem Vater und sagte: »Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst du nicht zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger.« Der Vater antwortete: »Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten.«

Bald darauf kam auch der jüngere Sohn. Er bat darum, das Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen. Nachdem das geschehen war, stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an.

Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke.
Der Vater sagte: »Du sollst mein Nachfolger sein. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht gefüllt. Das ist es, was die Menschen brauchen.«

Von den Philippinen

Mehr märchenhafte Geschichten zum nachdenken:

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Märchen: Die Goldene Kugel. Lebensmärchen

Märchen
Die Goldene Kugel

Märchen Die Goldene Kugel

Gibt es etwas schöneres, als sich selbst, den Kindern, Enkelkindern, all´ den lieben Menschen die um uns herum sind zu erzählen vom Glücklich Sein und der Liebe die zu Beginn des Lebens auf der Erde da waren!

Widmen Sie sich dem goldenen Anfang dieses neuen Märchens und genießen Sie es.

Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten sich von Herzen lieb, und sie lebten zusammen im Goldenen Schloss. Und da sie sich so sehr liebten, wünschten sie sich sehnlichst ein Kind – und das kam auch. Es war ein Knabe. Und der König und die Königin freuten sich über alle Maßen. Sie ließen das Kind wachsen und gedeihen und umsorgten es mit großer Sorgfalt und Liebe.

Es war eine große Wonne, das Kind anzusehen, aber auch zu sehen, wie Eltern und Kind miteinander umgingen. Als das Kind schon größer war und laufen konnte und da herumspielte, schenkten eines Tages der König und die Königin ihrem Kinde eine Goldene Kugel. Und das Kind freute sich so sehr über seine Goldene Kugel, so dass es ständig damit spielte; es wurde sein allerliebstes Spiel. Es wollte sie nie ablegen, bei Tag nicht und bei Nacht nicht. Es trug sie immer bei sich.

Als der Junge noch viel größer geworden war und sich immer weiter entfernte vom Goldenen Schloss, um zu spielen und um die Umgebung zu entdecken, da kam er eines Tages ganz bestürzt nach Hause und rief: „Vater! Mutter! Ich fürchte so sehr, dass ich eines Tages die Goldene Kugel beim Spielen verlieren kann.“ Und die königlichen Eltern sahen, wie groß die Sorge ihres Kindes war. Aber sogleich wussten sie auch Rat. In der nächsten Nacht, als ihr Sohn fest schlief, da gingen sie zu seinem Bette und sie schlossen die Goldene Kugel tief im Herzen ihres Kindes ein.

Am nächsten Tage als der Junge aufwachte, da sprang er auf und jubelte und lief zu seinen Eltern und sagte: „Vater! Mutter! Jetzt kann ich die Goldene Kugel niemals verlieren, denn ich spüre sie tief in meinem Herzen.“ „Oh ja,“ sagten der König und die Königin, „dir zu Liebe haben wir die Goldene Kugel tief in deinem Herzen eingeschlossen. So kannst du sie wahrlich niemals verlieren. Und wo du hingehst und was du erleben magst, auch wenn du in allergrößte Not gerätst, du brauchst nur an die Goldene Kugel in deinem Herzen zu denken und im Nu bist du mit uns und mit dem Goldenen Schlosse vereint. So wirst du dich immer und überall geborgen und geliebt fühlen.“

Von diesem Tag ab spielte der Königssohn unbesorgt.

Zitat aus dem Märchen: Die Goldene Kugel von Jean Ringenwald
© Jean Ringenwald

Was hat Sie an diesem Märchen besonders angesprochen?
Was hat Ihnen in diesem Märchen so richtig gut getan?

 

Das Märchen, Die Goldene Kugel

Dieses Märchen, das 7 Teile hat,
weckt und unterstützt das Vertrauen,

das Urvertrauen in das eigene Leben,
es lässt Dich erleben,
dass aus Schwierigkeiten etwas gutes erwachsen will,
Ordnung ins Leben einkehren mag,
dass immer Helfer da sind,
die weiterhelfen zu den Herzenszielen,

den sehnlichen Wünschen für Dein erfülltes Leben.

Ganz besonders zeigt dies vollständige Märchen,
dass bedrohende Kräfte, wie z. B. der Drache verwandelt werden und dem großen und guten Ziele des Märchenhelden dienen sollten und auch können, schneller zum Glück und zur Liebe zu gelangen.

Es schildert ein glückliches und märchenhaftes Ende.

Was kann Ihnen dieses Märchen bringen?

Märchen stecken voller Lebensweisheiten für das Leben des Menschen in seinem Alltag, es inspiriert zu den Ideen die Du jetzt brauchst um Deine Aufgaben zu erfüllen, was es auch sei. Dieses Märchen schenkt Freude, Vertrauen und Geborgenheit den Kindern, den jungen und alten Menschen, Freunden, einem Mitmenschen der krank darniederliegt, einem Menschen der eine schwierige Zeit durchmacht usw. Es stärkt die Zuversicht, dass im Leben alles gemeistert werden kann.

Kleine Geschenke erhalten nicht nur die Freundschaft,
sondern können Dir und Deinen Lieben
märchenhafte Helfer sein
zu einem glücklichen und erfüllten Leben.

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Es ist Ihre Leidenschaft, Mitmenschen auf ganzheitliche Weise beizustehen ihr Leben zu meistern:
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Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

Seit dem Anfang der Überlieferung der Märchen, spüren die meisten Menschen, wie das Hören oder Erzählen der „wahren“ Märchen Ruhe und Entspannung, Wohlbefinden und Zufriedenheit, Harmonisierung und Heilung, Erkenntnis und Weisheit ermöglichen.

Und seit der Entdeckung der 7 Ur-Bilder des Lebens, die in den Märchen so einen bildhaften und sinnvollen Ausdruck bekommen haben, ist es auch leichter möglich geworden, die Märchen bzw. die 7 Ur-Bilder zu Therapie- und Selbst-Heilungs-, zu Selbst-Erkenntnis- und zu Selbst-Verwirklichungs-Zwecken, aber auch zur wirksamen Erholung, zur wohltuenden Kur, zur Stress-Bewältigung anzuwenden.

Dieses Erlebnis- und Lern-Programm bringt Ihnen selbst und den Mitmenschen, wenn Sie in therapeutischen Bereichen tätig sind, einen tieferen Einblick in den Menschen und in sein Leben, in den Geist, in die Seele und in den Leib, in die Märchen- und Traum-Welt, wie in die äußeren Geschehnisse.

In den 7 Stufen erleben Sie:

– wie jeder Mensch, jeder Organismus oder jede Organisation seinen Ursprung hat, wie der geartet ist und wie er sich auswirkt.
– welche Schwierigkeiten, Probleme und Krisen er antrifft und wie er sie zum Besten aller Beteiligten lösen kann.
– welche Hilfen für jede/n da sind und welche Hilfen von ihm erwartet werden.
– wie der Mensch sich selbst entfalten und verwirklichen kann und welche Verwandlungen er durchmacht.
– wie er / sie alles tief in sich selbst schöpfen kann und wie er dieses tun kann.
– wie er sich auf sich selbst und auf sein Lebens-Ziel konzentrieren kann und wie er dies unweigerlich erreichen kann.
– wie alle seine Eigenschaften, Erlebnisse und Erfahrungen in sein / ihr EINS-SEIN zu EINER KRAFT vereint werden können.

Gewiss werden Sie noch zusätzlich zu diesen 7 Aspekten viele andere in diesem Erlebnis- und Lern-Programm antreffen können, wenn Sie sich gern auf neue und großartige Erlebnisse, Erkenntnisse und Ereignisse in sich selbst einlassen mögen.

Der praktische Teil

Auch der praktische Teil öffnet Ihnen neue Möglichkeiten: Wie Sie die „märchenhaften“ Hilfsmittel: die Märchen, die Lehr-Geschichten, die Meditativen Texte, die 7 Ur-Bilder, die Licht-Tätigkeit, die Bilder-Reisen, die Ein-Kehr (Meditation), das Gebet oder die Bejahung für sich selbst und andere anwenden können.

Eine Beschreibung der großen Anwendungen der 7 Ur- Bilder finden Sie auch am Ende dieser Schrift: die 4-tägige Märchen- und Licht-Therapie, das Licht- und Lebens-Training, die Licht-Massagen und andere Anwendungen.

Dieses Erlebnis- und Lernprogramm gibt es gedruckt
in einem Din A 5 Ordner mit 164 Seiten.

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Die Wahrheit und das Märchen

Die Wahrheit und das Märchen

Was hat es mit der Wahrheit und dem Märchen auf sich?

Wenn Du Märchen hörst oder liest und sie nachklingen lässt, so ist Dir sicher immer wieder aufgefallen, welche Wahrheit und Weisheit in Märchen enthalten sind. Und vielleicht hat Dich das Märchen sogar inspiriert zu einer Lösung für ein Problem, mit dem Du es gerade zu tun hattest. Wie kommt es, dass Märchen so wertvolle Gaben bringen können?

Die folgende Lehrgeschichte gibt Dir einen kleinen Einblick
in den Wert und die Weisheit des Märchens:

Die Wahrheit und das Märchens.Die Wahrheit ging durch die Straßen ganz nackt, wie am Tag ihrer Geburt. Kein Mensch wollte sie in sein Haus einlassen. Jeder der sie traf, flüchtete voller Angst vor ihr.
 
Eines Tages ging die Wahrheit wieder in Gedanken versunken durch die Straßen. Sie war sehr betrübt und verbittert. Da begegnete sie dem Märchen. Das Märchen war geschmückt mit herrlichen, prächtigen und vielfarbigen Kleidern, die jedes Auge und jedes Herz entzückten.
 
Da fragte das Märchen die Wahrheit: „Sage mir, geehrte Freundin, warum bist du so bedrückt und drehst dich auf den Straßen so betrübt herum?” Da antwortete ihm die Wahrheit: „Es geht mir sehr schlecht, ich bin alt und betagt, und kein Mensch will mich kennen.”
 
Hierauf erwiderte ihr das Märchen: „Nicht, weil du alt bist, lieben dich die Menschen nicht. Auch ich hin sehr alt, und je älter ich werde, desto mehr lieben mich die Menschen. Siehe, ich will dir das Geheimnis enthüllen: Sie lieben es, dass jeder geschmückt ist und sich ein wenig verkleidet. Ich werde dir solche Kleider borgen, mit denen ich angezogen bin, und du wirst sehen, dass die Leute auch dich lieben werden.“
 
Die Wahrheit befolgte diesen Rat und schmückte sich mit den Kleidern des Märchens. Seit damals gehen Wahrheit und Märchen zusammen, und beide sind bei den Menschen beliebt.

Die Wahrheit und das Märchen Altes Jüdisches Märchen

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Mehr schöne Märchen finden Sie hier:

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Ein sehr empfehlenswertes Märchen ist dieses hier:
Die Goldene Kugel: Ein Lebens-Märchen
http://maerchenhaft.erfuelltes-leben.de/maerchen-die-goldene-kugel/

Die Goldene Kugel. Märchen

 

 

 

 

 

Du ahnst, dass in den Märchen der Brüder Grimm und in anderen Volksmärchen hohe Wahrheiten und Weisheiten verborgen sind?
Dann können für Dich die folgenden Bücher von Interesse sein:

Auf zum höchsten Ziel

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Mit Märchen heilen

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Einen guten Einblick in das Märchen-Erzählen,
auch als Neuer Beruf für Neue Zeiten
finden Sie in diesem Blogartikel:
Leicht und ohne Stress Märchen lernen und erzählen

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Maruschka und die 12 Monate. Märchen

Maruschka und die 12 Monate

MaruschkaMärchen erzählen in einfachen lebendigen Bildern wie das Menschenkind durchs Leben geht, wie es alle Hindernisse überwindet und zu dem größten Wunsch den es hegt, gelangt, sein beglückendes Ziel erreicht. Märchen zeigen, wie dem Märchenhelden/der Märchenheldin alles dient um ein glückliches, erfülltes Leben zu erlangen.

Das folgende Märchen-Bilderbuch kann ich Ihnen sehr gut empfehlen, denn es ist auch künstlerisch sehr wertvoll. Hier ist eine kleine Beschreibung des Märchens:

Maruschka und die 12 Monate.

Ein slowakisches Märchen mit Bildern von Karlheinz Flau

Maruschka ist schön, aber ihre Stiefmutter konnte sie nicht leiden. So muss sie viel Schelte ertragen und alle niederen Arbeiten im Hauser verrichten. Doch davon wurde Maruschka immer schöner. Die Burschen hatten deshalb nur für sie Augen und nicht für ihre Stiefschwester.

Das verärgerte die Stiefmutter um so mehr und sie schickt alsbald Maruschka in den Wald Veilchen zu bringen. Doch es war mitten im Winter, der Schnee lag fußhoch und es war bitterkalt. Da half es nichts der Stiefmutter in Erinnerung zu rufen, dass zu dieser Jahreszeit keine Veilchen blühen. Die Stiefmutter stieß sie aus dem Haus und verriegelte die Tür. . . .

Wie Maruschka aber trotz aller Widrigkeiten ihre Aufgabe erfüllt, und glücklich wird, das erfahrt ihr in dem künstlerisch und schön gestalteten Bilder-Büchlein
Maruschka und die 12 Monate„, einem Slowakischen Märchen
mit Bildern von dem Künstler Karlheinz Flau,
das ihr hier bestellen könnt:
Maruschka und die 12 Monate Märchen

Maruschka und die 12 Monate, Slowakisches Maerchen

 

 

 

 

 


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Grimms-Märchen: Die Gänsemagd, Bilderbuch
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Die Gänsemagd, Märchen der Brüder Grimm. Bilder von Karlheinz Flau

 

 

 

 

Verschiedene schöne Märchen von Frau Holle:
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die Lebensgesichter der Frau Holle

 

 

 

 

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Die Goldene Kugel: Ein Lebens-Märchen
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Das besprochene Wasser. Märchen

Das besprochene Wasser. Märchen 

Wie ist`s meine Lieben, wird bei euch in der Stadt auch Wasser besprochen? Habt ihr davon gehört oder nicht? Besprochenes Wasser heißt es, und es ist wer weiß wie heilkräftig, dieses liebe Wässerchen! Hilft gegen alles. Halt mal, warte- ich brauche nicht weit zu gehen, von mir selber kann ich erzählen, wie mir dieses Wasser geholfen hat! … Besser kann es gar nicht sein. Hört also, wie die Sache gewesen ist….

Ich hatte mit meinem Alten von Jugend an in bester Eintracht gelebt … Wie er aber nun ins Alter kam, passierte doch etwas Schlimmes mit ihm; er wurde ein so widerspenstiger alter Querkopf, Gott bewahre mich. Du sagst ihm dies, und er dir das… Du gibst ihm ein Wort, und er dir zwei…
Nun, und ich meine Besten, war keine von den Schüchternen; er mir zwei… ich fünf… er fünf… und ich zehn. Und so war bei uns manchmal ein Sturm, dass es selbst die Heiligen aus der Stube fegen konnte… Und wenn wir anfingen, der Sache auf den Grund zu gehen – keiner war schuld!

“Woher kommt das bloß bei uns, Alte?” – “Das bist doch immer du, du Zankteufel, querköpfiger… immer du!”- “Nun hör aber auf! Ich!?? Und du?! Mit deiner bösen Zunge…”- “Nicht ich, du bist’s- “Du, und nicht ich!” Und nun ging es wieder von vorne los, dass es in allen Ecken nur so krachte.

Und es war so weit gekommen, meine Lieben, dass der Alte morgens nur seine Beine vom Ofen herunterzuhängen brauchte, und es ging los… und ging los, dass es zum Davonlaufen war.

Ja, Gott sei Dank – ein altes Weiblein hat mich auf das Richtige gebracht… Eine Tagelöhnersfrau, sie wohnte nur drei Häuser weiter… Die hörte das, hörte`s und sagte: “Liebe Maremja, was hast du mit deinem Alten immer Zank und Streit? Du solltest einmal zu dem Einsiedler auf dem Berg gehen, Mütterchen! – Der Einsiedler bespricht Wasser… hilft so den Menschen… Vielleicht kann er auch dir helfen!” “Ja, wirklich”, denke ich, “ich will mal hingehen, mir kann keiner helfen, wenn nicht der liebe Gott.”

Ich ging also zu diesem alten Einsiedler. Komme hin – da steht mutterseelenallein ein kleines Hüttchen. Ich klopfe ans Fenster, und der Einsiedler kam heraus. So ein kleiner… verhutzelt, mit einem kleinen spitzen Bärtchen… “Was willst du, Magd Gottes?” sagt er.

“Ach, Väterchen”, sage ich, “hilf mir!… Mein Alter und ich zanken uns immer…” “Warte ein Weilchen”, sagt er.

Und, was meint ihr, meine Lieben, er brachte mir in einer Schöpfkelle etwas Wasser heraus und flüsterte vor mir darauf… Ich will mich nicht von der Stelle rühren können, ich lüge nicht… Er schlug ein Kreuz darüber, goss das Wasser in ein Fläschchen und sagt:
“Hier, Magd Gottes, wenn du nach Hause kommst, und dein Alter zu brummen anfängt, dann nimm etwas von dem Wasser in den Mund, spuck’s aber nicht aus und verschluck`s auch nicht, sondern behalte`s mit einem Gebet zum Herrn Jesus im Mund, bis er sich beruhigt hat… Alles wird aufs beste gehen…”

Ich verbeugte mich vor dem alten Einsiedler, nahm das Fläschchen und machte mich auf nach Hause. Kaum habe ich diesen Fuß hier über die Schwelle gesetzt, da ist mein Alter wie aus dem Häuschen… Er war nämlich, mein Seliger, ganz versessen auf Tee… Man brauchte es nur um eine Minute mit dem Samowar verpassen… und ich hatte mich bei dem Einsiedler ganz ordentlich verspätet… Er also vom Ofen herunter: “Och, dieses Weibervolk, diese verfluchten Klatschweiber! … Gehen fort und sind wie vom Erdboden verschwunden…”

Ich aber, meine Besten, nahm etwas Wasser in den Mund und – wie’s der Einsiedler gesagt hatte – spuckte es nicht aus, schluckte es nicht hinter, sondern behalte es mit einem Gebet zum Herrn Jesus im Mund … Und richtig – mein Alter wurde still! Dem Himmel sei Dank – so heilkräftig ist das Wasser. Ich steckte das Fläschchen hinter die Gottesmutter und machte mich an den Samowar, da fällt mir doch das Röhrchen herunter … Meinem Alten sprangen fast die Augen aus dem Kopf … er ist ganz außer sich: “Ach, du Unglücksweib … dir haben sie die Arme verkehrt eingesetzt…”

Ich aber schnell wieder zum Wasser … nahm etwas in den Mund … behalte es drin … und mein Alter wurde still … Und was soll ich euch sagen, meine Lieben, es zog Ruhe und Frieden bei uns ein und Gottes Segen! … Er will schimpfen, und ich nehme mein Wasser … Ja, dem Himmel sei Dank! Alles ging, wie es im Buche steht.

Das also macht dieses Wasser, meine Besten. Mein Alter aber, mein Seliger, war einen Klafter breit in den Schultern und fürchterlich groß … Hier den Querbalken über der Tür hätte er mit der Stirn herausgestoßen … Und so ein kleines Schlückchen hat ein solches Ungeheuer gezähmt … Da sieht man, was für eine Kraft dieses besprochene Wasser hat.

Russisches Märchen

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Du brauchst, wenn Du Rat suchst für ein Herzensanliegen, nicht so weit gehen bis in die Einsiedelei, denn es gibt dieses Büchlein mit Hörbuch:

Auf zum Heiligen Berg Deiner Seele!
Die Berg-Meditation
Eine Lebens-Hilfe

Dein eigener Weg „zum Heiligen Berg Deiner Seele“ ist noch viel wichtiger als das Ziel selbst, denn es sind Deine ureigenen Lebens-Prozesse, die Dich vorangehen lassen nach den Gegebenheiten DES LEBENS und nach Deiner tiefen Geistes-Haltung, nach Deinem Schicksal und Deiner Bestimmung, nach Deinen Talenten und Fähigkeiten, nach Deiner Lebens-Aufgabe und / oder Deiner Berufung.
Die Berg-Meditation ist eine großartige, hervorragende Möglichkeit um dies nach und nach zu erkunden und im Alltag zu Deinem Besten umzugehen.

Schaue doch gleich die weitere Beschreibung der „Berg-Meditation“ an und klicke auf einen dieser Buttons:

Die Bergmeditation

oder
Auf zum Heiligen Berg

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Fundevogel. Märchen interpretieren durch betrachten.

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Märchen interpretieren durch betrachten.

Unser Bewusstsein wacht!

Das Märchen vom Fundevogel aus der Sammlung der Brüder Grimm von 1857 ist schon eine etwas außergewöhnliche Geschichte. Viele dieser bekannten Märchen beginnen meist mit einer Handlung, die nicht gleich vermuten lässt, dass es sich um ein Märchen handelt. Es könnte sich ebenso um eine ganz gewöhnliche Geschichte drehen, die alltäglich passiert. Etwas anders verhält es sich beim Fundevogel.

„Es war einmal ein Förster, der ging in den Wald auf die Jagd, und wie er in den Wald kam, hörte er schreien, als obs ein kleines Kind wäre. Er ging dem Schreien nach und kam endlich zu einem hohen Baum, und oben daraufsaß ein kleines Kind. Es war aber die Mutter mit dem Kinde unter dem Baum eingeschlafen, und ein Raubvogel hatte das Kind in ihrem Schöße gesehen: da war er hinzugeflogen, hatte es mit seinem Schnabel weggenommen und auf den hohen Baum gesetzt.“

Ein Förster geht durch den Wald und findet ein kleines Kind in einer Baumkrone, das von einem Raubvogel seiner Mutter fortgenommen wurde. Diese eigenartige Situation wirft uns gleich mit den ersten Sätzen in die Wunder des Märchens hinein, da es sich um etwas handelt, was höchst unwahrscheinlich in der reellen Welt geschieht.

Wenn wir uns den Förster, insbesondere seine Berufung, etwas näher anschauen und dabei bedenken, dass das Märchen niemals wahllos oder zufällig einen solchen Beruf auswählt, dann bekommen wir schon leise eine Ahnung davon, aufweichen inneren Prozess uns das Märchen fuhren oder vorbereiten könnte.

Ein Förster hat die Aufgabe, im Wald nach dem rechten zu sehen, zu schützen und gegebenenfalls dort einzugreifen, wo die Ordnung gestört ist oder werden könnte. Er hat in seinem Revier den sogenannten „Durchblick“, der sich in erster Linie auf den Wald bezieht. Der Wald wird im Märchen meist als Rückzugsort oder als Gebiet beschrieben, in dem man sich verirren, die Orientierung und schließlich sein Ziel verlieren könnte.

Jener Ort kann mit dem „Dschungel“ unserer Emotionen, unseren Stimmungsschwankungen, unzähligen Gedanken, Ablenkungen und unserer Ziellosigkeit verglichen werden. …

Märchenbetrachtung von Karlheinz Schudt

Wie immer verblüffen uns die wundersamen Geschehnisse in den Märchen, denen unser Verstand keinen Glauben schenken kann. Wie soll er auch, denn es liegt nicht in seinem Aufgabenbereich. Er ist mehr für das Erinnern, Strukturieren und Organisieren zuständig, aber nicht um intuitive Lösungen im Leben zu finden.

Vom Flüchten und Verdrängen,
von Chancen und Möglichkeiten!
Auch dieses Märchen zeigt uns keine historischen Figuren, sondern schildert sinnbildlich seelisch-spirituelle Prozesse, die sich in uns abspielen und die auf verdrängte oder ungelöste Geschehnisse, aber auch großartige Fähigkeiten und Möglichkeiten in unserem Inneren hinweisen. …

Fundevogel – Nur gemeinsam sind wir stark!
Und so finden wir unter anderem in diesem Märchen vom Fundevogel ein schönes Sinnbild, das uns zeigt, zu welchen Lösungsmöglichkeiten Verstand und Intuition gemeinsam imstande wären, wenn sie sich vereinen könnten.

Diese Verbundenheit wird in dem Sprüchlein
„Verlässt Du mich nicht, so verlass ich Dich auch nicht“.
„Nun und nimmermehr“
,
immer wieder von Neuem bekräftigt. Jener Spruch aber ist mehr als eine routinemäßige Bekundung zwischen „Tür und Angel“. Es ist ein lebenslanges Versprechen, eine tiefe Bejahung der eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Einzigartigkeit und selbstverständlich die des anderen.

Dies kann aber nur von Erfolg gekrönt sein, wenn sich beide in Liebe vereinen. Nur so können sich ihre Kräfte ergänzen und entfalten. Denn wer sich der Liebe hingegeben hat, der kämpft nicht gegen einen vermeintlichen Feind, sondern für sein höchstes Lebensziel. Er richtet sein Augenmerk auf das, was es wahrhaftig gilt zu bewahren, zu erneuern und zu verwirklichen auf dem Weg zum Glück: die Liebe und Weisheit.

Was Dir das Märchen vom Fundevogel noch alles an tiefen Weisheiten offenbaren kann und wie Du dies ganz praktisch für Deinen erfüllteren und glücklicheren Alltag anwenden kannst, erfährst Du in dem Märchen-Betrachtungs-Büchlein mit Meditations-CD zur Selbstbetrachtung.

Betstellmöglichkeit hier:
Es gibt desweiteren noch in dieser Reihe:
Betrachte das Märchen

„Frau Holle“

© der Texte Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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